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Schnecke

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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12 in 12 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schnecke

Bd. 7, Sp. 1575
Schnecke im Frk. unterscheiden wir drei Geb. α. šlęk, ahd. slëcko, β. šnEjel, šnEl (-ę:-), mhd. snegel, nd. snagel (auf snagila beruhend), γ. šnęk, mhd. snëcke, ahd. snëcko, u. zwar α. šlęk, Pl. -gə, –kə [-E- Saarbg, Trier, Bernk, Bitb] noch vereinzelt u. von der älteren Generation (jung Schneck) Rhfrk Kreuzn-Hahnenb, Meis-Bärenb Jeckenb Lauschd Raumb Schweinschd, Birkf-Göttschd Idar NHosenb OHamb Reichw, vielfach noch Wend, Simm-Schlierschd, dann geschlossen Saar, Hochw, Mos bis einschl. Bernk (auch Hunsr-Orte von Bernk, Zell), Zell, Koch, in Bitb, Wittl, Prüm, dann LRip (nicht Aden, Ahrw), SNfrk, Klevld, Ruhr, Düss [m. Purpurschn.; f. kleine Schn. Saarbg-Taben Wehing; m. Prüm-Welchenhsn, Schleid-Bereschd, Monsch-Hammer, Heinsb-Waldenr; -Egən Sg. u. Pl. m. häufig in Trier, Bernk (Mos), OBitb; -ę- Saarbr-Feching, Saarl-Berus, Wittl-Meerf, Prüm-Mürlenb 1860, Zell-Briedel, Koch-Eller; -Eik Klev-Wissel; -ęk, Pl. -kə m. in Monsch, Schleid hier u. da]; β. šnEl, –E:l, Pl. -lə(n) f., hier u. da m. »Schn. jeder Art«, Simm, Goar, uMos von Zell an, May, Daun-Boxbg Brockschd OEhe Stdt Udler Wallenborn, Aden, Ahrw, Westerw (nicht kurköln. Neuw), Siegld; dann anschliessend -ę:l, –ēl, –Ejəl, –ē- m. Berg in Waldbr, Gummb, Wippf, Lennep, Barm, Elbf, Mettm-Cronenbg UDönbg, Ess [May-Kirchesch, Aden-Virnebg, Neuw-Gladb Rüschd -ā:l; Gummb-Lantenb Müllenb Rodt Pernze -ā-; Wippf-Stdt -iəγəl, –ir-; Lennep-Radevormwald -iəjəl; Elbf, Barm -ējəl m., -əlts f.; Siegld -El, doch -ējəl oFerndorft, Littfet, uHeest Buchen Sohlb, bei Geisweid Langenau Ruckersf Öchelhsn Johannld, Wilgersd, oHellergeb; -Erəl Nenkersd Walpersd, Kobl-Sayn, Neuw hier u. da -E:lts, Pl. -tsə f.; im Schneck-Geb. von Birkf-Bergen, Meis-Merxh Meddersh Hochstädten, Kreuzn-Hennw Schweppenhsn, Simm-Ellern Neuerk Schlierschd, Goar-Basselschd OSpay; im Schleck-Geb. von Bernk-Allenb, Trier-Irsch Clüsserath an bis Kobl-Lay u. in May-Kretz, Daun-NEhe Üxh, Bitb-Meckel, Neuw-Isenbg bedeutet Schl. »Schn. mit Schn.haus«, šn:l »Schn. ohne Schn.haus«, kleine Nacktschn., Salat-, Saat-, Kohlschn. u. rote Weinbergschn. Trier, Wittl [-E:- Meerf Binsf]; -E:- Bernk, Zell [-:-, Pl. -E:- Bernk-Neumag; -:- u. -E:- Graach], Koch, Kobl; auch im Hunsr (Simm, Goar), Kreuzn-Hahnenb bedeutet šnEl eigentl. Nacktschn., der Begriff hat sich aber im Laufe der Zeit erweitert für Schn. jeder Art; dazu in der Zs. šnęgəhaus, šlęge-]; γ. das übrige Geb. hat šnęk, Pl. -gə, –kə f. (also uNahe, Daun, Bo (auch šlęk), kurköln. Neuw, Sieg, MülhRh, Sol, Mettm, Wermelsk; auch in das übrige Schleck-Geb. dringt šnęk immer mehr ein [-E:- (im šnE:l-Geb.) Kobl-SSebastian, Aden-Herschb Liers; -E- Sieg-Honnef, Ahrw, Bo-OBachem, Neuw-Dattenbg Leubsd; -ę- m. Wippf-Ahe Frielingsd] f., m.: 1. Schnecke; Arten nur als grusse, klen, nach der Farbe als rut, schwaze, wisse, gro, gel (Purpurschn.) Schn. unterschieden; Hüskes-, Kellderschleck Klevld; dann Schleck »Schn. mit Gehäuse«, Schnäl »Nacktschn.