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dueppen

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Düppen

Bd. 1, Sp. 1569
Düppen Rhfrk dibə; Mosfrk -e-; sonst døpə [Selfk, MülhRuhr (s. dumm) -y-] Sg. u. Pl. [Pl. -bərə Ahrw-Westum; Nfrk -pəs]; Demin. -pχə, –pkə n.: 1. Topf; doch je nach Geb. von verschiedenem Material u. zu versch. Zwecke. a. im Rip u. Nfrk ausschliessl. irdenes hohes Gefäss aus gebranntem Ton oder Steingut mit zwei ‘Ohren’ (Henkel), auch wohl aus Porzellan, Holz, aber nicht aus Eisen; dafür Pott (aus Gusseisen) u. bei grösserer Form (bes. emailliert) Kessel, ein kleinerer, gusseiserner Gröppchen (Wippf). En erden D., en Stend.; bes. genannt nach der Bestimmung Melch(s), auch Seih-, Rom-, Botter-, Käs-, Krock- (Kraut-), Nat- (dass. Nfrk), Honeg-, Mostert(s)-, Enmachs- (grösserer Art), Lim-. Farf-, Trons-, Kaffeed. (aus Metall K.pott); bes. aber das blau gefärbte, oft mit bl. Mustern bemalte D., worin die Milch rahmen soll; nach dem Massinhalt unterscheidet man en Mosse- (Massen-) = 2 l, en Hälfchesd. (sobald diese D. zum Messen selbst bestimmt [] sind, werden sie bes. genannt Moss, Hälfche, Schobbe, Penk (s. d. W.)); nach der Herkunft Langewesche D. (Dür-Langerwehe); in manchen Geb. unterscheidet man das flache D. ohne Henkel zum Rahmen der Milch, s. Bar u. Kubb. — Doch muss früher auch Rip, Nfrk D. = Kochtopf gegolten haben, wie die nun verächtl. Zs. Kochdöppe u. die zahlreichen, wiederum meist verächtl. RA. über D. als Kochtopf beweisen; anders im Mosfrk u. Rhfrk, wo D. ein Topf sein kann aus Ton zu den o. angegebenen Zwecken u. aus Eisen zum Kochen. — Kommt der Döppeskrimer (etwa die Döppesannemarie Kemp-Lobberich) ins Dorf, so ruft er D., D.! Die Kinder hinter ihm drein: han ken Ben on könne och höppe! Bo-Alfter. Wat? Antw.: D. es ken Fatt Mettm-Langenbg, Ess-Bergeborbeck. Wat en et D.che gebacke es, spölt (spült) me net drus der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Sieg-ODollend. De de Döppes bäckt, konn se och selv no de Mart brenge wer Kinder erzeugt, kann sie auch erziehen Kemp-SPeter. En D. ös holl, un du bös doll Sieg-Seelschd. Klen D. han of (döck) grusse Uhre kleine Kinder hören mehr, als gut für sie ist, darum Vorsicht beim Reden Rip, Allg., auch Mosfrk; die klan D.cher hon och Henkelcher Trier-Leiwen. Do han se det D.chen am richtigen Uhr gepackt Altk-Bachenbg. De Welt es so rond wie en D.chen ohn Henk Daun-Hillesh. Lott (lasst) dat D. ens en Schnute kriegen, dann sall't wall owerloupen! Elbf. Et es ke D. (D.che) su klen (schef, schäpp, krumm), et fengk (findet) sech en Deckel drop (et passt en D. drop) wenn eine hässliche oder verkrüppelte Person heiratet Rip, Allg., auch Mosfrk (hier auch roschtig), — schef, et pass ne Deckel op sengen Ref Dür; jedder Deckel hat (krit, fend) sing D. dass. Aach, Köln, Verbr.; jedder Döppke fend se Stöppke Eup; jed D.chen well sei Deckelche hon jede Handlung verlangt ihre Folgen Koch; de hät op jedes (all) D.che en Deckel ist immer mit. der richtigen Antw. bereit; op jedes D. en Deckelche wösse schlagfertig sein Rip, Allg.; dem häbb ech ens de Deckel von et D. gedoəhn die Wahrheit gesagt Kemp, Rheinb. Ich decke der emol des D. uf decke früher Begangenes auf Rhfrk, Mosfrk. Klen D. lofe (koche) gern (flöck, gäng) üver kleine Leute sind leicht zornig Rip, Allg., auch Mosfrk; et moss e kla D.che sein, dat gleich