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Pforte

mhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Pforte

Bd. 6, Sp. 783
Pforte das Wort ist, abgesehen von der uNahe (Meis, Kreuzn), wo Der, Derche (Türe) gilt, allg., u. zwar unterscheiden wir lautl. drei Geb. α. Das Rhfrk, Mosfrk hat pōə(r)t, –ūə- (uSaar) [n. einschl. Saarl-Bilsd Bettstdt Buprich bis Saarl-Itzb Büren Siersd, Merz-Rehling Becking (ausschl.) -ə-; Aden-Welcherath pȳərdəl]; β. lrhn. n. einschl. Malm-Wirtzf, Prüm-Schönf Steffeln, Daun-OBetting Hillesh NEhe Heyroth, Aden-Bongard Nürbg, May-SJohann Rieden Burgbrohl OLützing u. rrhn. n. einschl. des kurköln. Teiles von Neuw, Altk-Horhsn, Siegld beginnt das rip. pə(r)ts, –ōə-, –ūă-, das lrhn. über die Benr-L. bis einschl. Geilk-Baesw Randerath, Erk-Hetzerath Immerath, MGladb-Odenk Giesenk, Neuss-Glehn Stdt Büderich, rrhn. Düss-Mündelh Gerresh, Sol-Leverkusen Burschd, von da zur Benr.-L. gilt; rrhn. auch noch in Waldbr, Wippf, Gummb (als prtsə) über die Benr-L. hinaus; γ. n. dieses Geb. herrscht pōərt, -ə- [NBerg pətə; Wermelsk poutə; Mülh-Ruhr pōtə]; Pl. -tə(n), –tsə; Demin. pēərtχə(n), –īə-, pr(r)tsχə, –ə-, –ȳă-; SNfrk prtšə, -tkə; Klevld prtjə f.: 1. meist überwölbtes zweiflügeliges Tor aus Brettern, Latten, Eisenstäben; de P. steht op, es zo; mach de P. op (zo); drehn de Wervel eröm, dann blif de P. zo Rip, Allg.; et Pöərtsche schaue (schalden) riegeln Selfk; de P. schalle Dür-Golzh; op de P. in dem Raum (Zimmer) über dem Hoftor Bo; bovve de P. dass. Bo-Birrekoven Friesd Plittersd Rösbg. a. Hoftor, gewöhnlich zweiflügelig, beim Einfahren werden beide Flügel geöffnet, sonst am Tage nur ein Flügel; oft liegt daneben noch ein einflügeliges Pöərzche für Fussgänger; enen de P. erusjage; er hatt su huh gelade, dat e komm de P. erenkom; mach, datste für de P. küs! schere dich aus dem Hofe Rip, Allg. RA.: Fenstere wie P.ə auffallend grosse Fenster Schleid-Hellenth. Au (alte) P.ə hant au Scharneere alle Menschen haben verbrauchte Gelenke Heinsb. De P. blif op! du kannst immer bei uns eintreten Rip. He fönd ömmer noch e Pertchen of er weiss sich aus jeder Sachlage herauszuhelfen Trier-Mehring. De P. zomache Neuvermählten durch ein mit Blumen geschmücktes Seil den Weiterweg von der Kirche versperren Monsch-Witzerath. He keckt et an as de Kuh de neije P. Rees. De köt bei os de P. besecke (-seichen) er ist ein lästiger Freier Rheinb-Arzd; de mät os de ganze P. ful freit zu lange, ohne einen Antrag zu machen Rheinb-Strassf. Ek häbb öhm äwel ok achteren (-ein) de P. afgejage ihn herausgejagt Geld. Me kann dech achter en isere P. setten, dan krüpps (kriechst) dou noch dur et Schlötelsgat Mörs-Neuk. Ken Boərd (Bretter) an de P., ken Boərd (Borde) an de Botz (Hose)! wer in einem Dinge unordentlich ist, ist es in allen Dür-Girbelsr. Du bös wie ne Jüdd; wemmer dich an de Dür (Haustüre) eruswirp, küste an de P. wedder eren Eusk, Rip. Wann ich hinkunn, dann es Hoff bes an de P. werde ich mit aller Freundlichkeit aufgenommen Bergh-Buir. Mänche Mann kann an der P. nit esu vill erenschleife, als de Frau am Dörchen erusdräht Köln. Dubbeteis-che om Pöərzche der kleine Finger, im F.märchen Schleid-Reifferschd. Se kloppen op de P. schiessen mit Böllern Sieg-ODollend. Ne Bur en ene Oss gönnt dörch eng P. Aach-Stdt. Du bös va Wort wie der Hongk va P. hältst dein Wort nicht Kref-Osterath. E arbeit sich zur P. erus er geht wirtschaftl. zugrunde, weil er zu wenig an seinen Nutzen denkt Köln. — b. Stadttor (u. Bezeichnung von Ortsteilen, wo früher Tore standen) Allg., z. B. de Sternenp. in Bo-Stdt, de Hahnenp. in Köln-Stdt, de Mader P., auch Vie(r)scher P. Tor vom alten Markt zur Viersener Strasse führend MGladb, de Kuhp. Kemp-Stdt, Jonsp. Simeonstor (Porten nikla Porta nigra Trier-Thomm) Trier; an de P. die ersten Häuser am Eingange von Ahrw-Königsf, stehender Ausdr. ‘an den Rhein’ Emmerich; für de P. Rheinb-Meckenh; de Jonges stonn op de P. Strassenecke in Geld-Kervenh; unger dem Pöərzche Kirche St. Martin am alten Markt Köln; P. Ortsteil von Koch-Ediger; Neiport in Trier-Welschbillig. RA.: De König hört de Stadt tuw, de Börgers maken de P.