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Stimme

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Stimme

Bd. 3, Sp. 860
Stimme 1. Die meysten stimme beschliessen (gelten). (S. Folge 2, Hand 399, Mehr und Mehrheit.) – Agricola I, 703; Petri, II, 138; Eyering, I, 708; II, 582; Egenolff, 289a; Lehmann, II, 71, 48; Gaal, 1473; Simrock, 9909; Graf, 415, 125; Glandorp, 148. n.: De fleeste stemme gjelder. (Prov. dan., 530.) Holl.: De meeste stemmen gelden. (Harrebomée, 304b.) Lat.: Major pars concludit. – Numerantur nunc, non ponderantur sententiae. – Pars major vincit. (Seybold, 292 u. 427.) – Rebus in ambiguis, cum vota hinc inde leguntur, semper, quae numero sunt potiora, valent. (Lindenberg, Moralia, 1226.) Schwed.: Många stämmor gjälla mäst. – Största hopen sluta råd. (Grubb, 770.) 2. Die Stimme des Vaters ist die Stimme des Kindes. – Graf, 216, 231. Das Erbrecht der Kinder wird nach dem des Vaters bemessen; so erben die Enkel zusammen den Antheil ihres Vaters. Altfries.: Dy stimme des faders ys dyo stimme des kyndis. (Hettema, Landrecht, XXII, 17, 144.) 3. Die Stimme des Volks ist die Stimme Gottes. – Parömiakon, 2159. »Durchaus nicht«, sagt Abraham a Sancta Clara, Etwas für Alle, II. Frz.: La voix du peuple est la voix de Dieu. (Kritzinger, 235a.) 4. Die Stimme eines Engels, aber das Lied eines Teufels. Böhm.: Andelský hlásek, a čertova písnicka. – Popředu blahoslavený muž, a pozadu proč se vztĕkali pohuné. (Čelakovský, 41.) 5. Die Stimme eines Satten klingt anders als die eines Hungrigen. Die Russen: Voll ist die Stimme des Satten, dünn die Stimme des Hungrigen. (Altmann VI, 455.) 6. Die Stimme fehlt zwar dem Herrn, aber er singt immer gern. 7. Die stimme ist grösser als der mann. – Gruter, I, 21; Simrock, 9910. 8. Die Stimme ist Jakob's, aber die Hände sind Esau's. Aus 1 Mos. 27, 22 entlehnt. d.-deutsch: Das Kol von Jaakev und die Händ' von Eesen. (Tendlau, 10.) Schwed.: Vachta dig för sockermun och pepparhjerta. (Törning, 108.) 9. Die Stimme kommt vor dem Vorbeter. Der Ruf vor dem Manne. Der Vorbeter muss eine kräftige Stimme haben. Ist er tüchtig, so hat er auch einen guten Ruf. Wortspiel mit Stimme. d.-deutsch: Das Kol kommt vor dem Chassen. (Tendlau, 224.) 10. Die Stimmen soll man wägen und nicht zählen. Aus Schiller's Demetrius, vgl. Büchmann, 8. Aufl., S. 207. »Du zählest die Stimmen; corrigire sie, willst du nicht des Ruhmes dich thöricht freuen, der dir erschallt.« (Klopstock.) 11. Ein ander stimme hat eine Nachteule, ein andere ein Krä. – Henisch, 954, 28. »D.i. sie können gar nicht mit einander verglichen werden.« 12. Ein Stimm und Getün bleibt es, sonst nichts, sagte der Wolf zur Nachtigall. – Hoefer, 1142. 