Bohne Rhfrk
bōn, Pl.
-nə, Demin.
bēnχə [in dem bei ‘bloss’ bezeichneten Geb. an der uNahe
-ū-]; Mosfrk
bū:n, Pl.
-nə, Demin.
bīnχə [Merz, SSaarbg
-o·u.-; Koch
bu·n.; Bitb, SPrüm
bu·ŋ., Demin.
bi·ŋ.χən]; Rip
bu·n., –o-, Pl.
-nə, Demin.
bynχə, –ø-; ebenso Geilk, Erk, MGladb, NBerg [Elbf, MülhRuhr
bō·ă.n, Wermelk
-ū:-, Gummb
-ǫ-]; Kempld, Selfk
bū·ə.n, Pl.
-nə, Demin.
bønkə, bøntšə; Klevld
bōn, Pl.
-nə, Demin.
bøntjə [Mörs-Friemersh
-o-, Demin.
bnšə; Dinsl-Aldenr
bōn, Pl.
bǫnən]
f.: 1. in sinnl. Bed. a. vicia faba, die kleinere Sorte
klen B., Sau-, Sei-, Schwengs-, Feldb. (
s. d. W.),
Murreb. Erk, Heinsb, Grevbr;
deitsch B. Mos; die schwarze kleine Feldb.
Peərdsb.; die im Garten gepflanzte ist die
Goardebung Bitb,
deke B. Rip, SNfrk,
de grote B. Klevld,
heəsse B. Aach-Burtschd; bes. breite Sorten heissen
Blafferten Bernk-Neumag,
Plätzerden Koch-Urschmidt,
Bratschen, Seibratschen Daun-Mehren,
Batschb. Saarbg-Weiten,
Puffb. Mos,
Flatschen Grevbr-Hochneuk,
Kilb. Erk,
Münəchezihən Rip,
Kapəzinərzehwen Mosfrk,
Paterziəhwen Saarbg.
Wer decke (grote) B.ə well esse, dasch (darf)
(mott) de März net vergesse (vergeəten) Allg., —
dorf em M. et Poaten net vergeəten Nfrk;
wer fröch Erəten on B.ə welt eəte, de mott dat Mäərzleit (zent Mateies) net vergeəte Viersen. Man setzt sie vor
en Bäck, um sie nachher in den Garten
uttepoəten, oder
in de Wech (Beize).
Wenn de decke B.ə blehe, kann us der Hunger am Oarsch lecke May-Trimbs. Beim Vorkommen der Milben (
Milen Nfrk,
Hei Rip,
Schmilven Saar,
Kridele Prüm)
petsch mer de Spetze us, man
töppt oder
köppt sie Nfrk,
gebbelt sie Saar. —
De decke B.ə han (ledere) Botse an sind zu hart zum Kochen Sinzig.
Decke B.ən on halve Kopp, dat hält widder Rip.
Decke B.ə, Schweinekibel, glabts ir Herrn, dat schmeckt net iwel Trier-Kenn.
Drei grote B.ə sen mech so gut wie en Mull voll Brot, wenn se gekockt sen Mörs, Ess.
Drei decke B.ə on einen Bet (Bissen)
Speck, dat schmert mej den Beck Geld-Kevelaer.
Ferkesdurscht op decke B.ə han Sol. — RA.:
Er wiəss (wächst)
wie en decke B. en der Kös (Kiste) gar nicht Sieg-Thomasbg
[]Ägid.
Die hät decke B.ə gess (te völl d. B.) sie ist schwanger Sinzig, MGladb.
Do häs de decke B.ə wasse die Zehen schauen dir zum Strumpf heraus Viersen.
Enem (de) decke B. setzen (setten) mit dem Daumen hinters Ohr drücken Rip, Nfrk. —
Decke B.əkirmes mehrfach scherzh. die Frühkirmes Rip.
Dat decke B.əherkərod Spottn. für Düss-Erkrath. — Die Verpflichtung des Mailehns hört zur Zeit der Blüte der dicken B. auf; das Mädchen überreicht seinem Jungen dann eine Blüte der
d. B. MüEif. — b. phaseolus, unterschieden in α. Stangen-
(Stange-, Rom-, Geərde-, Stäf-, Stake-, Stache-, Stecke-, Schneidb.; β. Reiserb.
Riser-, Knöppel-, Steckelsb.; γ. Buschb.
