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Eule

ahd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Eule

Bd. 2, Sp. 206
Eule Rhfrk ail, ęil [Simm, Birkf ęiəl]; Mosfrk ę·i.l, a·i.l [Bitb-Bollend Mettend ę·l.; Mayf ·y.l]; Rip ȳ:l auch noch Sinzig, Unkel, während die diphthongierende Ahr-MA. ø·y.l hat [Aach, Jül hier u. da y·l.]; Siegld ejəl, øyəl, ouəl; Waldbr, Wippf, mSieg (bis Waldbr-Rosb, Sieg-Süchterschd Fussh Eitorf), NWNeuw, Altk øyəl, ·y.- [Altk-Sörth ·y.jəl; Waldbr auch øjəl; Gummb-Nümbrecht əl]; NBerg y·l.; MülhRuhr, Duisb, Ruhrort u·l.; SNfrk ȳ:l, ȳ·ə.-; doch vielfach auch y·l., z. B. Geilk-Honsd, Heinsb-Aphv, MGladb-Rheind Schiefbahn MGladb, Kref-Bösinghv Fischeln Linn, Kemp-Boish Lobberich Lüttelbracht UWeiden; in Geld, Mörs Schwanken zwischen ȳl, ȳ:- u. y-; Klevld yl [Klev-Appeldorn Calcar Wissel ul; Mörs-Orsoy ūl]; n. Ruhr Schwanken zwischen ul u. ūl; Klev-Kenken ylək; Düss-Stdt ølk neben ȳ:l, ø·l., ū:l; Pl. -lə(n) f. [doch m. Siegld, Altk, OBerg, mSieg, Selfk, Mörs, Geld, Klev]: 1. wie nhd.; Arten unterscheidet das Volk kaum; doch klein Ü. Waldkauz, grote Ü. Waldohreule Geld; s. auch Dach-, Feld-, Herz-, Horn-, Klotz-, Knapp-, Kranz-, Ohr-, Turmeule; es trennt aber E. vom Kauz (Selfk kūtȳ:l). RA.: Der hat en Kopp wie en E. Ottw, Allg.,— en Gesicht wie en E. Allg. Krallen (lange Fingernägel) wie en E. Merz-Erbring; en Maul, so feəderig wie n e E. Merz-Steinbg. He lurt (kickt, kuckt) wie en Ü. Rip, Allg., — schrif wie en Ü. Grevbr, — singt wie en E. Trier, Neuw-Rengsd, Düss-Angermund, — kann kreien (krähen) wie en Ü. Mörs-Repelen, — schreit wie ne E. Simm-Castellaun, — huzt wie en E. Altk-OWamb, — buzt wie en E. Daun, — tutscht (-ū-) wie en E. Koch-Bruttig (tuzt Goar-Lingerhahn), — ströft heröm wie en E. Sieg-Wahlschd, — flit nore nachts aus wie en E. Simm-Laub, — geiht wie en E. im Newel Siegld-Kromb, — kimmt geschlech wie en E. Merz-Erbring, — scheut et Licht (den Dag) wie en E. Prüm-Steffeln, Altk-Flammersf, — passt op wie en Ü. Mörs-Büderich, Rees, — spinz (lauert) wie en Ü. Grevbr-Garzw, — schlöf (dodst Mörs-Birten) wie en Ü. Rip, — kratzt wie en E. Simm-Ebschd, Bitb-Bollend, — as zerroppt wie en E. Wittl-Bombog, — stehlt as ene U. Klev-Appeldorn. Su scheel wie en Ü. sowohl vom Schielenden, wie vom Betrunkenen SNfrk, Allg.; so blend wie en Ü. Geld, Gummb; su domm wie en Ü. Düren-Winden; schlau wie en U. Rees-Bislich, Wittl-Monzel; su dof (taub) wie en Ü. Monsch-Zweifall, Geilk, Neuss, Geld; su ürig wie en Ü. Düss; su voll (betrunken) wie en Ü. Rip, Nfrk; su dicke as en Ü. Gummb; so wüscht (wüst) wie en E. Birkf-Bundenb; suə giftig wie en Ü. Geilk-Gangelt; su frech wie en Ü. Wippf-Thier; bang wie en