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stock

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stock n. m.

Bd. 19, Sp. 45
stock, n. m. contignatio: collectivisch wie unten das deutlichere stockwerk, nach welchem unser wort auch gelegentlich sein geschlecht gewandelt hat. seine erweiterte bedeutung beruht auf oben 1stock 1 'klotz, balken' und bezeichnet so zunächst das gesammte ständerwerk eines hauses im gegensatz zu dem gemauerten fundament; auch der weg dieser entwicklung wird deutlich gemacht: vack vel ein stock vocab. Engelhus. bei Schiller-Lübben 4, 407a; vgl. dazu fach (th. 3 sp. 1219 unter 4 und noch mehr 5); ebenso zeigt die an. wendung hurð er feld í stokk die aus balken- und ständerwerk aufgeführte wand. der zu erwartende, aber seltene plural erscheint wohl in einer ndd. entscheidung von 1333 (Bremisches statut 181): en schele (rechtsstreit) was twischen n. n. umme stocke, de Kulinges wif eren susteren ... hadde zed to panne. den scele schedede wi ... na des, dat Gerbrech in den stocken umme hure wonet unde Alheit in den weren (der gewere) nich en is, so ne moghen de selven sustere in den stocken nenen weddeschat holden (pfandsetzung von liegender habe; vgl. dazu Donandt im Bremischen jahrbuch 5, 128); wie hier, so auch in der folgenden formel als bezeichnung des gesammten (wohl eingeschossigen) hauses, wodurch das charakteristische des alten, aus holzstämmen gezimmerten ständerbaues besonders ins licht gerückt wird: wo einer mit syner gelaueden brudt stande stöcke edder liggende gründe tho ehegelde bekumpt quelle bei Schiller-Lübben 4, 407b; ik lawe und schwere, dat ick nichtes van liggenden gründen und standen stöcken ... vorschwegen hebbe Rostocker verordnung von 1563 ebenda. wie unser wortgebrauch völlig auf diesem constructiven element beruht, zeigt auch der stock in der scheune, ein mit brettern überdecktes balkengerüst, auf welchem getreide, stroh oder heu bewahrt wird (vgl. Mor. Heyne hausalterthümer 1, 177; Schmeller2 2, 729 und kornstock th. 5 sp. 1831, dazu die wendung garben zu stocke schlagen: dann als man die garben zu stocke schlug, lag der junge unden unnd schlieff Johann Herold chronik aller ertzbischoven zu Maintz (1551) 16a, wo wohl weniger an den bloszen getreidehaufen zu denken ist). auch bei den Nordgermanen ist der wortgebrauch entsprechend entwickelt, vgl. wendungen wie innan stokks in den vier wänden, im hause. der plural ist selten stocke: (beispiele dafür,) dasz sie (die gebäude) bisweilen zwey stocke gehabt haben briefe die neueste litteratur betreffend 12, 234 oder stöcke, gewöhnlich erstarrt stock: in der stadt ... sind viele häuser mit mehreren stock Ritter erdkunde 2, 349 und die belege unten. das geschlecht schwankt zwischen masc. und neutr., doch überwiegt in der neueren sprache das letztere: der letzte stock (des palastes) macht einen sehr schönen und grossen saal, der über den gantzen platz gehet Olearius reisebeschreibung 11; vgl. der undere hausstock prima contignatio aedium Stieler 2161, s. auch die belege unten bei Gottsched, Iffland, Laube, Keller, Vischer; dagegen: schloszbau, thüren ins obere stock Göthe III 2, 301 Weim.; war ich in's dritte stock gezogen III 4, 305 Weim. (doch daneben findet sich auch vereinzelt der masc. gebrauch, so 25, 1, 197; 33, 38; IV 9, 289 Weim.); er stieg in's zweite stock Müllner dramat. werke 5, 50; über dem salon, aus dem die wendeltreppe ins obere stock führte Fontane I 1, 217; danach stieg er ... bis ins dritte stock hinauf und klingelte I 5, 40, gefördert besonders durch