Strauch-, Stämpel-, Stämmches-, Stängelches-, Stock-, Pusch-, Strauss-, Stöhlches-, Kruəp-, Krüpers-, Hupp-, Huck-, Pölləkesb. (
s. d. W.). Unter den Stangenb. ragt die Feuerb. (phas. multiflorus) als älteste hervor,
Wolefs-, Molles-, Puttes-, Boll-, Rauhb. (Rauhhäns-chen), wölle B , wölle Klös, lange (grad), B., Schwertb., törkse B. (
s. d. W.). Im übrigen sind die Sorten recht verschieden, bes. die der Speckb.:
Gessenhörnche, Posshörnche, Princess-, Schlote-, Zocker-, Mai-, Prell-, Koks- (Köks-cher), Monstranz-, Schnadderb., Näckföttches, Nosterkrallen, starke, rauhe, ronn B. Reiserb.:
Möscheneier, Blotströppche usf. (
s. d. W.). —
Teile der B. Die umgebende Haut
Balg Allg.,
Hels Mosfrk,
Schilf Simm-Laub,
Bünn Berg,
Bast Emmerich,
Bolster Nfrk. Die zu harte Haut;
de decke B.ə han Bockse an Allg. Der Teil, mit dem sie in der Hülse befestigt ist
Bart Allg.,
Fott Rip, Nfrk,
Noht, Schnorres Koch-Lutz. Die Schote
Schut. Die B.ə sein gut gehänscht, hon viel Hänschen (Handschuhe) Mosfrk. Eigensch. der Schote.
De B.ə sen holzig, strunkig, strosseg, zif (zähe),
frit, hell, kitschig (hart),
mell (
s. d. W.). Bohnenfasern.
Faden, Fäsel, Fasem, Fisel, Pirem, Rang, Rem, Schleis, Schlinks, Seil (
s. d. W.). —
Aussaat. De Gardeb.ə werden en dat B.əstöck (-feldche, –oərt, –bläk) in Kaulen
(Kule, Kränzche, Möttche, Rondche) zu 7, 9, 13 gesetzt; in recht
grimelige Grund
(et B.əfeldche soll sein
wie en Äschekaul) möglichst eng zusammen,
dat se de Büng bester heve könne Rip.
En B. es en Geck, se lig lever em Mölm (em Drügen) as em Dreck Rip.
Wämmer de B.ə setz, da moss et stöbbe; et soll für de B.ə äver alle Enongdesch (Mittagspause)
e bessche rene Rip; man deckt sie nicht zu hoch zu; denn
de B.ə sollen noch Möttig lauden hiren Saar;
se sollen em nokucken Saar.
An Bunefats (Bonifazius 5. VI.) soll man sie setzen Saar.
Met Markesdag (25. IV.)
soll me met dem Setze afange, en net späder as Peter en Paul. We wellt B.ə [] gewannen, moss sich em Spirklich (Febr.)
begannen Trier-Gilzem.
Wer well han B.ə on Eərze, mott se setten em Mäərzen Nfrk, Allg.
Schingk sink Vincens de Sonn, dann get et vill B.ə en de Tonn Grevbr-Wevelinghv.
En B. gesatt für zink Jan, könnt noch op de Wann Rip.
Mor es Pettischdag, da kriən mer B.ə mat de Stäf Trier-Thomm.
Gerode B.ə on Kappes, dann geröt dat andere net Sieg-Rhö
nd. — Zur Mittagsstunde soll man die B. setzen;
je mihr Uhren, deste mihr B.ə Sol,
d. h. je öfter die Glocke schlägt, desto mehr B. gibt es; auch werden sie dann von Spatzen u. Hühnern keinen Schade n leiden MGladb-Corschenbr; setzt man sie bei zunehmendem Licht, dann blühen sie stets, ohne Früchte anzusetzen Waldbr-Dattenf; werden sie morgens eingelegt, so blühen sie am Morgen u. schliessen die Blüte nach Mittag Sieg-Sieglar. — Die Reiserb. werden
gestickelt, die Stangenb. mit
B.əstangen, –röm, –geərden, –staken, –stachen, –stäəf, –stecken (
s. d. W.)
gesteiche, gestickt, gestak, gestacht, gestäft (
s. d. W.). Dann
selern Simm-Ebschd,
krenkeln sie Bernk-Neumag,
goəhn de Geərt erop an der Stange empor Rip, oft dadurch unterstützt, dass man die Winkelranken
(Krämp, Rangken, Schmicken) anlet (anleitet).
B.ə höjen (keppen) behäufeln;
B. millen hacken (
s. d. W.). — B. im
Haushalt. Bekömmlichkeit.
B.ə, meines Herzens Krone Simm-Kirchbg.
Gren B.ə hale net widder Saar.
