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Eule

ahd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Eule

Bd. 1, Sp. 902
Eule 1. Aus Eulen werden keine Falken. 2. Besser bei einer Eule gesessen, als mit Falken geflogen. – Simrock, 2222; Winckler, I, 75; Körte, 1253; Reinsberg II, 84; Gaal, 405; Schottel, 1121b. Unter beschränkten Glücksumständen in Frieden und Ruhe leben ist besser, als in beständiger Furcht Glücksgüter geniessen oder unter den Unruhen des Kriegs die Flucht ergreifen müssen. Holl.: Tis beter bi den ule te sitten dan bi den valc te wippen. (Tunn., 23, 6; Harrebomée, II, 351.) Lat.: Est pax villana melior quam pugna romana. – Vulgaris gentis melior pax lite potentis. (Fallersleben, 688.) 3. Beyss mit Eulen, hast keyne kautzen. – Franck, I, 43b; Gruter, I, 66; Lehmann, II, 409, 26; Simrock, 2224; Körte, 1249; Reinsberg IV, 89. 4. Die Eul kann dem Hund nicht beichtsitzen. Holl.: De uil is niet wijs genoeg, om een hond de biecht te hooren. (Harrebomée, II, 350.) 6. Die Eule der Minerva begünstigt ihn. – Sprichwörterschatz, 128. 7. Die Eule fliegt nach der Spritze, wenn auch nur ein Nordlicht am Himmel steht. Die Finsterlinge erschrecken über den kleinsten Lichtstrahl, der ihnen ins Auge kommt, und rufen um Hülfe. 8. Die Eule gewinnt Adlersfedern. – Simrock, 2223; Körte, 1254. 9. Die Eule heckt kein Zeislein aus. 10. Die Eule singt nicht wie die Nachtigall. 11. Die Eule trägt ihr Recht auf dem Buckel. – Simrock, 2072; Graf, 131, 395. 12. Die Eule weiss nichts vom Sonntage. – Blum, 522; Simrock, 2229. 13. Die Eule will die Nachtigall singen lehren. Lat.: Bubo canit lusciniae. (Binder II, 381; Erasm., 271.) 14. Die Eulen sehen nichts, seindt aber so witzig, dass sie nicht vnter die Vögel kommen. – Lehmann, 821, 29; 905, 27. 15. Die Eulen vnnd die Raben, zwey, die einen Bulen haben, zween Hunde an einem Bein vertragen sich selten vberein. – Lehmann, II, 69, 21; Petri, II, 127; Körte, 1254b; Kirchhofer, 274. 16. Ein Eul von Eulen, ein Schalck von Schalck. – Henisch, 955; Petri, II, 580. 17. Ein Ewl hecket kein Blawfuss. – Franck, II, 56a; Gruter, I, 24; Tappius, 56a; Henisch, 955; Petri, II, 182; Kirchhofer, 274; Simrock, 2220; Sailer, 147; Reinsberg II, 59. »Kein Eul kein Blofus hecket aus, wo nichts guts in, kompt nichts guts aus.« (Eyering, I, 157.) Lat.: Mali corvi malum ovum. (Binder I, 936; II, 1772; Philippi, I, 238; Schonheim, M, 5; Seybold, 295; Steinmeyer, 15.) 18. Eine Eul' legt keine Ganseier. Holl.: Eene gans kan geene uileneijeren leggen. (Harrebomée, II, 350.) 19. Eine Eule, die am Tage ausfliegt, wird überall berupft. Von Rechts wegen. 20. Eine eule hecket keine falcken. – Tappius, 56a. 21. Eine Eule ist aus dem Busch heraus und zwei sind noch drin. Ein Uebel ist vorüber und andere sind noch zu erwarten. Poln.: Sowa ze krza, a dwie w kierz. (Wurzbach I, 109.) 22. Einem jedem dunckt sein Eul ein Falck sein. – Henisch, 955; Franck, II, 68b; Tappius, 82a; Körte, 1251; Eiselein, 155; Simrock, 2221; Reinsberg III, 106. Holl.: Elk denkt, dat zijn uil een valk is. (Harrebomée, II, 350; Bohn I, 317.) 23. Èn'n sin Ûl is 'n Annern sîn Nachtigall. – Günther, III. 24. Es fliegen sowol Eulen über als in die Kirche. Holl.: Er vliegen zoowel uilen in als over de kerk. (Harrebomée, II, 351.) 