iwerlaft May. En Gesicht mache wie en D. vull sauer Milch Zell-Sohren, Siegld-Weidenau, — siwwe D. Essig Kreuzn-Waldböckelh. Su kodd (böse) wie en D. Hef schnell gereizt Dür. En de klengste D.cher es döcks de beiste Salf Aach, Eup, Monsch; dem einen hilf de Salf, dem anderen et D. Köln. De sengt wie en Mus en et D. []Kref. Do es Jubel em D. grosse Freude Düss, MGladb-Rheind. Schöppen sin got för on et D. scherzh. beim Kartensp. Malm-Weywertz. De stich de Nas (schnöft) en alle D. Rip, Allg.; alle D. un Knackepötte utschnüffeln Gummb-Hesselb. Et Fest om (im) D. Fest kirchlicher Art, aber auch weltl. gefeiert mit besserer Kost, ausserhalb der Kirmes Prüm-Ihren. Et D. schöppt su lang, bös et kaput geiht Sol. Onse Herrgott helf ons alle achtzehn (sebben), sät de Mann, do log he met sebbenzehn (sechs) D. em Grave Dür, Aach-Merkst, Jül-Warden. Et moss mer alles ren öm et D. sen, sot de Frau, do kehrt se mot dem Breibesem de Köngderdreck fort Schleid-Reifferschd. He schleəht derno wie der Bleng no et D. Aach, — wie en Esel en de D. Eusk-Billig. D. schlonn unverständig drauf loshandeln Sieg-ODollend; et D. schl. bei verbundenen Augen mit einem Prügel nach einem D. schl., das Knabensp. Topfschl. Allg., früher bes. Aschermittwoch von den Burschen geübt Aach-Merkst; in der Zeit von Dreikönigen bis Fastnacht zogen Burschen u. Mädchen zu einzelnen Häusern, um D. zu schl., irdene D. zur Erde zu werfen, dass sie zerbrachen; dabei sangen sie: Frau Höppen, eich schlehn ich en D., eich schl. et uf e Pohl (Pfahl); wenn et nit gerot is (geraten), kommen eich noch emol, worauf alle schleunigst sich davon machten Merz-Nunk; die Spinner in Kemp-Dülken übten früher an ihrem Patronsabend das Vergnügen des D.schmiten, indem sie mit wassergefüllten Geschirren durch die Drümmelsgasse zogen u. diese an den Haustüren in Scherben warfen; ebenso üben et D.schlohn die Burschen von Trier-Buw von Dreikönigen bis Fastnacht. — Moder, M., met goəhn, op dat decke D. schloəhn Mädchensp. Kref-Traar. — Doə schleht de Koster met de Schöppleəpel en et D. scherzh. gesagt beim Läuten Kemp. Der hät en D. zerbrochen oder will er noch en zerbrechen von dem, dem man nichts Gutes zutraut Waldbr-Geilenkausen; hej hät nit de völl Döppes gebroken nicht zu viel gearbeitet Mörs; wer war das? Antw.: Der Herr Niemand, de de D. zerbricht Altk-OErb. Gerössen D. halen am längsten Trier. — Verschiedenes. Spar owen em D., dann häsde es ongen nit nüdeg! spare gleich Sol. Haut (halt) dech op di D.! Eup. Du kanns och de D. schörge Heinsb-Schalbr. En D. op der Dörpel, sät e Wif, dät net wis (weise) Heinsb. A.: Et git Krieg. B.: Allemol. A.: Giret Kr., sust mist mer jo aus de D. drinke Wortsp. zwischen Krieg u. Krīg = Krüge Simm-Horn. — Vergleiche. Et klapp bi en D.che Sieg-Ägid; das geht wie e D.che Ottw; de sieht aus wie en D. Dür-Frenz, Saarbg-Portz; schnell wie e D.che Saarbr; he ahnt (gleicht) dem wie en D.che Sol-Leichl; Köngder [] wie D.che ruhige K. Schleid-Hellenth; e Köppke wie e D.ke MGladb; die hät en Gedächnis wie en ot (alt) kapott D. Eup; die Glock rappelt wie en alt D. Allg.; en kreischt wie en al D. singt schlecht Saarbg. — In Auszählr. Döppke, D., Röbezahl, D., D., kroll (knoll, dupp) Düss, Nfrk verbr.; Üppke, Düppke, Robezüppke, Ü., D., knallaf MGladb; A, B, bu, dat D. bes du Düss, Heinsb. — Im Kindersp. Da's e D.che, da's e D., wat es en dem