ən tuw Klev-Warbeyen. Ek si mem P.schluten dovan gekoamen mit blauem Auge Elbf. Et geiht met em (ihm) de P. erus er wird beerdigt Köln-Stdt. Ene en de P. hange (Bekanntmachungen wurden ins Tor gehangen) die Schuld auf einen andern schieben Dür-Winden, Köln-Stdt; den han se derför en de P. gehange ebd.; hang mech ävver net en de P.! nenne mich nicht Grevbr. Gej mott nojt för de P. sägge, waj (was du) in de Stadt duhn wellt! Emmerich. — Im Stadttor war oft das Gefängnis untergebracht, u. so heisst es heute noch, obwohl das Tor nicht mehr als Gefängnis dient: Dou kömms op de P. te sette Kemp-Stdt UWeiden (auch op de Raport), Geilk-Gangelt, Klev-Hülm; du küs op de P.! Eusk-Dirmerzh Gymnich, Neuw-Linz u. Umgebung, Bergh, Düss-Rating. — c. Friedhofstor; achter de grote (isere) P. leggen Rees. — d. Scheunentor (dafür im ganzen Geb. -dür eindringend); das kleine Einlasstürchen auch (klen) Pörzchen, Pertchen genannt (wo nicht Hirzel WEif). — f. Ehrenpforte Waldbr, Gummb, Neuw-Datzeroth. — g. Gartentor, die kleine Eingangtüre Pörzchen Rip, NBerg, MGladb-Rheind (sonst Dür). — h. das aus mehreren Parallelbalken (im Gehänge) bestehende Einlasstor zur Weide Bitb (sonst Gadder, Falder, Holzer, Hecken). — i. im Kindersp. bei der ‘goldenen Brücke’, wobei zwei einander gegenüberstehen u. mit hochgehobenen Händen eine P. bilden, durch die die übrigen in langer Reihe durchziehen; die letzten drei oder vier werden durch Senken der Hände angehalten; dabei wird gesungen: Zemmermann, Z., mach de golde P. op; se geht op, se steht op! Eusk, SNfrk. Appel, A., golde Bir; Möhn, mak de P. op! MGladb. Mä, Männeke, dohch de P. op; se geht op, se steht op! Geilk-Baesw. Loppe (Lappen), L., Hoəse stoppe, dreimoəl heröm; ös de P. geschloəte, ös de P. bald oəpe; Loppe usf. Kemp-SHubert. Geiht de Mörsche P. wall oppen of tu of tu of tu? die Angehaltenen werden gefragt: wo woste her, en den Hemmel of en de Hell (wat heste liewer, ene selwernen Engel of ene golden Düwel)? Mörs. Alldör, a., alldortje, well dör dat goldene Portje; dor verkope sej schwart Lent (Band), wett L., wor den Bur de Bocks met bend! Emmerich. — Von de Räs, R., R., ritt (reitet) de König dur die Päss; von de Oərt, O., O. r. de K. dur die Poərt; von de Ärk, Ä., Ä. r. de K. dur die Pärk; von de en (ein), twiə, drei! Mädchen, über Kreuz sich anfassend, hüpfen in langer Reihe über die Strasse; die zwei ersten Mädchen rechts lösen sich von der Reihe u. hüpfen vor den anderen her, um sich links wieder anzuschliessen Kref-Linn. — Am Palmsonntage zog man ins Feld hinaus Pörtsche jagen; Jung u. Alt nahmen dran teil; man stellte sich zu zwei u. zw. auf u. fasste einander mit beiden Händen; nun hob das erste Paar die Arme in die Höhe, dass es gleichsam ein Tor bildete; durch dieses lief das zweite Paar, machte etwa fünf Schritte vor dem ersten Halt u. hob ebenfalls die Arme hoch usf.; jedes Paar sang, wenn es durchlief: P. jagen, Schenkele knagen, Dörjagen! Geld-Leuth. — 2. übertr. a. sachl. α. Portje Fenster am Schiffe Klev. — β. Pöarzche Verschluss am Leiterwagen Bo-Waldrf. — γ. scherzh. Klappe der Knabenhose Trier-Heidenbg Möhn, Bernk-Gräfendhron Horath Maring Neunk, Koch-Eppenbg, Kref-Renne koven. — δ. Öse am Kleid, in die der Haken eingreift Saarl-Stdt. — ε. Pöətsche Unterrock Selfk (o. O.). — ζ. scherzh. Anus, in Wend. u. RA.: De P. fege purgieren; de P. ophale für Stuhlgang sorgen; de P. opdohn furzen Rip, MGladb. Halt et Höt (Haupt) kalt en de Füt wärm, halt de P. (et Portje) ope, dann lott de Dokters mar lope! Geld, Kref, Dür. Scherzh. werden bestimmte Speisen, die den Stuhlgang fördern, Klopp op de P. () genannt, Eierspeise, ähnlich dem Rührei, mit mehr Mehl, als Butterersatz aufs Brot Sieg-, Rhönd, Bergh-Stdt; Pannas uWupp, Kemp-Dülken, — für de P. Heinsb-Altmyhl, — widder de P. Grevbr-Hochneuk, — op de P. Obstkraut Wippf. — η. scherzh. Gesäss des Kindes; wat hat dat Kend en P.! Kemp-Dülken. — θ. Pöərzche der kleine Finger, im F.märchen Dür-Stdt. — ι. wenn die Kinder beim Nachlaufesp. Seitenstechen haben, rufen sie: Purt, u. dürfen dann nicht angeschlagen werden Siegen. — κ. dur et Pöərzche eine Tour beim Fangsteinsp. Grevbr-Schaan. — b. persönl. verächtl. en al P. älteres Mädchen, das sich noch wie ein Kind benimmt May-Rieden.
8335 Zeichen · 229 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    pfortesw. F., st. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    pforte , sw. F., st. F. nhd. Pforte Vw.: s. ge-, hinder-, holz-*, juden-, nider-*, ober-*, ōsten-, pferde-*, schirben-, …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pforte