E. Gummb-Nümbrecht, Rees-Brünen; scheu wie en Ü. Gummb, Verbr.; wackerig (wach) wie en Ü. Lennep. De setzt do (kickt dren, sieht aus, macht en Gesicht, kuckt aus de Augen) wie en (alt) E. em holle Baum Ahrw-Remag, — im Kerssenbaum MülhRuhr, — em (om) Prommebom Sieg, Rheinb, Bergh, — ut den Stommel (Weidenstumpf) Rees, — aus dem Schanzebar (-haufen) Goar, Koch, May, Ahrw, — ut et Steigergat Rees, — aus er Tut Daun-Meisbg, Prüm-Preischd, Trier-Mehring, — om Nachtsgeschirr Kobl-Kettig, — en de Latern ebd., — in en Monenschin Rees, — be de Nacht Rees, — op de neu Dör Ess-Heidhsn, — ongerm Struke Gummb-Lieberhsn. Op nem grosse Prommebom soss en Ü. verborge; do kom dat al (alte) Maritzebill (Maria Sibilla) on sät ihr gode Morge Rheinb-Kirchh. De setz (steht allein) wie en E. onner er Herd Vigel unwillkommen (wie die E. den andern Vögeln verhasst) Mosfrk, — töschen en Koppel (Trupp, Dropp) Kreihen passt nicht dahin, wird überschrieen, wie ein Ölgötze u. kann den Mund nicht auftun Ruhr, Mörs, Geld, — su allen wie en E. en de Weck (Weide) Sieg-Schönenbg, — om Stock Sieg-Scheiderhöhe. He het de U. op em Dak die Frau schimpft über die späte Heimkehr des Mannes Ess-Werden. Spott mar nit met Ulle, dat sind uk (Goddes) Vögel! lass nicht Leute, die von der Natur stiefmütterlich behandelt worden sind, dies fühlen Duisb, MülhRuhr, Ess, Geld, Klev, Mörs, Düss, Elbf, — Herrgottsvüəlche Sieg, Wippf, — hen hat Feəre Geld, Klev. De Mann sohch (sah) de Ü. an, un de Ü. sohch de Mann an zum Ausdr. der Verblüffung, Überraschung Köln, Rip, Nfrk; dem Bur kickt de U. an, un de U. dem Bur Mülh-Ruhr, Ess; den Bur, den sot bej't Für, den Ü., den sot bej't Für, en den B., den kek den Ü. an, en den Ü., den kek den B. an, en du fing et wer van före an usf. Klev. Jeder hält (sieht-an) sin Ü. (Ülke) för en Duf (Düfke); jeder (jede Motter) ment, sin Ü. wür en Düfche (Durdelduf); jed Ü. ment, ihr Kend (Jong) wär en D. Rip, Allg.; he ment, e Düffche (Taube) ze krige, on et wor en Ü. bei seiner Heirat Bergh-Elsd. Wat han ich för finn Jong, sat de Ü., se hant eson decke Köpp Eup. Dat es lelk, sei de Ü., do sohch se öhr Jongen an Mörs. (Wat) dem en seng Ü., ös dem angere seng Nachtigall (Duf) Rip, Allg. En Paar Ü.ə hant sich esu ger als och e Paar N.ə Dür. En Ü. flöt (sengt) net wie en N. Dür-Gey, May-Polch. Der Bur (Schnirer) on der Ejjel, dat sin zwea garstige Vejjel Siegld. Fifla Fenk, sät den Bur, do hät e enen Ü. in de Körf Geld, Mörs-Rheinbg, — de B. hät en Ü. em Sack Dür. Do hät en Ü. geseten die Sache ist missglückt Mörs, Rees, Gummb. De es su domm nit, de weit, wo de Ü. de Eier hinlet (-legt); weisste, wo der Ü. et Ei sett hast du den Kern der Sache verstanden? Sol. Ne, dat es den Ü.! daraus wird nichts Mörs. Mach, dat dech de E. ə kreie! zu einem Kinde, geh abends zeitig nach Haus-Ahrw. De geht met de Ü.