das entsprechende stockwerk (s. unten) und das collectivische gestöcke (th. 4, 1, 2 sp. 4242), weniger wohl durch geschosz (sp. 3960 unter II 3) und fach (vgl. im eingang). — die zählung, welche für sein übereinander in den verschiedenen landschaften beliebt wird, ob sie schon mit dem erdgeschosz oder erst dem folgenden beginnt, läszt sich geographisch nur schwer auseinanderlegen; diese schwierigkeit hat verschiedene ursachen, deren erste einem baugeschichtlichen grunde entspringt: das fundament, welchem die hausschwelle aufliegt, wurde zunächst zu einem steinernen kellerbau entwickelt, welcher das darüber liegende schlichte erdgeschosz zu einem 'hochparterre' erhob; doch die mittelalterliche stadt mit ihrer groszen feuerunsicherheit begnügte sich nicht hiermit, sondern führte, von südlicher steinbautechnik hierin gefördert, dieses steinfundament über das kellergeschosz hinaus und schuf so ein völlig steinernes erdgeschosz, welches in seinen steinkammern gröszere feuersicherheit gewährte; das balken- und ständerwerk (stock) findet sich nun im zweiten geschosz und der vornehmen franz. étage; das verschiedene verhältnisz des steinbaus nun zu der älteren holzconstruction in nord und süd, wie hier sein einflusz ein gröszerer war, aber auch dort nicht völlig mangelte, läszt zu einer reinlichen scheidung nicht kommen; vgl. dazu den einflusz der franz. étage, wo der vornehme mieter dem straszenlärm entrückt und doch niedrig wohnen will, bewohnt im zweiten geschosz das erste stock (als die eigentliche étage) und bezeichnet spöttisch das erdgeschosz als belle-étage, ganz entsprechend franz. bildungen belle-mère 'stiefmutter', belle-fille 'stieftochter' u. s. w. aa) nur selten lassen die belege die jedesmal zu grunde liegende zählung genau erkennen: Göthe zählt unteres stock (= erstes oder erdgeschosz), erstes stock zweites geschosz, oberes stock drittes und gewöhnlich dachgeschosz: der untere stock eines eckhauses auf dem markte liesz einen ... fayenceladen sehen Göthe 33, 38 Weim.; bunte papierlaternen waren zu beyden seiten des wassers an dem untern stock der häuser angebracht IV 21, 322 Weim.; Schiller baute ... ein kleines häuschen, wo zu einem einzigen zimmer im ersten stock eine frei stehende treppe führte IV 28, 34 Weim.; ich hab gleich veranstaltet, dass wenigstens das obre stock (des Herderschen hauses) reparirt werde, und so eingerichtet, dasz ihr einziehen und deine frau wochen halten könne IV 3, 79 Weim.; der Schweizer Meyer, dessen sie sich aus Venedig erinnern, bewohnt meinen obern stock IV 9, 289 Weim.; meine absicht ging dahin, die unscheinbaren gebirgsfolgen aus dem obern stock herunter in die schubladen zu nehmen IV 27, 90 Weim. (vgl. auch IV 30, 166 Weim.). diese zählung musz auch sonst auf grund der belege als die gewöhnliche gelten: aus dem untern stock der häuser am Rhein nehmen die einwohner alle meubles heraus Forster schriften 8, 56; bibliothek, die im untern stock des hauses eingerichtet war Kerner bilderbuch 164; den unteren stock (des hauses) bilden eine geräumige küche ..., mehrere hohe gewölbe, für wirthschaftskammern eingerichtet Holtei erz. schriften 17, 4; den alten eheleuten ... war im untern stock des hauses ein zimmer angewiesen Storm 1, 69. vgl. schon: bekannt ist es sattsamb, dasz gott ... das gebäu der archen vorgezaichnet, auch beynebens gar genau befohlen, er soll ochsen, esel, sambt denen thieren in dem underen stock lossieren Abraham a. s. Clara Judas der ertzschelm 1, 90. — (ein) dualismus, wo es zu ebener erde mitunter sehr gemein zuging, während