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düppen

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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7 in 5 Wb.
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53

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

düppen n.

Bd. 2, Sp. 1567

düppen , n. wie topf, ein bauchiges gefäsz, gewöhnlich ein irdenes, in der grafschaft Mark ( Frommann Mundarten 3, 260 ), in Hessen, am Main gebräuchlich; in der Wetterau hört man auch dippen. ahd. dupfen gl. Wiesbad. 174, töpfen bei Luther neben topf, bei Henisch duppe olla; vergl. dop doppe ( oben 1285) und das niederl. dob. und das töpfen darin es gekocht ist, sol man zubrechen: ists aber ein ehern topf, so sol man in schewren und mit wasser spülen 3 Mos. 6, 28 . und legt fleisch in einen korb und thet die brühe in ein töpfen Richter 6, 19 . er macht das das tiefe meer seudet wie ein töpfen…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    düppenn.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ° düppen , n. , kleines Gefäß mit Deckel, Topf (Wfalen.).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    düppenn.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    düppen , n. wie topf, ein bauchiges gefäsz, gewöhnlich ein irdenes, in der grafschaft Mark ( Frommann Mundarten 3, 260 )…

  3. modern
    Dialekt
    Düppen

    Rheinisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Düppen Rhfrk dibə ; Mosfrk -e- ; sonst døpə [Selfk, MülhRuhr (s. dumm) -y- ] Sg. u. Pl. [Pl. -bərə Ahrw-Westum ; Nfrk -p…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dueppen

81 Bildungen · 81 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von dueppen 2 Komponenten

dup+pen

dueppen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

dueppen‑ als Erstglied (30 von 81)

düppenachtig

RhWB

dueppen·achtig

düppen-achtig døpənęχtəχ Geld-Walbeck ; døpəsęitəχ Kemp-Breyell Adj.: dumm, ungeschickt.

Düppenbäcker

RhWBN

dueppen·baecker

Düppen-bäcker m.: 1. Töpfer, auch Mosfrk in Neuw-Heimb ; døpəs- auch EuscklBüllesh. — Neckn. auch für die von Neuw-OBieber u. ODreis.

Düppenbäkker

WWB

Düppen-bäkker m. [Mark] Handwerker, der Tonwaren herstellt.

Düppenbaum

RhWBN

dueppen·baum

Düppen-baum (s. S.) Sieg-Leuschd m.: baumartiges Gestell zum Trocknen u. Lüften der Milch- u. Rahmtöpfe.

Düppenbinder

WWB

dueppen·binder

Düppen-binder m. [verstr. SWestf] Düppenbinger ( Mes Br ) Handwerker, der zerbrochene Düppen repariert.

Düppendiᵉkel

WWB

Düppen-diᵉkel m. 1. Topfdeckel ( Olp Hb ). — 2. Kannendeckel ( Stf Me).

Düppendīrk

WWB

dueppen·dirk

Düppen-dīrk m. [KSauerl] Düppendierk ( Mes Br ) 1. jmd., der mit Tonwaren handelt. — 2. Abgeordneter, gewählter Vertreter (KKWB). — 3. dumme…

Düppendräier

WWB

Düppen-dräier m. Düppendrägger Handwerker, der Tonwaren herstellt ( Arn Hg).

Düppenfeger

RhWB

dueppen·feger

Düppen-feger Ahrw-Remag m.: in dem Spottruf gegeuüber antragenden Kindern: Andräger, D.!

Düppenfest

RhWB

dueppen·fest

Düppen-fest Bitb , Prüm m.: kleines häusliches oder Dorffest im Gegens. zur Kirmes. Mer hon nummen en Debbefestchen.

Düppenflickel

RhWBN

Düppen-flickel -e- Prüm-Stdt Pl.: Gesindel, Pack; alles leit dörchenē wie bei Döpesfl.

Düppenfuss

RhWB

dueppen·fuss

Düppen-fuss Mosfrk m.: 1. eisernes Gestell, worauf man die heissen Kochtöpfe setzt. RA.: En Noas wie en D. Saarbg . — 2. übertr. verächtl. u…