D.? Pipaperlepa (o. O.). — Im Rätsel. D.che, D. onneg de Bank, D., D. oveg de Bank, et es kei Mann en Broband, de dat D.che schmidde kann Ahrw. D.chen op dem Kli hat den Narsch voll Flih; D.chen op dem Weiher es dem Deuwel seng Freier. — b. eiserner Kochtopf Mosfrk, Rhfrk; im Rip, Nfrk nur in der Zs. Koch- u. in RA. in verächtl. Sinne. Im Rhfrk, Mosfrk sind folg. Zs. üblich, Bereschmer-, Budder-, Koch- (Soppe-, Grombere-), Milch-, Mehl-, Ram-, Hunig-, Salz-, Schmalz-, Wanschmer-, Seichd.; Sten-, Blechd.; ere, eise, emalige D. RA.: De hot en Kopp wie en eisen D. Wittl, Prüm. Ei, du sollscht dann doch es D. uf de Roscht kriən! Kreuzn-Sobernh. Bat Ben hat, ka gohn, sot Eilespegel, do hat en e D. geschleft Koch-Urschmitt. Dem sei D.chen kocht ger er ist leicht zornig Wittl-Binsf; de al D. kochen am besten Vorzug des Alters Bitb-Geichl; de kochen en enem D. sind einträchtig Prüm, Bergh. Se weren noch grusse Aue machen, wenn se ihr eige D.che brutschele here Bernk. Et D. auskropen den im Topf befindlichen Rest herauskratzen WEif. De hät der Moder et D. usgeleck MülhRh-Rösr. De D. moss mer schauern Saarl-Wadgass. A Mors D. bei Mutters Kochtopf Eup. Was haben wir gekocht? Antw.: E D. in et annert Koch, Aach, MGladb-Rheind, — en D. in de annere gestellt, dass se weich were Saarbr-Fürstenhsn, — dat klen D. en dem grussen Daun-Katzwinkel, — dat gross D. en dat klen Ottw-Aschb, — dreierlei in enem D. Simm, — wat em D. ös Köln-Frechen, — dem D. de Bodem Wittl-Dörb, — e got D. met ene fette Knouch Aach. Hamme gekouch? Antw.: Et D. steht om Ofelouch Bo-Dransd. Wieviel Uhr ist es? Antw.: Op e Vierdel näs (bes) (e) D. (D.che) voll Mosfrk von Saarbg an allg., mit der Forts. — wenn et schleht, da schleht et voll Bernk-Dhron. — Besser en Laus (Mösch) em D. wie gor ka Flasch Trier, Allg., auch Rip. Me kann och ne gode Brot on (in) nem alen D. mache Malm-Vith. Mir gün es net, eso lang en Knodel am (im) D. as Trier-Mehring. Et fend sich alles im letzte D. Birkf. Hen hot en Aal am (im) D. ist betrunken Bitb-Cruchten. De het Papp satt in't D. sein Auskommen Ruhr-Sterkr. [] Ent kuckt dem annern en't D. Allg. Speck (Flesch) en't D.! Treschertakt May-Luxem, Neuw-Dernb. Kirmes an (in) der Kirch on Requiem am (im) D. Bitb. Ech han noch nüs en et D. zum Kochen Rip. Avekat kick en et D. Besserwisser Köln-Widdersd. De krist de Wisch in't D. (gestoch) zu dem, der zu spät zum Essen kommt Rhfrk, Mosfrk, Rip (Wösch); mir warde met der lenks Hand, dann krischt dau e W. ene D. Ottw-Tholey; se hatten me de W. en et D. gestallt mir nichts übriggelassen Aden-Kaltenborn; de W. en et D. mache den Standpunkt klarmachen Köln; wenn de net zer Zett hem kös, kres (fengs) de de Katz ene D. Monsch, Aach, MülhRh-Rösr. Stell Katze hollen et Flesch us et D. Aach-Stolbg. Ut Moddesch D. es gout schöppe Eup. Hen micht e Gesicht wie en D.che voll gequellter Deiweln ein böses G. Trier, Bernk, Saarbg, — voll Deiweln Mosfrk allg., Siegld, Rip, — voll gequellte Gromberen uSaar, — voll Gequellter ebd., — en D. kalder Erze (Erbsen) widerwärtig Schleid-Hellenth. — Deiwelcher am D. Fastnachtskrapfen Bitb-Rittersd; Gromberezereck om (im) D. Kartoffelgericht mit Sauce Koch-Laub, Merz-Losh (en't D.). — c. Dippchen; e D. Kaffee Tasse K. Wend, Saarbr-Ottw. RA.: Er sauft wie e D.che.d. Bierglas, in Wend. Der hat ze def in et D.che geguckt ist betrunken Bernk-Gonzerath; männich D.che hammer zesammegeknöpp Köln; dohn mech noch en D.! MGladb-Schiefbahn; gebräuchlicher ist Pott. — e. Nachtgeschirr, bes. genannt Noch-, Seich-, Pissd.