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taufen

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Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch

taufen

taufen, v.

auch täufen
I das Sakrament der Taufe (I) spenden; jn. taufen an jm. die Taufe vollziehen; auch: eine Taufe (I) feiern; getaufter Name wie Taufname
  • ih toufu iuuih in uuazzare
    um 830 Tatian 13, 23
  • di heiden sich do irgaben / in des keiseres genade / do toufte si der biscof / ... in nomine patris et filii et spiritus sancti / si geloupten an di namen drí
    um 1172 PfaffeKonrad(Wesle)² V. 351
  • sin getouften nam
    um 1230 HeinrTürlinCrône V. 16520
  • swenn nu kumet diu zit daz ir sult ze nœten gân / mit unser beider kinde daz wir von Gote hân / den wahter und den torwart, nemet zuo iu her în / und ouch die juncfrouwen, daz si toufenz kindelîn
    um 1250 (Hs. 15. Jh.) Wolfdietrich I B 106, 4
  • sa hwersa en iung kind to tha godishuse brocht werth, ther ma depa skil, and tha sletela unwisse send, sa breke ma thet godishus and depe thet kind [wenn ein junges Kind, das man taufen will, zur Kirche gebracht wird, und man die Schlüssel nicht finden kann, so breche man die Kirche auf und taufe das Kind]
    um 1300 RüstringerR. 96 Textarchiv: RüstringerR. 96
  • wem man touffen wil, so schol mit dem kinde czu der kirchen nicht mer gen wen dry frowen und dy arme bi einer lotigen mark
    1357/87 MeißenRB.(Oppitz) V 25 Dist. 1
  • wy man in wicpild touft und kindelbette sol halden und groz hoffart und ubermut dar von getriben wirt, das erber lute vorderbnis ist
    1357/87 MeißenRB.(Oppitz) V 25
  • so en sal men nymant vredelos legghen wan den hanttedigen by syme gedoften namen und tonamen und in deme gerichte, dar hey inne geseten is
    1385 DortmStat. 207 Faksimile
  • ein christenleich mensch [mag] nemen zu der e einen ketzer der von dem christenleichen gelauben getreten ist, vnd der getaufft ist, dannoch waͤr ez ein e, alain wie man ez niht tůn solt
    1390 (Hs.) BerthRechtssumme 660
  • die ammen der iuden vnd anderr laͤut, die süllen die chinder niht tauffen in dem pad oder an andern steten die haimleich sind
    1390 (Hs.) BerthRechtssumme 1300
  • [Übschr.:] wat de scal seggen de dar eyn kynt dofft
    um 1400 JyskeLov I 2
  • man sol ... chaines iuden chind nicht taufen, das under treuzehen iaren alt ist
    1403 Brixen/Schwind-Dopsch 295 Faksimile
  • do vingk ene [Dracol] de koninck van Ungeren vnde helt ene lange tiid gans strengelik ghefangen, dar na leth he syk dopen to Offen vnde dede gans grote bote
    um 1480 DraculaNd. 343
  • de kinder schal menn dopen in dudescher spracke unnd in gewahnlichen dopstenernn ..., se endtblotenn am hovede unnd dremahl mit water avergetenn
    1526 HadelnPriv. 18 Faksimile
  • men schal nemandt doͤpen, he sy denne gantz van moder live affgesondert unde gebaren
    1534 Bremen/Sehling,EvKO. VII 2, 2 S. 440
  • [nottauffe:] wen kindlein, so neulich geborn sind worden, in gefhar des lebens stehen und sterben mochten, das sie die weiber teuffen, das ist den auch eine rechte tauffe, dan sie geschiecht mit den rechten wortten
    1539 LutherGesAusg. I 47 S. 301
  • die form und wise to dopende ... wert geholden, als die in dem dopebokischen D. M. Lutheri beschreven is
    Mitte 16. Jh. Hamburg/Sehling,EvKO. V 559 Faksimile
  • von der nottaufe: die pfarherrn sollen das volk in den predigten unterrichten, das sie nicht leichtlich zu der nottauf eilen sollen, wenn es aber die hohe notdurft erfoddert, das man teufen sol und mus, das die, so dabei sind, unsern herrn Gott zuvor anrufen, und ein vater unser beten. wenn solchs geschehen, als denn darauf teufen, im namen des vaters, und des sons, und des heiligen geists, und das man denn nicht zweivele, das kind sei recht und gnugsam getauft, und nicht sol anderweit in der kirchen oder sonst getauft werden