« (s. o.). RA.: Fett wie en Schn. Allg. Schmerig wie en Schl. Klevld. Su gel wie en Schnäl May-Galenbg. Su langsam (faul) wie en Schl. Bernk, Verbr. He krüppt (kriecht) wie en Schnegel Barm, Allg.; de schlendert wie en Schnäl Altk; e schleft (schleift) bie en Schn. Altk-Buchert; e kennt ugewalzt (an-) wie en Schl. Merz-Saarhölzb; dat (Wasser etwa) läuf, wie en Schn. krüch Sieg-Honnef. De geht esu lassem (langsam) wie en Schl. op (iwer) er Broch (Brachfeld) Prüm, Allg.; dat gäht ejo bal esu sihr, as wie wann en Schl. iwer Br. Galopp läuft (läft) Bitb-NWeis. De löf wie en Schl. langes der Bach Neuss-Strabg. He löpp, as wenn en Schl. geht bisen (rennen) Rees-Hamminkeln. Der Langsame löppt, äs woul (wollte) he met ner Schl. öm de Wett lopen Düss. Dat Water löpt jo so lamsam in den Emer, dat en flotten Schnägel iəhr oəwen am Rangd (Rande) es as et W. Gummb-Berghsn. De Wanterspelter (Prüm-Winterspelt) op der Knupp, de kun owen erafgetuppt, se billen (bellen) wie de Honn, se krochen wie de Schl.ən, se konne mech kreiz on quer am Arsch lecken! Neckspr. De Wahlener (Merz-Wahlen) am Gronn (Grunde), se billen wie de Honn, se kräschen (kreischen) wie de Schl.ən usf. Neckspr. (u. Merz-Holzb). Wie de Schl. su et Hus Köln-Stdt. Dausend Johr sollste lafen wie en Hos (Hase) iwer en Dännebord on zeröck kommen als Schl.! Fluch Trier-Stdt. Alles geht, bloss en Schl., die krüppt! damit spornt man den Langsamen zur Eile an MGladb, Kref. Komm ek van Dag (heute) niet, saij de Schl., dann komm ek märge Emmerich. En Schn. küt esu wick (weit) we nen Has Köln-Stdt, Verbr., — esu gut zum Johr (zum vollen Jahr) wie den H. Prüm, — so got an den Maidag as de H. NBerg, Ruhr, Dinsl. Märtesdag (Martins-) es de Schl. beim H. Bernk-Hinzerath. Et get em Schl. esou gout Nöht (Nacht) on Dag wei em H. Saarbg-Faha. De Schl. rommt (raumt) der nett so wäll as den H. Klev. Ek komm ok, sei (sagte) de Schl. tegen (gegen, zu) de Keckforst (Frosch) Mörs-Xanten. Mer sind noch nit ferdig metenanger, sat der Hahn, wie de Schn. fottkruffe wollt LRip. Dat kömmt vam Bollern, seit der Schnegel, do wor he siewen Jöhr am Kerktuam (Kirchturm) gekropen; su äs he sek schüədeln wol, fiel he heronger Elbf. Wiwer en Schl.ə mödden et Hüs op de Röck drage gehören ins Haus Mörs-Rheinbg. Et steht sech glick, af (ob) de Schl.ən et freəten odder de Rupen (Raupen) woher der Schaden kommt, ist gleichgültig, jedenfalls ist er vorhanden SNfrk, Nfrk. De (Überschlaue) hüərt de Schl.ə böəke (brüllen) Jül-Inden. Er dreift alles, nor kän Schl.ə no Metz er hat keinen festen Beruf, verrichtet unnütze Arbeiten, faulenzt Saargeb., Saarl; der Langsame wär gout, fir de Schl.ən M. ze dreiwen Merz; Schl.ə no M. dr. un henzus (hinzu, zurück) Perdsboberde (Mistkäfer)! Antw. auf die Frage: wohin gehst du Saarbr; wenn de Schl.ən no M. zeihen (ziehen) in einer unbestimmten Zeit Merz-Ficking; er kemmt, wie wenn er Schl.ə no Mänz (Mainz) drewe wollt so langsam Birkf-Idar. Schn.