(che) Hunsr, Bernk, Westerw verbr.; in verächtl. RA. auch sonst. Besser ean't D. gescheass wie klor Wasser Merz-Nunk. Never et D. secken ausserehelichen Geschlechtsverkehr ausüben, von Verheirateten Sieg-Eitorf. Du gehscht noch uf de D., bis de heiratscht Saarbr-Geislautern. Ze Kölle hät en al Frau en en neu D. gedresse MülhRh-Herkenr. — 2. übertr. a. sachl. α. D.che halbrunder Oberteil der Eichel Köln. — β. D.che Spielkasse beim Kartensp., auch Pott, Kömpche (s. d. W.) Allg.; fällt beim Bohnensp. eine B. auf die ovale, die andere auf die flache Seite, so hat man den kleinsten Haufen, et Deppche, gewonnen (s. Butsch, Kessel = die andern Haufen) Wittl-OKail. — γ. der zylinderförmige Teil des Stubenofens uWupp 1870. — δ. D.chər kleine Teile an der Zentrifuge Koch-Laub. — ε. viereckiges Loch, in das die Reben gesetzt werden Bernk. — ζ. Kaule beim Klickersp. Neuw; em D.che spille Wittl-Bengel; us dem D.che titsche Waldbr-Dattenf; D.che scharre ebd.; Deppelchen Kobl-Bend; Deppelches das Spiel in die K. = stucken (s. d.) Neuw. — η. verächtl. oder scherzh. grosser (alter) Hut Allg. Der hot awer e D. uf Rhfrk, Allg., — do het [] de Katz at dren gelammp (gelammt) Neuw-Asb. — θ. verächtl. Kopf Allg. Der hot ene em D. ist betrunken Mosfrk, Allg.; eim jet op et D. geve ihn ohrfeigen Sol, Allg.; ech hau dech op dat D.! Allg.; ich schlahn der ufs D., dass der de Deckel wackelt! Kreuzn. Warum tragen die Weiber einen Hut? Antw.: Op en D. gehürt ene Deckel Jül-Tetz, Saarbr, Kobl. — ι. verächtl. Nase Duisb; sonst Rotzd. — κ. verächtl. Mund; hall dei domm D.! Neuw-Datzeroth. — λ. einen zem D. erusjage aus dem Hause Monsch-Fringshs. — μ. grosse Menge schlechthin; dat es äver en D. Schlot Rip. — b. persönl. α. dummer, unbeholfener Mensch, Tölpel, geistig beschränkter Mensch; en D. van em Kerl (Jong, Wif); auch mit bezeichnendem Attrib. du domm, dof, faul, alt, knaschtig D.! Allg.; du wölle D.! Köln-Kalk, MülhRh-Ensen; frecht D. vorlautes Mädchen Malm-Aldring; du bes mer och en nett D.; dat D. ös ze domm, für möm Esel ze danze Rip; de bös en D. wie et ächterste End van't Ferken Dinsl-Walsum; dat es e D., der wess noch komm (kaum), dat et zweierlei Lück (Leute) en der Welt send Wippf-Lindlar; für esu enem D. steht doch de Welt stell! MülhRh-BGladb. Se es gen D., se es gescheid Klev-Uedem. Ein D. süht en't anger der Topfgucker Sol. — En D. ist man auch, wenn man sich alles gefallen, sich leicht betrügen oder anführen lässt; im übrigen braucht die Dummheit nicht so gross zu sein. — Vielfach wird D. bes. für ein dummes Weib gebraucht Saarl, Trier-Filsch, Bitb-Rittersd, Aden-Engeln, Eup-Raeren, Kemp-SPeter. — Gern in Zs., z. B. Grind-, Grangel-, Knotter-, Kneist-, Knutd. (s. d. W.). — β. e klen D.ke ein für sein Alter auffallend kleines Kind MGladb.
13023 Zeichen · 446 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    düppenn.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ° düppen , n. , kleines Gefäß mit Deckel, Topf (Wfalen.).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    düppenn.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    düppen , n. wie topf, ein bauchiges gefäsz, gewöhnlich ein irdenes, in der grafschaft Mark ( Frommann Mundarten 3, 260 )…