25. Es fliegt auch wol einmal eine Eule über die Kirche. Holl.: Er mag wel eens een uil over de kerk gaan. (Harrebomée, II, 351.) 26. Es ist keine Eul, sie schwur ein Eyd, sie hett die schönsten Jungen. – Henisch, 956; Gruter, I, 34; Petri, II, 266; Simrock, 2226; Körte, 1248; Sailer, 177. Die Araber sagen: Der Käfer ist eine Schönheit in den Augen seiner Mutter. Engl.: The crow thinks her own birth fairest. (Bohn II, 83.) Holl.: De uilen vinden zelfs hunne jongen schoon. (Harrebomée, II, 350.) It.: Non è bel quel chi è bello, ma quel che piace. Ung.: A majomnak is szép a maga fia. (Gaal, 404.) 27. Es singt kein Eul wie ein Nachtigall. – Henisch, 956. 28. Eulen fliegen nicht mit bunten Krähen. – Reinsberg II, 67. Holl.: Daar vliegen geene uilen met bonte kraaijen. (Harrebomée, II, 350.) 29. Eulen hecken keine Falken. – Simrock, 2219; Winckler, I, 11; Körte, 1250; Reinsberg II, 59. Dumme Menschen sind dumme Menschen, Finsterlinge sind Finsterlinge. Holl.: Uilen zijn uilen. (Harrebomée, II, 351.) 31. Eulen und Falken fliegen nicht zusammen. – Schottel, 1132b. Holl.: Daar vliegen geene uilen bij valken. (Harrebomée, II, 350.) 32. Eulen und Falken sitzen nicht auf Einem Balken. 33. Eulen und Fledermäuse fliegen bei Tage nicht aus. Holl.: Uilen en vleêrmuizen schuwen het daglicht. (Harrebomée, II, 351.) 34. Eulen und Krähen haben nicht einen Gesang. 35. Eulen und Licht vertragen sich nicht. 36. Eulen und Nachtigallen schlagen nicht aus Einem Tone. 37. Eulen und Tauben kann auch ein kluger Vogel nicht aus Einem Ei brüten. 38. Eulen vnd Kräen sind einander zuwider, drumb dienen sie nicht zusammen. – Henisch, 955; Petri, II, 307. Die Russen sagen: Die Eule wiegt des Nachts die jungen Krähen und am Tage hacken die alten Krähen der Eule die Augen aus. (Reinsberg III, 56.) 39. Eulen zu Eulen und Krähen zu Krähen. Holl.: Uilen bij uilen, kraaijen bij kraaijen. (Harrebomée, II, 351.) 40. Folge der Eule und sie wird dich zu altem Gemäuer führen. – Burckhardt, 65. Von den Folgen schlechter Gesellschaften. 41. Ist eine Eule aus dem Busche heraus, so sitzen wieder ein paar andere darin. Wenn man von einem Uebel frei ist, sind wieder andere im Anzuge. Poln.: Sowa ze krza, a dwie w kierz. (Wurzbach I, 224.) 42. Jeder hält seine Eule für einen Falken. Lat.: Quisquis amat ranam, ranam putat esse Dianam. – Suum cuique pulchrum. 43. Oylen hecken Oylen. – Robinson, 445; Gomolcke, 851. 44. Spotte nicht mit der Eule, das ist auch ein Vogel. – Simrock, 2230. 45. 'T is beter bî'n Ûl to sitten, as bî'n Exter to hüppen1. – Bueren, 1110. 1) In Osnabrück wippen. Wippe ist ein Käfich, worin früher besonders Gartendiebe etlichemal ins Wasser gelassen und in die Höhe gezogen wurden. Wippen heisst einen mit der Wippe bestrafen. 46. Ûle, du schast wetten, Missgunst Brot is geren getten, segt de Katte un fratt de Mus. (Hildesheim.) – Hoefer, 584. 47. Ulen bringet Ulen ût. (Hannover.) – Schambach, 11. Eulen hegen (pflegen, hecken) Eulen. 48. Wann Eulen sitzen vber Raben, vnnd zween einen Bulen haben, vnnd zween Hund nagen an einem Bein, schlagen sie sich nicht, so kommens sonst vbel vberein. – Gruter, III, 103; Lehmann, 869, 133. 49. Was ist die Eule gegen die Nachtigall. – Parömiakon, 2990. 50. Was soll der Eule eine Brille! Damit sie das Licht nicht aus der ersten Hand bekommt? 