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Pforte , plur. die -n, Diminut. das Pförtchen, Oberd. Pförtlein, die Öffnung, durch welche man aus- oder eingehet. 1…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pforte

    Goethe-Wörterbuch

    Pforte apokopiert 9,384 Vs 516 ; öfter, bes im Vers, in gehobenem Sprachgebrauch 1 (kleine) Tür bzw Nebentür als Zugang …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pforte

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Pforte , Hohe (Osmanische, Ottomanische), die türk. Regierung.

  5. modern
    Dialekt
    Pforte

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Pforte Band 2, Spalte 2,671f.

  6. Sprichwörter
    Pforte

    Wander (Sprichwörter)

    Pforte 1. Die Pforte im Himmel ist klein, es kann kein Prahlhans hinein. – Parömiakon, 2618. 2. Die Pforte zur Hölle ste…

  7. Spezial
    Pforte

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Pfor|te f. (-,-n) 1 porta d’entrada f. , porta d’ingres f. 2 portinaria (-ies) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pforte

117 Bildungen · 89 Erstglied · 27 Zweitglied · 1 Ableitungen

pforte‑ als Erstglied (30 von 89)

pforte

KöblerMhd

pforte... , . Vw.: s. porte...

Pforte, Hohe

Meyers

pforte·hohe

Pforte, Hohe ( Osmanische Pforte ), die türkische Regierung, eine Benennung, deren ältester Ursprung in der alten orientalischen Gewohnheit …

pfortenamt

DWB

pforten·amt

pfortenamt , n. was pförtneramt: da must er ( pförtner ) .. wandern, sein pfortenampt lassen dem andern. Rollenhagen froschm. I. 2, 20, 56 (…

Pfortenamtgeld

DRW

pforten·amtgeld

Pfortenamtgeld, n. eine Abgabe daz ein iglicher thumprobst vnserm schreiber alle jare reichen ... sol ostergelt, pfingstgelt, pfortenampt ge…

Pfortenarm

RhWB

pforten·arm

Pforten-arm -ę- Bo m.: Verschlussbalken am Scheunentor mit Ponn (Pinn) u. Schlöp.