ə dreiwe gemächlich gehen Kreuzn; der dreift alles, as kan Schnäle, de sein em ze langsam May. Schnäle fort spaune unnütz arbeiten May-Hatzenport. Besser e Schl. am (im) Deppen wie gar ken Fleisch Trier-Schleidw. Dat's der en sonder (ohne) Sten, saij de Düwel (Bur), duw ot (ass) hej en Schl. för en Quets (Zwetsche) Rees. — hat de Pap gesag, dor hat hei en Schl. geschloken Dinsl-Hünxe. All wer (wieder) en Prum (Pflaume), sät de Beginn, du hatt sei en Schl. dörgeschluckt Geld-Kevelaer. Moder, Prumme, kruppe die? Ne, Jung. Gott dom, dann häbb ek en Schl. freten Rees-Wesel. Frau, sät der Mann, du häs kloər Oge, do trock (zog) er en Schl. ut de Schlat (Salat) Heinsb. Dat es ok wat, saij de Foss (Fuchs), duw hatt hen en Schl. gefange Geld-Kevelaer. — Im Kinderreim. Wenn die Kinder ein Schn.häus-chen in der Hand halten: Schl., Schl., komm derüt; sije (bist du) nich te Hüs, dann blif derüt Geld, — dann schloh ek dech müsedot! Klev. Schl., Schl., komm erut, der Düvel es en din Hus, e frett dech alle dat Speck op Eup, — herus, der D. (en Dier) setz en dengem Hus on süff (all) de Melch us NLRip, MGladb, Klev, — frett dich alles ut Kref, Kemp, Geld, — erus, breng mer e Liter Melch erus! Bo-Poppelsd, — herüt, ek gef ow Bier en Brot, en wenn gej niet herütkommt, dann schlohn ek ow half dot! Emmerich, Mörs-Rheinbg, — dann krije Water on Melk Geld-Kevelaer, — erus, Vadder en Modder setz op et Hus Aach-Würselen, — eraus, streck dei vier Herner (Hörner) eraus Rhfrk, Mosfrk, — oder eich werfen deich iwwer'n Haus Bernk-Neunk, — ech werfe dech zom Doər enus, et komme er drej va Mese (Müsen), de wonn (wollen) dech erschesse (-schiessen) Siegld, — eraus, streck dein Uhren (Ohren) raus, sonscht werf ich dich iwer Hannesen Haus Saarl, Kobl, — herüt, steckt vier Fengers üt, anders treck ek ow et Hüs herüt Klev, — steck de Höres (Hörner) ut; ek gef dech Bier on Bruət, drimol ower de Welt gespronge; ek han Water, ek h. Bruət, märge bes de musduət Geld-Straelen, — heraus, kommen zwei met Spiessen, wollen dich erschiessen; k. zw. met Stecken, w. d. erschrecken Bernk-Neunk (u. so in Var. allg.). Schnegel, Schn., Schire (Schmire Waldbr), zeig mek deine viere (d. Hörner viere); wenn de se mek nit zeigst, schmit ek dek en den Grawen, do freten dek de Rawen, do biten dek de Möllersch Möcken, die dek hengen (hinten) on föaren twecken (zwicken) Elbf. Schnäl, Schn., kumm herut, din Hüs-chen es am brennen, un wenn de noch nich bale kümms, dann muss de met verbrennen OBerg, — geiht im Braund, do kummen al die Keinerkes (Kinder) en krupen dor den Daump (Dampf) Mülh-Ruhr, — dinn Hus, dat brennt, alle Kenger lachen dek ut Elbf, — di H. es verbrangkt, en all ding kleng Kenger sönd met verbr. Aach-Stdt. Sift, Saft, Seide, Messer well net schneide; werf es en de Grawe, fresse es die Rawe, w. es en die Hecke, fr. es die Schlecke Bastlösespr. Ottw-Schiffw. Schn., Schn., Dillegeck! Ruf hinter einem Fastnachtsnarren Ahrw-Walporzh. Ei, de Wallerschemer (Prüm-Wallersh) am Gronn (Grunde), se bille (bellen) wie de Honn (Hunde), se kroche (kriechen) wie de Schleken, se konnen os em Orsch leken Neckspr. (ebenso von denen von Saarbg-Canzem (se jeizen wei de Schl.). — Im Rätsel. Et geht en rut Deng heröm, Fräsche on Krohen mügen et gern? Gummb-Lantenb. Hät twej Hörn wie ene Bock, h. en Hüs, mär (nur) kenne Rock, geht bej Dag on Nach allen (allein), es nit bang on ohne Ben, op de Röck en Hüs derbej; of gei't glöft, es enerlei; roje, r., wat es dat? Mörs. Ek wet (weiss) en bont bemolt Hüs, en Dier met Honder (Hörner) keck herüt, dat nemmt bej jedem Schrett on