13. Eine gute Stimme ist viel werth. Gilt sowol bei Wahlen, wie bei Entscheidungen, wo die Stimmenzahl entscheidet, vielleicht auch, was die Bezahlung der menschlichen Stimme auf dem Felde der Kunst betrifft. Der Tenor Naudin bei der Grossen Oper in Paris erhielt monatlich 12000 Fr. Die Malibran erhielt für jede Vorstellung auf dem Drury-Lane-Theater in London 150 Pfd. St., die Grisi für eine Arie, die sie in einer Soirée zu singen hatte, 400 Pfd. St., in einer andern, die sie in London veranstaltete, nahm sie 60000 Fr. ein. Lablache erhielt in London für zweimaliges Singen 150 Pfd. St. und für eine der Königin Victoria gegebene Gesangstunde 1000 Fr. (Vgl. Bresl. Zeitung, 1864, Nr. 501, S. 2801.) 14. Eine liebliche Stimme kan einem durch die Welt helffen. – Wirth, II, 388. 15. Eine Stimme ist so viel wie keine, und wäre es ein geschworener Richter. – Graf, 455, 487. Zu einem vollgiltigen Beweise wurde die übereinstimmende Aussage zweier Zeugen erfordert. (S. Leute 766, Mann 1004-1005, Zeuge und Zeugniss.) Altfries.: Een stemme is so folle so neene, al weer hij al swern riuchter. (Hettema, III, 9 [38].) 16. Eine Stimme, keine Stimme. It.: Voce d' uno voce di niuno. (Bohn I, 132.) 17. Ich bin heute nicht bei Stimme, sagte die Krähe zur Nachtigall. Die Russen: Nächstens denke ich wieder bei Stimme zu sein, tröstet ein heiserer Kukuk die Naehtigall. (Altmann VI, 403.) 18. Stimmen zählen, aber wiegen nicht. 19. Vil stimm werden (machen den) abt. – Franck, I, 75b; Sailer, 233; Simrock, 42. 20. Wer die meisten Stimmen hat, hat das meiste Recht. (S. Mehrtheil und Theil.) – Gaal, 1474; Pistor., X, 42; Eisenhart, 73; Sailer, 254; Simrock, 9908; Graf, 75, 56. Es ist Regel: was die meisten beschlossen haben, müssen sich die andern gefallen lassen, weil man glaubt, dass besonders in Collegien, Abgeordnetenversammlungen u. dgl. die Mehrzahl die Sache richtiger erkannt haben werde, als die Minderzahl, was leider sehr oft nicht der Fall ist. »Stimmenmehrheit«, sagt Schiller, »ist nicht des Rechts Probe.« Man sollte die Stimmen wägen und nicht zahlen; so lange aber, bis dies erfunden ist, wird stets das Stimmenmehr entscheiden müssen. Engl.: As a man is friended, so the law is ended. 21. Wer keine Stimme in der Gemeinde hat, der hat auch keine im Rath. Span.: Quien no aprieta en vallejo, no aprieta en consejo. (Bohn II, 250.) 22. Zwei Stimmen werden nicht (zugleich) gehört (verstanden). – Tendlau, 838. 23. A hot anne schîne Schtimme, ass wie dar Vogel, dar a Pauren uf de Kühe huckt (huppt). – Robinson, 636; Gomolcke, 74. 24. Dabei habe ich auch eine Stimme. Ich kann hier auch ein Wörtchen mit reden. Denselben Sinn hat die jüdisch-deutsche Redensart: I hob a Zadd (Seite, hier für Stimme) in der Schüssel. Bei Hochzeiten werden die Hochzeitsgeschenke bei den Juden in einer Schüssel gesammelt, wobei ausgerufen wird, von welcher Seite (Zadd) das Geschenk kommt, d.i. ob von seiten des Bräutigams oder der Braut. Derselbe Gedanke wird auch durch die folgende jüdisch-deutsche Redensart ausgedrückt: I hob auch a Deije (Meinung, Stimme) in der Schüssel. 