Düəre B.ə hale wedder, lent (liegen)
äver schweər em Mage Rip.
Decke B.ə on halve Kopp, dat hält wiər Bergh-Hüchelhv.
Eərze on B.ə es Flenskos (Kost der Drescher) Sülzt.
Morre on B.ə stoppen et Lauch Rip.
B.ə welle knappe verursachen Blähungen Sieg-Sieglar.
Prumme för de Gangk (Stuhlgang),
B.ə för de Klank on Ölech för der Stank Rip.
Jede B. geft en Ton, jedes Böhnchen ein Tönchen Allg.;
jede B. get en Flumm Kobl-Bend;
jider B. get hiren Tun; et as noch ken esu schwach, se get e Krach Wittl-SpDahlem;
ene B.əbess get 99 Schess Kobl-Bend;
idvir Eres singt hiren Vers, idvir B. hät hiren Ton, idvir Lens bezahlt hiren Zens Saarbg-Ockfen;
jedes Binche get e Tinche, jedes Bälgche get e Knällche Koch-Driesch;
B.əbihnche es e Rinche(?), Buhnebälgche es e Schellche ebd. Jungen, esst B., et Koər get deier! Eif;
Moder kokt B.ə, et Brot es so dür! Mörs-Xanten.
Honger mecht de sauere B. ses Saar.
Erbse, B.ə, Linse, wie mer se kocht, so sin se Siegld. —
Herrichtung. Die grünen B. werden
gered gemacht, indem sie
geschneizt werden (die Enden werden abgeschnitten) Mosfrk u. dann
geselt, geremt, gerängt, gefä(d)emt, gefämelt, gepiremt, geschlengks, geschleisst, gefäselt, []gefiəst, gefäsemt, gerengelt, gelingt (geleint),
geriselt, geschlitzt, geschinzelt, gerepselt, geretzt, geströf, gesplisse, geschnäst, geschlentert, geschleppt (
s. d. W.); dann werden die grünen B. entweder
gedobbelt, geknubbelt zu Würfeln geschnitten oder
gefitsch, geschnibbelt, geschniffelt, gefritzelt, geflimt, geflitscht, geschift (gescheibt),
geschnitzelt, gepreckelt (
s. d. W.), während man die dicken B. u. die dürren Stangenb. auskivert
(schuten, hölsen, pellen, pillen, pullen, schüllen, utkitschen, kiərnen, kiveren, kibelen, döppen, löüten, pidelen, läken, schäken, löschen, kulten) (
s. d. W.). —
Bohnengerichte aus phaseol. α. Bohnensuppe (oft mit Buttermilch) aus
gedobbelten B.,
B.əzupp, –dönn, –brock, –streih (stroh),
-flipp, –dick, Knubbelsb.əzupp Dülken,
Knöchelszupp Sieg,
Läffelches- Saar,
Brihb.ə Saarbr,
Heuzoppe Gummb,
Lötzoppe Sol,
Pukenzopp Mettm,
Hüskesb.əzupp Kemp. — β. aus gefitschten B.,
Schnibbelzoppe Gummb. — γ. aus dürren, gekirnten B.,
düərn B.əzupp Rip,
Schöpezuppe Lennep-Hückeswg,
Tiənezupp Dülken,
B.ənsauf Saar. — δ. B.gemüse,
B.əgemös, –müskə aus grünen B.,
gebroəkən B.ə Kemp,
warm B.əschlot Sieg,
Hüskəs- Kemp,
Schnittschesb.ə — ε. aus gefitzten B.,
Fitsch- Rip,
Schnibbel- Berg,
Schnappelb.ə Mosfrk,
Gehäks Trier-Wasserliesch. — ζ. aus dürren B.,
derr (dürr)
Speis Mosfrk,
düəren B.əgemös Rip. — η. aus eingemachten B.,
sur B.ə Allg.,
Sültemous Gummb. — B.gemisch
s. u. folg.
W.: dolle Girret, — Jokop, Schniderkurasch, Stühlkes u.
Bänkskes, Muəremböngk, –jubbel, -pruchel, –jüchel, –trottel; Kiköm, Kijöm, Pusspass, Kappesschlörp, –schlodder; B.əntirtich, Kiverzopp. — RA.:
Dat (der) es ken B. wert; net en B. krigste; noch ke B. wesste; et schad em ken B. gar nichts Allg.
Et es ken decke B. weərt Trier-Wasserliesch.
Noch ken ful B. göf ech dröm Sieg-Ägid.