Trett sin Hüske op de Röck met? Mörs-Veen, Erk-Üvekoven. Op dem Tirmchen (Türmchen) setzt e Wirmchen mat em Schirmchen inner'm (unterm) Irmchen (Arm); kimmt e Stirmchen (Sturm), jagt et W. mat dem Sch. inner't T.? Trier-Schleidw. Ech ging ens (einmal) en de Bösch, Schladderösch; do begent (begegnete) mer en Dierchen, Schladderierchen; do fohlt ech dem D. an de Höərnche, Schladderöərnche; do däht dat D., Schladderierchen, de H., Schladderöərnchen, en de Täsch, Schladderäsch uWupp. Wat hot Herner un rennt doch nit? Bernckommen. Ne Mann ohne Lus on e Hus ohne Mus? (Schneckenhaus) Eusk-Metternich. Woröm krüff (kriecht) de Schl. em Sommer övver der Weg? Se well op de anger Si (Seite) Bergh-Kerpen. — Im Volksgl. Hun de Schl.ən Drek geloden, get et Ren (Regen) Saarbg, Allg., — gelane, könne ver noch op R. ahne Grevbr; de Schl.ən hun R. geloden Trier-Mehring; wann de Schnägeln ut dem Keller kummen, güt et R. Gummb; wemme en Schl. duat trett, göt et R. Barm. Hant de Schnegel Gras (oder ein grünes Blatt) om Stert, göft et got Weder Elbf, Allg.; wenn de Schn. Gras schlef (schleift), wird et Heu got Bo-Volmershv. Krawweln de Schl.ən aus hirem Versteck, dann geft et näs (noch einmal) grussen Dreck Merz-Bachem. — Gegen Sommersprossen reibt man sein Gesicht mit einer Schn. Allg.; Absud von aufgelösten Schn. ist ein altes Mittel gegen Keuchhusten Allg. — 2. übertr. a. persönl. α. šnEl Neunauge, der Fisch Birkf-Idar (1 šlęk); -E:l Blutegel Wittl-Binsf (1 šlęk); šlęk Schweinchen (Kosew.) MGladb-Odenk. — β. verächtl. šnE:l träge, langsame Arbeiterin May, Altk-Hasselb; en ärmsilig Schl. erbärmliches Geschöpf Merz-Mond. — γ. šlęgən Pl. Neckn. derer von Saarbg-Biebelhsn Dilmar Taben, Zell-Trarb; šnęgə derer von Kreuzn-Bockenau. Trawender Schl., wat gelt der Weck, drei Pennege Dreck, gef mir de W.! — b. sachl. α. ein Stück Eisen, das an der Bruchstelle eines dicken Holzstückes (Balken, Deichsel udgl.) angeschraubt wird, um beide Teile zu befestigen Eusk-Weiler, Bergh, Grevbr, Heinsb-Erpen, Neuss, Klev-Neulouisend. — β. Verbindungsstück zwischen Vorzylinder, Mehlkasten mit dem Zylinder des Mehlwerkes in der Mahlmühle u. Schöpfschraube Merz-Bergen, Saarbg-Cahren, May-Pillig. — γ. der hohle gewundene Teil an der Bremsvorrichtung des Wagens, in den die Schraube eingreift Meis, Kreuzn. — δ. Gebildweck in Schn.form Trier-Kenn. — ε. Haarlocke, schn.förmig gewunden u. aufgesteckt Allg. (überall meist in nhd. Lautung). — ζ. Bandschleife Geilk-Immend. — η. verächtl. aus der Nase hängender Nasenschleim, Rotzfaden; Schleimauswurf auf dem Boden Trier, Bitb, Prüm, Aach-Stdt, Düss-Stdt. — θ. verächtl. Zunge Saarbg-Cahren Portz, Bitb-Fliessem. — ι. šnE:l porzellanenes Gefäss von Walzenform, zum Trinken von Wein, bes. Most Ahrw-Sinzig. — κ. Dorfteil von Simm-Belth. — λ. der Schlek spillen es wird eine schn.förmige Figur mit Querstrichen auf den Boden gezeichnet, über die man ein Schieferstück hüpfend mit einem Fuss hinwegstossen muss Trier-Stdt. — μ. šnEk sin kein Geld mehr haben, dadurch ausgedrückt, dass man Daumen u. Zeigefinger in die Westentasche steckt u. die beiden Mittelfinger wie die Fühler einer Schn. streckt Sieg-Honnef.
12821 Zeichen · 300 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schnêcke

