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Pfanne

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Pfanne

Bd. 6, Sp. 663
Pfanne das Wort ist allg., u. zwar pan, im Geb. der Schärfung pa·n., Pl. -nə, –·n.ə(n) [NWSaarbg, Trier-Ld (Mos, n. Mos), Bitb pān, Pl. pa·n.ən; im sndfrk. Trübungsgeb. vereinzelt pǫ·n., Pl. n.ə]; Demin. pęnχə, pę·n.χə(n), Nfrk pęnəkə, pę·n.-, pę·n.tšə, pęntjə f.: 1. flaches eisernes (früher auch irdenes) Gefäss mit Stiel, zum Braten, Backen, bes. Brotp. (Koche-, Tarte-, Eier-, Ballebäuskes-, Erpels- (Kartoffelbratpf.) genannt, wenn deutl. der Gegens. zu P., Dachp. hervorgehoben werden muss; man unterscheidet die Stellp. u. die Uahrenp. mit zwei Griffen (Elbf); das Rohmaterial, aus dem die Kuchenpfannen u. auch die Wasserschöpfen geschmiedet werden, heisst Trog, nach seiner zweiten Bearbeitung Quetthette, dann Mutte; die Eisenmasse wird gebreitet, dann vom Pfannenschmied mit Russ geschwärzt, abgezirkelt und mit der Schere ausgeschnitten; die erste Hette wird auf dem Küpp-, Kanten- und Küpperammelt (-amboss) bearbeitet, die zweite Hette auf dem Ticksterammelt, das Bord mit dem Bordhammer behauen, dann gefeilt, damit die Pfanne egal owen öwər wird, endlich der Haken-, Düll- oder Einsteckstiel angeschmiedet NBerg; de P. op et Für setzen, vam Für dohn (nenn); de P. schuren; jet en de P. dohn; Erpel en der P. broden; en paar Eier en de P. schlohn Rip, Allg.; vi krieən Eier en de P. Spiegeleier Gummb-Berghsn; en P. (voll) gebrodene Erpel, Schiven (Scheiben) roh gebratener Kartoffelscheiben Rip, Allg.; Schiwe en de P. in Scheiben geschnittene u. roh in Butter u. Öl gedämpfte Kartoffeln Gummb, Düss-Stdt, Kref, Rheinb-Meckenh; de Eərpel dürch de P. driwen in der Pf. herumwälzen Gummb-Berghsn. RA.: Er is geweddelt wie e Pännche er ist sehr gewandt Saarbr. He hat e Geseit (Gesicht so breit) wie en P. Erpel MGladb. De hät et suə dröck wie de (en) P. op (öm, möt, för, inne) Fasteloəvend er ist sehr beschäftigt, sehr eilig Nfrk; he es so onmössig wie .. Mettm-Wülfr; bestellig wie .. Aach-Stdt; verspanne wie .. Erk, Geilk; ich hu mih ze dohn wie en P. an (in) de Fosicht Mosfrk, Rhfrk. Dat löhjt (glüht) wi en Pänneke Klev-Calcar. Wenn doə de P. mar ge Loək (Loch) en krigt! wenn da nur die notwendigen Mittel ausreichen Kemp. De P. es noch te schmerig, fort te hangen die Witwe ist noch zu jung, als dass sie nicht wieder heiraten sollte Sol. Jede Hann (Hahn) hat senn ege P. seinen eignen Bereich Koch-Lutzerath. Die han (keine) Pott un (kein) P. haben (nicht) das notwendige Hausgerät Köln, Eup, Klevld (s. Pott), — Pöttjes en Pännekes Klev. De P. verwitt de P., dat se schwatt (schwarz) es der eine wirft dem andern einen Fehler (Vergehen) vor, den er selber hat Duisb. För enge Böckem (Bücking) setz ich de P. net op, dem broən ich op e Für! auf eine Albernheit achte ich nicht Aach-Stdt. De P. hale (halten) beim Schweineschlachten das Blut in der Pf. auffangen, ein Ehrenamt Rip, Allg. De P. flecken muss derjenige, der mit mehrern gemeinschaftlich eine unrechte oder strafbare Handlung verübt hat u. ertappt oder nachher ermittelt wird, der also für die Mittäter, sofern er diese nicht verrät, mitbüssen, die Zeche bezahlen muss Malm, Kobl-Stdt, — placken (-a-, –ā:-) Sieg, Neuw, Malm, Mosfrk, Rhfrk; auch von einem Burschen gesagt, der ein Mädchen heiraten muss, das schon mehrere Liebhaber gehabt hat Rhfrk, — lappen OBerg, — latzen Sieg-Leuschd, Schleid-Hellenth. Er hot die P. geplackt ein Mädchen geschändet Simm-Laub. He well de P. schrabben allein den Gewinn