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blau

mnd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

blau

Bd. 1, Sp. 759
blau Rhfrk bl; Mosfrk -:- [Merz-Saarhölzb -:- oder -ō:-; WSaarl -ō-; n. davon -ō:-; Ruvertal bis Merz-Bergen Merching -:-; Bitb hier u. da -:x (neben -:, –ō:), auch Malm-Aldring]; Rip -: u. -ǫ·u. (im selben Orte, vorherrschend -:); SNfrk -ǫ·u.; Klevld -ǫu (-ǫu) Adj.: 1. eigentl., wie nhd. Bl. wie en Vijülche Rip, Allg., — der Hemmel Allg, — en Wel (Heidelbeere) Mosfrk, — en Dachsfotz Saarbr-Sulzb, — en Ochsefuatz Bitb-Rittersd, — en Gewidder Saarbr-Sulzb. — Verstärkt blitze-, himmel-, kare-, stifschachtel-, vijülches-, witzewäle-, zannewingebl.; bloblinzelich, –holigən (s. d. W.). Bl. bl. lote etwas im Dunkeln, unausgesprochen lassen Mörs-Xanten. — In bes. Verb. (Naturobjekte zur Kennzeichnung der Farbe). α. der bl. Himmel. So weit der H. bl. es überall Saarbr-Sulzb. Sonnigs schün on Monigs schro, ös de ganze Woch der H. bl. Westerw. De H. es bl , moərn schneit et gro Bergh. De lüg (schwätz) et Bl.ə (Blocht Mosfrk) vam H. eraf (eronner) Rip, Allg. De kuckt noch et Blocht vom H. ərof Bitb. Et rent et Bl. vom H. erunner Saarbr. — β. bl. Augen. Bl.ə Ogen, deutsche O. Dür-NZier. Bl.ə, die schlaue; schwatze, die kratze Kobl-Bend. — γ. blau gefärbte Kleidung udgl., bes. der bl.ə Kiddel blusenartiger Leinenkittel, der über dem Kamisol getragen wurde; früher allg., jetzt nur von Kiepenträgern u. Viehhändlern. Mädche, wenn du freie wells, da frei a Pitterjupp; de hät ene bl.ə Kiəl an on henge dren gepupp MGladb. — Aus bl. Leinen ist noch meist die Arbeitsbluse der Arbeiter, et bl. Gewöpche Sieg-ODollend, et bl. Kamesol; ferner die Küchenschürze, de bl. Schützel Rip; de bl.ə Schlomm Nfrk. Su bl. wie en Kichescherz Wittl. De es bl. wie ne Schötzel va Kält Dür. Dat Feld es bl. wie en Schützel ausgesogen Jül-Boslar. A.: Bl., bl. Schürze. B.: Dicke, d. Fürze Altk-Betzd. Die Arbeitshose der Arbeiter. Heijo, de Botz es bl. Neckruf hinter den Fastnachtsnarren Dür-Hastenr. En bl. gedröcks Kled Rip, Nfrk. — Die jetzt bonte Wäsch genannte Wäsche hiess früher allg. de bl. Wäsch (noch jetzt Neuw-Datzeroth, Sieg-ODollend). — Möt der bl. Parablü gonn die Kommunionkinder gehn am Feste zu Bekannten u. Verwandten; früher trugen die Mädchen dabei weisses Kleid u. bl. Sonnenschirm MGladb-Rheind. — De bl.ə Rock Soldatenrock, Waffenrock. Du küs en de bl.ə Rock. Bl. Garn nicht weisses Garn; heute auch schwarzes Nähgarn (so noch Eusk-Zülp, Wippf). Et es so dür wie bl. G. sehr teuer Wippf-Dohrgaul. Do steht ene, de käut bl. Garn Schreckgespenst Eusk-Gyrnnich. — Scherzh. = Fusel, geringwertiger Schnaps Köln; dafür Mosfrk bl.ən Zwer Zwirn. — Bl. on rut es Bauremud Trier. Hinsichtlich der Kleiderfarbe heisst es: Ruət freit wie de Schwerənuət; bl. löft de Jonge no; gröng steəht de Mädchere schönn; viəlett steəht de Quisele nett Aach, Rheinb-Meckenh. — Loss der den Oarsch bl. färwen! Abfertigung für den, der eine neue Hose haben möchte Mosfrk. Wa men den Arsch bl. lött färve, brukt men gein Böckse Sol. — δ. Steingutware, Krüge, Töpfe, im Westerw. Tongebiet bl.ə Ware genannt. Et bl. Döppe, de bl.ə Pott. — ε. bei dem Stahl. Bl. Sägen blau angelassene Sägen; bl. en den Tängen (Zähnen) Berg; bl.