  3. modern
    Dialekt
    Düppen

    Rheinisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Düppen RhWBN Rhfrk dibə ; Mosfrk -e- ; sonst døpə [Selfk, MülhRuhr (s. dumm) -y- ] Sg. u. Pl. [Pl. -bərə Ahrw-Westum ; N…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dueppen

367 Bildungen · 81 Erstglied · 286 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von dueppen 2 Komponenten

dup+pen

dueppen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

dueppen‑ als Erstglied (30 von 81)

düppenachtig

RhWB

dueppen·achtig

düppen-achtig døpənęχtəχ Geld-Walbeck ; døpəsęitəχ Kemp-Breyell Adj.: dumm, ungeschickt.

Düppenbäcker

RhWB

dueppen·baecker

Düppen-bäcker RhWBN døpən- Rip; døpəs- NRip (auch Bo-Alfter ), NBerg, SNfrk m.: 1. Topfbäcker, Töpfner. Glimbacher D. Neckn. derer von Erk-G…

Düppenbäkker

WWB

Düppen-bäkker m. [Mark] Handwerker, der Tonwaren herstellt.

Düppenbank

RhWB

dueppen·bank

Düppen-bank RhWBN -pə- Rip, Mosfrk, Rhfrk; -pəs- NRip, SNfrk f.: 1. Küchenbank für die Steintöpfe Rip, Nfrk. — 2. für die Kochtöpfe Mosfrk, …

Düppenbaum

RhWBN

dueppen·baum

Düppen-baum (s. S.) Sieg-Leuschd m.: baumartiges Gestell zum Trocknen u. Lüften der Milch- u. Rahmtöpfe.

Düppenbinder

WWB

dueppen·binder

Düppen-binder m. [verstr. SWestf] Düppenbinger ( Kr. Meschede Mes Kr. Meschede@Bracht Br ) Handwerker, der zerbrochene Düppen repariert.

Düppendiᵉkel

WWB

Düppen-diᵉkel m. 1. Topfdeckel ( Kr. Olpe Olp Kr. Olpe@Hünsborn Hb ). — 2. Kannendeckel ( Kr. Steinfurt Stf Me).

Düppendīrk

WWB

dueppen·dirk

Düppen-dīrk m. [KSauerl] Düppendierk ( Kr. Meschede Mes Kr. Meschede@Bracht Br ) 1. jmd., der mit Tonwaren handelt. — 2. Abgeordneter, gewäh…

Düppendräier

WWB

Düppen-dräier m. Düppendrägger Handwerker, der Tonwaren herstellt ( Kr. Arnsberg Arn Hg).

Düppenfeger

RhWB

dueppen·feger

Düppen-feger Ahrw-Remag m.: in dem Spottruf gegeuüber antragenden Kindern: Andräger, D.!

Düppenfest

RhWB

dueppen·fest

Düppen-fest Bitb , Prüm m.: kleines häusliches oder Dorffest im Gegens. zur Kirmes. Mer hon nummen en Debbefestchen.

Düppenflickel

RhWBN

Düppen-flickel -e- Prüm-Stdt Pl.: Gesindel, Pack; alles leit dörchenē wie bei Döpesfl.