Gummb-Nümbrecht. Wann ech des Morgens de P. net gehat han, bön ech der ganze Dag nüs weərt d. h. die darin bereitete Speise, Speck u. Eier Aach-Walh. Freass de P. met der Wurscht! gesagt zu dem, der im Kartensp. immer gewinnt Trier-Mehring. — De es de Muder an de P. gewesen (u. hat die Grieben gestohlen) er hat Ausschlag am Munde Düss-Kettwig, — Pastor en der Pannen gewest Waldbr-Eckenhg. An de P. schloəhn, dät der Keətel (Kessel) davert (bebt, schallt) gehörig Lärm machen, laut schimpfen Heinsb. Glihdig (glühend) aus der P. eraus heiss essen Trier-Mehring. De es dem Düvel ut de P. gespronge ist dem Teufel noch zu schlau, er taugt durchaus nicht Neuss, Aach, Jül, — geheppt ist einer grossen Gefahr entronnen Neuw-Dierd. Statt met Botter gönnt se op Kermes met de Peserek (Eberzimmer) dör de P. Neckspr. Mörs-Rheinbg. E gäht zereck (dat vergäht) wie e Grief (Griebe, s. d.) en der P. Mosfrk, Rip, — as et Speck in de P. Rees. De hält do wie Botter en der P. er hält seine Dienstzeit nicht aus Altk-NFischb. He sprengk wie Fett en der P. Dinsl-Vörde. Dij häwwe ömmer wat in't Pänneke bei denen ist eine gute Küche Klev; he hät jet en de P. te brocken hat Vermögen Kemp-Süchteln. Et es Qualm en de P. Zwistigkeiten in der Familie Kemp-Grefr. Schar en di ege Pännche, da haste der Genoss en och der Verdross! sagt die Mutter zum ungeratenen Sohn Aach-Merkst. Alleluja in de Kirk, A. in de P.! mit Osteralleluja ist die Fastenzeit aus, u. es kommt wieder Speck in die Pf. Heinsb-Millen. En de P. haue Lärm schlagen Schleid-Hellenth; en de P. gehauen sin gebraucht sein Sol; unglücklich sein uWupp, Neuss; enen bei enem en de P. h. einen verleumden, verraten Malm, Gummb, Lennep, Sol, Kref-Fischeln; ebbes ön de P. schlohn einbüssen, verloren geben Trier-Stdt. De hät ne Hau (Hieb) met der P. (kreg); du bes met der P. gehaue er ist nicht gescheit Köln, Bo, Sieg. Ho (haue) die Au (Alte) mit de P. op de Mul, dat is der Tag des Herrn! scherzh. Heinsb-Schalbr. Ohnen der Kaffe wier ech at lang van de P. af gestorben Eup-Raeren. — Im Kinderld. Die P. kracht, die P. kr., die Kichelcher sin geback; eraus met, eraus met un mer in meine Sack! Heischeld. zu Fastnacht Wend. Ännchen, Pännchen, Zockerdemi usf. Abzählr. Malm-Atzerath. Schuster, meck, m., de P.ə voll Pek (Pech)! Neckspr. MGladb. Jann schrappt de P., hej kann de P. niet schrape; du ging hej nor de Ape usf. Klev. Jann, schrapp de P. met hondertdüsend Mann! Neckspr. Klev-Calcar (s. weiter bei Jann). Ann, P., schuər de Pif, morge send de Promme (Pflaumen) rif! dass. Dür, Jül (s. weiter bei Anna). P.ə schure, Schottele wäsche, Tömmermon (Zimmermann) de Port ut; ruə Win, witte W., Anneke sall die Brut siən; Geld es marr Dreck, marr wer et net hät, steht on kick wie ne Geck Kemp-Waldniel. Schötteln wäschen, P.ən schuren, dat sall duren bes siewen Uhren; ka, ka, fitsch! sagen die Kinder, wenn sie, mit verschränkten Händen angefasst, auf- u. abgehen u. bei fitsch kehrt machen, ohne die Hände loszulassen Berg, Nfrk (auch kitsch), Aach (tiə, tiə, teiom). Speck en de P., Sp. en de P.! so ahmt man das Geläute der Glocken nach Grevbr. Onge em Dorp on ovve em D., do boke se Appelskoche; do schlog de Mann met de Stivvel en de P., do fong de Frau an zo floche Dür-Girbelsr. Dick, d. Männche, hops en't Pännche, h. wierer eraus, un dau bist aus! Abzählr. Nahe. Et geht bei gedämpfte Eərpel (Kartoffel) en de P.; Modder, geff mich ene Leəpel, dat ech möt eəte kann; ech han sonne (solch einen) Honger, du glöfs et jo net, ech eət disen Oəvend de P. noch met! MGladb-Venn. — Im Rätsel. Et