Pfortenaufseher

DRW

pforten·aufseher

Pfortenaufseher, m. wie Pfortenschreiber (II) dass bürgermeister und beisitzere die ... pfortenaufsehere in ... pflicht nemen sollen 1674 Dü…

Pfortenauge

RhWB

pforten·auge

Pforten-auge -ō:x Heinsb-Erpen n.: eingemauerter Stein mit Rille, in der sich die Torangel dreht.

Pfortenbalken

RhWB

pforten·balken

Pforten-balken m.: 1. drehbarer B.verschluss am Scheunentor Bo-Bornh Botzd . — 2. Pl. das Balkengerüst am Hof- u. Scheunentor Bo .

Pfortenbau

RhWB

pforten·bau

Pforten-bau Bo m.: (nicht) ausgebauter Überbau über dem Hoftor; om P. in diesem Raume.

Pfortenbaum

RhWB

pforten·baum

Pforten-baum -ō- Heinsb , Erk m.: Balken, in einem Kloben des einen Hoftorflügels beweglich angebracht, der in einen Haken des andern Flügel…

Pfortenbogen

RhWB

pforten·bogen

Pforten-bogen (s. S.) Verbr. m.: 1. über den Torpfosten sich erstreckender B. RA.: Gruss wie enge P. Aach . — 2. übertr. bogenförmig verlauf…

Pfortenbuckse

RhWB

pforten·buckse

Pforten-buckse -bogs Verbr. wie Pforte 2 α γ u. puərtboks Merz-Mitlosh ; prtsbots Daun-Auel f.: Klapphose der Knaben.

Pfortendopp

RhWB

pforten·dopp

Pforten-dopp -ǫ- Bo m.: dass. u. Stein unter dem Hoftor, in dem sich die Angel dreht.

pfortenfest

RhWB

pforten·fest

pforten-fest pərtsfast Altk-Wissen ; -fastə uWupp; -fās Aach , MGladb-Rheind , Heinsb-Karken , Geld-Kevelaer Adj.: 1. standhaft, kernig-ges…

Pfortenflügel

GWB

pforten·fluegel

Pfortenflügel einmal Bindestrichschr für eine Seite von einer Doppeltür; pl; mit der Konnotation des Mächtigen, auch des Schicksalhaften [ R…

Pfortengeld

DRW

pforten·geld

Pfortengeld, n., auch Portengeld, n. Abgabe, die am Stadttor entrichtet wird, insb. Wegegeld wir ... bestedegen in daz portengelt, daz biz h…

Pfortengericht

Adelung

pforten·gericht

Das Pfortengericht , des -es, plur. die -e, an einigen Orten, eine Art des Gerichtes, welches in den Klöstern vor den Pforten, d. i. Thoren,…

pforte als Zweitglied (27 von 27)

burcpforte

KöblerMhd

burc·pforte

burcpforte , sw. F. nhd. Burgpforte, Burgtor, Stadttor Hw.: s. burcporte Q.: Lanc, OrtnAW, Roseng, WolfdA (1. Hälfte 13. Jh.) E.: s. burc (1…

ehrenpforte

DWB

ehren·pforte

ehrenpforte , f. arcus triumphalis: und heisz aufsitzen dorten den hüter meiner ehrenporten. H. Sachs IV. 1, 27 a .

gepforte

KöblerMhd

gepforte , Sb. nhd. Pforte, Durchgang Q.: SchweizID (1339) E.: s. ge, pforte* W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 484 (gephorte), DRW

geschützpforte

DWB

geschuetz·pforte

geschützpforte , f. oder stückpforte, gewöhnlich im plur., die schieszscharten in der seite des schiffes, durch welche man das geschütz rich…

Himmelspforte

Campe

himmels·pforte

△ Die Himmelspforte , Mz. die — n , ein bildlicher Ausdruck, die Pforte, der Eingang zum Himmel. Und Peter an der Himmelspforte Sprach zu ih…

hinderpforte

KöblerMhd

hinder·pforte

hinderpforte , st. F. nhd. „Hinterpforte“ Q.: Cranc (1347-1359) (FB hinderphorte) E.: s. hinder, pforte W.: nhd. Hinterpforte, F., Hinterpfo…

holzpforte

KöblerMhd

holz·pforte

holzpforte , sw. F. nhd. Holzpforte, Tor vor dem Holzmarkt Q.: WüP (1343) E.: s. holz, pforte W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 1673 (holzphorte), Lex…

jagdpforte

DWB

jagd·pforte

jagdpforte , f. pforte in einfriedigungen von feldern, die zur jagdzeit geöffnet wird, jagdflake, weil sie von holzwerk geflochten ist.

judenpforte

KöblerMhd

juden·pforte

judenpforte , sw. F., st. F. nhd. „Judenpforte“, Tor (N.) zum Judenviertel Q.: Urk (1321) E.: s. jude, pforte W.: nhd. DW- L.: MWB 3, 85 (ju…

klosterpforte

DWB

kloster·pforte

klosterpforte , f. porta monasterii: er erholte sich nicht eher, als bis er die klosterpforte hinter sich zuschlagen hörte. Göthe 20, 269 .