ə nom Bett Kemp-Hüls. Beter (besser) met er Ü. satt gegetten, as met er Duf (Taube) geschmacht (gehungert) Gummb-Berghsn. Enen för den Ü. halde zum Narren Geld-Pont. Do soll doch en al (alte) Ü. dren schlohn! Köln. Dat dank dir en al Ü. Sol, Rip, Koch. Wer war das? Antw.: En alt Ü. Monsch-Ruhrbg. Wohin gehst du? Antw.: Bo de E. de Fluten (Flügel) wend Koch-Lutzerath. Mer meint, mer möt en flöcken E. kotzen wenn man solchen unsinnigen Vorschlag hört Neuw-Asb. Ech dohn et net fürn melke E. Waldbr. Jo, Michelsdag, wenn de E.ə bucke das tue ich dir nicht Simm-Laub; jo, wenn de Ü. prädigt Kemp-Amern. Enen den Ü. drähjen (drehen) einen etwas weis machen Geld-Nieukerk Pont. De Ü. krogge (krauten) coire Schleid-Ahrhütte. Dat eas en Spetzkopp, sein Motter wor en E. May-Trimbs. Ü.ə fange am Tage schlafen Neuw-Unkel. — Im Kinderld. E., E., wo kommste her? Altk-Helmenzen. E., E., wo kommste raus? Onne raus or owe raus? Onne raus, ne owe raus! beim Verstecksp. Westerw. Ü., Ü., Ü., du hes am Kopp en Düll! Mettm-Fingschdt; den Ü., den Ü., de hät an den Hals ene Bül! Geld-Straelen; den Ü., den Ü., dat es ene fise Knüəl! ebd. E., Uhu, mach mer Paar Schuh; mach mer paar Fränzelcher dran, dass ich gut danze kann! Saarbr-Burb. Erhalten die heischenden Kinder Martinstag nichts, so singen sie: Et setz en Ü. op ürem Dach, de peck der Mad (Magd) en Og us! Dür. E., E. Deckkopp, lof on dohn et Dor op; onge kunn de Köhə erop, Gras en der Kreppe, Melch em Döppe, Speck on Eier en der Pann, git en gode Bäckermann! Bröltal. Et soət (sass) enen Ü. en spunn, s. op en dicke Tunn en hau (hatte) ei silvere Spuleke, valladeria, Sp.; et s. enen Ü. en spunn Heinsb-Millen. Eich soss (sass) op em Hiwelchen (Hügel) an flöckt mer meng Stiefelcher; do kom en E. an hult mer meng Seil; do kom e Kalf an hult mer den Droht half; do kom en Möck an sat (setzte) sich mer an de Röck; do kom en Fluh, de much (machte) esu bei dem letzten Wort fährt das sprechende Kind dem andern mit dem Finger unter das Kinn Bitb-Betting. Kroh, Kr., Kr., der Düvel könnt dich noə; Ü.ə pife, Kenger krische, Kr., Kr., Kr.! singen die Kinder, wenn ihnen die Kr. die Nüsse räubern Aach-Röhe. — Volksgl. die E. ruft komm mit, k. m.! d. h. sie ist der Totenvogel; wenn de U. owens schreit (puzt, guzt, schuzt, huzt) oder am hellen Dag flügt oder an't Fenster kommt, stirbt einer; den U. rüpptLik, L., L.!’ Klev-Uedem; hen hät den Ü. gesiehn Geld-Winnekendonk; de Ü. holt mich sagt der Kranke Viersen. Angenagelte E. zum Schutze gegen Tiere u. böse Geister (veralt.). — 2. übertr. a. grösserer Nachtfalter Altk, Waldbr, hier auch blengen E. RA.: Su allen (allein) wie en Öjel ön der Lücht (Laterne) Altk-Bachenbg NErb. — Kohlweissling Siegld. — Huhn ohne Schwanz Mettm-Cronenbg Sudbg. — b. persönl. α. derjenige, der seine Haare in Unordnung hat Gummb, Verbr.; ein schlechtgekämmtes Mädchen is en richtig E. Simm-Schlierschd. — β. Dummkopf, domm Ü., dof Ü., en al Ü., bes. dummes u. nicht schönes Frauenzimmer Allg.; freches Mädchen uWupp; Schlafmütze, auch verschlofe Ü. Rip; Schwerhöriger Kref-Fischeln; voll Ü. Betrunkener Rip, Nfrk; scheel Ü. von Frauen Neuss, Kref, Gummb; blende Ü. derjenige, der nicht findet, was er holen soll Mörs-Alpen, Gummb-Faulmert Wiehl; dowe Ölk tauber Mensch Wesel; frech E. Wend-Berglangenb; gitzigər Ü. Geizhals Gummb-Faulmert; glöhjende Ü. Klev-Donsbrüggen; horige E. (hornig) Dummkopf Koch-Laub; befrore Ü. einer, den es stets fröstelt Grevbr-Höning. — γ. Ül der Letzte Geilk-Brachelen. — δ. Neckn. derer von Saarbg-Orscholz, Wittl-Rachtig, Bernk-Wehlen, Kobl-Metternich, z. B. Rochter Eilen. — c. sachl. α. alter Baum, von dem nur noch Stamm u. ein paar Zweige vorhanden sind; alter Weidenbaum, Kopfweide oder –buche SNfrk, Geld; Ülle in der Dunkelheit leuchtendes Holz Geld. — β. Üle Lohbündel aus geklopfter Astlohe Rheinb-Schönau. — γ. Üle Schmiedefeuerschlacken Schleid-Urft; alte Lumpen, altes Eisen Waldbr-Hurst; Ül kleiner Ofen Aach-Merkst. — δ. Ejjel Fabrikpfeife für die Ankündigung der Arbeitszeiten u. der Pausen Siegld. — ε. Ül im Knappsack der Bergleute mitgenommener Kuchen (vor 70 J.) Schleid-Marmag. — ζ. Ül dumm-dreistes Gesicht Schleid-Hellenth. — η. Üll schlecht brennende Lampe Aach-Mausb, MGladb-Schiefbahn, Kref-Fischeln; Euel Karbidlampe des Bergmannes Altk. — θ. Ül Art Steinkrug, der mit blauen Flecken bemalt, von vorne gesehen, den Eindruck einer E. macht; Krug mit weitem Halse; Kaffeekanne; Gefäss zum Abkühlen der Holzkohlen LRip, SNfrk; hierhin wohl auch die RA.: Su voll (betrunken) wie en Ül; doch für η, θ liegt wohl volksetymologische Deutung < ū:l vor, wie die sonst im selben Gebiet belegten Formen ū:l, ylts bezeugen; s. Aule. — ι. Euel Flachsbreche Waldbr, mSieg, NNeuw; doch auch Sieg ø·u.əl, wo E. 1 ȳ:l lautet; es ist möglich, dass hier eine Entwicklung von Agen (s. d.) > Auəl vorliegt, wie denn auch im selben Gebiet sag > sau wird; s. Äuel. — κ. das auf einem Stein liegende Holz, worauf im Schlagholzsp. geschlagen wird, das Sp. heisst Kneppelchen met de Eul; während des Schlagens spricht der Spieler: Kn. met de E. hat siwe Läus en de Häut Koch-Leyenkaul. — λ. Eilen verächtl. Augen Saarbg-Kirf.
10729 Zeichen · 299 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    eule