ə Härtung beim Stahl ebd. Die Nadeln bl. mache bl. anlassen Aach. Bl. on rut schneck (schneidet) wie de schwere Nut Spruch der Schmiede Siebengeb. — Bl.ən Droht scherzh. für Fusel Geld. — ζ. Pflanzen. Bl ə Kabbes Rotkohl Mosfrk; bl. Kühl Riesenkohl, Futterkohl Wippf-Biesf; bl. Piərdcher Rittersporn Erk-Borschemich; bl.ə Kirkeschlötel Lungenkraut, pulmonaria MGladb-Raderbr; bl. Sterkes Meerzwiebel, scilla bifolia Kref-Willich; bl. Holz in der Dunkelheit leuchtendes, vermodertes H. Saarbr-Heusw. S. Blaublume. — Kartoffelsorte. Bl.ən Mosfrk; Blöche Rheinb-Meckenh, Köln; bl.ə Platte, bl.ə Oge Eup-Raeren; bl. Ögskes Kref-Willich; bl.ə Riesen Verbr.; bl.ə Müs Dinsl-Aldenr, Schleid. — Wenn de Kiərsche werde rut, dann es de Kalwerhandel dut; wenn de Quetsche werde bl., es he widder do MülhRh-BGladb. — η. der ‘blaue Stein’ = Basalt. In Köln, Aach, Jül, Bonn-Endenich, Kemp-Hüls, MGladb-Neersen, Neuss-Frixh ein Stein, an den die Verurteilten vor ihrer Hinrichtung geleitet wurden, wobei der Scharfrichter sagte: Ich stüssen dich an de bl.ə Stein; do küs ze Lebdag no Vadder un Moder nit mih heim. Der blode Steine Anstoss, Ärgernis Eup. — θ. die bl. Milch = wässerige, magere Milch, die beim Rahmabschöpfen übrig bleibt Allg. De Milich es bl. un schel Hunsr, — is so bl. wie en Scholk Heinsb-Höngen. De M. es heit arg bl. sehr dünne, schlecht. De bl. Kuh gemolken han Wasser zur M. zugesetzt haben Erk; de bl. K. bruchen uWupp. En der Melchzupp es och de bl. K. Bergh-Heppend. Bl. wie Boddermilech Westerw. Bl.ə Hendrich Gerstengericht Neuw; fades, dünnes Getränk Nfrk; Drückeberger Dür. Bl.ən H. machen sich erbrechen Remschd. — ι. der bl. Wagen, Karre, worauf die Irrsinnigen in die Irrenanstalt geholt werden Bo, Sieg, Dür, Aach, Köln, Elbf, Kref-Fischeln, Neuw, Merz, Ahrw-Sinzig, Bernk-Neumag. Du küs en et bl ə Wägelche; de gehirt en de bl.ə Wage; en es zeidig fir de bl.ə Wan; de könnt noch ens op de bl. Kar; de bl. K. köt on net dech met gesagt von einem, der sich dumm, närrisch benimmt. — Do moss no de bl. Borg dass. Bo-Walberbg. En Bl.ər Geck Goar-Bickenb. Den moss en bl. Kapp hon dass. Prüm-Burb. — Ne Blaue = 100-Markschein. — κ. Krankheitserscheinungen. De bl. Laweng der giftige Rotlauf der Schweine Rheinb, Eusk, Bo, Dür, Bergh; et Blo dass. Dür-Merzenich; de bl.ə Höngsch (o. O.); de bl ə Huste (Hos) Anfangsstadium des Keuchhustens oder ein starker gewöhnl. Husten Mosfrk, LRip. — λ. bl. vor Kälte im Gesicht, an den Händen Allg. Bl. verkalt sen Rip; en bl. verkalt (erkalt), verfrore (gefrore, erfroren) Gesicht Allg. Er äs blongk on bl. en et Gesicht; blund un bl. gefroren Nfrk; bl. angelaf im Gesicht Rhfrk. — Vor Ärger. Sich gris un gel, grün un bl. ärgern Nfrk, Allg. Hei süt der üt, ganz gel on bl. on blond in't Gesecht Nfrk. — Folgen des Trinkens. En bl. Nas han Allg. Der hot sich bl. gesoff Kreuzn. Dat Gesicht es scho mih bl. Trier. — Folgen von Schlägen, Quetschungen, Druck. De Leif voller bl.ər Flecken hon Mosfrk, Allg. En bl. Mol. He hät en schwatz on bl. geschlohn Rip. Ek houw ow, dat gej blond on bl. ward! Geld. Bl. on brammeleg schlihn Koch-Laub; bl. un zewänge schlohn Aden-Barw. Ech schlin der of en A, dat der en Schinn bl. get! Saarbg-Greimerath. En bl. Schenn schwart stuten Sol; sich en bl.