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Schnêcke , plur. die -n, Diminut. das Schneckchen, Oberd. Schnecklein, ein Nahme, welcher einer doppelten Art Würmer…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schnecke

    Goethe-Wörterbuch

    Schnecke einmal Kleinschr 1 sich auf selbst abgesonderter Schleimspur langsam fortbewegendes Weichtier mit länglichem, a…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schnecke

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schnecke , Triebschraube (s. Schraube ); auch ein Bestandteil der Spindeluhr. Ein Teil des ionischen Kapitells (s. Volut…

  4. modern
    Dialekt
    Schneckef. m.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schnecke f. , Schneck m. : 1. allg. Bezeichnung für verschiedene Arten der Weichtierklasse Gastropoda, häufiger Schädlin…

  5. Sprichwörter
    Schnecke

    Wander (Sprichwörter)

    Schnecke 1. Besser e Schnegg im Krût as gar kei Speck. (S. Laus 3 u. 4.) ( Solothurn. ) – Schweiz, II, 72, 7. 2. D' Leug…

  6. Spezial
    Schnecke

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schne|cke f. (-,-n) 1 ‹zool› sgnech (-ec) m. 2 (Schneckenhaus) sgnecora (-res) f. , ciasa dl sgnech f. 3 (Spirale) spira…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schnecke

249 Bildungen · 217 Erstglied · 32 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schnecke

schneckeln + -e

schnecke leitet sich vom Lemma schneckeln ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von schnecke 2 Komponenten

sch+necke

schnecke setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schnecke‑ als Erstglied (30 von 217)

Schneckebescht

LothWB

Schneckebescht [snègəbešd Ri. Ha. ] Ortsname Schneckenbusch ( Kr. Saarburg).