im ersten stocke die höchsten gedanken, die edelsten empfindungen aus- und eingingen Schubart briefe 1, 210; (ich) sah, ob bei ihr (der geliebten) im erdgeschosz kein licht sei. umsonst, der erste stock war erleuchtet und unten blieb es finster Laube 8, 57; jenes fenster ging auf den sonnigen Hausvogteiplatz, es lag im ersten stocke, und dieser stock war nicht eben hoch 1, 266; fröhliche musik erschallte von den fenstern des ersten stocks Meyr erzählungen aus dem Ries 1, 55; zu ebener erde und im ersten stock Nestroy werke 1, 1; entsprechend auch als mittlerer (mittleres) stock bezeichnet: das neuere haus ... legt gewöhnlich die edleren räume in den mittleren stock und spricht ihren werth durch erhöhte architektonische schönheit aus Vischer aesthetik 3, 2, 257; dagegen: die kammer zwar ist nur vom ersten stock, ein keller drunter, mehr als neun fuss das fenster nicht vom boden Kleist 1, 403 (zerbr. krug 10). eingefügt in ein bild: es sieht wie ein zerstört gehäuse in langer leute köpffen aus. in unterm stocke hecken mäuse, und oben fliegen eulen raus Henrici ged. 2, 453. bb) das (der) oberste stock führt über das dreigeschossige haus (worunter sich auch noch das mansardendachgeschosz befinden kann) hinaus: ich fand ihn im obersten stock eines hohen hauses Pückler briefwechsel 1, 90; je höher man aber steigt, desto freundlicher und heller wird es, indem der oberste stock, den wir bewohnten, die nachbarhäuser überragt Keller 1, 31; ganz entsprechend der nun fortlaufenden zählung: ein zimmer, das er mir gleich im zweiten stock einräumte; der erste sollte, wie er meinte, für die erwarteten fremden bleiben Göthe 25, 1, 197 Weim.; ich wohne im zweyten stock über meinem vorigen quartier IV 36, 82 Weim.; hernach aber sagte ihm die ältere schwester, mit einem boshaften lächeln, sie läge im zweyten stock in ihrem bette Bode geschichte des Thomas Jones 2, 230; im zweiten stock war die mauer unterbrochen von ein er rundbogenstellung auf zierlichen säulen Keller 6, 41; so steigt er ... bis in den dritten stock Gottsched deutsche schaubühne 3, 127; ich wohne im dritten stock und spare also die hälfte der miethe Göthe IV 23, 15 Weim.; (das gefängnisz) ist ein runder käfich im dritten stock des südwestlichen rundelthurms E. M. Arndt für und an seine lieben Deutschen 1, 198; zwar logire ich, wegen mangel an platz, im dritten stock, bin aber doch sehr zufrieden Pückler briefwechsel 5, 86; ich merkte, dasz ich schon im vierten stock wäre Hafner lustspiele 1, 10; der vater sei vom vierten stock aus dem fenster gesprungen Ruge briefwechsel 2, 153; an fräulein Katharina Fröhlich, Wien, Singerstrasse in einem vierten stocke jahrbuch der Grillparzergesellschaft 1, 322; so gehen wir zwar zu ebener erde hinein, finden uns jedoch, da der fels rasch abfällt, bald im vierten stock Steub drei sommer in Tirol 1, 68. cc) als maszbestimmung: will mans (das gebäude) klein ... haben, nur in einem stock, so bedarf es zwar weniger dachwerk Hohberg 1, 24; auch: ein haus von zwei, drei stocken Adelung; gewöhnlich aber auch bei pluralen zahlen stock ohne flexion: viele (häuser) sind zwei stock hoch, und haben flache dächer Forster 1, 36; die residenzstadt des königs ... mit hohen erdmauern umgeben, mit ein bis zwei stock hohen dächern Ritter erdkunde 1, 424; dort war's, wo er zwey stock hoch niederstürzte, als er im fensterbogen eingeschlummert, und unbeschädigt stand er wieder auf Schiller 12, 330 (Wallensteins tod 4, 2); ein haus drey stock hoch sammlung von schauspielen 6, 56; (der gedanke,) ob es nicht besser