Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
rupfen
rupfen, v.
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darmede schal alle tosprake doet wesen unde nicht meer roppet werden1445 DOrdStaatsvertr. II 56
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dieweil an etlichen orten die bracker und weger aus dem bund flachs etliche handvol dem gemeinen armen manne zum nachteil rupfen und dasselbige gleich für iren lohn zu haben vorwenden sollen [wird das Verbot dieses Vorgehens ausgesprochen]1577 Preußen/QNPrivatR. II 1 S. 400
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[niemand solle] sich unterstehen, auf der gemain vichwaid oder anderen ... aigenthumbsgüettern zu somerszeit ... gras nit zu ropfen1757 Tirol/ÖW. III 30 Faksimile
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handdienst auf herrschaftlichen aeckern und wiesen als ackern ... hie und da flachsiaͤten, rupfen1788 Thomas,FuldPrR. I 335 Faksimile
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rupffen oder dinsen sich zwene mit einander, daß ist bluderwerk, das ist fünff schilling, die seind der herrn im stifft1512 Salzschlirf 67