25. Dat es 'ne annere Stim, as boa Bartels den Mostert hält. (Iserlohn.) – Woeste, 82, 33. Das hört sich ganz anders an. 26. Eine Stimm habe, wiera Zwirnsfad'n. (Oberösterreich.) D.i. eine sehr schwache Stimme haben. 27. Er hat alle Stimmen für sich. – Eiselein, 580. 28. Er hat dabei auch eine Stimme. Er hat etwas bei der Sache zu sagen. Holl.: Hij heeft ook eene stem in het kapittel. (Harrebomée, II, 304b.) 29. Er hat eine gute stimm zu schlaffen. – Franck, I, 162a. 30. Er hat eine gute Stimme zum Trinken. – Mayer, II, 145. 31. Er hat eine schöne Stimme zum Rindfleischessen. (Stettin.) Um einen schlechten Sänger zu charakterisiren, sagt ein jüdisch-deutsches Sprichwort in Warschau: Der Chasen (Vorsänger) hot a Pyskel (Schnauze, vom polnischen pysk) wie a Schorrhaniskel (der gesteinigte Ochse) ün a kol (Stimme) wie an Egle-arüphe. Egle-Arüphe ist das Kalb, welches nach 4 Mos. 21, 4-6 bei einer unentdeckten Mordthat zur Sühne gedödtet wird. 32. Er hat eine Stimme, und sicherlich wird er sie vornehmlich genug hören lassen. – Burckhardt, 485. Der Mensch folgt seiner Neigung und seinem natürlichen Hange. Vom Esel entlehnt, welcher der härtesten Schläge ungeachtet, seine Stimme erhebt. 33. Er hat eine Stimme wie eine Glocke. Holl.: Hij heeft eene stem als eene klok. (Harrebomée, II, 304b.) 34. Er hat eine Stimme zum Schlingen, nicht zum Singen. – Braun, I, 4300. 35. Er hot e Stimm (hebräisch Kol) wie e Wergelholz. – Tendlau, 552. So rauh wie ein Welger- oder Wälgerholz, von walgen, walgern, rollen. 36. Er hört alle Tage drei Stimmen von Gott: Ochs, Esel, Rindvieh. (Rott-Thal.) 37. Es ist wie die Stimme des Rufenden in der Wüste. – Braun, I, 4301. 38. He het en Stemm as'n Basum. – Eichwald, 1836. 39. He het grad en Stemm, wie en Mûs en et Mehldöppen (Mehltopf). (Meurs.) – Bagel, 44; Firmenich, I, 407, 430; für Köln: Firmenich, I, 476, 257. 40. Sie hot e Stimm wie e Reibeise'. – Tendlau, 557. Grell, schrillend. [Zusätze und Ergänzungen] 41. Die Stimme der Mücke reicht nicht bis zum Himmel. – Bertram, 50. 42. Die Stimme des Bartlosen dringt nicht durch. – Merx, 162. 43. Die Stimme seines Gewissens sprach so laut, dass die Nachbarn im Schlaf gestört wurden. 44. Gehoirte stim, wie wint hyn treibt, geschriben wart durhafftich pleibt. – Weinsberg, 116. 45. Er hat eine Stimme, wie die Hirten, wenn sie durch ein Kühhorn blasen. – Heinmar, I, 119.
8089 Zeichen · 247 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stimmeswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    stimme swv. lasse eine stimme hören. vgl. ahd. gastimmên lat. consonare Graff 6,684. Pilatus stimbt rief Wolk. 106,9,3. …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stimmeF., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    stimme , F., M. Vw.: s. stemme (1) L.: MndHwb 3, 490 (stimme[n]), Lü 381a (stimme)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stimme