sei, aus dem offenstehenden vier stock hohen fenster zu fallen Bismarck gedanken 2, 67. — einen stock höher u. s. w.: alle tage ward ich einen stock höher in ein engeres gefängnisz geführt, bis ich am dreiszigsten tage mich in einer schwindelnden höhe befand, zwischen vier mauern, die so eng waren, dasz sie kaum fuszgestell einer statue gaben Lenz 1, 88; währenddessen sasz einen stock tiefer frau N. am frühstückstisch Polenz Grabenhäger 1, 20. dd) unter den mit stock verbundenen präpositionen ist auf als für die sache charakteristisch (und zugleich das erdgeschosz ablehnend) hervorzuheben: welche auf den rechten stock (des schlosses) entkamen Schütz hist. rerum prussic. 5, 71a; dieser palast (ist) sehr weitläufig, ... und Lepida ganz auf einem andern stock wohnte Anton Ulrich von Braunschweig Octavia 3, 509; auf dem nächsten stocke, den ich nun besuchte, wohnte ein kleiner mechanikus Keller 2, 129, wo die neuere sprache nicht so anschaulich in bevorzugt: man führt sie in zweyten stock Gottl. Stephanie d. jüng. lustspiele 120; und wenn ein hübscherer herr, als ich bin, in den ersten stock zieht Iffland theatralische werke 1, 296; er wohnt im ersten stock u. s. w. ee) der stock eines turmes, welcher dem hohen völlig aus stein aufgeführten unterbau aufgesetzt wird und häufig die wohnung des wächters oder die glockenstube birgt: ain hocher turn, hett acht gadem höch ,.. und ain grosser stock ains turns, was zwai gadmer hoch, mit groszen quadranten auszen gemaurt und innen auch und in der mitte kislingstain mit morter eingerent und gegossen, und der turn was an der dicke 12 schuech prait auf alle vier ört ... es waren bei 12 arbaiter, guet maurer und ander, die darzu hulfen, die denselben stock abbrachen städtechron. 5, 315 (Burkard Zinks augsburgische chronik); vgl. die glocke draussen in dem höchsten stocke des thurms Rückert 1, 311; ein kleines thürmlein und kapelle, mit schieferdach und mörtelwand; und in des thurmes höchstem stocke hängt hellen klanges eine glocke 3, 17; und dann kurzweg bezeichnung des gesammten turmes selbst: Winterthurm, welches ein gar starcker stock war von gehauwnen kröpffigen quadersteinen gebauwen Stumpf Schwytzerchronik 447b; noch ein alten thurm und stock des schlosses Wyngarten 658a; vgl. erlieffen das thor unterm rechten stock Hennenberger preusz. landtaffel 22. ja, der ausdruck zieht sich von hier auf das mauerwerk zurück und der gemauerte stock (lieʒen einen steinen stok, dô daʒ haus ûffe stunt, dirnederbrechen Zittauer jahrb. 36, 26) tritt in den gegensatz zum hölzernen stock: in disem jar wolt der neu thuren ... umfallen, dan die maur wasz zu ring; also gab der zimermaister ... ain rath, man solt von grund auf ain hilzin stock oder stuol darunder ziechen und das tagwergk darauf sezen, so wurd es bleiben Knebel chronik von Kaisheim 334. hierher gehören wohl auch augsburgische hausbezeichnungen wie senator Bauers stock; buchdruckereistock u. s. w., wenn nicht das sich danebenfindende pfaffengassenstock eine stärkere beziehung zu oben 1stock m. 5 e verrät Birlinger schwäb. augsb. wb. 412a. so versteht sich denn auch in der Schweiz stock (oder im deminut. stöckli) als bezeichnung eines kleinen gemauerten hauses, welches auf dem hofe zumeist die altentheiler bewohnen: dass ich einmal auch sicher und ruhig sagen kann, dass ich meinen stock (in der bauernsprache ein gemauret haus) von gott und rechtswegen besitze Pestalozzi 12, 384 vgl. auch Gotthelf Uli der knecht 304.
14075 Zeichen · 161 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stock

