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Gefälligkeit

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
10 in 10 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
46
Verweise raus
51

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Gefälligkeit

Bd. 2, Sp. 472
Die Gefälligkeit, plur. die -en. 1) Die Neigung, sich andern gefällig zu machen, ihnen das möglichste Vergnügen zu erwecken; ohne Plural. Die Demuth tritt mit Gefälligkeit und Leutseligkeit in das gesellschaftliche Leben ein, Gell. 2) Dasjenige, was andern gefällt, besonders gefällige Dienstleistungen, der Gefallen. Einem eine Gefälligkeit erweisen. Er hat mir sehr viele Gefälligkeiten erwiesen.
399 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gefälligkeit

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Gefälligkeit , plur. die -en. 1) Die Neigung, sich andern gefällig zu machen, ihnen das möglichste Vergnügen zu erwe…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gefälligkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Gefälligkeit auch Kleinschr u (Schreiberhand) -ich-. Rund 870 Belege, überwiegend iSv 3 1 zu gefällig A 1 e; idVbdg ‘jdn…

  3. modern
    Dialekt
    Gefälligkeitf.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Ge-fälligkeit f. : wie schd., umgspr., vgl. Gefallen 1. Ich du d'r aach emol e G'fälligkeit [ BZ-Annw ]. Bittformel: Du …

  4. Sprichwörter
    Gefälligkeit

    Wander (Sprichwörter)

    Gefälligkeit Eine Gefälligkeit erfordert die andere, und eine Grobheit stösst die andere. Frz. : Une complaisance vaut l…

  5. Spezial
    Gefälligkeit

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|fäl|lig|keit f. (-,-en) 1 (Gefallen) plajëi (-s) m. 2 (Dienst) sorvisc m. 3 (abwertend) zessacü (-s) m. 4 (Hilfsberei…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gefaelligkeit

8 Bildungen · 4 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gefaelligkeit 3 Analysen

ge- + faelligkeit

gefaelligkeit leitet sich vom Lemma faelligkeit ab mit Präfix ge-.

Alternativen: ge-+faellig+-keit gefaellig+-keit

gefaelligkeit‑ als Erstglied (4 von 4)

Gefälligkeitsakzepte

Meyers

Gefälligkeitsakzepte sind Wechselakzepte, zu denen man sich ohne Schuldverbindlichkeit aus Gefälligkeit für einen anderen, namentlich um dem…

gefälligkeitsvoll

GWB

gefaelligkeit·s·voll

gefälligkeitsvoll [ Poet: ] Die göttliche Lina [ die Baronesse ]! | Sie ist wie ein Engel | G. 12,243 UnglHausgenossen 420 Gertrude Harlass …

gefaelligkeit als Zweitglied (3 von 3)

selbstgefälligkeit

DWB

selbstgefaellig·keit

selbstgefälligkeit , f. , gewöhnlicher für selbstgefallen (1), s. Adelung : ( indessen ) hatte jeder zuhörer raum genug an sich selbst zu de…

ungefälligkeit

DWB

ungefaellig·keit

ungefälligkeit , f. , gegentheil der gefälligkeit. mnd. ungevallicheit elend ( wb. 5, 55 a ) wie ungefällig I 2; elendes los städtechron. 13…

Ableitungen von gefaelligkeit (1 von 1)

ungefälligkeit

DWB

ungefälligkeit , f. , gegentheil der gefälligkeit. mnd. ungevallicheit elend ( wb. 5, 55 a ) wie ungefällig I 2; elendes los städtechron. 13…