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Stimme , plur. die -n, Diminutivum, welches nur in der vertraulichen Sprechart von einer schwachen, feinen und angen…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stimme

    Goethe-Wörterbuch

    Stimme [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stimme

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Stimme , lat. vox, im physiologischen Sinne die beim Durchgang des Athems durch den Kehlkopf willkürlich erzeugten Töne …

  6. modern
    Dialekt
    Stimm(e)

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Stimm(e) [ʿStìm Avolsh. Str. ; ʿStem Co. K. Z. ; Pl. –ə; Demin. ʿStemlə Co. , ʿStemələ K. Z. ] f. 1. wie hochd. Rda. E S…

  7. Sprichwörter
    Stimme

    Wander (Sprichwörter)

    Stimme 1. Die meysten stimme beschliessen (gelten). (S. Folge 2, Hand 399, Mehr und Mehrheit.) – Agricola I, 703; Petri,…

  8. Spezial
    Stimme, heiseref

    Dt.-Russ. phil. Termini · +4 Parallelbelege

    Stimme , f , heisere голос , м , хриплый

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stimme

127 Bildungen · 82 Erstglied · 42 Zweitglied · 3 Ableitungen

stimme‑ als Erstglied (30 von 82)

stimmeinsatz

DWB

stimme·insatz

stimmeinsatz , m. , beginn eines im kehlkopf erzeugten lautes, in der phonetik: die art und weise, wie die stimme beginnt, pflegt man von al…

stimmeisen

DWB

stimm·eisen

stimmeisen , n. , instrument zum stimmen ( u. sp. 3099) der orgel: plectrum heiszt sonst ein fidelbogen; hier aber ... ein stimmeisen, ein h…

stimmeister

DWB

stimme·ister

stimmeister , m. , ratsherr in der stadt, dem die pferde und das kriegswesen obliegen, von stimen, vb., ' schätzen, begutachten ': ( der sch…

stimmelen

LothWB

stimm·elen

stimmele n [štìmələn Sgd. Lix. Falk. Grt. Kr. u. s.] tr. v. Bäume mit dem Beil entästen, entholzen, stutzen. — els. 2, 595 u. baier. 2, 758 …

Stimmembran

Meyers

stim·membran

Stimmembran ( Stimm-Membran ), die in die Stimmbänder übergehende Schleimhautstrecke.

stimmen

FWB

1. ›tönen, lauten‹; auch: ›sprechen‹.; 2. als Part. Prät. (an 1 anschließbar): ›lautend, tönend‹.; 3. ›etw. auf den gewünschten, angemessene…

stimmenanzahl

DWB

stimmen·anzahl

stimmenanzahl , f. , anzahl der abgegebenen stimmen (E) bei einer wahl: der stimmenmehrheit, welche diese partei im fürstenrathe besasz, hat…

Stimmen aus Maria-Laach

Meyers

Stimmen aus Maria-Laach , jährlich in zehn Heften in Freiburg i. Br. (Herdersche Verlagsbuchhandlung) erscheinende katholische Zeitschrift (…

stimmenbewegung

DWB

stimmen·bewegung

stimmenbewegung , f. , bewegung der einzelnen stimmen (B 4) in einer musikalischen komposition: lebendig contrastirende, hierdurch zum schwu…

Stimmenbuch

Campe

stimmen·buch

○ Das Stimmenbuch , — es, Mz. — bücher , ein Buch, in welchem die sämmtlichen Stimmen eines Tonstückes beisammen und unter einander gesetzt …

stimmenbüchlein

DWB

stimmen·buechlein

stimmenbüchlein , n. , fibel zur erlernung des lesens, vgl. stimme C 1 ' laut ' ( sp. 3073): ein besonder fast nützlich stymmenbüchlein Jac.…

stimmenchor

DWB

stimmen·chor

stimmenchor , m. , chor von sängern, vgl. stimme B 1 d: ob es schwingende geigen und blasende hörner, ... ob es ein saitenklavier oder ein m…

Stimmen der Völker

Meyers

Stimmen der Völker , Titel einer ursprünglich von Herder herausgegebenen Volksliedersammlung (s. Herder , S. 202, 1. Spalte).