51. Was soll die Eule unter den Krähen? – Eiselein, 155. Holl.: Hoe komt de uil bij de bonte kraaijen. (Harrebomée, II, 351.) 52. Wer eine Eule theuer bezahlt, muss einen Vogel nothwendig brauchen. 53. Wer Eulen dient, muss keinen Adler kennen. Mhd.: Swer iulen vür den valhen zamt, des sin ist laz, des lop erlamt. (Zingerle, 30.) 54. Wer wie eine Eul sihet, der thut rhatsam, das er sich helt wie ein Eul vnd komm nicht vnder die Vögel. – Lehmann, 860, 11. 55. Wo eine Eule vorkommt, da kreischen alle kleinen Vögel. 56. Wo Eulen innen sind, fliegen keine Adler aus. Holl.: Schuilt er een uil van binnen, daar zal geen arend uitvliegen. (Harrebomée, II, 351.) 57. Wo Eulen sind, da fliegen Eulen zu. – Henisch, 956; Petri, II, 803. Lat.: Semper adest similis simili, licet undique vilis. 58. Wo Eulen singen, schlagen Esel den Takt. 59. Auf die Eule blasen. Soviel als traurig werden, den Ton sinken lassen. Poln.: Zadac na sowe. (Wurzbach I, 222.) 60. Da hat eine Eule die andere gefangen. Holl.: Daar heeft de eene uil den anderen gevangen. (Harrebomée, II, 350.) 61. Da, wo die Eulen hecken. Von finstern, entlegenen, unzugänglichen Oertern. 62. Dar hett en Ule setn. 63. De Iulen un Kräggen waren (hüten). (Westf.) Müssig umhergehen. 64. De Ule es ja uetkuemen un hiät doch so'nen dicken Kopp. (Iserlohn.) – Woeste, 90, 204. Scherzhafte Erwiderung, wenn jemand sagt: Ich komme nicht aus. 65. Die Eul ist vnter die Kräen kommen. – Henisch, 955; Schottel, 1114b. 66. Die Eule brütet keinen Habicht aus. 67. Die Eule ist Dichterin geworden. – Burckhardt, 366. Von denen, die ein Geschäft unternehmen, für das sie sich nicht eignen. 68. Ein eüle vnder einem hauffen krähen. – Tappius, 43b. 69. Eine Eule ist Herrin in ihrem Nest. 70. Einen sin Ûl is'n annern sin Nachtigall. (Mecklenburg.) 71. Er ist eine Eule bei Leuten von Ehre. Passt in die Gesellschaft nicht. Holl.: Als een uil bij lieden van eere. (Harrebomée, I, 172.) 72. Er ist wie die Eule unter den Vögeln. – Luther, 187. Holl.: De uil onder de vogels. (Harrebomée, II, 350.) 73. Es hat mich keine Eule ausgebrütet. Holl.: Meent gij dat ik van een' uil gebroed ben? (Harrebomée, II, 351.) 74. Es ist ein Eul vnnder den krähen. – Franck, II, 49a; Körte, 1254a. Gegenstand der Neckerei, des Spottes der Gesellschaft. Frz.: Il était la chouette de la compagnie. Holl.: Dat is een uil onder de kraaijen. (Harrebomée, II, 350.) Lat.: Asinus inter simias. 75. Es ist eine rechte (wahre) Eule. In Schlesien heisst es: Busch- oder Puschoile. Holl.: Eet is een regte uil. (Harrebomée, II, 351.) 76. Es ist ihm eine Eule aufgesessen. (Würzburg.) Es ist ihm etwas Aergerliches widerfahren, ein schlimmer Streich begegnet. Er liess sich »anpappeln«, betrügen. Frz.: Il en a dans ses grègues. 77. Eulen nach Athen tragen. Aus dem Altgriechischen ins Deutsche übergegangen. Ursprünglich von Kaufleuten, die ihre Waaren dahin sandten, wo man selbst Ueberfluss daran hat, z.B. nach Aegypten Getreide. Athen war sehr reich an Eulen. Die Redensart wird jetzt allgemein angewandt, um zu sagen, irgendetwas dahin bringen, wo es ohnehin in grosser Menge vorhanden ist. Der darin enthaltene Gedanke nun, etwas Ueberflüssiges, Unnöthiges, Verkehrtes, Zweckloses zu thun, wird auf sehr verschiedene Weise ausgedrückt. Wir sagen: Ablass (s.d.) nach Rom, Holz in den Wald, Wasser in die Donau, in den Rhein, ins Meer tragen, Dielen (Sparren) nach Norwegen führen; den Bäckerkindern (s.d.) Weizenbrot geben. Die Engländer führen in diesem Sinne Kohlen nach Newcastle, Wasser in die Themse; die Russen Schnee nach Lappland, tränken die Kuh mit Milch und säuern den Essig mit Sauerampfer; die Franzosen tragen Muscheln nach Mont-Saint-Michel und Blätter in den Wald; die Finnen tragen Staub in die Mühle, die Polen Kienäpfel in den Busch und schmieren die Speckseiten mit Fett ein; die Slowenen tragen Wasser in die Drau, die Italiener verkaufen dem Bienenpächter Honig und die Bosnier dem Melonengärtner Gurken. (Reinsberg IV, 63.) 78. Eulen und Krähen machen. Von schlechten Schreibern. 79. Ham hä noch egh nuar fan thi Uel se'n üs a Oaren. (Amrum in Nordfriesland.) – Haupt, VIII, 366, 256. Man hat noch nicht mehr von der Eule gesehen als die Ohren. – Man weiss noch das Nähere von der Sache nicht. 80. He is sô licht as'n Ûl. (Ostfries.) – Frommann, V, 523. 81. Hei kickt wie e Ûl ut em Schmolttop. (Königsberg.) – Frischbier, 392. 82. Hei öss wie de Ûl undern Krêge. – Frischbier, 167. Er ist wie die Eule unter den Krähen. 83. Komet doch de Ulen ut und hebbet sau dicke Köppe. (Hannover.) – Schambach, 182. 84. Ma îs ôch wî de Oile undern Vôgeln. (Schles.) – Frommann, III, 414. 85. Ne, dat es den Uehl. (Meurs.) – Firmenich, I, 406, 343. Um zu sagen: Daraus wird nichts. 86. Wann de Ulen Pinkesten hallen. – Curtze, 359. 87. Wenn de Eulen bocken. Dafür, um zu sagen, dass etwas nie geschehen werde, haben wir eine Menge Redensarten: Es wird geschehen auf den Sanct-Nimmerstag (s.d.); wenn die Hühner vor sich scharren; wenn schwarzer Schnee fällt; wenn die Schnecken rennen, wenn die Krebse vorwärts gehen; wenn die Schaben ins Salz kommen; wenn die Sonne in die Hölle scheint; wenn der Teufel stirbt; wenn's Gulden regnet. Lat.: Ad graecas calendas. – Anno magno Plutonis. – Cum mula pepererit. (Sueton.) (Binder I, 264; II, 650; Faselius, 54; Philippi, I, 103; Seybold, 120; Wiegand, 758.) – Cum Nibas coccyssaverit. (Binder II, 650; Philippi, I, 103; Seybold, 102; Lange, 21.) 88. Wenn de Ul ehr Orsch Knoppes (Knospen) kreggt. (Königsberg.) Von etwas, das voraussichtlich nicht geschehen werde oder solle. (S. 86, 87 u. 89.) 89. Wenn der Oyle wird der Arss blühn. – Robinson, 615. Wird das oder jenes geschehen. (S. 87 u. 88, Eulenpfingsten u. Nimmerleinstag.) 90. Wo Eulen und Käuze einander gute Nacht geben. – Simrock, 2225; Eiselein, 155. Lat.: Cervi cornua deposituri in loca aspera et inaccessa secedunt. (Eiselein, 155.) – Ubi cervi abjiciunt cornua. (Apostol., IV, 14; Binder I, 1782; II, 3382; Philippi, II, 229; Seybold, 619.) 91. De Ulen gefellt ôk ähr Jungschét. – Schlingmann, 1369. 92. Die Eule mag so hoch fliegen als sie will, ein Falke wird nicht aus ihr. – Frost, 36. 93. Eule unter Krähen sein, ist ein schlimmes Los. – Fritz Reuter, Schurr-Murr, 206. 94. Eulen muss man mit Raben beizen. 95. Eulen müssen im finstern mausen. – Nigrinus. 96. Man soll nicht mit der Eule spassen, es ist auch ein Vogel. 97. Es geit net lauter Eula, es geit au sust Vögel. – Michel, 266. Wortspiel mit Eile. Es gibt nicht blos eilfertige Leute, es gibt auch langsame. 98. Es sitzen Eulen im Moos. – Carlén, Stellvertreter, Stuttgart 1844, S. 122.
13198 Zeichen · 431 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    eule