    1552 Mecklenburg/Sehling,EvKO. V 205 Faksimile
  • parkerken ampten: ... misse holden, communiceren, döpen, kranken visiteren
    1556 Hamburg/Sehling,EvKO. V 547 Faksimile
  • es ist nit von noͤten, das ein sollicher aduocat sey ein theologus, oder das er in der hailigen schrifft studiert habe, sonder das er seye getaufft ... vnd sey kain ketzer
    1566 Pegius,CodJust. 75v Volltext (und Faksimile)
  • [daß die heilige tauffe nicht heimblich geschehen solle,] sollen die leute ... jhre kindlein des sontags vnd wercktags ... in die kirchen bringen vnd teuffen lassen
    1569 BrschwLO. I 131 Faksimile
  • wenn ein kind im hause in solchen nöten getauft ist mit wasser, im namen des vaters und des sohns und des heiligen geistes, so sollen je die priester dasselbige kind nicht noch ein mal teufen
    1570 Kurland/Sehling,EvKO. V 95 Faksimile
  • gesondert werden von dem richterlichen ampt ... die nicht getaufft
    TeutschForm. 1571 Bl. 8r Faksimile
  • [der pfarrer sol] kein kind taufen, es werde ime dann zuvor glaublich angezeigt, wer der vater und mutter sei, ob sie ehelich beieinander wohnen oder nit
    1579 Grafschaft Castell/Sehling,EvKO. XI 686 Faksimile
  • das ein yeder in sonderbare darzů verordnete roͤdel flyssig uffschrybe die namen der kinden, so er touft, und der eelütten, so er ynsegnet
    1587 BernStR. VI 1 S. 575 Faksimile
  • is dat kindt gedoͤfft, so eruet jdt, vnde anders nicht
    JütLow. 1590 I 1 § 1 Volltext (und Faksimile)
  • jock schal nuͤmmer, neen wyff doͤpen, so verne men eine mannes persone hebben kan, ock schal dat kindt, in nichts wor anders inne gedoͤfft werden, alse in water
    JütLow. 1590 I 2 § 4 Volltext (und Faksimile)
  • haben eins raits commissarii in fiscalibus causis ire urteln willen exequeren und die, wilche ire kinder auswendich C. laissen deufen, pfenden
    1594 BuchWeinsberg IV 184 Faksimile
  • ist zu W. ein abenteuwrer mit dem schwerdt gericht worden, darumb daß er sein neuwgebornes kindlein ohngefehr bei neunmahlen tauffen laßen, alles an underschiedlichen enden, damit er desto mehr von den gevattern geschenckt bekäme
    1602 Wendunm. II 315
  • [demnach vil der] umbherschweiffenden leichtfertigen tirnen ... ire kinder hin und her im landt touffen laßend und sich darnach ... darvon machend, damit auch sy der straff entgehen könnind, ... [werdind sy zukünftig] an eisen geschlagen
    1654 BernStR. VII 1 S. 424 Faksimile
  • [dass jeder sein Kind] in der kirchen, allwo er kirchgängig ist, tauffen laße
    1676 BernStR. VI 1 S. 537 Faksimile
  • soll sie [heebamm] ohne grosse noth undt gefahr zu tauffen sich nicht unterstehen ... soll sie keine andere form zutauffen gebrauchen alß diese: ich tauffe dich im nahmen gott, deß vatters + und deß sohnß + und des heyligen geisteß +, undt zugleich alß sie diesse heilige wortt spricht, soll sie daß wasser selbsten entweder uber deß kindtß köpflein oder, so eß ligendt muß getaufft werdten, uber daß hertz
    1717? RheingauLändlRQ. 190
  • soll denen eltern, welche ihre kinder ohne dem in etlichen lutherischen kirchen noch uͤblichen exorcismo getauffet wissen wollen, darunter der prediger nicht entstehen
    1739 MagdebKO. 12 Faksimile
  • die unfixirten einkuͤnfte der prediger bestehen in den accidentien oder stolgebuͤhren ... als fuͤrs proklamiren, kopuliren, tauffen
    1788 Gadebusch,Staatskunde II 220 Faksimile