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    stock , stock- s. stoc, stoc-.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stockM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    stock , M. Vw.: s. stok

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stock

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Der Stock , des -es, plur. die Stöcke, Diminut. das Stöckchen, Oberd. Stöcklein, ein sehr vieldeutiges Wort, indem es de…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stock

    Goethe-Wörterbuch

    Stock [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stock

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Stock , in der Buchdruckerei ein zugeschnittener Klotz aus Holz od. Metall, auf welchem eine Zeichnung, Schrift oder dgl…

  6. modern
    Dialekt
    stock

    Elsässisches Wb. · +12 Parallelbelege

    stock- in Zss. zur Verstärkung, z. B. stockblind, –finster, –taüb, –wëlsch Dü. Bf. Hf.

  7. Sprichwörter
    Stock

    Wander (Sprichwörter)

    Stock 1. An einem Stocke, dar Hummeln in seyn, sol man nicht klopfen. – Petri, II, 408. »Denn sie fliegen gern auss vnd …

  8. Spezial
    Stock

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stock m. (-[e]s, Stöcke) 1 (Holzstock) maza (mazes) f. 2 (Knüppel) conitl (-i) m. , drembl (-i) m. 3 (Spazierstock) maza…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stock

1.504 Bildungen · 932 Erstglied · 558 Zweitglied · 14 Ableitungen

stock‑ als Erstglied (30 von 932)

Stockarbeit

SHW

Stock-arbeit Band 5, Spalte 1447-1448

Stockaxt

SHW

Stock-axt Band 5, Spalte 1447-1448

stockblind

SHW

stock-blind Band 5, Spalte 1447-1448

Stockbohne

SHW

Stock-bohne Band 5, Spalte 1449-1450

Stockboßen

SHW

Stock-boßen Band 5, Spalte 1449-1450

Stockdegen

SHW

Stock-degen Band 5, Spalte 1449-1450

stockdumm

SHW

stock-dumm Band 5, Spalte 1449-1450

stockdunkel

SHW

stock-dunkel Band 5, Spalte 1449-1450

Stockente

SHW

Stock-ente Band 5, Spalte 1449-1450

Stockfeld

SHW

Stock-feld Band 5, Spalte 1449-1450

Stockfink

SHW

Stock-fink Band 5, Spalte 1449-1450

Stockfisch

SHW

Stock-fisch Band 5, Spalte 1449-1450

Stockgarbe

SHW

Stock-garbe Band 5, Spalte 1449-1450

Stockhacke

SHW

Stock-hacke Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhafer

SHW

Stock-hafer Band 5, Spalte 1451-1452

stockhaft

SHW

stock-haft Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhammer

SHW

Stock-hammer Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhaue

SHW

Stock-haue Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhaus

SHW

Stock-haus Band 5, Spalte 1451-1452

Stockheim

SHW

Stock-heim Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhemd

SHW

Stock-hemd Band 5, Spalte 1451-1452

Stockholz

SHW

Stock-holz Band 5, Spalte 1451-1452

Stockhuf

SHW

Stock-huf Band 5, Spalte 1451-1452

Stockimbiß

SHW

Stock-imbiß Band 5, Spalte 1451-1452

Stockkirbe

SHW

Stock-kirbe Band 5, Spalte 1451-1452

stock als Zweitglied (30 von 558)

A(n)seichstock

Idiotikon

A(n)seichstock Band 10, Spalte 1755 A(n)seichstock 10,1755

Abbrëche(n)stock

Idiotikon

Abbrëche(n)stock Band 10, Spalte 1749 Abbrëche(n)stock 10,1749

Achse(n)stock

Idiotikon

Achse(n)stock Band 10, Spalte 1716 Achse(n)stock 10,1716

Allmendstock

DRW

Allmendstock Grenzstock der Allmende SchwäbWB. I 144 Faksimile

Amboßstock

Adelung

amboss·stock

Der Amboßstock , des -es, plur. die -stöcke, der hölzerne Klotz, worin der Amboß steckt.

