lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

stinken

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
25 in 22 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
137
Verweise raus
74

Eintrag · Rheinisches Wb.

stinken

Bd. 8, Sp. 698
stinken das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -i-, –e-, Part. gəšdunk, –o-; sonst -e- u. gern -i- [in den Senkungsgeb. des Mosfrk, des Westerw, Rip, -ęə-, –a-, –ǫ-, –o-, –u-, –-, –ø-, –ę-, aber du –eŋks, ət –eŋk(t)], Prät. -oŋk (im Mosfrk meist fehlend), Conj. -ø-, Part. gəštoŋkə(n) st.: 1. einen üblen Geruch von sich geben, verbreiten, mit persönl. u. sachl. Subj.; wer hät he gestonke? gefurzt Rip, Allg. RA.: Der stenk wie en Oos (Aas) Rip, Verbr., — Breckt (verrecktes Tier) Bitb, — enen Fulk Nfrk, — en Aff Kobl-Bendrf, — enne kranken Ap Geld-Kevelaer, — e Bock Mosfrk, Allg., — e B. am Michelsdag Ahrw, Verbr., — e Ferke Rip, Nfrk, — en Sau (e Schwein) Allg., — en Borgesel Kobl-Bendrf, — e nasser Fuchs Kobl-Winning, — ene Das (Dachs) Dür-NZier, — ne Wallach Dür-Stdt, — en Hucke (Kröte) Gummb-Wiehl, — en Olk (Iltis) Siegld, — en Eltes Birkf-Oberst, — en Otter Nfrk, — en Wanz Allg., — en Nöttekipp (Baumwanze) Rees-Ringenbg, — en Hupp (Wiedehopf) Ahrw-Gelsd, — e Huhupp (dass.) Schleid-Dreiborn, — de Pest Allg., — de Möströt (Mistjauche) Sieg, — Mischtepuddel Saarl, Verbr., — nöchterne Kalwerschet (-schiss) Mörs-Neuk, — en Scheisshaus Saarl, — en Kästonn Wend-Remmesw, — en Senk Allg., — en Faulhofe Kobl-Bendrf, — en nasse Sack ebd. Flerzemer (den von Rheinb-Flerzh) Löck (Leute) han Flüh em Röck, st. wie de Hirzeböck (Hirsch-)! Neckspr. Schwodörper (Köln-Schwadrf) Löck han Fl. em R., st. we de Gessböck! Appenhan un Stenehan (Kr. Waldbr) lit op enem Küppel; all die Jongen un Mädcher, die do droppen setzen, st. wie de Hüppe (Wiedehopf)! Neckspr., — ligen op enem Kubben, de Jongen, die do dr. sen, st. wie de Rubben (Raupen)! (so in Altk-Dünebusch). Wesste net, wo Biewer (Kr. Trier) leit, B. l. e Leck, wo de stenkig Jongen sein, die st. wei de Beck (Böcke) usf. Neckspr. Du stenks, als wenn de enwendig ful wüərsch! Aach-Steinfurt. De stenk sebbe (drei, zehn) Stond gege der Wöngk (Wind) Dür, Rip; der st. en St. (Uhr) en (op, tegen) de Wend SNfrk, Klevld. Eten on drenken, schlopen on st. ist sein Lebensinhalt Elbf. De kann stohn on st., ohne dat et iemes süht Mörs-Hombg. Gangk hem, säste für de Motter, du stönks! zu einem lästigen Kinde Rip, Nfrk. Jo, wennste net stenks! dann kannst du mitgehen MGladb. Ens, twiə, drei, we stenk hei so; ich glöf, dat bös do! Abzählr. Kemp-Süchteln. E bərlesst (verlässt) sich of et St. auf andere u. bleibt verlassen Trier-Mehring. Jederēner stenkt so gutt, as e kann lebt nach seiner Art Gummb-Berghsn. De eine stink, de andere rüch (riecht) nit got beide sind Schmierfinken Köln-Stdt. Die geputzten Mädchen: oəwe blenke se un von onge (unten) st. se MGladb-Giesenk. Mädchere st., Jonge blenke! so ärgern die Jungen (u. umgekehrt) die Mädchen Geilk-Beggend. Dat send er, die em Wirtshus st. wie de Hüppe un Kulen en de Bänke setten so lange hocken sie im Wirtshaus Gummb-Berghsn. Der iərschten Dag enne Gas, der twedden en Las, am dredden stenkt he fas Heinsb; den dreiden Dag st. der Gast Sol, Nfrk. Den Hond stenk so, et gef Regen Mörs, Nfrk. Füss (Füchse) send frech, se lege (lügen) odder se st. Dür. Hi in dieser Bank (Schulbank) es en groter Eəselsgestank, un wer et am irschten