En de B.ə sen verbaselt, im Irrtum sein Allg.; gestorben sein Trier-Mettnich;
du bös en de B.ə on wells Eərze plöcke, — on söks E. Rip;
en de B.ə an't Erəte plöcke siən Nfrk;
do bös en de B ə en kömms en de E. ut Kemp.
Dat es en Ernt no en B. geschote Eup.
Enen en de B.ə jagen in Angst.
Er mach sech us de B.ə Rip.
De hät sech durch de B.ə gemach May;
de hät sech durch de B.ə gen er ist gestorben Sinzig.
Met dem geht et en de B.ə er wird bald sterben Saarbg.
He geht der an (en) deng B.ə er mischt sich in deine Angelegenheiten Rip.
Dat sin nit dinger B.ə! das geht dich nichts an Rip;
dat sein su dem seiner B.ə seine Gewohnheiten Mosfrk.
Dem han ich emol de B.ə gefe(g)t (gerollt) die Meinung gesagt Mosfrk;
dem muss mer de B. möll (mild)
mache [] zurechtweisen Prü
m. De B.ə trere (treten) herumtrippeln Ottw-Tholey.
An de kroummste Stecke wassen de meiste B.ə NBerg.
Hej hät so grote B.ə en de Kopp hochtrabend Klevld;
de hot och grusse Stange em Kopp awer ka B.ə dobei Westerw;
das hot meh Stange wie B.ə Kreuzn.
Böhntje kriegt sin Böhntje (Löhntje) wie du es treibst, so geht es Klev.
De wirft en Erbes noər B. Malm-Vith, Eup.
Do geht et dorchenanner wie Kabbes on B.ə Mosfrk.
Dat sind aul B.ə eine alte Geschichte Mettm-Velbert.
E ment, er möt klen B.ə söke vor Ungeduld Eusk-Billig.
Deə moss sich ens en de B.ə stelle ein kleiner Mensch Dür-Birkesd.
De ös ze domm, für B.ə ze zälle Sieg-Ägid.
Der es met der en de B.ə gewest zum geschlechtl. Verkehr Westerw.
Wenn mi Var B.ə döscht (drischt),
sät der Jong, dann lehnt he ene Sack Kref-Osterath. Was haben wir gekocht? Scherzh. Antw.:
Erbse mit kalte B.ə Saarbr-Werden, —
schel B.ə Trier-Mehring, —
B.ə, nichts davor, nichts dahinter, dat es dreierlei Trier-Reinig, —
B.ə, Murre on Tuffele on Keifleisch, gekouch em Ovelouch Sieg-Rhö
nd. Mütterchen, was kochst du heute? ‘Böhnchen, mein Söhnchen’; die Frage mehrfach wiederholt, darauf ärgerlich:
Zapperlot, domme Jong, B.ə! MGladb. — Die B. im
Volksgl. u.
B.spiele. (S. B.kuchen, Dreikönigen). Ein Kind A fragt B, indem es die mit B. gefüllte, geschlossene Hand hinhält:
Hafel de B., hafel de mein, wie viel sener dein? Bitb-Bickend;
hoppel di boppel di mein, wennsde die B.ə räts, sein se all dein Bernk-Longcamp. A:
Roffen doll. B:
Dein fein! A:
Bie vill sollen dein sein? B:
15! Altk-Horhsn. A:
Ech fohren en de Besch. B:
Ech fohren der noh. A:
Bivill Peərd sein em Won? — Man nimmt 1, 2, 3 B. in die Hand, streckt sie dem Ratenden entgegen u. fordert ihn auf mit den Worten
Peckel, Koarsch, Gawel zu raten, ob
P. = 1 B.,
K. = 2 B.,
G. = 3 B. in der Hand sind Bernk-Merschd;
Has, Fuss, Kauert Sieg-Ägid;
Hand (5 B.) oder
Fenster (6 B.) Trier-Trarforst;
Kohschwanz (1 B.),
Hoər (2 B.),
Ban (4 B.) Koch-Leienk. — Eine B. wird in der geballten Faust unter einen Finger gesteckt, dann die Faust dem Ratenden vorgehalten mit der Aufforderung, den Finger zu bezeichnen, unter welchem die B. steckt:
Inner welichem Stämmchen hockt mei Lämmchen? Bernk-Merschd;
cnner welichem Bämchen setzt et Preimchen? Trier-Trarforst;
et läft e Schweinchen durch de Wald; inner welichem Bämchen setzt et denn? Bernk-Zelting (
u. a. Var.). Die Kinder setzen jedes eine bestimmte Anzahl B. (Nüsse); ein K. muss
zuhalen, d. h. sich umdrehen u. mit der Hand oder Schürze die Augen zuhalten;
[] eins der andern K. berührt mit dem Zeigefinger eine der in einer Reihe nebeneinandergelegten B. u. macht diese
bitz, d. h. heiss, dabei letzteres Wort rufend; das Kind, das zuhielt, kommt nun u. nimmt eine B. nach der andern weg, ob in oder ausser der Reihenfolge, steht in seinem Belieben; sobald es
bitz greift, rufen die andern K.