ə Scheən a jet stösse Aach. Ech schlohn dech ens en bl. Og dofür ich tue dir einen Gefallen dafür, d. h. indem ich einem andern ein bl. Auge schlage Rip. He es met em (half) bl. Og dervan kun Rip, Nfrk. Ech schlage der en bl.ə Brell (= Augen) Köln, — ne bl.ə Ölk (Zwiebel) Düss. Ech setze der es e bl. Hüs-che! Köln. De hat en bl. Fenster ein blau geschlagenes Auge Wesel. He hel em der Hals zo, dat e bl. wuərd we ne Schötzel Rip. — Bei Ohnmacht. Et wiərd mer bl. on grön (gel on grön) für de Aue Rip, Allg.; — braun un bl. Saarbr. — μ. als Bezeichnung des Nebelhaften, Fernen. De Tölpes löpt och en et Bl.ə heren Düss Allg. En et Bl.ə schaffe, arbede, hirode usf. — 2. übertr. a. für Lüge, lügen. Bl. färve Allg. Enge schwatz en bl. belüge Aach, Allg. Dem Aufschneider sagt man: Eich setzen meich of de anner Seit; of der Seit sein eich bl. genuog Trier. Mach mer ke bl.ən Newel fir Mosfrk, bl.ən Donst ebd., bl.ə Manewer! Spiegelfechtereien, Täuschungen Bitb. Du bruks mir ke bl. Blömke füərtemake! Nfrk, LRip, Prüm, Daun. Du bruchs mer ken bl. Koh fürzemole! Sieg-Ägid, — bl. Müs Gummb-Berghsn. De melk at widder de blo Koh Deutz. Mach mer kein Blöcher! Köln. Dat send mär so bl. Bändjes van dem Ruhr-Hünxe. — De kann bl. peife er weiss sich zu helfen; er muss sehn, wie er sich aus der Schlinge zieht Westerw, Prüm-Mürlenb. — b. kene bl.ə Ahnung wie nhd.Do süht mer si bl. Wunder Köln; bl. Wunner erlewen met em Mosfrk. — c. der bl. Teufel Mosfrk. De hat ken Angst vorm blor Deiwel. Dir leit (liegt) äwer och om bl.ən D. neist. Er kennt (wess) vom bl. D. neist (auch Sieg-ODollend). — d. der bl. Hund. De bl.ən Honn kimen enem no, wonn mer dies und das täte; so unmöglich ist es, als bl. H. kommen Prüm-Ihren. — e. et bl.ə Flämmche die Pest Sieg-Fussh. — f. der bl ə Montag wie nhd., Allg. Mer mache höck bl. Allg., — den Bl.ə Nfrk. Er hot werre bl.ə Dag gemach Kreuzn. — Die Schuster: Des Mondags mache se bl., des Dengsdags fire se no, des Mettwochs es got Wedder, des Donnerschdags holle se Ledder, des Fridags schnegge se zo, des Samsdags mache se zo Dür. De Tirk feiert den Freidag, de Jud den Samsdag, de Chrest den Sonndag un der Maurer seinen bl.ən Mondag Bernk-Bollenb. Mar alles bl. sette loate nur alles still ruhen lassen Geld-Leutherh. — g. der bl. Beutel. De hät den bl.ən Böggel kreg er ist aus dem Dienste entlassen worden Sieg-ODollend. — h. bl. = protestantisch Allg. Die sen bl.; gehürschte och bei de Bl.ə? Du bes ze bl., um dat ze glöve du hast keine Religion. — Bl.ə Böggel (Beutel) = Freimaurer Bergh; s. Blaukopf. — i. en Bl.ən scherzh. ein Rothaariger Elbf, Mörs. Wenn de Bl.ə no Hus kommt, dann es de Mutter fruah, dann bruk si ken Petrolijum; de Bl.ə de leuchtet sua Elbf. — k. bl. sein = alles verloren haben im Spiel, bes. im Klickersp.; kein Geld mehr haben Bo, Bergh, Dür (auch Kobl-Neuend, Ottw; bløy Sieg-Küdinghv; bl Bergh-Bedbg). De es su bl. wie en Forell er hat kein Geld Dür.
9420 Zeichen · 374 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    blauAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    blau , Adj. Vw.: s. blā (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Blau

