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Gefälligkeit

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
10 in 10 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Gefälligkeit

Gefälligkeit

gefallen Vb. ‘zusagen, anziehend, angenehm, hübsch sein’, ahd. gifallan ‘fallen, zufallen, zuteil werden, zutreffen, zusagen’ (um 800), mhd. mnd. mnl. nl. gevallen, aengl. gefeallan stehen als Präfixbildungen zu dem unter fallen (s. d.) angeführten Verb. Die im Nhd. allein herrschende Bedeutung ist von (durch den Fall der Würfel oder das Los) ‘zufallen, zuteil werden’ und daher ‘angenehm sein’ herzuleiten (s. Fall); vgl. mhd. mir gevellet eʒ wol eigentlich ‘ich habe ein gutes Los gezogen, Glück gehabt’ (schon ahd. wol gifallan). – gefällig Adj. ‘zuvorkommend, hilfsbereit, angenehm, hübsch’, ahd. gifellīg ‘gelegen, geeignet, recht’ (um 1000), mhd. gevellec, -vellic ‘angemessen, möglich, günstig, gefallend’. Gefälligkeit f. ‘Hilfe, Entgegenkommen’, mhd. gevellekeit ‘was gefällt, Gunst’. Gefallsucht f. ‘ausgeprägter Drang zu gefallen, Eitelkeit’ (18. Jh.; s. Sucht), zuerst Übersetzungswort für Koketterie (s. d.).
923 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gefälligkeit

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Gefälligkeit , plur. die -en. 1) Die Neigung, sich andern gefällig zu machen, ihnen das möglichste Vergnügen zu erwe…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gefälligkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Gefälligkeit auch Kleinschr u (Schreiberhand) -ich-. Rund 870 Belege, überwiegend iSv 3 1 zu gefällig A 1 e; idVbdg ‘jdn…

  3. modern
    Dialekt
    Gefälligkeitf.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Ge-fälligkeit f. : wie schd., umgspr., vgl. Gefallen 1. Ich du d'r aach emol e G'fälligkeit [ BZ-Annw ]. Bittformel: Du …

  4. Sprichwörter
    Gefälligkeit

    Wander (Sprichwörter)

    Gefälligkeit Eine Gefälligkeit erfordert die andere, und eine Grobheit stösst die andere. Frz. : Une complaisance vaut l…

  5. Spezial
    Gefälligkeit

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|fäl|lig|keit f. (-,-en) 1 (Gefallen) plajëi (-s) m. 2 (Dienst) sorvisc m. 3 (abwertend) zessacü (-s) m. 4 (Hilfsberei…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gefaelligkeit

8 Bildungen · 4 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gefaelligkeit 3 Analysen

ge- + faelligkeit

gefaelligkeit leitet sich vom Lemma faelligkeit ab mit Präfix ge-.

Alternativen: ge-+faellig+-keit gefaellig+-keit

gefaelligkeit‑ als Erstglied (4 von 4)

Gefälligkeitsakzepte

Meyers

Gefälligkeitsakzepte sind Wechselakzepte, zu denen man sich ohne Schuldverbindlichkeit aus Gefälligkeit für einen anderen, namentlich um dem…

gefälligkeitsvoll

GWB

gefaelligkeit·s·voll

gefälligkeitsvoll [ Poet: ] Die göttliche Lina [ die Baronesse ]! | Sie ist wie ein Engel | G. 12,243 UnglHausgenossen 420 Gertrude Harlass …

gefaelligkeit als Zweitglied (3 von 3)

selbstgefälligkeit

DWB

selbstgefaellig·keit

selbstgefälligkeit , f. , gewöhnlicher für selbstgefallen (1), s. Adelung : ( indessen ) hatte jeder zuhörer raum genug an sich selbst zu de…

ungefälligkeit

DWB

ungefaellig·keit

ungefälligkeit , f. , gegentheil der gefälligkeit. mnd. ungevallicheit elend ( wb. 5, 55 a ) wie ungefällig I 2; elendes los städtechron. 13…

Ableitungen von gefaelligkeit (1 von 1)

ungefälligkeit

DWB

ungefälligkeit , f. , gegentheil der gefälligkeit. mnd. ungevallicheit elend ( wb. 5, 55 a ) wie ungefällig I 2; elendes los städtechron. 13…