  • wer um gewinns und vortheils willen, mit verschweigung der schon empfangenen taufe, sich oder die seinigen abermals taufen läßt, gegen den wird die ordinaire strafe des qualificirten betruges durch körperliche züchtigung geschärft
    1794 PreußALR. II 20 § 1435
  • ist gestattet worden, zu besagten zeiten das taufen und aussegnen im hause vorzunehmen
    1803 HeidelbPolGes. 20
  • fündlinge werden nicht eher getauft, als bis man sich ... von der bereits geschehenen taufe nicht überzeugen kann
    1807 Göbell,RhWKO. II 31
II refl.
taufen (I) lassen
  • daz er sich getaufet hat / und ist ritter worden / nach ritterlichem orden / und hat ein cristen wip genomen
    nach 1243 Ulr.v.Türheim,Rennewart V. 6042
  • ist daz sich iuden taufet der mac mit recht sein gut vnd sein erbe han daz ez laubet im wol die shrift in dem decretal
    nach 1280 Schwsp.(Langform M) LR. Art. 242
  • tauffet sich ain jud und chert wider under die juden, den sol man prenn an alles recht
    SalzbStR. 1368 S. 113
III in der Täuferbewegung: (kirchlich unautorisiert) (an jm.) eine Erwachsenentaufe vornehmen (und diesen so in die Gemeinschaft der Täufer III aufnehmen); getauft sein durch Erwachsenentaufe in die Gemeinschaft der Wiedertäufer aufgenommen sein
  • das sy der versamlung und winckelpredigen, ouch des toiffens und anderen nuwerungen hinfur wellen mussig gon
    1525 AktBaselRef. II 39
  • das keiner, so ein male nach christlicher ordnung getauft [Bed. I] worden ist, sich widerumb oder zum zweiten male taufen lassen noch derselben einichen taufen soll
    1528 RTA.JR. VII 1325
  • P. geexaminert, zeyt by monde sonder torture ... dat hy nyet en begeert te belasten ende te zeggen, wie hem gedoopt heeft, oft tot zynen huyse gedoopt zyn
    1534 MAbh. 11, 2 (1869) 80
  • item noch bekant, ... P. aver hebbe etlike bynnen Essen gedopt
    1536 MünsterStGQ. IV 346
  • wer [als Anhänger der Täuferbewegung] sich ... nit bekehren und berichten lassen wollte ... ist dann dieselbige person frembd und im lande nit seßhaftig vnd hat getaufft oder versamblung gemacht, so soll dieselbig person mit rutten außgehauen vnd yr ein zeichen an einen backen gemacht [werden]
    1537 Winkelmann,RelGemeinsch. 26
IV von einer Kirchenglocke: weihen und mit einem Namen versehen
  • die neue groß glocke im münster soll getauft werden. h. D. zeigt an, die groß glock bitz dinstag wyhen, und nit gevattern darzu nemen, dann es ein corpus inanimatum
    1521 MittDmEls.² 19 (1899) 46
  • jch wil dir ein gleichnis setzen: wenn einer teuffet, da kein person were, die sich teuffen liesse, odder wenn ein fladen weyer eine glocken teuffete, die nicht sein kan die person, so getaufft mag werden, lieber, sage mir, were das auch eine teuffe? hie mustu sagen, nein
    1533/36 LutherGesAusg. I 38 S. 200
V bei der Gesellen-, Seeleutetaufe uä.: jn. im Rahmen eines (entwürdigenden) Rituals in Wasser untertauchen; idR. verbunden mit einer geselligen Zusammenkunft; insb. als Handwerksbrauch beim Übergang eines Lehrlings in den Gesellenstand
  • wann ain junnger seinne ordenntliche lehriar erstrecktht hat vnnd bey ainem ersamen hanndwerch ledig gesagt wierdet, ... mueß der junger dauffwein bezallen: lässt er sich mit wein dauffen zwo khanndl, lässt er sich mit wasser dauffen, ain khanndl wein
    1595 JbOÖMus. 91 (1944) 167
  • so ein gesell deponirt oder getauft wird, soll er einen meyster und einen gesellen erwehlen zu zeugnus
    Ende 16. Jh. FrankfZftUrk. II 281
  • sahen sie [Seeleute] die Berlingas vor Lisbona, taufften allda und verhenselten ihre leut, so nicht mehr da gewesen waren
    1605 Kluge,SeemSpr. 780
  • [ich bin] von einer ehrsamen gesellschaft der schizen bei dem ehrengeachteten herrn M.S. ... als dermaligen schützenvatter ... von einem jungen einverleibten schizen getaufft und für einen schizen erkannt worden