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Blau , -er, -este, adj. et adv. welches der Nahme einer der fünf Hauptfarben ist. Blau machen, blau seyn. Ein blauer Zeu…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Blau

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Blau Farbstoff Schicke mir das aufgelöste B. in dem Gläsgen B6,149,18 ChStein 13.4.83 Das B. von Waid [ Pflanzenfarbstof…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Blau

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Blau , eine der Hauptfarben, von dem stärker gebrochenen Lichtstrahle erzeugt, wirkt chemisch besonders auf Silberoxyde;…

  5. modern
    Dialekt
    blau

    Bayerisches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    blau Band 2, Spalte 2,1171–1176

  6. Sprichwörter
    Blau

    Wander (Sprichwörter)

    Blau 1. Wir sollen alles nur blau, blau lassen. ( Holl. ) Unter der statthalterschaftlichen Regierung soll der Vorschlag…

  7. Spezial
    Blau

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    Blau n. (-[s],-[s]) (blaue Farbe) bröm (-s) m. , ble (bles) m. , parom (-s) m. , corú bröm (ble, parom) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit blau

543 Bildungen · 499 Erstglied · 41 Zweitglied · 3 Ableitungen

blau‑ als Erstglied (30 von 499)

Blaubacken

SHW

Blau-backen Band 1, Spalte 923-924

Blaubart

SHW

Blau-bart Band 1, Spalte 923-924

Blaubeere

SHW

Blau-beere Band 1, Spalte 923-924

Blaufarbe

SHW

Blau-farbe Band 1, Spalte 925-926

Blaufeld

SHW

Blau-feld Band 1, Spalte 925-926

Blaufurz

SHW

Blau-furz Band 1, Spalte 925-926

Blauholz

SHW

Blau-holz Band 1, Spalte 925-926

blauisch

SHW

blau-isch Band 1, Spalte 925-926

Blauklee

SHW

Blau-klee Band 1, Spalte 925-926

Blaukopf

SHW

Blau-kopf Band 1, Spalte 925-926

Blaukraut

SHW

Blau-kraut Band 1, Spalte 925-926

Blauleinen

SHW

Blau-leinen Band 1, Spalte 925-926

Blaumal

SHW

Blau-mal Band 1, Spalte 925-926

Blaumaul

SHW

Blau-maul Band 1, Spalte 925-926

Blaumeise

SHW

Blau-meise Band 1, Spalte 927-928

Blaunase

SHW

Blau-nase Band 1, Spalte 927-928

blaurot

SHW

blau-rot Band 1, Spalte 927-928

Blausack

SHW

Blau-sack Band 1, Spalte 927-928

blau als Zweitglied (30 von 41)

bergblau

DWB

berg·blau

bergblau , was kupferblau, aus kupfervitriol bereitete farbe. Hohberg 3, 144 b . Brockes 9, 80 .