hängt an der Wand on hät den Arsch (de Fott, den Hennere, den Röck) verbrannt? Rip, Allg. Vam binne schwatt (schwarz), vam bute schw., het en lange Rattestatt (-start ‘-sterz’); rod es, wat üs dat? Ruhr, n. Ruhr. Jet Ronges (Rundes) on noch j. R. on noch j. R., dat gehürt zesammen? Pf., Kuchen, Deckel Gummb-Lantenb. — 2. Pfannenähnliches. a. Pännschen eiserner Kochtopf mit Griff oder Ohren Wippf-Engeld. — b. grosser, eiserner Kessel, früher in gemauertem Herd, jetzt gusseiserner Kessel, auf Füssen freistehend, in dem das Futter für das Vieh gekocht wird, auch zum Wäschekochen, Pann, meist Pännche (-sche), Koh-, Veh-, Ferkes-, Sausp.; de P. (et Pännche) stouche, ferdig mache Wittl-Stdt, Schleid-Dottel Heimb Kall Roggend Urft Vlatten, Rheinb, Bo, Köln, Bergh, Dür, Jül, Aach-Herzogenr, Geilk-Baesw Ütterath, Erk (rip.), MGladb, Grevbr, Neuss-Büderich Büttgen, Kref-Fischeln Osterath, Kemp-Lobberich SHubert Stdt Tönisbg UWeiden Vinkr (Breipänneke) Vorst, Geld-Stenden Wankum Winternam; rrhn. Sieg-Bergh Fussh NDollend Rheidt Sieglar, MülhRh-Holweide (Synon. Dämper, Groppen, Heizer, Hotten, Kaule, Kessel, Maschine, Mu(d)ək, Öfchen, französische Pott (Kessel), Tiegel, Kaulenkessel, Saufkessel, –düppen, –hawen, Futterdämper, –düppen, –kessel, –pott, Quelldüppen, –kessel, –pott, Breikessel, –pott, –groppen, Spülgroppen, -kessel, –pott, –pännchen, Mauergroppen, –pott, Brütschpott, Bähkessel, –pott, Kessel-, Mantelpott, Fressdüppen, Hummpott, Hüttenkessel, Öffkesketel, Zopppott, Zargenkessel, Ferkesdüppen, –kessel, -pann, –pott, Säudüppen, –groppen, –kessel, –hawen, Schweinsdüppen, –kessel, –bütte, –maschine, Puggenpott, Kuhgroppen, –kessel, –pott, –tiegel, Viehdüppen, –kaule, –kessel, –pann, –pott, –küppe, -maschine). — Eingemauerter oder freistehender Waschkessel Grevbr-Wevelinghv, Kemp-Stdt. — Grosser Kupferkessel in der Brauerei, Bräupann Allg. in der Brauerspr., woher auch Wirtshausn., wie en der Dreipann Köln. — Dasselbe in der Metzgerei, zum Kochen des Fleisches, der Würste MüEif. — c. langgestielte Schöpfe, zum Bewerfen des Leinens auf der Bleiche mit Wasser aus dem Bache oder Flusse, auch Giesspan genannt; et Pänchen kleingestielte Schöpfe, zum Ausschöpfen des Viehkessels Trier-Ld (Mos); Pann, Pänneke kleines Gefäss aus Blech oder Zinn, zum Schöpfen, Wasserp. Aach-Cornelimünster Walh, Geilk-Birgden Frelenbg (hier auch Jaucheschöpfe). — d. rechteckiger, aus Bohlen gefügter Behälter, in dem der Kalk gelöscht u. der Mörtel vermengt wird, Kalk-, Speispann Allg. — e. die Pulverpfanne beim Steinschlossgewehr, nur noch in RA.: De hät Polwer op de P. er weiss schnell zu antworten Geld-Nieukerk. He hät jet op de P. auf dem Herzen, führt etwas im Schilde; he hät (er) enen op der P. hat etwas zu erzählen, einen Gedanken, Witz; er hat Blähungen, die ihn schmerzen, so dass er das Gesicht verzieht u. furzen möchte; de hät Krätzcher (Stickelcher, Lügen udgl.) op der P. Rip, Nfrk, auch Siegld, Birkf, Simm. Necks op de P. höbben nichts vorrätig haben, kein Geld h. Mörs, Rees. — f. Pännchen eine runde, glatte Vorrichtung an der Hinterseite des Vorderofens beim alten Windofen, worauf man nasse Dinge zum Trocknen legte (etwa Handschuhe, Späne) Gummb-Berghsn. — g. Behälter, vom Küster in der Kirche rundgereicht zur Aufnahme der Opferpfennige Eup (veralt.). — h. Pännken Blech unter dem Stoffknopf Elbf; Pan (-ā-) Messingknopf an Militärkleidern udgl. Bitb-NWeis. — i. Gelenkpfanne, in der sich das Kugelgelenk (Appel, Dopp; s. d. W.) bewegt; der Appel (dat Äppelchen, der Dopp) es aus der P. Mosfrk, Rhfrk, Rip, MGladb. — Die hohle Seite des Gelenkknöchelchens beim Fangsteinsp., im Gegens. zum Dopp der erhabenen Seite Dür-Schophv. — k. Gelenkpf., in der das Langeisen des Mühlsteins sich bewegt Bernk-Rhaunen, Prüm-Leidenborn; ein mit Loch versehener Eisenklotz am Hof- oder Scheunentor, in dem sich der untere Torangelstift (Piddel) dreht Bo, Saarbg-Wellen. — l. Dachziegel, Dachp., Pannen om Dach; P.