vernimmt, dem geht et dürch et Himd, un er stinkt! Abzählr. Gummb, Verbr. Wej wogt, den wennt; w. pupt, den stenkt Emmerich. De stenkt aus alle Knopplächer Kobl-Bend. Der st. aus em Hals (Maul) bei stinkendem Atem Mosfrk, Allg., — ut der Oəm SNfrk, Bergh, Dür, — nom O. MGladb-Kleinenbr, — bie e al Komod Kobl-Bendrf, — wie e Bock aus em Orsch Trier, — en al Krack (Pferd) ut de Fott MGladb-Rheind, — ne Hongk (Hund) (Koh, Perd) us de F. (dem Arsch) Köln, Verbr., — e Gerwer aus dem Orsch Trier, — ne Schandarm ut de F. Kref-Fischeln, — ne bergische Bur ut de F. MGladb, — en russische Grenadier us de Stibbelschäften Neuw-Asb, — en Mesber van de Messtivvele Düss, — en Abtritt Allg., — as wenn em en Kuh in de Hals geschess hätt Goar-Carb. He stenkt ut de Nirkes (Nieren) hat gefurzt Kemp-UWeiden. Gint (gegen) en Fuhr Möst ka mer nöt st., on wemmer noch esu arg forzt Trier. No Mes st. Rip, Allg.; de stenkt no Fusel hat Branntwein getrunken Allg., — as de Beddeler no Brot Klevld; de st. fir nom Branndwein an hannen (hinten) nom Idrich (Wiederkäuen) Bitb-Seimerich. E st. no de Schöpp (Spaten) er stirbt bald Aach, MGladb, Emmerich. Ich schlah dich, dat de no Pfeffer stinkst! Goar-Rheindieb. — In folg. Wend. in dem Sinne, etwas übermässig besitzen: De stenk för (van) Dreck ist sehr schmutzig Rip, — fir (vun, no) Geld ist sehr reich Goar, Allg., — wie e Ferkel no Parfim Saarl, — e Ferke no Ottekolong Köln-Stdt, — de Deiwel no Weihrauch Kobl, — va Fulhet so träge ist er Rip, Allg., — va (luter) Huffart Rip, Allg., — von grusse Dinger ist sehr hochmütig, eingebildet Bernk; der es esu ful (träge), huffärdig, stolz, fin, frech, gitzig, rich (usf.), dat he stenk, dat he su st. dervan Rip, Allg.; he lüt (lügt, dat he stinkt Waldbr, Sieg, Gummb. — Mit sachl. Subj.; dem stenkt der Odem (Atem): der Nevvel st.; de Kolle st., et git nass Wedder Rip, Allg. RA.: De Pif (Tabak pfeife) stenk wie en Hipp (Ziege) Aach-Eschw. Wat rüch, stenk dat och? scherzh. Frage; erfolgt die Antw, »Jo«, dann stenk deng Nas och Eusk-Billig, SNfrk. NBerg, Neuw-Dierd. Et es niet alles Gold, wat blenkt; et es n. a. Stront (Kot), wat stenkt Mörs-Wardt, Kemp-SHubert, Eup. Wat de (Geizige) göft, dat rückt net got of et stenkt (ist wertlos, schmutzig) Nfrk, Rip, Bernk-Wintrich. Wat den lo sat, dat es gestonken o gelu (gelogen) Merz, Allg. Wat mer den Dreck mih rihrt (mengt), wat he m. stenkt Prüm, Allg. Wat stenkt, dat klenkt der Mist bringt Ertrag Schleid-Hellenth. Hittche (Häutchen), wat stenksde; Geldche, wat klenksde! Spruch der Gerber Siegld, Verbr. Du mens och, die (deine) Förz stönke net! du wärest etwas Besonderes Heinsbg. Hart Firz st. net; awwer, die do leise streichen, vor denne muscht dau weichen Saarl; en Knallfurz stinkt nich, äwwer die op Hoosensöcken gonnt (kummen), för den mutt me lopen, för denen, die do schleichen, för d. muss du weichen Gummb. Van't Fessen (Fischen) on Finkeln (Finken fangen) sall ou et Brot in de Kast nit st. Rees-Ringenbg. Wenn dat Ei barscht, wat sall dat st.! von allzu dicker Freundschaft Barm. De Lompe st.! jetzt wird es brenzelig, jetzt kommt Unheil Saarbg-Wellen. Geild stenkt net mag es verdient sein, wie es will, es ist stets willkommen Wermelsk, Aach. Wann der Schenk dervan es, dann stenkt de Wedds (Weide), wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat, kann er gehen Heinsb. Die Schmedd stenkt da ist etwas nicht in Ordnung SNfrk, Bergh, Wesel. Vürnehme