    1659 NeuburgKollBl. 93 (1928) 22
  • alles unordentliche wesen, welches bey auffnehmung der lehr-jungen, mit ... taͤuffen oder uͤppigem haͤnseln zuweilen hat vorzugehen pflegen, [sol] gaͤntzlich abgeschaffet seyn und ernstlich bestraffet werden
    1666 GothaLO. II 3 Tit. 38 Faksimile (Abschnittsbeginn)
  • fir solches tauffen ist der lerjung nach gestalten dingen waß zu bezallen schuldig
    1667 BayrJbVk. 1958 S. 118
  • es mueß ein ieder [Lehrling der Leinweber] bey einem ehrlichen maister gelehrnt, seine lehnrzeit mit verrichtung der handtwerksarbeit erstrekht haben, auch alßdan nach handtwerks brauch getauft werden
    1668 BayrJbVk. 1958 S. 118
  • einige handwerks-leute hiessen die jungen so noch nicht gesellen waren, juden, weil sie nach ihrer ceremonie im gesellen machen noch nicht getaufft waren
    1741 Frisch I 492 Faksimile
  • bey der ledigzehlung uͤblich gewesene, theils laͤcherlich und seltsam, theils gar aͤrgerlich und unehrbare ceremonien, als da waren das hobeln, schleiffen, predigen, tauffen ... sind durch den reichsschluß ... abgeschaft
    1772 Wagner,Civilbeamte II 143 Faksimile
  • unehrbare gebraͤuche [bey lossprechung der lehrjungen] mit hobeln, schleifen, predigen, taufen und dergleichen [sind abgeschaft]
    1788 KurpfSamml. IV Reg. s.v. Handwerkslehrjunge
VI beim Hexereivorwurf: (durch eine Art pervertierter Taufe) in den Teufelsbund aufnehmen
  • [H., hexerei halben peinlich examinirt, bekennet, daß] sie sich andterster vff teuͤfelische drutenweiß thauffen lassen
    1. Hälfte 17. Jh. Horst,ZauberBibl. III 210
  • werde verhaffter auch wohl wissen, wie der teuffl jede hexenpersohn, so das erste mal auf den hexentanz erschienen, aufs neue getaufft ... zu welcher zeit verhaffter getaufft und wer sein taufdött gewessen, soll dieß bekehnen
    1690 VerhOPfalz 65 (1915) 97
  • [Frage an die Hexereiverdächtige:] ob sie der teufel nit anders getauft ... ob er ir nit einen andern namen geben und wer sie aus der tauf gehebt
    17. Jh. ArchUFrk. 2, 3 (1834) 10
VII jn./etw. im Wasser untertauchen, eintauchen
  • gif hit anfeald tyhle sy, dufe seo hand æfter þam stane oð þa wriste, ⁊ gif hit þryfeald sy, oð þæne elbogan [wenn es einfache Klage ist, tauche die Hand nach dem Steine (im siedenden Kessel) bis zur Handwurzel, und wenn es dreifache ist, bis zum Ellbogen]
    um 930/1020 (Hs. um 1125) Liebermann,AgsG. Ordal 2
  • einen tauffen, das er ertrinckt
    1561 Maaler 399rb
  • das keiner dem andern vbertrang thun solle als durch spritzen, tauffen oder freuenlich in das bad fallen
    1619 Martin,DBadewesen 349
VIII (mit Weihwasser) besprengen
  • [vor der Folter der Hexereiverdächtigen soll man] ein nuwe hemmet ir andhün, das sol gedeuffet werden uf den sonntag in einer fronfasten im wychwasser
    1494 Eschenröder,Hexproz. 25
IX Getränke (in betrügerischer Absicht) mit Wasser strecken, panschen
  • alle die, so win fuͤren, bi iren geswornen eyden darzu ze hallten, das si den nit also töuffen
    1486 BernRatsman. III 111
X übtr.
(einem Schiff) einen Namen geben; etw. als etw. benennen, bezeichnen
vgl. Taufname
  • darumb ist aber zůstreitten, was es für ein pact sey, es gesteet auch anwalt nit, ... das es den namen het, wie es der widertheil taͤufft, vnd thůt der eingelegt vermeint brieff kein beweisung
    1541 Stumphart,Proz. 36v Volltext (und Faksimile)
  • La Trinidad das schif also getauft
    M.v. Aitzing, Historica postremae relationis App. (Köln 1588) 78
XI das Wort Taufe (I) in einem Fluch verwenden
  • S. bezügt, J. habe gar übel gfluochet, touffet, sacramentet vnd anderes
    1573 Geschfrd. der 5 Orte 45 (1890) 237