    Althochdeutsches Wörterbuch

    eule Gl 3,24,34 s. ûuuila.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eule

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Eule , plur. die -n, Diminut. das Eulchen, des -s, plur. ut nom. sing. 1) Eigentlich, ein Raubvogel mit einem großen…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Eule

    Goethe-Wörterbuch

    Eule -ü- DjG 3 1,22,25 a als nächtl Vogel in Wald u Einöde; bes als Stimmungsträger für Einsamkeit, Unheimliches, einmal…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Eule

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Eule , böhm. Stadt unweit des Einflusses der Sazawa in die Moldau, mit 1600 E., Mineralbad und ehemals bedeutenden Goldb…

  5. modern
    Dialekt
    Eulef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Eule f. : 1. 'der Vogel Eule', bes. Schleier- u. Waldohreule, Eil, Pl. Eile (ail, ḁil; ailə) [weit verbr.], Eul (ǫil) [ …

  6. Sprichwörter
    Eule

    Wander (Sprichwörter)

    Eule 1. Aus Eulen werden keine Falken. 2. Besser bei einer Eule gesessen, als mit Falken geflogen. – Simrock, 2222; Winc…

  7. Spezial
    Eule

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Eu|le (Strigidae) f. (-,-n) ‹ornit› düle (düli) m. , ciuita (-tes) f. ✒ Eulen nach Athen tragen condüje ega a Aunejia; c…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eule

248 Bildungen · 141 Erstglied · 106 Zweitglied · 1 Ableitungen

eule‑ als Erstglied (30 von 141)

Eulenberg

SHW

Eulen-berg Band 2, Spalte 301-302

Eulengasse

SHW

Eulen-gasse Band 2, Spalte 301-302

Eulenkopf

SHW

Eulen-kopf Band 2, Spalte 301-302

Eulennase

SHW

Eulen-nase Band 2, Spalte 301-302

eulenart

DWB

eulen·art

eulenart , f. Rousseau, der stets verfolgt von einer hohen grille, nach eulenart, der mitternächte stille und Lunens schein nach Platos art …

eulenartig

DWB2

eulen·artig

eulenartig adj. : 1866 Brehm thierleben (1864)3,615. 1927 Ostwald lebenslinien (1926)2,34.

eulenauge

DWB

eulen·auge

eulenauge , n. das funkelnde auge der eule, wonach Athene γλαυκῶπις , dann aber auch das geblendete, blinzende: mhd. unser hërzen stênt gên …

Eulenaugen

RhWB

eulen·augen

Eulen-augen Bergh , Neuss Pl.: wie nhd. RA.: Der hat (mät macht ) Ü.

Eulenbacher

PfWB

eulen·bacher

Eulen-bacher Pl. : Uzname für die Bewohner von LU-Friesh, Eilebacheʳ ; vgl. Eule 2 b δ . —

eulenbad

DWB

eulen·bad

eulenbad , n. nun war ihn klent ( beschmiert ) kopf, lend und brust, das sich ihr jeder ducken must unters wasser, den dreck abwusch, ein je…

eulenbeisze

DWB

eulenbeisze , f. jagd mit eulen: der eulenpaisz wil ich geraten. H. Sachs I, 517 a .

Eulenberg

Meyers

eulen·berg

Eulenberg , Hermann , Mediziner, geb. 20. Juli. 1814 in Mülheim a. Rh., gest. 4. Okt. 1902 in Bonn, studierte seit 1832 in Bonn und Berlin, …

Eulenbis

PfWB

eulen·bis

Eulen-bis ON : Dorf im Kr. KL, Eilmis (ailmis). In Christmann SN I 151/52 als 'Eulengebüsch' gedeutet. Neckvers: Wer geht iwwer die Eilmisse…

Eulenbock

RhWB

eulen·bock

Eulen-bock MülhRh-Steinenbrück , Wippf-Lindlar , Eusk m.: Langschläfer, Schimpfw. Langschlöfer, Ülenbock, wannih geht deng Sonn op? Soll mer…

Eulenboz

RhWB

eulen·boz

Eulen-boz -:- Bernk-Neumag f.: dummes Frauenzimmer.

Eulenbuche

PfWB

eulen·buche

Eulen-buche f. : 'Buche bei KU-Rothsbg, in deren Asthöhlen Eulen nisteten', Eilebuch (-būx) [ Wilde 37]. —

Eulenburg

Meyers

eulen·burg

Eulenburg , 1) Botho Heinrich, Graf von E.-Wicken , preuß. Staatsmann, geb. 27. Dez. 1804, gest. 17. April 1879, Mitglied der Landesverwaltu…

Eulenburg, A

DWBQVZ

Eulenburg, A. s. realenzyklopädie, heilkunde.