stimmeneinheit

DWB

stimmen·einheit

stimmeneinheit , f. , einhelligkeit aller bei einer wahl abgegebenen stimmen (E): schritt man zur wahl der landboten, deren instruktion durc…

stimmeneinsatz

DWB

stimmen·einsatz

stimmeneinsatz , m. , dass. wie stimmeneintritt: auf den ersten blick scheinen sie ( quartette ) nicht schwer zu spielen, namentlich in den …

stimmeneintritt

DWB

stimmen·eintritt

stimmeneintritt , m. , das eintreten der einzelnen teile der partitur (stimme B 4): die letzte partie einer ... fuge (an der ersten würden s…

Stimmenführer

Campe

stimmen·fuehrer

○ Der Stimmenführer , — s, Mz . gl. ein Führer, Anführer der Stimmen, Singstimmen. »Es pflegt sich dann das Ganze in gewisse Parthien (Parte…

stimmenfülle

DWB

stimmen·fuelle

stimmenfülle , f. , von der möglichkeit, mehrere stimmen ( vgl. B 2 b und 4) gleichzeitig zu erzeugen: wie das clavier ... sich ausspricht, …

stimmengang

DWB

stimmen·gang

stimmengang , m. , bewegung der einzelnen stimmen (B 4) innerhalb der musikalischen komposition: der fatale stimmengang in der melodie und i…

stimmengebrauch

DWB

stimmen·gebrauch

stimmengebrauch , m. , gebrauch der singstimme (stimme B 1 a): so einer masse von 60, die alle mitsingen müssen in den chören gleich von ihr…

stimmengebrause

DWB

stimmen·gebrause

stimmengebrause , n. , schall vieler menschlicher stimmen: sie bringen in glänzendem und betäubendem trubel von sonne, von waffen, von pauke…

stimmengeschwirr

DWB

stimmen·geschwirr

stimmengeschwirr , n. , ähnlich wie -gebraus: der oberst ... rief in das allgemeine stimmengeschwirr 'gesegnete malzeit' Rud. Stratz du schw…

stimme als Zweitglied (30 von 42)

Bankstimme

Adelung

bank·stimme

Die Bankstimme , plur. die -n, im Deutschen Staatsrechte, eine Stimme, welche nicht von einem einzelnen Reichsstande, sondern von einer ganz…

Báßstimme

Adelung

bass·stimme

Die Báßstimme , plur. die -n. 1) Wie Baß in der ersten Bedeutung, die niedrigste Stimme in der Musik. 2) Ein Papier, auf welchem die Noten f…

bruststimme

DWB

brust·stimme

bruststimme , f. vox pectoralis, aus voller brust hervorgehende stimme, vgl. brustgesang .

busûnenstimme

MWB

busûnenstimme stF. ‘Klang der bûsune’ ja hat myne sele gehort bosunenstymme [ vocem bucinae ] , stritis gerufte Cranc Jer 4,19 MWB 1 1157,32…

busūnenstimme

KöblerMhd

busūnenstimme , st. F. nhd. „Posaunenstimme“, Klang der Posaune Q.: Cranc (1347-1359) (bosunenstymme) (FB busūnenstimme) E.: s. busūne, stim…

donnerstimme

DWB

donner·stimme

donnerstimme , f. vox horrenda Stieler 2167 . und ich höret der vier thierer eins sagen als mit einer donnerstim 'kom und sihe zu' Offenb. J…

eidesstimme

KöblerMhd

eide·s·stimme

eidesstimme , st. F., sw. F. nhd. Eidesstimme Q.: DRW (1449) E.: s. eit (1), stimme W.: nhd. DW- L.: DRW

engelsstimme

DWB

engels·stimme

engelsstimme , f. da erhebt sich geist und sinn, da werden gleichsam engelsstimmen wach, dem ewigen preis- und loblieder darzubringen Göthe …

engelstimme

MWB

engel·stimme

engelstimme swF. ‘Engelsstimme’ gegruzet sistu [Maria] , edel suze gimme, / dich lobin alle engel stimme MarGr 20 33,2 MWB 1 1636,46; Bearbe…

fīnstimme

KöblerMhd

fīn·stimme

fīnstimme , st. F., sw. F. nhd. „Feinstimme“ Q.: Ack (nach 1400) E.: s. vīn, stimme W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (fînstimme)

