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taufen

nhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
14 in 13 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Rheinisches Wb.

taufen

Bd. 8, Sp. 1103
taufen das Wort ist allg., u. zwar durchweg auf daupjan zurückgehend, also mit Umlaut [auch urkdl.: deufte dat voulk in dem Jordane (Koelhoffsche Chronik); das folke zu bewaren myt bichten, mit deuffen Boppard 1412; kinder zu täuffen Ahrw-Breisig 1620], u. zwar Rhfrk dEfə [an der uNahe nur innerhalb einschl. Kreuzn-Monzing Langenth Auen Bockenau Sponh SKatharinen Wallhsn Gutenbg Mandel Hüffelsh Traisen Norh; sonst südl. des Soonwaldes -ā-, –-; Wend-Nahbollenb Martin Weierb -ē-; Büschw Ausw Frohnhsn -āă-; Langw -Eĭ-; Baumholder -ā-, dies auch Saarbr-Sulzb; -ā- u. -E- Saarbr-Stdt, Bernk-Rhaunen]; Mosfrk -E-, –ē- [Trier-Stdt, uMos, SMay -ā-; Westerw -E-, –ē-, –-]; Rip -- [uAhr, gegenüberlieg. kurköln. Westerw, Sieg-Honnef Rhönd, Köln-Stdt -øy-]; n. Benr. L. im Berg dpən [-øy-, –ȳ(ə)-; im NBerg døpt, gədøpt]; SNfrk -p-, døpt, jədøpt; innerh. ausschl. Geld-Niederd Herong Wankum Wachtendonk Gelinter, Kemp-Schmalbr Orbr Broich Hüls, Mörs-Niep Vluyn Neuk -:p-; innerh. einschl. Mörs-Frimmersh Vennikel Niep Vluyn Niephauserf Rheinkamp Vierbaum Binsh -ø·y.p- [Mörs-Orsoy -ōp-, hei døpt]; sonst Klevld -p-, hę dpt, γədpt [MülhRuhr -øyp-, døpt, xədøpt] schw.: 1. wie nhd.; en Kend d. (losse); ech ben kathollesch gedöf; wievill hat ühr dann at gedöf? wieviel Kinder habt ihr? He es op de Name Josef gedöf; mer han den su g. so genannt, ihm diesen Spitznamen gegeben; ongedöf Rip, Allg. Ra.: De Pastur hät nicks ze döfe on ze knöfe (knäufen, kopulieren) hat nicht viel zu tun Grevbr-Wickrathhahn. Schlechtweg Jann, sät de Bur, as hej sin Kend d. liət; hej sall later (später) achter den Plug Rees-Wesel. Mat em Nor (Narren) as ken Kander d. Trier-Schleidw. Wie mer heisch (heisst), su döüf mer de andere Köln-Stdt. Wann et Kend gedäft es, well e jeder Padd sen gesagt, wenn einer seinen Dienst erst anbietet, wenn es zu spät ist Rhfrk, Mosfrk. He es met Wopperwater gedöppt ist ein echter Wuppertaler (u. so von anderen Orten); eich sein och möt alle Wassere gedäft gerissen Trier-Stdt. De Judd os gedäft gesagt von einem Kinde nach der Taufe Daun. Ene gedöppte Jödd ein konvertierter Jude; verächtl. ein Christ, der die Leute betrügt Klev, Allg.; die Gedafte sein schlömmer wie die Ongedafte Trier-Stdt. De Frinn sollen sich d., de Frimen s. sich käfen (kaufen) Freunde, Verwandte sollen nur geistige Verwandtschaft halten, die Fremden sollen sich heiraten Trier-Mehring. — Regen, Regenschure, in Kölle öwer de Mure, dor wor en Kindje te d. Wij soll et hitte (heissen)? Arion Klappspon, lot de Regen öwergohn! Klevld. Ich taufe dich mit Wasser, sollst heissen Anton Kasper; ich taufe dich mit Spei, sollst heissen Robert Lei; ich taufe dich mit Dreck, sollst h. Peter Geck Waldbröl. — 2. übertr. a. vom Regen durchnässt werden; bei dem Ren seid er richtig gedäft wor Rhfrk, Allg. — b. einen t., übergiessen Allg. — c. das frisch gebackene Brot t., mit Wasser frischen Daun. — d. Getränke t., mit Wasser verdünnen; de Melk (Milch udgl.) es gedöppt Klevld, Allg. — e. einen t., ihn durch Schläge irgendwo einführen, z. B. den Rekruten Allg. — f. einen t., ihn schlagen, übel zurichten; enen d. on ströfe schl. u. ausplündern Schleid-Hellenthal. — g. einen t., in einen Kothaufen treten Merz-Saarhölzb. — h. einen däupen, onderd. untertauchen, unter Wasser t. Geld, Mörs; -p- Kemp-Grefr (intrans. -øp-, s. düppen). — Abl.: die Döferei, dat Gedöf(s).
3400 Zeichen · 80 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Taufen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Taufen , verb. regul. act. 1. * Eigentlich, in das Wasser tauchen, wo es mit tauchen gleich bedeutend und von demselben …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    taufen

    Goethe-Wörterbuch

    taufen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    taufen

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    taufen Band 3, Spalte 3,1374f.

  4. Sprichwörter
    Taufen

    Wander (Sprichwörter)

    Taufen 1. Christlich getauft sein macht keinen Christen, sondern christlich thun. – Opel, 394. Die Russen: Taufen macht …

  5. Spezial
    taufen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    tau|fen vb.tr. 1 (die Taufe geben) batié (-iëia) 2 (benennen) batié (-iëia), dé l’inom, tlamé (tlama).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit taufen

14 Bildungen · 1 Erstglied · 13 Zweitglied · 0 Ableitungen

taufen‑ als Erstglied (1 von 1)

taufengel

DWB

tauf·engel

taufengel , m. ' in manchen kirchen ein von der decke herabhangender oder auf andere art angebrachter engel, welcher das taufbecken hält, üb…

taufen als Zweitglied (13 von 13)

Nach=taufen

Campe

nacht·aufen

Nach=taufen , v. intrs . u. trs . 1) Nach eines Beispiele, Art taufen. 2) Hinten nach, nach Andern taufen, wie auch, nochmahls taufen. Auch …

umtaufen

DWB

umtaufen , auch umtäufen ( s. teil 11, 1, 188), vb., trennbar, noch einmal taufen: dasz er ( der groszfürst ) seine religion verwerffen, sic…