ə op et Dach dohn (legen), recken (langen, angevven) (hinaufreichen); et es ene Sturm, do sollen de P.ə van herafjagen Rip, Allg. RA.: Dem gehüərt ken P. om Dach er ist verschuldet; de hält gen P. om D., de em (ihm) ös Sieg. Et sind tu völ P.ən op et Dak es sind Jugendliche im Raume, die das Gesagte nicht hören dürfen Nfrk. Do send de P.ə om D. doll in dem Hause herrscht Wirrwar Neuss. Bei dem es och miəh Wend äs P.ə er will höher hinaus, als seine Verhältnisse es erlauben Aach-Merkst. De kemmt su oft, als de P.ə rappel Simm-Buch. Ich schlonn dich op et Dach, dat de P. rappele! Rip, Allg. We glesere P.ən hät, dörf aunere ni mit Stein schmite MülhRuhr. P.ə schive (scheiben) mit Pf.scherben über eine Wasserfläche werfen, dass sie mehrfach aufhüpfen Wippf-Hardt. — Dat Hus hat gölde P.ə ist mit Hypotheken belastet Aach; en Hus met gölde P.ə Eup; de het papörne P.ən op et Dak Ess. — Alle P.ə van Gold! spottend beim Anblick eines Rothaarigen Kref. He hät ruə P.ə op et Dak dass. Geilk, Allg.; de hät de verkehrde P.ə (onreite P.ə NBerg, falsche P.ə Düss) op et D. Nfrk, Dem es en P. gerötsch er ist nicht gescheit Rip, OBerg, — verrötsch Rheinb-NDrees, — afgeschoten NBerg; de hät de P. kapot Bo-Stdt; de hät ken P.ə mih om Dach hat eine Glatze Sieg-Meind; et rent (regnet) em durch de P.ən Wippf; et rappelt em onger de P.ən uWupp. Ech kommen dir op de P.ən! Strafandrohung Rip. Onger de P.ən der Speicher NBerg; hej hät Geld bet onder de P.ə ist sehr reich Rees, Klev. — Et regent, et r., de P.ən werden natt, et kommen twee Pastörkes, de wäsche sech de Öhrkes Mörs, — dor komme drij Soldoten en dij falle van et Radd Klev-Üdem (mit Var. Allg.). — 3. mehr übertr. a. Pann schlohn Eisbahn schlagen uAhr. — b. de Pann, et Pännche Malstrich beim Klickersp. Schleid-Dollend; Einsatzstrich Sieg-Birk; Pann werfe ein Klickersp., wobei es gilt, die auf Striche eingesetzten Klicker herauszuschnellen MülhRh-Ensen, Sieg-Ägid; P.ə klätsche MülhRh-Ensen; P.ən schesse Aach-Eschw; Pännche sch. Köln-Worring; P.chə haue Sieg-Birk; Pännkes h. Elbf, Sol-Ohligs; Pänneke schiete Duisb (s. bei Pfand). — c. Handfläche Aach-Stdt 1836. — d. en Pännche (Pännsche, Pänneke) mache (make) den Mund zum Schmollen, Weinen verziehen, von Kindern Rip, Nfrk (in Mörs, Klev auch en Pann), — packen Gummb-Marienbghsn Nümbrecht, Sieg-Geber, — trecken Düss-Stdt, Aach-Stdt, — opsetten Remschd. Loss dech wäsche, Männche: Hängkche, Köppche, Pännche! Bergh-Hüchelhv. — e. scherzhaft das Gesäss; de hät en decke P.; ech geff dich jet för de Pann (et Pännche bei Kindern)! Rip, Nfrk; leck mer et Pännchen! abschl. Antw. Merz-Saarhölzb. — f. persönl. verächtl. α. dickes Weib; dei P. elo kennt bal net meih firun Merz-Saarhölzb. — β. du schäəl P. Eərpel (Kartoffeln)! Schimpfw. Rheinb-Neuk, Köln-Stdt, Dür-Weisw Hücheln, Düss-Stdt.
13879 Zeichen · 339 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    pfannesw. F., st. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    pfanne , sw. F., st. F. nhd. Pfanne, Sudpfanne Vw.: s. badære-*, brāt-*, briu-, gluot-, hert-*, kol-, rœst-, smelz-*, vi…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pfanne