gesammtstimme

DWB

gesammt·stimme

gesammtstimme , f. oder sammtstimme, im deutschen staatsrechte, eine stimme auf den reichs- und kreistagen, woran mehrere gemeinschaftlichen…

gotesstimme

KöblerMhd

gotes·stimme

gotesstimme , st. F., sw. F. nhd. Gottesstimme Q.: EvS, VMos (1130/1140) E.: s. got (1), stimme W.: nhd. Gottesstimme, F., Gottesstimme, DW …

grundstimme

DWB

grund·stimme

grundstimme , f. ( vgl. comp.-typ. 5 d). 1 1) ' bassstimme, unterstimme ': grund- oder unterstimme (bassus) allein zu singen Harsdörfer frau…

hauptstimme

DWB

haupt·stimme

hauptstimme , f. vox principalis, zunächst in musicalischer beziehung: dann wie die seitenspiler, nach dem sie die rechte hauptstimm haben b…

jâmerstimme

MWB

jâmerstimme stF. 1 ‘Wehgeschrei, Wehklage’ 2 ‘von Schmerz erfüllte Stimme’    1 ‘Wehgeschrei, Wehklage’ dâ hôrte man jâmerstimme / schrîen d…

jāmerstimme

KöblerMhd

jāmer·stimme

jāmerstimme , st. F. nhd. „Jammerstimme“, Jammergeschrei, Wehklage, Wehgeschrei, Klagestimme, von Schmerz erfüllte Stimme Q.: HvNst (FB jāme…

klagestimme

DWB

klage·stimme

klagestimme , f. klagende stimme: die klagestimmen schwiegen. Klinger 4, 186 ; bald nachher ergriff die trauer ihrer klagestimme mein todban…

kopfstimme

DWB

kopf·stimme

kopfstimme , f. im gesang, die mit der falset- oder fistelstimme verbundene bruststimme. Adelung.

kürstimme

KöblerMhd

kür·stimme

kürstimme , st. F., sw. F. nhd. Kürstimme Q.: WeistGr (nach 1354) E.: s. kür, stimme W.: nhd. DW- L.: DRW

lockstimme

DWB

lock·stimme

lockstimme , f. : wenn ich blosz dem antrieb meines dämons oder der lockstimme seines satyrs folgte. Wieland 33, 91 .

menschenstimme

DWB

menschen·stimme

menschenstimme , f. 1 1) vox articulata. Stieler 2167 ; vox humana. Frisch 1, 659 a ; im allgemeinen menschliche stimme: das stumme lastbar …

mittelstimme

DWB

mittel·stimme

mittelstimme , f. im musikalischen satz eine stimme, die zwischen der oberstimme und der unterstimme oder dem basz liegt. mittelstimme, vox …

oberstimme

DWB

oberst·imme

oberstimme , f. suprema vox, diskantstimme. Stieler 2167 : unwillig murret der basz, dasz im diskante die saiten die schnelle rechte heller …

Ortstimme

DRW

ort·stimme

Ortstimme, f. I verbindliche Äußerung eines eidgenössischen Standes vgl. 1Ort (VI) 1626 uö. SchweizId. XI 414 Faksimile dass man persönlich …

Ableitungen von stimme (3 von 3)

bestimme

BMZ

bestimme swv. setze durch meine stimme fest, setze fest überhaupt. niemen sol für keine buoʒ bitten bî einer bestimten strâf Zürich. richteb…

gestimme

DWB

gestimme , n. 1 1) das stimmen der tonwerkzeuge. 2) das zusammenstimmen, die harmonie, musik: wenn euer ( der saiten ) himmlisches gestimme …

urstimme

DWB

urstimme , f. (ur- C 4 c): die menschenstimme ist zwar natürlich urton, und alle übrigen stimmen der welt sind nur ferner nachhall dieser gö…