Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
düppen n.
düppen , n. wie topf, ein bauchiges gefäsz, gewöhnlich ein irdenes, in der grafschaft Mark ( Frommann Mundarten 3, 260 ), in Hessen, am Main gebräuchlich; in der Wetterau hört man auch dippen. ahd. dupfen gl. Wiesbad. 174, töpfen bei Luther neben topf, bei Henisch duppe olla; vergl. dop doppe ( oben 1285) und das niederl. dob. und das töpfen darin es gekocht ist, sol man zubrechen: ists aber ein ehern topf, so sol man in schewren und mit wasser spülen 3 Mos. 6, 28 . und legt fleisch in einen korb und thet die brühe in ein töpfen Richter 6, 19 . er macht das das tiefe meer seudet wie ein töpfen…