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tempel

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Tempel

Bd. 19, Sp. 402
Tempel (v. lat. templum), bei den Völkern des Altertums ein der Gottheit geweihter Bezirk, dann das daraufstehende Gebäude, zur Aufnahme der Götterbilder, des Altars und der Priester, aber nur selten des Volkes bestimmt. Im Innern des eigentlichen Tempelhauses (cella) stand das Bild der Gottheit, welcher der T. gewidmet war, auf einem Postament an der dem Eingang gegenüberliegenden Mauer, vor ihm ein entweder runder oder viereckiger Opfer- und Betaltar. Die Decke bestand anfangs stets aus Holz und war gewöhnlich flach, später sattelförmig. Der Fußboden war anfangs aus Steinplatten, später aus Mosaik hergestellt. Die Säulen des Portikus schmückte man oft mit erbeuteten feindlichen Schilden. Um die griechischen T. liefen in der Regel ringsherum Stufen. Der dadurch geschaffene Stufenunterbau hieß Krepidoma. Der Platz um den T., soweit er der Gottheit geweiht war, hieß Peribolos. Mit einer Mauer umgeben, enthielt er Altäre, Statuen, Monumente aller Art. Über die T. der alten Ägypters. Architektur, S. 708, und über die der Inder s. Indische Kunst. Die Hebräer besaßen nur einen einzigen T., den berühmten T. zu Jerusalem, ihr Nationalheiligtum. Der erste T. (Salomonischer T.), von Salomo seit etwa 990 v. Chr. auf dem Berge Moria mit Hilfe phönikischer Meister des Königs Hiram von Tyrus errichtet, war ein steinernes Gebäude von 60 Ellen Länge, 20 Ellen Breite und 30 Ellen Höhe, an drei Seiten mit Seitenzimmern in drei Stockwerken umgeben, die zur Bewahrung der Schätze und Gerätschaften des Tempels dienten, an der vordern Seite aber mit einer 10 Ellen breiten Vorhalle geziert (Elam), die von zwei ehernen Säulen, Jachin und Boas (»Festigkeit und Stärke«), getragen wurde. Das mit Zedernholz bekleidete und mit reichverziertem Goldblech überzogene Innere enthielt einen 40 Ellen langen Hauptraum, das Heilige (Hekal), worin die goldenen Leuchter, der Schaubrottisch und der Räucheraltar standen, und einen davon geschiedenen Hinterraum von 20 Ellen Länge, das Allerheiligste, mit der Bundeslade. Das Allerheiligste (Debir) war nur dem Hohenpriester, das Heilige nur den Priestern zugänglich. Das Tempelgebäude war von einem innern Vorhof der Priester mit dem Brandopferaltar, dem auf zwölf Stiergestalten ruhenden Reinigungsbecken (»ehernes Meer«) und andern Gerätschaften umgeben. und dieser durch Säulengänge mit ehernen Toren von dem für das Volk bestimmten und von einer Mauer umschlossenen äußern Vorhof geschieden. Nachdem er 586 durch Nebukadnezar zerstört worden war, erhob sich an seiner Stelle nach der Rückkehr der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft der zweite, nach Serubabel genannte T., der wahrscheinlich wie auf der Stätte, so auch nach dem Plane des ersten errichtet und 516 vollendet wurde, diesem aber an Größe und Pracht nachstand. Durch Antiochos Epiphanes 169 entweiht, ward er von Judas Makkabäus wiederhergestellt und befestigt. Unter Herodes d. Gr. begann seit 21 v. Chr. eine gänzliche Umgestaltung des Tempels im griechischen Stil (daher Herodianischer T.). Dieser Tempelbau war nach Josephus eine Stadie lang und eine Stadie breit. Im jüdisch-römischen Krieg, 70 n. Chr., war der T. die letzte Schutzwehr der Juden. Seit dem 7. Jahrh. n. Chr. steht auf der Tempelstätte der prachtvolle mohammedanische »Felsendom« (Kubbet-es-Sachrâ). Die Aufzeichnungen über den Salomonischen Tempelbau finden sich, außer einzelnen Notizen bei Jeremias 52 und im 2. Buch der Könige 25, im 1. Buch der Könige, Kap. 5–7, und 2. Chron., Kap. 2–4. Vgl. de Vogüé, Le temple de Jerusalem (Par. 1864, Prachtwerk); Chipiez und Perrot, Le temple de Jérusalem et la Maison du Bois-Liban restitués (das. 1889); Prestel, Die Baugeschichte des jüdischen Heiligtums und der T. Salomons (Stuttg. 