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Pfanne , plur. die -n, Diminut. das Pfännchen, Oberd. Pfännlein. 1. Überhaupt, eine jede flach eingebogene oder vert…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pfanne

    Goethe-Wörterbuch

    Pfanne 1 Metallgefäß a Bratgeschirr; öfter in Vbdgn wie ‘eben/frisch/heiß/warm aus der P.’, auch übertr auf aktuelle, ne…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pfanne

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Pfanne , bekanntes, mehr breites als tiefes Gefäß, in der Regel zum Kochen, Sieden oder Schmelzen gebraucht; sodann eine…

  5. modern
    Dialekt
    Pfanne

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    Pfanne Band 2, Spalte 2,470–473

  6. Sprichwörter
    Pfanne

    Wander (Sprichwörter)

    Pfanne 1. De Panne schelt den Pott Schwartmiaul (Schwarzmaul). ( Lippe. ) – Firmenich, I, 270. 2. Der die Pfanne hält be…

  7. Spezial
    Pfannef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Pfanne , f чаша , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pfanne

345 Bildungen · 235 Erstglied · 110 Zweitglied · 0 Ableitungen

pfanne‑ als Erstglied (30 von 235)

Pfanne(n)

Idiotikon

Pfanne(n) Band 5, Spalte 1104 Pfanne(n) 5,1104

Pfanne(n)blëtz

Idiotikon

Pfanne(n)blëtz Band 5, Spalte 281 Pfanne(n)blëtz 5,281

Pfanne(n)blëtzer

Idiotikon

Pfanne(n)blëtzer Band 5, Spalte 289 Pfanne(n)blëtzer 5,289

Pfanne(n)chnëcht

Idiotikon

Pfanne(n)chnëcht Band 3, Spalte 727 Pfanne(n)chnëcht 3,727

Pfanne(n)chratz

Idiotikon

Pfanne(n)chratz Band 3, Spalte 929 Pfanne(n)chratz 3,929

Pfanne(n)chuecheⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)chuecheⁿ Band 3, Spalte 141 Pfanne(n)chuecheⁿ 3,141