Amtsfronstock

DRW

amtsfron·stock

Amtsfronstock Fronrolle vgl. Fronstock jedem amte hat der ganze frohnstock der niedergrafschaft, und von solchem wieder der amtsfrohnstock j…

Amtsstock

DRW

amts·stock

Amtsstock Amtsgefängnis den ungehorsamben underthonn ain tag biß zur bezahlung in dem ambtstok in verboth behalten 1671 ÖW. IX 128 Faksimile

Anke(n)stock

Idiotikon

Anke(n)stock Band 10, Spalte 1718 Anke(n)stock 10,1718

Ankerstock

Adelung

anker·stock

Der Ankerstock , des -es, plur. die -stöcke, ein viereckiges, gegen beyde Enden etwas zugespitztes Holz, welches oben an der Ankerruthe befe…

B(e)schlagstock

Idiotikon

B(e)schlagstock Band 10, Spalte 1757 B(e)schlagstock 10,1757

Bäckerstock

Adelung

baecker·stock

Der Bäckerstock , des -es, plur. die -stöcke, vulg. Beckenstock, das Kerbholz in den Mühlen, welches die Müller mit den Bäckern wegen ihres …

Balke(n)stock

Idiotikon

Balke(n)stock Band 10, Spalte 1744 Balke(n)stock 10,1744

Bare(n)stock

Idiotikon

Bare(n)stock Band 10, Spalte 1746 Bare(n)stock 10,1746

baumstock

DWB

baum·stock

baumstock , m. truncus arboris, dann aber auch ein bienenstock im klotz, was man sonst beute nennt.

Ableitungen von stock (14 von 14)

bestocken

DWB

bestocken , maculas ex humore vel situ contrahere, stockfleckig werden.

Bestockung

Meyers

Bestockung ( Bestaudung ), die Bildung von Seitensprossen an den untersten, oberirdischen Stengelgliedern krautartiger Gewächse. Beim Getrei…

erstocke

BMZ

erstocke swv. werde betroffen, gerathe in verlegenheit. Schmeller 3,613.

erstocken

DWB

erstocken , corrumpi, obfirmari, stocken, verstocken: erstockter, verherter ( verhärteter ), obfirmatus, obduratus. voc. 1482 h 2 a ; erstoc…

Erstockung

Idiotikon

Erstockung Band 10, Spalte 1778 Erstockung 10,1778

gestock

DWB

gestock , gestöcke , n. , coll. zu stock, s. d. 1 1) stockwerk eines hauses: gestock, gaden, contignatio, eines gestocks hoch Henisch 1577 ;…

Gestocke

Campe

Gestocke , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

gestocken

DWB

gestocken , verb. verstärktes stocken ( s. d. ), dick und fest werden, gestehen, gerinnen Krämer 553 a : gestocken, concrescere, gestockt bl…

stocke

BMZ

stocke swv. stocke. ahd. stocchêm Graff 6,630.

urstock

DWB

urstock , m. (ur- C 4 c): der u. der Alpen Rosegger III 10, 86.

verstocke

BMZ

verstocke swv. stocke, verstocke. prefocatus vorstockt Diefenb. gl. 221. er lîchame di vortrockin von fûchtikeid u. von blûde; dar umme si d…

verstocken

DWB

verstocken , verb. , ist an stock, stocken ( s. d. ) anzuschlieszen. selten ' mit stöcken versehen, begrenzen ' wie stocken und verstecken I…

verstocklich

DWB

verstocklich , adv. , verstockten sinnes: als er nun ein jar den stuol verstocklich in gehalten het mit gwalt, ward er mit gewaltsamer handt…

verstockung

DWB

verstockung , f. nicht üblich ist verstöckung (einstöckung, stöckung), detentio in vinculis, custodia, carcer, incarceratio Stieler 2163 .; …