1902); Caldecott, Salomon's temple, its history and its structure (Lond. 1907). Die höchste künstlerische Ausbildung erfuhr der Tempelbau durch die Griechen (vgl. Architektur, S. 710). Man unterschied die einzelnen Gattungen der T. entweder nach der Anordnung der Säulenstellungen vor und hinter der Tempelfronte oder an den Seiten des Tempels oder nach der Zahl der Säulen an der Tempelfronte. Die erstere Einteilung ist die geläufigere. Man unterschied demnach: 1) T. in antis (Antentempel), bei denen zwischen den über den Haupteingang zur Cella vorgeschobenen Seitenmauern (antae) des Tempels zwei Säulen standen. Die dadurch gewonnene Vorhalle hieß Pronaos. Um die Cella auch von hinten zugänglich zu machen, wurde die Rückseite des Tempels später mit einer gleichen Anlage (Opisthodomos, Hinterhaus) versehen (Fig. 1). 2) Prostylos hieß der T., wenn die Stirnseiten der Seitenmauern bis zur Eingangstür der Cella zurücktraten und die Vorhalle des Tempels allein durch Säulen getragen wurde (Fig. 2). 3) Der Amphiprostylos entsteht, wenn diese Säulenstellung sich am Hinterhaus des Tempels wiederholt (Fig. 3). 4) Der Peripteros ist die Erweiterung des Amphiprostylos durch eine Säulenhalle, die um alle vier Seiten des Tempels als freier Umgang herumgeführt wird. Es ist die edelste Form des griechischen Tempelbaues, deren klassisches Beispiel der Parthenon ist (Fig. 4). Eine römische Abart ist der Pseudoperipteros, bei dem die Säulen in Form von Halbsäulen und Pilastern den Seitenwänden angefügt waren und das Gebälk trugen, im wesentlichen also nur einen dekorativen Zweck hatten. 5) Der Dipteros entsteht, wenn um den T. eine doppelte Säulenstellung herumgeführt wird, also an der Vorder- und Rückseite vier Reihen von Säulen stehen (Fig. 5). Der Pseudodipteros (Fig. 6) unterscheidet sich von dem Dipteros dadurch, daß die innere Säulenstellung fehlt, aber der Zwischenraum zwischen der äußern Säulenstellung und der Cellawand der gleiche geblieben ist. Je nach der (immer geraden) Zahl der Säulen an der Vorderseite unterscheidet man: Naos (T.) tetra-, hexa-, okta-, deka- und dodekastylos (d. h. 4-, 6-, 8-, 10- und 12säulige T.). Eine besondere Abart der T. waren die Rundtempel, die entweder aus einer von Säulen umgebenen runden Cella oder einfach aus einem überdachten Säulenkreise (Monopteros) bestanden. Nach dem Abstande der Säulen voneinander (Interkolumnien, s. d.) bezeichnete man einen T. als Pyknostylos (dichtsäulig), Systylos (nahesäulig), Eustylos (schönsäulig), Diastylos (weitsäulig), Aräostylos (fernsäulig). Vgl. Literatur bei »Architektur«.
6315 Zeichen · 102 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    tempelst. N. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    tempel , st. N. (a) nhd. Tempel ÜG.: lat. corbona Gl, templum Gl Hw.: vgl. as. tempal*, ahd. tempal Q.: Gl E.: germ. *te…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TEMPELstm. stn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    TEMPEL stm. stn. tempel; lat. templum . nu merket, wie man daʒ verstêt, daʒ er in den tempel gêt. der tempel dâ man von …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tempelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    tempel , M. nhd. Tempel, Kultstätte, geweihtes Gebäude, israelitischer Tempel, ein Tempel in Jerusalem, Stiftshütte, Got…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Têmpel