bitz!, worauf das erste K. mit dem Greifen aufhören muss; nun muss ein zweites K.
zuhale u. eine andere B. wird
bitz gemacht; so geht das Spiel weiter, bis nur die
Bitz übrig bleibt Simm-Laub. — Im Würfelsp.: zwei Spieler setzen drei Gruppen
B.: α. zuhinterst drei ganze B.; β. etwas davor die zwei Hälften
einer flach gespaltenen B., u. zwar so, dass die eine Hälfte mit der flachen, die andere mit der gewölbten Seite nach oben liegt; γ. ganz vorn eine halbe B. mit der flachen Seite nach oben. Die beiden Hälften einer zweiten gespaltenen B. dienen als Würfel; fallen diese Hälften so, dass beide flachen Seiten oben liegen, darf man sich die halbe B. (γ.) vorn nehmen; liegen beide gewölbten Seiten oben, darf man sich die drei B. (α.) nehmen; fällt eine mit der flachen, die andere mit der gewölbten Seite nach oben, darf man sich β. nehmen Simm-Laub (mit Var.). — Im Klickersp.
Böhntje schuwen Mörs;
Buhnches spille Koch-Poltersd. — c. Kaffeeb.
De Kaffe es su dönn, me ment, de hätt de B.ə gezallt Rip, —
as wen en B. am Zwiərfaddem derdurchgezoge wär Sinzig;
me man, dau häs e B. on e Salche gebonne, on wuppdich enen on grod widder raus Westerw;
de K. hat ken B. gesehn. Ech dohn och en B. mih dren (dran) schütte bessern K. auf Allg.;
ech nälen (nagele)
en B. en de Pott dass. Bergh-Blatzh.
De K. schmack no ful B.ə Allg.
Der breckt en B. dör ein geiziger Krämer.
Bei denne lig en ful B. em K. heimlicher Zank im Hause Jül.
Dat sönd B.ə, de gönnt neit dörch ous Mölle das kümmert uns nicht; das begreifen wir nicht Eup. Lied beim B.mahlen.
Kaffemillchen, links erim, erim, erim! Dis-che hot ka Binche mih; Kaffedreh hin un her, drinne, drinne, dreh Koch-Leienk. —
d. well (wilde)
B. Windenknöterich, polygonum convolvulus Saarbr-Sulzb. — 2. übertr. a. B.förmiges. α. Exkremente der Schafe, Ziegen, Rehe WEif.
Kommen ewie de B.ən vun de Gess in Menge;
de Keielen (Kegele)
fallen ewei de B.ə van de Gessen WEif;
dat es die Geiss vun der B. das ist die Hauptsache Saarbr, Ottw.
Der as su verdrechend, dat en nömme grad esu en kle Büngcher macht Prü
m. — β.
Bünnche Hoden der Hähne, die beim Kastrieren zum Kapaun entfernt werden Bergh-Hüchelhv. — γ.
Bönnche kleinster Klicker Gummb. — δ.
en B. en der Nos vertrockneter Nasenschleim
[]Koch-Leienk. — ε.
der hät en decke B. durch de Stromp die Ferse Wippf-Pütz;
de decke B. komme ut Selfk;
de decke B. send rif Grevbr. — b.
schel B.ən gewürfelte Kartoffeln ohne B. Wittl-Dörb.
Beihnchen magnum bonum Merz-Losh. — c.Geld Hunsr, Koch.
Die hot B.ə; der hot meh Stangen wie B.ə sein Reichtum ist nicht so weit her. Beim Kegelsp.:
Ech han B.ə ich habe gewonnen;
wivöll B. has de at? En enzege B. (auch
Bohni) Aach-Walh. —
d. Bünnche kleiner Kerl Aach-Walh. — e. Neckn.
Dreser B. Koch-Treis;
Emmeler B.ən Trier-OEmmel. —
f. Schläge, Püffe auf den Kopf,
Bönnches MGladb-Rheydt,
Bonne MülhRh-Ensen. Vgl.
enem (decke) Bunne setze (poten) jmd. den Knöchel fest auf den Kopf drücken Allg.