Taufen, m.?

Rinne, Gleitbahn für Baumstämme
  • wenn ainer in der [verbotenen] zeit holz treibt in ainen taufen, der soll mit dem gerechten fueß auf dem pämb stehen, den er zum ersten anlaßt, und soll 3 streich und 3 schrai thuen, alsdan mag er ihme laßen laufen
    1611 Tirol/ÖW. IV 176 Faksimile

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Taufen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Taufen , verb. regul. act. 1. * Eigentlich, in das Wasser tauchen, wo es mit tauchen gleich bedeutend und von demselben …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    taufen

    Goethe-Wörterbuch

    taufen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    taufen

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    taufen Band 3, Spalte 3,1374f.

  4. Sprichwörter
    Taufen

    Wander (Sprichwörter)

    Taufen 1. Christlich getauft sein macht keinen Christen, sondern christlich thun. – Opel, 394. Die Russen: Taufen macht …

  5. Spezial
    taufen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    tau|fen vb.tr. 1 (die Taufe geben) batié (-iëia) 2 (benennen) batié (-iëia), dé l’inom, tlamé (tlama).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit taufen

25 Bildungen · 1 Erstglied · 24 Zweitglied · 0 Ableitungen

taufen‑ als Erstglied (1 von 1)

taufengel

DWB

tauf·engel

taufengel , m. ' in manchen kirchen ein von der decke herabhangender oder auf andere art angebrachter engel, welcher das taufbecken hält, üb…

taufen als Zweitglied (24 von 24)

Úmtaufen

Campe

Úmtaufen , v. trs . ich taufe um, umgetauft, umzutaufen , von neuen, anders taufen, wiedertaufen . Uneigentlich, einen andern Namen geben, w…

ehetaufen

PfWB

ehe·taufen

ehe-taufen schw. : ' eher taufen ', s. PfWB ehe 2. Volksgl.: Ein neugeborenes Kind, das die Mutterbrust nicht annimmt und deshalb in der Gef…

gähtaufen

DWB

gaeh·taufen

gähtaufen , nottaufen, 16. jh. gehetaufen Curtze a. a. o. , bair. gähtaufen, s. Schm. 2, 29 , der aus dem 14. jh. jachtaufen beibringt, aus …

Hohenstaufen

Herder

hohen·staufen

Hohenstaufen , deutsches Kaisergeschlecht, so genannt von einer Burg auf dem Berge H., einem Vorsprunge der rauhen Alp unweit Schwäbisch-Gmü…

jachtaufen

PfWB

jacht·aufen

 jach-taufen schw. : ' nottaufen ', von Neugeborenen, deren Überlebenschance äußerst gering ist. a. 1768: ein Töchterlein gebohren, so wege…

kindtaufen

DWB

kind·taufen

kindtaufen , verb. , kindtaufe halten: es kompt vielleicht etwas darzwischen, wie jenem der solt hochzeit halten, so muszt er lassen kindtau…

Nach=taufen

Campe

nacht·aufen

Nach=taufen , v. intrs . u. trs . 1) Nach eines Beispiele, Art taufen. 2) Hinten nach, nach Andern taufen, wie auch, nochmahls taufen. Auch …

nothtaufen

DWB

noth·taufen

nothtaufen , verb. die nothtaufe ertheilen: uf ein mal was einem buren ein kind worden, das muost man notteiffen, das teifft er selber. wan …

umtaufen

DWB

umtaufen , auch umtäufen ( s. teil 11, 1, 188), vb., trennbar, noch einmal taufen: dasz er ( der groszfürst ) seine religion verwerffen, sic…

wassertaufen

DWB

wasser·taufen

wassertaufen , verb. mit wasser taufen: Christus hat niemand wassertouft ..., sonder Johans und die boten Watt 3, 482, 34 Götzinger; das die…

wi(e)dertaufen

DWB

wieder·taufen

wi(e)dertaufen , vb. , seltener als die substantiva wi(e)dertaufe, wi(e)dertäufer ( s. d. ). lexikal. zuerst: rebaptizo, retingo ich tauff w…

zurücktaufen

DWB

zurueck·taufen

-taufen , v. : kinder, welche zurückgetauft sind, werden unglücklich ( aus Niederöstreich ) Germania 25, 427 Pf.