schneckellen

ElsWB

schneckelle n nur in der Wendung ‘Hasch welle schneckelle!’ fehlgeschossen Mü. Mat. 4, 48; 5, 53. Ob hierzu? ‘schnêkle’, durch anzügliche Re…

schneckeln

DWB

sch·n·eckeln

schneckeln , verb. oberd., dim. zum verbum schnecken, langsam wie eine schnecke kriechen, dahin schleichen. Schm. 2, 567 ; mundartlich im ba…

schnecke als Zweitglied (30 von 32)

Ackerschnêcke

Adelung

acker·schnecke

Die Ackerschnêcke , plur. die -n, diejenigen Erdschnecken oder nackten Schnecke, welche sich auf den Äckern aufhalten, und von den Feld- Gra…

Augenschnêcke

Adelung

augen·schnecke

Die Augenschnêcke , plur. die -n, gewundene Schnecken, welche mit augenförmigen Flecken versehen sind.

Bohrschnècke

Adelung

bohr·schnecke

Die Bohrschnècke , plur. die -n, ein Nahme, welchen man zuweilen auch den Schraubhörnern oder Turbiniten beyzulegen pfleget, wegen ihrer gew…

gartenschnecke

DWB

garten·schnecke

gartenschnecke , f. 1) helix nemoralis, waldschnecke, baumschnecke. Nemnich. 2 ) limax, die schnecke ohne haus, wegeschnecke. Adelung : auch…

Grasschnêcke

Adelung

gras·schnecke

Die Grasschnêcke , plur. die -n, die graue nackte Erdschnecke, welche auch Wiesenschnecke genannt wird.

iltenschnecke

DWB

iltenschnecke , f. voluta, eine gattung schnecken, auch rollenschnecke, walzenschnecke. Nemnich 4, 1575 .

kegelschnecke

DWB

kegel·schnecke

kegelschnecke , f. eine art schnecken in kegelform, voluta, auch wellenschnecke, tutenschnecke, tute, auch kegel schlechthin.

Kreiselschnêcke

Adelung

kreisel·schnecke

Die Kreiselschnêcke , plur. die -n, eine Art gewundener einfächeriger Schnecken, welche fast dreyeckig ist, übrigens aber einem Kreisel glei…

meerschnecke

DWB

meer·schnecke

meerschnecke , f. im meere lebende schnecke; in der ältern sprache als masc. ( vergl. schnecke): testudo mersnek. voc. opt. 40, 58; torpedo …

Posaunenschnêcke

Adelung

posaunen·schnecke

Die Posaunenschnêcke , plur. die -n, eine Art gewundener einfächeriger Schnecken, mit mehreren Gewinden, wovon das erste sehr weit und dickb…

purpurschnecke

DWB

purpur·schnecke

purpurschnecke , f. was purpur 1, purpurmuschel, die schneckenarten purpura und murex, mit färbendem safte Forer Gesners fischbuch 144 ff. N…

schwimmschnecke

DWB

schwimmschnecke , f. schwimmende schnecke; bezeichnung einer bestimmten art, auch fischmaul Adelung, halbemondschnecke, nerita Nemnich, im e…

stachelschnecke

DWB

stachel·schnecke

stachelschnecke , f. eine zahl- und artenreiche gattung schnecken, deren schale in die höhe gewunden, rauh und uneben ist, auch felsenschnec…

Straubschnêcke

Adelung

straub·schnecke

Die Straubschnêcke , plur. die -n, eine Art gewundener einfächeriger Schnecken, deren Schale sich auf der Seite erweitert; Strombus Linn. Gl…

walzenschnecke

DWB

walzen·schnecke

walzenschnecke , f. die rollenschnecke, voluta, eine meerschnecke mit walzenförmig gewundener schale. Nemnich 4, 1575 . Oken 5 (1835) , 454.…

Wasserschnècke

Adelung

wasser·schnecke

Die Wasserschnècke , plur. die -n. 1. Eine Art Schnecken mit zwey Hörnern, welche sich in dem Wasser aufhalten, zum Unterschiede von den Lan…

Wēgeschnêcke

Adelung

wege·schnecke

Die Wēgeschnêcke , plur. die -n, eine Art nackter Schnecken ohne Haus, welche sich häufig in den Wegen finden lassen, Limax Linn.