Dreck stenk net! die Vornehmen können sich allerlei Schlechtigkeit erlauben Schleid-Hellenth. Egelof stenkt MGladb. Remscheder Wengk (Wind), de stenkt! der Remscheider prahlt gern (ebenso von Neuss-Dormag, MGladb-Viersen). Wenn de Hardt blenkt (nach Osten) on de Maas stenkt, dann gef et schleit Weər Kemp-Waldniel. No enem Bock stink et ganze Dörp ein Taugenichts kann den Ruf des ganzen Dorfes mindern Jül. Geläs (May-Glees) stinkt no fouler Käs! Neckspr. — Hierbei auch häufig Anwendg. des Part. Präs.; stenke Niəvel Höhenrauch Aach, Eup, Monsch, Dür-Weisw; stenke Bodder drage huckepack tragen Siegld-Neunk; stonken Heffen (Hefe) drohn dass. Daun verbr., Schleid-Blankenheimerd Hüngersd Reetz Schmidth; stönke Fäss-che dr. Nonnenb; stenke Fellche klenke Geəldche! Spruch des Gerbers Aach; stinken Ewig Eppich auf Schutthaufen Saarl-Berus; stenke Weichsel echter Kreuzdorn, Rhamnus cathartica Koch-Bertrich; stinke Dam Wanze Aach-Kohlbusch. — Unpersönl. RA.: Et stinkt hei wie de Pest Allg., — en Abtritt Allg., — en Mestpuddel Mosfrk, Rhfrk, — faule Käs, en Bor (Nachttopf) Koch, Verbr., — Kattendreck Heinsb, — an (in) em Fuchsbau Bitb-Dudeld. Me kann och us Spass furzen, dat et stenkt einem im Sp. eine Rüge erteilen MülhRh, Wippf, Elbf, Köln, Geilk. Sei still, et stinkt schunn! Du kannst dich nicht entschuldigen May-Plaidt. Wu neist as, da stinkt et net da ist kein Auskommen Trier-Schleidw. Wo der Düvel wor, do stenkt et da ist es nicht geheuer Aach, Erk, MGladb. Den os esou jest (genau), mer hätt hin nigdig (nötig) tesche (zwischen) Mond on Nas zu scheissen on noch zu machen, dat et net stenk Prüm-Ihren. Wat stenkt et hier, sät Jann van Lier. Wie düht dat dann, s. Battermann. Eke niet, s. J. van Wel. Dat es geloge, s. J. van boove Klev. Lehr, loət de Schol ut, et sen elf Uhre; de Mädjes mutte schure, de Junges m. Water drage, angersch (sonst) blink et neit en stink et neit en kumme mörge de Frijersch neit! Heinsb-Millen. He es su ful, frech (udgl.), dat et (su) stenk (dervan) Rip, Allg. Et stenkt an (in) der Fechtschul es ist etwas nicht richtig in der Sache WBitb, Eusk-Billig. De legt (lügt), dat et stenkt (an [in] der Loft) Wittl, Allg. Dat stenkt tum Himmel das umgehende Gerücht von einer hässlichen Angelegenheit Gummb, Verbr. — St. Jauche über die Wiese, das Feld giessen Waldbr-Morsb. — 2. intrans. mit »sein«; fortst.; he es fortgestonke hat sich dünn gemacht, gedrückt; (heran-, an)gestonke komme herankommen, von einem, den man nicht gerne sieht (jetz köt he wiər gestenke Erk-Körrenz); st. gohn, erömst. g., övver jen Landau st. g. untätig träge sein, müssig herumlaufen; st. g. auch davonlaufen, sich drücken Schleid, Dür, Jül, Aach, Erk, MGladb, Kemp, Mörs; schleichen, bei einem Gang etwas ausspionieren, auch hergohn st. einen geheimnisvollen Gang machen Mörs. — Abl.: die Stinkerei, dat Gestink(s).
9541 Zeichen · 196 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stinkenstv. I, 3.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    stinken stv. I, 3. BMZ einen geruch von sich geben, riechen, olere Dfg. 394 b . süeʒe st., gut riechen Gen. 27,41. Germ.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stinkenst. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    stinken , st. V. nhd. stinken, üblen Geruch verbreiten, verwerflich sein (V.), widerwärtig sein (V.), unrein sein (V.), …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stinken