Pfanne(n)flad

Idiotikon

Pfanne(n)flad Band 1, Spalte 1168 Pfanne(n)flad 1,1168

Pfanne(n)girtli

Idiotikon

Pfanne(n)girtli Band 2, Spalte 444 Pfanne(n)girtli 2,444

Pfanne(n)lumpeⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)lumpeⁿ Band 3, Spalte 1280 Pfanne(n)lumpeⁿ 3,1280

Pfanne(n)lupferli

Idiotikon

Pfanne(n)lupferli Band 3, Spalte 1361 Pfanne(n)lupferli 3,1361

Pfanne(n)lȫter

Idiotikon

Pfanne(n)lȫter Band 3, Spalte 1501 Pfanne(n)lȫter 3,1501

Pfanne(n)pitteⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)pitteⁿ Band 4, Spalte 1856 Pfanne(n)pitteⁿ 4,1856

Pfanne(n)rameⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)rameⁿ Band 6, Spalte 892 Pfanne(n)rameⁿ 6,892

Pfanne(n)ruess

Idiotikon

Pfanne(n)ruess Band 6, Spalte 1456 Pfanne(n)ruess 6,1456

Pfanne(n)rūmeteⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)rūmeteⁿ Band 6, Spalte 924 Pfanne(n)rūmeteⁿ 6,924

Pfanne(n)rūmeⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)rūmeⁿ Band 6, Spalte 916 Pfanne(n)rūmeⁿ 6,916

Pfanne(n)schaleⁿ

Idiotikon

Pfanne(n)schaleⁿ Band 8, Spalte 547 Pfanne(n)schaleⁿ 8,547

pfanne als Zweitglied (30 von 110)

Amtspfanne

Adelung

amts·pfanne

Die Amtspfanne , plur. die -n, in den Salzwerken, diejenige Pfanne, in welcher die Amtssohle gesotten wird.

badærepfanne

KöblerMhd

badære·pfanne

badærepfanne , sw. F., st. F. nhd. „Baderpfanne“, zur Ausstattung des Bades gehöriges Geschirr Q.: SchöffIglau E.: s. baden, pfanne* W.: nhd…

bettpfanne

DWB

bett·pfanne

bettpfanne , f. vas lecto calefaciendo, nnl. bedpan: wann ich dem junker das bette wärmen solte, nahm er mir unterweilens die bettpfanne aus…

Beypfanne

Adelung

bey·pfanne

Die Beypfanne , plur. die -n, in den Sächsischen Salzwerken, eine Pfanne neben der großen, welche von ihrem Feuer zugleich mit erwärmet wird…

Bleypfanne

Adelung

bley·pfanne

Die Bleypfanne , plur. die -n, ein eisernes Gefäß in den Schmelzhütten, worein das Bley nach dem Frischen geschöpfet wird.

bratpfanne

DWB

brat·pfanne

bratpfanne , f. sartago, nnl. braadpan, ags. brædponne, dän. bradpande.

briupfanne

KöblerMhd

briu·pfanne

briupfanne , F. nhd. „Bräupfanne“, Braupfanne, Siedepfanne ÜG.: lat. sartago Gl, Voc Hw.: vgl. mnd. brūwpanne Q.: Gl, SH, Urk, Voc, Wachtelm…

brātpfanne

KöblerMhd

brāt·pfanne

brātpfanne , sw. F. nhd. Bratpfanne, Glutpfanne ÜG.: lat. arula Gl Hw.: vgl. mnl. braetpanne, mnl. brādepanne Q.: DW2 (1424), Gl E.: s. brāt…

dachpfanne

DWB

dach·pfanne

dachpfanne , f. flache ziegel, deren eine seite aufwärts, die andere abwärts gebogen ist, so dasz sie an die andern sich besser anschlieszt.…

feuerpfanne

DWB

feuer·pfanne

feuerpfanne , f. sartago, arula. voc. 1482 h 6 b . 7 a , schmelzpfanne, gluthafen, ags. fŷrpanne, engl. firepan. dem kaiser zu ehren feuerpf…

garpfanne

DWB

gar·pfanne

garpfanne , f. eiserne pfanne zum völligen reinigen des garkupfers.