    Althochdeutsches Wörterbuch

    eule Gl 3,24,34 s. ûuuila.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eule

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Eule , plur. die -n, Diminut. das Eulchen, des -s, plur. ut nom. sing. 1) Eigentlich, ein Raubvogel mit einem großen…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Eule

    Goethe-Wörterbuch

    Eule -ü- DjG 3 1,22,25 a als nächtl Vogel in Wald u Einöde; bes als Stimmungsträger für Einsamkeit, Unheimliches, einmal…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Eule

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Eule , böhm. Stadt unweit des Einflusses der Sazawa in die Moldau, mit 1600 E., Mineralbad und ehemals bedeutenden Goldb…

  5. modern
    Dialekt
    Eulef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Eule f. : 1. 'der Vogel Eule', bes. Schleier- u. Waldohreule, Eil, Pl. Eile (ail, ḁil; ailə) [weit verbr.], Eul (ǫil) [ …

  6. Sprichwörter
    Eule

    Wander (Sprichwörter)

    Eule 1. Aus Eulen werden keine Falken. 2. Besser bei einer Eule gesessen, als mit Falken geflogen. – Simrock, 2222; Winc…

  7. Spezial
    Eule

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Eu|le (Strigidae) f. (-,-n) ‹ornit› düle (düli) m. , ciuita (-tes) f. ✒ Eulen nach Athen tragen condüje ega a Aunejia; c…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eule

248 Bildungen · 141 Erstglied · 106 Zweitglied · 1 Ableitungen

eule‑ als Erstglied (30 von 141)

Eulenberg

SHW

Eulen-berg Band 2, Spalte 301-302

Eulengasse

SHW

Eulen-gasse Band 2, Spalte 301-302

Eulenkopf

SHW

Eulen-kopf Band 2, Spalte 301-302

Eulennase

SHW

Eulen-nase Band 2, Spalte 301-302

eulenart

DWB

eulen·art

eulenart , f. Rousseau, der stets verfolgt von einer hohen grille, nach eulenart, der mitternächte stille und Lunens schein nach Platos art …

eulenartig

DWB2

eulen·artig

eulenartig adj. : 1866 Brehm thierleben (1864)3,615. 1927 Ostwald lebenslinien (1926)2,34.

eulenauge

DWB

eulen·auge

eulenauge , n. das funkelnde auge der eule, wonach Athene γλαυκῶπις , dann aber auch das geblendete, blinzende: mhd. unser hërzen stênt gên …

Eulenaugen

RhWB

eulen·augen

Eulen-augen Bergh , Neuss Pl.: wie nhd. RA.: Der hat (mät macht ) Ü.

Eulenbacher

PfWB

eulen·bacher

Eulen-bacher Pl. : Uzname für die Bewohner von LU-Friesh, Eilebacheʳ ; vgl. Eule 2 b δ . —

eulenbad

DWB

eulen·bad

eulenbad , n. nun war ihn klent ( beschmiert ) kopf, lend und brust, das sich ihr jeder ducken must unters wasser, den dreck abwusch, ein je…

eulenbeisze

DWB

eulenbeisze , f. jagd mit eulen: der eulenpaisz wil ich geraten. H. Sachs I, 517 a .

Eulenberg

Meyers

eulen·berg

Eulenberg , Hermann , Mediziner, geb. 20. Juli. 1814 in Mülheim a. Rh., gest. 4. Okt. 1902 in Bonn, studierte seit 1832 in Bonn und Berlin, …

Eulenbis

PfWB

eulen·bis

Eulen-bis ON : Dorf im Kr. KL, Eilmis (ailmis). In Christmann SN I 151/52 als 'Eulengebüsch' gedeutet. Neckvers: Wer geht iwwer die Eilmisse…

Eulenbock

RhWB

eulen·bock

Eulen-bock MülhRh-Steinenbrück , Wippf-Lindlar , Eusk m.: Langschläfer, Schimpfw. Langschlöfer, Ülenbock, wannih geht deng Sonn op? Soll mer…

Eulenboz

RhWB

eulen·boz

Eulen-boz -:- Bernk-Neumag f.: dummes Frauenzimmer.

Eulenbuche

PfWB

eulen·buche

Eulen-buche f. : 'Buche bei KU-Rothsbg, in deren Asthöhlen Eulen nisteten', Eilebuch (-būx) [ Wilde 37]. —

Eulenburg

Meyers

eulen·burg

Eulenburg , 1) Botho Heinrich, Graf von E.-Wicken , preuß. Staatsmann, geb. 27. Dez. 1804, gest. 17. April 1879, Mitglied der Landesverwaltu…

Eulenburg, A

DWBQVZ

Eulenburg, A. s. realenzyklopädie, heilkunde.

Eulendopp

RhWB

eulen·dopp

Eulen-dopp Mörs-Veen m.: Langschläfer. Schlopkopp, Ülendopp, steht för negen Ühr nit op, on van de nege bes de tihn kann de Schlopkopp net s…

eule als Zweitglied (30 von 106)

Frostbeule

RDWB1

Frostbeule f отмороженное место übertr. , scherzh. мерзляк разг., мерзлячка разг.