blaßblau

BWB

blaßblau Band 2, Spalte 2,1176

Bleichblau

Adelung

bleich·blau

Bleichblau , adj. et adv. verschossen blau, Franz. bleu-mourant. So auch mit den Nahmen anderer Farben.

blitzblau

DWB

blitz·blau

blitzblau , lividus, dem ausbrechenden blitz wird blaue farbe beigelegt ( mythol. 162 und oben sp. 82), wildes feuer heiszt blaues feuer. we…

dunkelblau

DWB

dunkel·blau

dunkelblau , adj. und adv. schwärzlichblau, coeruleus color minus dilutus, fuscus Frisch 1, 211 a . tunkelblau cyaneus Stieler 191 . so müsz…

finsterblau

DWB

finster·blau

finsterblau , dunkelblau: weil sein innerer himmel wie der physische immer gerade und nahe über ihm finsterblau aussieht. J. P. Tit. 3, 47.

hellblau

DWB

hell·blau

hellblau , adj. coeruleum dilutum. Frisch 1, 441 a ; die hellblauen bairischen uniformen; hellblaue augen.

himmelblau

DWB

himmel·blau

himmelblau , adj. blau wie der himmel, mhd. himelblâ ( Lexer wb. 1, 1283 ): ein recht saphir ist himelblâ. Muskatblut 8, 107 ; die blumen ( …

indigblau

DWB

indig·blau

indigblau , adj. blau vom indig. auch als substantiv: ein tiefes indigblau.

kupferblau

DWB

kupfer·blau

kupferblau , n. ein blaues kupfererz das eine schöne himmelblaue malerfarbe gibt, auch bergblau, kupferlasur. vergl. kupferocher .

lasurblau

DWB

lasur·blau

lasurblau , adj. der farbe des lasurs gleich; als neutr. die blaue farbe des lasurs.

lasūrblau

KöblerMnd

lasūrblau , Adj. Vw.: s. lasūrblā*

lichtblau

DWB

licht·blau

lichtblau , adj. hellblau, himmelblau: der stain ( saphir ) ist himelvar, wan er ist liehtplâ. Megenberg 457, 21 ; mit liehtplaber und tunke…

Öhlblau

Adelung

Das Öhlblau , subst. indeclin. bey den Mahlern, ein Nahme der besten Schmalte, weil sie auch mit einem Öhlfirniß aufgetragen werden kann.

Preblau

Wander

pre·blau

Preblau Oeck bin van Preblau, wo de Hund' met dem Zagel wreble. ( Jeremtowitz. ) (S. Buxtehude 1 und Pröbbernau.) Antwort auf die Frage: Von…

sattblau

DWB

satt·blau

sattblau , adj. gesättigt blau, tief- oder dunkelblau ( vgl. satt 5, g ). satplaw im gegensatz zu liehtplaw in einer rechn. von 1392. Schm. …

sauerblau

DWB

sauer·blau

sauerblau , n. in Franken eine art roter weintrauben, welche einen dunkelroten, sauren most geben, auch sauerblauer zeug, Tauberschwarz gena…

schwarzblau

DWB

schwarz·blau

schwarzblau , adj. blau und ins schwarze fallend, dunkelblau Campe, livido Kramer dict. 2 (1702) , 702 a : ein wunde kompt entweder vom hawe…

Stahblau

Adelung

Stahblau , adj. et adv. der blauen Farbe des angelaufenen Stahles gleich.

Ableitungen von blau (3 von 3)

blaue

DWB

blaue , f. stragulum, linteum crassius: und mich auf etliche daselbst liegende plauen mit einem zimlichen rausch zur ruhe bequemte. Simpl. 2…

erblauen

DWB

erblauen , livescere, blau werden: ich wil der siben freud mit in spilen, das in die zeher die packen ablaufen, das in der ruck vor freuden …

verblauen

DWB

verblauen , verb. 1 1) intransitiv, dauernd blau werden. Heinsius 4, 2, 1267 a : speisen verblauen in kupfergefäszen; mundartlich zeigt sich…