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Têmpel , des -s, plur. ut nom. sing. ein zum öffentlichen Gottesdienste gewidmetes Gebäude, da es denn von einem seh…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tempel

    Goethe-Wörterbuch

    Tempel [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tempel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Tempel (vom lat. templum , Abschnitt, Bezirk, woher das frz. u. engl. temple), hießen die Alten einen geweihten Ort über…

  7. modern
    Dialekt
    Tempel

    Bayerisches Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    Tempel Band 3, Spalte 3,1534

  8. Sprichwörter
    Tempel

    Wander (Sprichwörter)

    Tempel 1. Es ist kein Tempel, der nicht einmal Kirchweih' hat. – Parömiakon, 1609. 2. In den Tempeln lernt man mehr als …

  9. Spezial
    Tempel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Tem|pel m. (-s,-) 1 (geweihtes Gebäude) tëmpl (-i) m. 2 (Synagoge) sinagoga (-ghes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tempel

409 Bildungen · 184 Erstglied · 224 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von tempel 2 Komponenten

tem+pel

tempel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tempel‑ als Erstglied (30 von 184)

tempelâder

MNWB

tempe·lader

+*° tempelâder , f. : ein Blutgefäß an der Schläfe (des Pferdes), „ soe laet hem die tempel ader tusschen ore ende ooghe ” (Nd. Jb. 6, 83); …

tëmpelære

Lexer

tempe·laere

tëmpelære stm. ib. templer, tempelherr, templarius ( vgl. Dfg. 576 c , n. gl. 360 b ). Jer. Kreuzf. der hôhe templer orden Renn. 11093 ; rit…

Tempelamt

DRW

tempel·amt

Tempelamt, n. Posten, Stellung des Tempelmeisters (II) tempilampt anno 94 ... do wart bruder H.v.K. der tempel also gelasen von bruder H.G. …

tempelbäckerei

DWB

tempel·baeckerei

tempelbäckerei , f. : zu diesem hausgebäck kam in der heidnischen zeit noch die tempelbäckerei, welche die frauen besorgten, götterbilder un…

tempelbau

DWB

tempel·bau

tempelbau , m. 1 1) das bauen eines tempels: mitarbeiter am tempelbau. Benzel - Sternau bei Campe; der tempelbau hatte im bauplane Salomos n…

tempelberg

DWB

tempel·berg

tempelberg , m. berg worauf ein tempel steht: der tempelberg Moriah. Rauwolff reise 331 ; der tempelberg Bethzetha 372.

Tempelbewohnend

Campe

◬ Tempelbewohnend , adj . einen Tempel bewohnend. »Die tempelbewohnenden Sphinxe.« Böttiger.

Tempelbezirk

Campe

tempel·bezirk

○ Der Tempelbezirk , — es, Mz. — e , ein zu einem Tempel gehörender Bezirk. »— Serapeen — so hießen die Tempelbezirke und Lazarethe des heil…

tempelbogen

DWB

tempel·bogen

tempelbogen , m. der bogen, die wölbung eines tempels: wenn vom altar bis zum tempelbogen blau die süsze weihrauchwolke schwebt. Bürger 99 b…

tempelbruder

DWB

tempel·bruder

tempelbruder , m. bruder vom tempel (4), templer, lat. fratres militiae templi: sam tâtin die tempilbrûder dô. Ludw. des frommen kreuzfahrt …

tempelbrōder

KöblerMnd

tempelbrōder , M. nhd. „Tempelbruder“, Tempelherr, Tempelritter, Mitglied des Templerordens Hw.: vgl. mhd. tempelbruoder E.: s. tempel, brōd…

Tempelburg

Meyers

tempel·burg

Tempelburg , Stadt im preuß. Regbez. Köslin, Kreis Neustettin, zwischen Zeppliner und Dratzigsee, an der Staatsbahnlinie Ruhnow-Neustettin, …

tempelchen

DWB

tempel·chen

tempelchen , n. , demin. zu tempel: ich trollte fort nach dem sonnentempel, nehmlich der jetzigen deminutivkirche des heiligen erlösers ( zu…

tempeldach

DWB

tempel·dach

tempeldach , n. : die goldmünzen mit kreuz und engel sammelten sich in den schatzhäusern indischer könige, sie halfen tempeldächer am Ganges…

tempeldiener

DWB

tempel·diener

tempeldiener , m. diener des tempels, beim tempeldienst: dem gatten, dem ich duldend mich gesellt, weis't er als sohn zu seinen tempeldiener…

tempeldienst

DWB

tempel·dienst

tempeldienst , m. , vgl. gottes-, DWB kirchendienst : nicht der lipp' anbetung ist werth der gottheit, nicht gepräng' abbüszendes tempeldien…

tempeleis

DWB

tempe·leis

tempeleis , templeis , m. , mhd. tëmpeleis tëmpleis ( md. tëmplois) und schwachformig tëmpeleise tëmpleise aus dem altfranz. templois vom la…

tempeleise

KöblerMhd

tempe·leise

tempeleise , sw. M. nhd. Gralstempelherr (?), Tempelherr, Ritter der Gralburg I.: Lw. mlat. templensis E.: s. mlat. templensis, lat. templum…

tempeleisen

DWB

tempel·eisen

tempeleisen , n. spann- oder sperrruthe der leineweber, franz. temple Kehrein volksspr. in Nassau 1, 403 .