Düppenflicker

RhWB

dueppen·flicker

Düppen-flicker RhWBN PfWB Trier , WEif m.: 1. Kesselflicker, gewöhnl. mit verächtl. Sinne, bes. da die wandernden Kesselfl., die zur Sommerz…

Düppenfuss

RhWB

dueppen·fuss

Düppen-fuss Mosfrk m.: 1. eisernes Gestell, worauf man die heissen Kochtöpfe setzt. RA.: En Noas wie en D. Saarbg . — 2. übertr. verächtl. u…

dueppen als Zweitglied (30 von 286)

Achterdüppen

WWB

achter·dueppen

Achter-düppen n. Ächterdüppen Hinterkopf ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Nr).

Amesdüppen

WWB

ame·s·dueppen

Ames-düppen. Ōmesdüppen Blechkessel, in dem man den Arbeitern auf dem Felde das Essen bringt ( Kr. Olpe Olp Kr. Olpe@Rhonard Ro = WWB-Source…

Aschdüppen

RhWB

asch·dueppen

Asch-düppen ęšən- Altk n.: Topf zur Aufbewahrung der A. Früher herrschte die Sitte, dem Nachbarn auf Fastnacht abends spät einen zerbrochene…

Askedüppen

WWB

ask·e·dueppen

Aske-düppen. „ Aeschedüppenwerfen “ Fastnachtsbrauch, bei dem Töpfe oder Scherben in Hausflure oder auf Treppen von mißliebigen Mitmenschen …

Aulendüppen

RhWBN

aule·n·dueppen

Aulen-düppen n.: Einmachstopf ȳ:lə- Grevbr-Nievenh ; Milchsatte ȳ˙ə.ləs- Kemp-AmernSAnton ; Essenträger ǫ˙u.lə- Koch-Wollmerath .

Bakkedüppen

WWB

Bakke-düppen. Bakk- „Backtrog“ (Frgb.) ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städ…

Blutdüppen

RhWB

blut·dueppen

Blut-düppen RhWBN Kemp-Dyck , Waldr-Wildbg n.: Topf, in den das Bl. des geschlachteten Schweines aufgefangen wird.

Bohnendüppen

RhWB

bohnen·dueppen

Bohnen-düppen Allg. n.: -topf. Scherzh. die von N. leiden (läuten) met em B. Wittl-Monzel .

Bō²nendüppen

WWB

bonen·dueppen

Bō²nen-düppen m. „ Bouhnen-Düppen “ Bohnentopf (wohl: Topf, in dem man Bohnen lagert) ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Pl).

Brämeldüppen

RhWB

Brämel-düppen -dibə n.: einer, der brämelt 1.

Brochdüppen

RhWB

broch·dueppen

Broch-düppen Saar n.: 1. Topf für dicke Milch. RA.: Der es sou voll wie en Br. Saarbg-Serrig . Der hat en Br. em Leif er wirft aus, spuckt v…

Brockeldüppen

RhWB

brockel·dueppen

Brockel-düppen -eb- n.: 1. Topf für dicke Milch. — 2. scherzh. eine gewisse Kopfbedeckung, z. B. der abgeschaffte Chako der preuss. Infanter…

Brüldüppen

WWB

Brül-düppen Subst. ⟨ Brülldüppen ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Ennepe-Ruhr-Kreis@Gevelsberg Gb ), -dübben f. Pl. ( Kr. Halle Hal Bh) ⟩ Nachttopf, …

Brülldüppen

RhWB

bruell·dueppen

Brüll-düppen RhWBN n.: 1. -døpχən grosses Nachtgeschirr aus Steingut Elbf , Mettm-Cronenbg , Sol-Burschd , MGladb . — 2. Schreihals Barm , W…

Butterdüppen

RhWB

butter·dueppen

Butter-düppen Allg. n.: -topf, bes. in den die Butter zu längerem Verwahr eingeknetet wird; et erde, stenere B. Mem Arsch ent B. te setten k…

Drillingsdüppen

RhWB

drilling·s·dueppen

Drillings-düppen drE- Wittl ; drē- Bitb-Speicher ; drei- Bitb-Hütting n.: Tontopf von 3 Mass = 1 ½ l; auch — mölchdebbe.

Droªnedüppen

WWB

Droªne-düppen n. Droandüppen jmd., der mit der Arbeit nicht vorankommt ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Sw ).