Litfasssäule

RDWB1

Litfasssäule f афишная тумба Litfasssäulenlächeln n - улыбка кинозвезды, улыбка как будто с афиши, голливудовская улыбка, голливудская улыбк…

Adlereule

Adelung

adler·eule

Die Adlereule , plur. die -n, eine Eule, welche nicht so breit ist, als der Uhu, und kürzere Füße hat; Bubo Italicus, Franz. Le Grand Duc.

Armsäule

Adelung

arm·saeule

Die Armsäule , plur. die -n, eine Säule mit Armen an den Kreuz- und Scheidewegen, welche den Reisenden den rechten Weg und die Entfernung de…

Brunnensäule

Adelung

brunnen·saeule

Die Brunnensäule , plur. die -n, an den gemeinen Ziehbrunnen, eine senkrechte Säule, in welcher der Brunnenschwengel oder die Ruthe zum Hera…

dasselbeule

DWB

dassel·beule

dasselbeule , f. oestrus bovis, beule die entsteht, wenn die viehbremse eier in die haut legt. s. dase .

denksäule

DWB

denk·saeule

denksäule , f. zum andenken an ein wichtiges ereignis errichtet. cippus Steinbach 2, 364 . wie denkpfeiler. wenn ehrenpfeiler fallen, denkse…

Ehrensäule

Adelung

ehren·saeule

Die Ehrensäule , plur. die -n, eigentlich, eine hohe Säule auf einem niedrigen Stuhle, welche die Griechen und Römer denen zu Ehren errichte…

Eiterbäule

Adelung

eiter·baeule

Die Eiterbäule , plur. die -n, eine Bäule, worin sich Eiter sammelt, eigentlich eine brennende Bäule; im Schwed. Etterböld, Oberdeutsch ein …

eiterbeule

DWB

eiter·beule

eiterbeule , f. tumor purulentus: von den fuszsolen bis aufs heubt ist nichts gesundes an im, sondern wunden und striemen und eiterbeulen. E…

fäule

DWB

fa·ule

fäule , f. 1 1) putredo, caries, fäulnis, ahd. fûlî, mhd. viule, besonders an leib und fleisch der menschen und thiere: der sibend hat die f…

falkeneule

DWB

falken·eule

falkeneule , f. strix accipitrina. ein bekannter spruch: wer keinen falken hat, musz mit eulen beizen.

Feuerkeule

Adelung

feuer·keule

Die Feuerkeule , plur. die -n, in der Lustfeuerwerkerey, eine hölzerne Keule, deren hohler Kopf mit Brandsatze angefüllet, von außen aber mi…

Fischsäule

Adelung

fisch·saeule

Die Fischsäule , plur. die -n, eine Säule, welche die Grenzen eines Fischwassers und des demselben anklebenden Fischrechtes bezeichnet.

Flammensäule

Adelung

flammen·saeule

Die Flammensäule , plur. die -n, eine verunglückte Übersetzung des Griech. Pyramide, wegen einiger Ähnlichkeit mit einer Flamme, wofür ander…

Friedsäule

Adelung

fried·saeule

Die Friedsäule , plur. die -n, noch in einigen Gegenden Oberdeutschlandes, die Grenzsäule einer Gerichtsbarkeit oder eines Burgfriedens. An …

Frostbäule

Adelung

frost·baeule

Die Frostbäule , plur. die -n, eine Art der Geschwulst an den äußern Theilen des menschlichen Körpers, welche durch eine plötzliche Abwechse…

frostbeule

DWB

frost·beule

frostbeule , f. pernio: auch setzte sich an seinem herzen eine kleine frostbeule durch den gedanken an, dasz der lord auch seinen Victor zu …

gangsäule

DWB

gang·saeule

gangsäule , f. ' die säulen oder stollen an dem freyen gange vor einem gebäude, welche die lehne um dieselbe ausmachen ' ( nach ital. art ) …

Ableitungen von eule (1 von 1)

ureule

DWB

-eule strix otus Naumann vögel 1, 451 ,