tempelen

WWB

tempe·len

tempelen V. [WMünsterl Kr. Tecklenburg Tek Kr. Beckum Bek die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Sos] 1. IdW.: Tempeln gaon …

tempelêrer

MNWB

tempe·lerer

tempelêrer , templêrer , templîrer , tempeler , templer(e) , m. ( Gen. Sg. -s ; Pl. -e, -s, templêrer, tempeler, templer ): 1. Mitglied des …

tempel als Zweitglied (30 von 224)

Ɉudentempel

Campe

Der Ɉudentempel , des — s , d. Mz . w. d. Ez. so viel als Judenschule 2) (Synagoge ). Stieler.

ABGOTTEMPEL

DWB2

abgot·tempel

DWB2 ABGOTTEMPEL m. : DWB2 DWB2 1510 vnd kamen in Egipten, in den alten abgottempel, der was zerstoͤrt Geiler spinnerin f 5 c . 1523 das ewr…

Allgottstempel

Campe

◎ Х Der Allgottstempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Tempel, welcher allen Göttern geweihet ist (Pantheon). » Der elende Einfall, Rousseau…

Angelstempel

Campe

angel·stempel

Der Angelstempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein hohler Stempel der Messerschmiede, die Angeln an den Messern darin zu schmieden.

Aushauerstempel

Campe

aushauer·stempel

Der Aushauerstempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein eiserner Stempel, der an dem einen Ende eine runde, verstählte und gut geschärfte Hülse …

Austragestempel

Campe

austrage·stempel

Der Austragestempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. in den Hüttenund Pochwerken, der dritte Stempel in einem Troge; auch Blechstempel.

Bacchustempel

GWB

bacchus·tempel

Bacchustempel [ in röm Notiz ] Bachus Tempel 1) GWB 32,438,1 ÜbItal Plp 1) nach Volkmann 2,241 S. Costanza Maria Erxleben M. E.

Blechstempel

Campe

blech·stempel

Der Blechstempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. in den Pochwerken, der dritte Stempel in einem Troge; auch der Austragestempel.

Brotstempel

MeckWB

brot·stempel

Wossidia Brotstempel m. Brotstempel, er diente beim Backen im gemeinsamen Backofen zum Zeichnen der Brote; Syn. Markelstock. S. Abb.

Buᵉkestempel

WWB

buk·e·stempel

Buᵉke-stempel m. Buokstempel Holzhammer zum Schlagen des Flachses ( Kr. Warendorf Wdf Kr. Warendorf@Greffen Gf ).

butterstempel

DWB

butter·stempel

butterstempel , m. ein stock, an dem sich unten eine durchlöcherte scheibe befindet, zum buttern, besser wol stempfel, stämpfel zu schreiben…

Carl-Friedrich-Stempel

GWB

Carl-Friedrich-Stempel in der Abk ‘C. F.-Stempel’ Stempel zur Kennzeichnung der Bücher in der Jenaer Univ-Bibliothek 1) GWB Tgb 18.11.29 1) …

Dakstempel

WWB

dak·stempel

Dak-stempel Dākschtempel senkrechte, etwa armdicke Hölzer zwischen Kuhstall und Diele ( Kr. Iserlohn Isl Is).

dockenstempel

DWB

docken·stempel

dockenstempel , m. in stampfmühlen ein stempel, ein schwerer hammer, der aufgehoben wird und niederfällt um etwas zu zerstoszen. dockestämpf…

druckstempel

DWB

drucks·tempel

druckstempel , m. durch dessen niederdrücken das wasser in die höhe getrieben wird, piston d'une pompe foulante Beil 154 . vergl. DWB druckw…

Eckstempel

Campe

eck·stempel

Der Eckstempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. bei den Buchbindern, ein Stempel, womit sie die Ecken der Bücher verzieren.

ehrentempel

DWB

ehren·tempel

ehrentempel , m. honoris aedes: und er betritt auf den erhaltnen sieg, den helden gleich, des ehrentempels hallen. Hagedorn 1, 57 .

Eichentempel

Campe

eichen·tempel

◬ Der Eichentempel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Eichenhain, der zugleich die Stelle eines Tempels vertritt. Als Föbos=Braga saß er mit Wo…

Ableitungen von tempel (1 von 1)

urtempel

DWB

urtempel , m. , tempel mit ur- C 4 c: was lernte er ( der Phönizier ) in der höle, in diesem u. aller religion? Herder 6, 494 S. —