Meerpforte

Adelung

meer·pforte

* Die Meerpforte , plur. die -n, eine veraltete Benennung eines Meer- oder Seehafens, welche unter andern noch in dem Titel des ehemahligen …

niderpforte

KöblerMhd

nider·pforte

niderpforte , sw. F. nhd. Niederpforte Q.: Cranc (1347-1359) (FB niderphorte) E.: s. nider, pforte W.: nhd. Niederpforte, F., Niederpforte, …

oberpforte

KöblerMhd

ober·pforte

oberpforte , sw. F. nhd. Oberpforte Q.: Cranc (1347-1359) (FB oberphorte) E.: s. ober, pforte W.: nhd. DW-

pferdepforte

KöblerMhd

pferd·e·pforte

pferdepforte , sw. F. nhd. „Pferdepforte“ Q.: Cranc (1347-1359) (FB phertephorte) E.: s. pfert, pforte W.: nhd. DW-

schirbenpforte

KöblerMhd

schirben·pforte

schirbenpforte , st. F. nhd. „Scherbenpforte“, tönernes Gefäß Q.: Cranc (1347-1359) (FB schirbenphorte) E.: s. schirbe, pforte W.: nhd. DW-

schozpforte

KöblerMhd

schoz·pforte

schozpforte , sw. F. nhd. Falltor ÜG.: lat. cataracta Gl Hw.: vgl. mnd. schotpōrte Q.: Crane (vor 1267), Gl, Rcsp E.: s. schoz W.: nhd. DW- …

Schoßpforte

DRW

Schoßpforte, f. zu Schoß-6 Falltür, -tor, -gatter vgl. Schneller (II) timmerluden dede makeden ene nige schotporten ... 10 1/2 s. 1425 Hilde…

stadtpforte

DWB

stadt·pforte

stadtpforte , f. , s. unten stadtthor. in älterer sprache daneben, sowie heute noch niederdeutsch ( vgl. niederl. stadspoort) statporte: doz…

statpforte

KöblerMhd

stat·pforte

statpforte , F. nhd. Stadtpforte, Stadttor Hw.: vgl. mnd. statpōrte Q.: Hiob (1338) (sw. F.) (FB statporte), Chr, ClosChr, HB, LuM, WeistGr …

stückpforte

DWB

stueck·pforte

stückpforte , f. , bis heute, schieszscharte für das geschütz auf kriegsschiffen; vgl. Mothes baulex. 3, 540 : das admiralschiff ... war ...…

Torpforte

DRW

tor·pforte

Torpforte, f. wie ¹Tor (I) vgl. Pforte (I) so bald dann feuers halben sturm geschlagen wird, sollen ... die thorpforten jedwedere mit einer …

triumphpforte

DWB

triumph·pforte

triumphpforte , f. , lat. porta triumphalis: triumphspforten oder -bogen arcus, portae triumphales Weismann lexic. bip. 8 (1725) 2, 414 a . …

vischpforte

KöblerMhd

visch·pforte

vischpforte , sw. F. nhd. „Fischpforte“ Q.: Cranc (1347-1359) (FB *vischphorte) E.: s. visch, phorte W.: nhd. DW- L.: FB 431b (*vischphorte)

vorepforte

KöblerMhd

vore·pforte

vorepforte , sw. F. nhd. Vortür, Vortüre, Vorpforte Hw.: vgl. mnd. vȫrpōrte Q.: Rcsp (1452) E.: s. vore (1), pforte* W.: nhd. Vorpforte, F.,…

ōstenpforte

KöblerMhd

ōsten·pforte

ōstenpforte , sw. F. nhd. Ostpforte Q.: Cranc (1347-1359) (FB ōstenphorte) E.: s. ōsten, pforte W.: nhd. DW-

Ableitungen von pforte (1 von 1)

gepforte

KöblerMhd

gepforte , Sb. nhd. Pforte, Durchgang Q.: SchweizID (1339) E.: s. ge, pforte* W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 484 (gephorte), DRW