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Stinken , verb. irregul. Imperf. ich stank, im gemeinen Leben stunk, Conj. stänke, im gem. Leb. stünke. Mittelw. gestunk…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stinken

    Goethe-Wörterbuch

    stinken [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    stinken

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    stinke n [tìkə, tekə allg.; Part. ktùkə allg. ] 1. stinken. S. no ch Knowli ch Bf. , zuem Hëmderkrau g e n h erus …

  6. Sprichwörter
    Stinken

    Wander (Sprichwörter)

    Stinken 1. Hier stinkt's ja, dass man ohnmächtig wird, sagte der Bauer, als er in die Apotheke kam; aber er kam zu sich,…

  7. Spezial
    stinken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    stin|ken (stank, gestunken) I vb.intr. tofé (tofa) , avëi n tof, puzé (püza) II vb.imper. tofé (tofa), ester tof da valc…

Verweisungsnetz

169 Knoten, 171 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 12 Hub 2 Wurzel 2 Kompositum 142 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stinken

29 Bildungen · 13 Erstglied · 12 Zweitglied · 4 Ableitungen

stinken‑ als Erstglied (13 von 13)

Stinkenbrunner

Wander

stinken·brunner

Stinkenbrunner Er muss Stinkenbrunner trinken. Ein österreichischer Wein; sehr oft aber ironisch für Wasser, z.B.: I' muass mit'n Stink'nbru…

stinkende

MNWB

stink·ende

stinkende, 1. pps. adj. , stinkend, übelriechend; rituell unrein (Lüb. Bibel Lev. 22, 5); (Personen:) aussätzig (Lüb. Bibel Lev. 22, 5), syp…

stinkendic

Lexer

stinken·dic

stinkendic , stinkendëht adj. fedus, fetidus, rancidus Dfg. 229 a . 232 b . 483 c . owê stinkeninge sunde! Germ. 10. 335,601.