Eulendopp

RhWB

eulen·dopp

Eulen-dopp Mörs-Veen m.: Langschläfer. Schlopkopp, Ülendopp, steht för negen Ühr nit op, on van de nege bes de tihn kann de Schlopkopp net s…

eule als Zweitglied (30 von 106)

Frostbeule

RDWB1

Frostbeule f отмороженное место übertr. , scherzh. мерзляк разг., мерзлячка разг.

Litfasssäule

RDWB1

Litfasssäule f афишная тумба Litfasssäulenlächeln n - улыбка кинозвезды, улыбка как будто с афиши, голливудовская улыбка, голливудская улыбк…

Adlereule

Adelung

adler·eule

Die Adlereule , plur. die -n, eine Eule, welche nicht so breit ist, als der Uhu, und kürzere Füße hat; Bubo Italicus, Franz. Le Grand Duc.

Armsäule

Adelung

arm·saeule

Die Armsäule , plur. die -n, eine Säule mit Armen an den Kreuz- und Scheidewegen, welche den Reisenden den rechten Weg und die Entfernung de…

Brunnensäule

Adelung

brunnen·saeule

Die Brunnensäule , plur. die -n, an den gemeinen Ziehbrunnen, eine senkrechte Säule, in welcher der Brunnenschwengel oder die Ruthe zum Hera…

dasselbeule

DWB

dassel·beule

dasselbeule , f. oestrus bovis, beule die entsteht, wenn die viehbremse eier in die haut legt. s. dase .

denksäule

DWB

denk·saeule

denksäule , f. zum andenken an ein wichtiges ereignis errichtet. cippus Steinbach 2, 364 . wie denkpfeiler. wenn ehrenpfeiler fallen, denkse…

Ehrensäule

Adelung

ehren·saeule

Die Ehrensäule , plur. die -n, eigentlich, eine hohe Säule auf einem niedrigen Stuhle, welche die Griechen und Römer denen zu Ehren errichte…

Eiterbäule

Adelung

eiter·baeule

Die Eiterbäule , plur. die -n, eine Bäule, worin sich Eiter sammelt, eigentlich eine brennende Bäule; im Schwed. Etterböld, Oberdeutsch ein …

eiterbeule

DWB

eiter·beule

eiterbeule , f. tumor purulentus: von den fuszsolen bis aufs heubt ist nichts gesundes an im, sondern wunden und striemen und eiterbeulen. E…

fäule

DWB

fa·ule

fäule , f. 1 1) putredo, caries, fäulnis, ahd. fûlî, mhd. viule, besonders an leib und fleisch der menschen und thiere: der sibend hat die f…

falkeneule

DWB

falken·eule

falkeneule , f. strix accipitrina. ein bekannter spruch: wer keinen falken hat, musz mit eulen beizen.

Feuerkeule

Adelung

feuer·keule

Die Feuerkeule , plur. die -n, in der Lustfeuerwerkerey, eine hölzerne Keule, deren hohler Kopf mit Brandsatze angefüllet, von außen aber mi…

Fischsäule

Adelung

fisch·saeule

Die Fischsäule , plur. die -n, eine Säule, welche die Grenzen eines Fischwassers und des demselben anklebenden Fischrechtes bezeichnet.

Flammensäule

Adelung

flammen·saeule

Die Flammensäule , plur. die -n, eine verunglückte Übersetzung des Griech. Pyramide, wegen einiger Ähnlichkeit mit einer Flamme, wofür ander…

Friedsäule

Adelung

fried·saeule

Die Friedsäule , plur. die -n, noch in einigen Gegenden Oberdeutschlandes, die Grenzsäule einer Gerichtsbarkeit oder eines Burgfriedens. An …

Frostbäule

Adelung

frost·baeule

Die Frostbäule , plur. die -n, eine Art der Geschwulst an den äußern Theilen des menschlichen Körpers, welche durch eine plötzliche Abwechse…

frostbeule

DWB

frost·beule

frostbeule , f. pernio: auch setzte sich an seinem herzen eine kleine frostbeule durch den gedanken an, dasz der lord auch seinen Victor zu …

gangsäule

DWB

gang·saeule

gangsäule , f. ' die säulen oder stollen an dem freyen gange vor einem gebäude, welche die lehne um dieselbe ausmachen ' ( nach ital. art ) …

Ableitungen von eule (1 von 1)

ureule

DWB

-eule strix otus Naumann vögel 1, 451 ,