Eintrag · Rheinisches Wb.
- Anchors
- 34 in 19 Wb.
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- 68
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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1050–1350
Mittelhochdeutschbehagenadj.
Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege
behagen adj. , ursprünglich partic. frisch, freudig, stattlich. ir sît beide alsô behagen (: tragen), daʒ iu daʒ wære vi…
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1200–1600
Mittelniederdeutschbehagen
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +5 Parallelbelege
be-hagen, mit einer Hecke (einem Hagen) umgeben.
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschBehagen
Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege
Behagen , verb. reg. act. eine gewisse dunkele und dabey schwache angenehme sinnliche Empfindung erwecken, welche mehr e…
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18./19. Jh.
Goethe-Zeitbehagen
Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg
behagen 1 gefallen, zusagen; meist mit Dat der Person, mehrf ‘es behagt (jdm)’ a Empfindungen sinnl Wohlbehagens, sinnl …
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modern
Dialektbehagen
Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege
behagen behagen, gefallen: 'dat behagede velen wol' Slagg. 152; 'so yd gade van hemmele hadde behaghet' 198 b ; 'lat dy …
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SprichwörterBehagen
Wander (Sprichwörter)
Behagen 1. Das Unsere behaget dem Andern, das des Anderen behaget uns. Bei Tunnicius (376): Dat unse behaget dem anderen…
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Spezialbehagen
Russ.-Dt. Übers. (de-ru)
behagen нравиться / понравиться, устраивать / устроить, (приходиться / прийтись) по душе, (приходиться / прийтись) по нр…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit behagen
21 Bildungen · 7 Erstglied · 12 Zweitglied · 2 Ableitungen
Ableitung von behagen
be- + hagen
behagen leitet sich vom Lemma hagen ab mit Präfix be-.
behagen‑ als Erstglied (7 von 7)
behāgen(de)
MNWB
behāgen(de), part. adj. , gefallend, behaglich .
behagenheit
FindeB
* behagenheit stf. Anschmiegen Schürebr.
behagenlich
Lexer
be-hagen-lich adj. was behagt. zwei behagenlichiu cleit Ls. 2,298. 645. s. behegelich;
behagenlîche
BMZ
behagenlîche , behagenlîchen adv. auf eine wohlgefällige weise. er fuor in die stat behagenlîche Parz. 18,18. behagenlîchen er eʒ ( das ros …
behagenlîchen
Lexer
be-hagen-lîche , be-hagen-lîchen adv. BMZ auf wolgefällige weise Parz. Serv. Erinn. 613. Bit. 5918. Rab. 737,6.
behagenlīche
KöblerMhd
behagenlīche , Adv. nhd. prächtig, stattlich, wohlgefällig, auf würdige Weise, auf angemessene Weise Hw.: s. behagelīche, behagenlīchen Q.: …
behagenlīchen
KöblerMhd
behagenlīchen , Adv. nhd. prächtig, stattlich, wohlgefällig, auf würdige Weise, auf angemessene Weise Hw.: s. behagenlīche Q.: Serv (um 1190…
‑behagen als Zweitglied (12 von 12)
wolbehagen?
KöblerMhd
*wolbehagen? , Adj. nhd. „wohlbehaglich“ E.: s. wol (2), behagen W.: nhd. DW-
Unbehagen
RDWB1
Unbehagen n (внутренний) дискомфорт, не по себе sie dachte mit ~ daran - ей было неуютно от мысли, что ...; ей было не по себе от мысли ... …
Wohlbehagen
RDWB1
Wohlbehagen n mit ~ eine Pfeife rauchen - с удовольствием закурить / раскурить / курить трубку, попыхивать трубкой
mißbehagen
Pfeifer_etym
miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…
ümmebehāgen
MNWB
° ümmebehāgen , swv. : ringsum einhegen, „ de Lake, so nu begrepen und umme behaget is ” (Pratje Altes und Neues 9, 210).
umbehagen
Lexer
umbe-hagen swv. vallare Hrd. 190 b . dô was der Bêheime walt allenthalben umbehaget Kchr. 17002 var.
Unbehagen
Campe
Das Unbehagen , — s , o. Mz . der Mangel des Behagens, das unangenehme Gefühl da etwas nicht behaget. Vergl. das Mißbehagen . »Es überfiel i…
walbehagen
KöblerMhd
walbehagen , -mmd., st. N. Vw.: s. wolbehagen (3)
walebehagen
KöblerMhd
walebehagen , st. N. Vw.: s. wolbehagen (3)
wohlbehagen
DWB
-behagen , v. , s. o. wohl I A 5 l.
wolbehagen
Lexer
wol-behagen stn. wolgefallen, freude Pass. K. 219,48.
wolebehagen
KöblerMhd
wolebehagen , st. N. Vw.: s. wolbehagen (3)
Ableitungen von behagen (2 von 2)
mißbehagen
Pfeifer_etym
miß- vornehmlich bis ins 18. Jh. (heute nur noch gelegentlich) produktives Präfix zur Bezeichnung des Verschiedenartigen, Abweichenden, Unri…
Unbehagen
Campe
Das Unbehagen , — s , o. Mz . der Mangel des Behagens, das unangenehme Gefühl da etwas nicht behaget. Vergl. das Mißbehagen . »Es überfiel i…