stinkendichhēt

KöblerMnd

stink·endichhēt

stinkendichhēt , F. nhd. Grässlichkeit, Scheußlichkeit, Abscheulichkeit, Widerwärtigkeit ÜG.: lat. foeditas I.: Lüt. lat. foeditas E.: s. st…

stinkendig

DWB

stink·endig

stinkendig , adj. , ' übelriechend ', von stinkend, part. zu stinken: stinckendig fedus md. voc. v. 1414 bei Diefenbach 229 a ; die weiber .…

stinkendigheit

DWB

stinkendig·heit

stinkendigheit , f. , abstractum zu stinkend: stinckendicheit fetiditas desgl., a. a. o.; stinckendigkait squalor ebda 549 c . ebenso: stinc…

Stinkendüürt

MeckWB

Stinkendüürt f. Scherzname für die Tabakspfeife Ro Bentw . Das Bestimmungswort ist Part. Präs. zum Vor.

Stinkeniᵉwel

WWB

Stinke-niᵉwel m. [MSauerl] Höhenrauch; beim Abbrennen der Heide entstehende Rauchschwaden.

Stinkental

PfWB

stinken·tal

Stinken-tal n. : FlN, mda. Stinkedaal, amtl. Im Stinkental [ KL-Enkb ]. a. 1745: im stinkenthal [GGA 363a Bl. 6].

stinken als Zweitglied (12 von 12)

bruochstinken

KöblerMhd

*bruochstinken , st. V. nhd. nach Schlamm stinken E.: s. bruoch, stinken W.: nhd. DW-

swēvelstinken

KöblerMnd

*swēvelstinken , st. V. nhd. nach Schwefel stinken Hw.: s. swēvelstinkent E.: s. swēvel, stinken

ane stinken

MWB

ane stinken stV. ‘gegen jmdn. (guten wie schlechten) Duft verströmen’ (mit Akk.d.P.): die súnden stinkent mich an us von dem abgrúnde des er…

ane stinken

Lexer

anes·tinken

ane stinken BMZ BMZ trans. anduften ( mit gutem od. übeln geruch ) Berth. Kl. 58. Dal. 161,36 ;

anstinken

DWB

anst·inken

anstinken , früher, als stinken noch die bedeutung von duften und riechen hatte, gleichviel mit anduften, odore bono malove replere: die blu…

erstinken

DWB

erst·inken

erstinken , foetere, perolere: ein erstunkene gefaulete hef ( faex ). Thurneisser prob. der harnen 103 ; erstunkenes leder; das kind müste v…

gestinken

Lexer

gest·inken

ge-stinken stv. I, 3. BMZ tr. durch den geruchssinn wahrnehmen, wittern Diem.

Vorstinken

Campe

vorst·inken

Vorstinken , v. ntr . unregelm. ( s. Stinken ), mit haben , vor allen andern Dingen stinken, stärker stinken als Anderes. D. Vorstinken .

vörstinken

KöblerMnd

vörstinken , st. V. nhd. mit Gestank erfüllen, durch Gestank belästigen, riechen (Bedeutung örtlich beschränkt), wittern (Bedeutung örtlich …

zuostinken

KöblerMhd

zuo·stinken

zuostinken , st. V. nhd. üblen Geruch zuwehen Q.: Mechth (1343-1345) E.: s. zuo, stinken W.: nhd. DW- L.: Hennig (zuostinken), MWB (zuo stin…

Ableitungen von stinken (4 von 4)

bestinken

Lexer

be-stinken stv. I, 3. BMZ beriechen En.

erstinken

DWB

erstinken , foetere, perolere: ein erstunkene gefaulete hef ( faex ). Thurneisser prob. der harnen 103 ; erstunkenes leder; das kind müste v…

gestinken

Lexer

ge-stinken stv. I, 3. BMZ tr. durch den geruchssinn wahrnehmen, wittern Diem.

verstinken

DWB

verstinken , verb. literarisch nicht gebräuchlich. 1 1) intrans. in resultativ-perfectivem sinne: bis zur erschöpfung der stinkenden theile …

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „stinken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/stinken/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „stinken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/stinken/rhwb. Abgerufen 14. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „stinken". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/stinken/rhwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_stinken_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„stinken"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/stinken/rhwb},
  urldate      = {2026-05-14},
}