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nahe

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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24 in 20 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

nahe

Bd. 6, Sp. 53
nahe der Positiv fällt lautl. mit n: ‘nach’ zusammen; doch im Rhfrk u. im Saargeb. fehlt der Positiv in uneingeschränktem Gebrauch [nEšt Wend-Baumholder; nEst Simm-Dorw Sabershsn; nāst Bernk-Horath; in Simm selten n neben nEgst; Goar Biebernh nā, nEjər, dənEgst; Birkf (Komparat. fehlt), nEgst; Meis-Jeckenb Stdt n, nEər, nEgšt; Kreuzn-Genh nEjər; Münchwald, Saarbr-Bliesransb SNikolaus n, nEgšdər, nEgšdə; usf. GrRosseln; n, ngšdə Lauterb; n, nər, nsdə Wehrden; nā, nEər, nEgšdə Sulzb] [nur in bein u. in der Wend.: et is Mensch bei noch n. ist er resthaft noch vorhanden; dafür heisst es uneingeschränkt dicht bei u. etwa det Gewidder es nEgšt, –st (nahe); zu diesem n. wird der Komparat. nEgsdər in der Bed. ‘nahe’ gebildet, dat leit nägsder an der Kaul, u. Superl. de nägsde Weg, dat leit em de nägst]; ebenso fehlt noch durchweg in Saarl, SMerz (abgesehen von den o. a. Einzelfällen) der Positiv, aber n:gšt u. -E:- u. n:št u. dazu der Komparat. nE:gšdər u. nE:šdər, der Superl. dərnE:gšt, –nE:št; Merz hat den Positiv nE: (komm mer net esou n., n. (beinahe) wor ich gefall), der aus dem Superl. nE:št gebildet ist, wozu der Komparat. nE:šdər (doch meist meih nE:); auch SSaarbg hat den Positiv nE:št, Komparat. -šdər, Superl. dərnE:št [nī:št Fellerich; -e·i. Kirf, Palzem; -:- Greimerath] u. Trier-Hochwald Ruwert nE:gst, –ē:-, –gsdər, dərnE:gst, –ē:- [ne·i.gšt Züsch; n:st, –št, Komparat. -sdər, -šdər Kell Leiwen Lamparden Pluwig Reinsf Waldw; n:st, nE:gsdər Filzen Farschw]; Wittl meist nE:gst, –sdər, dərnE:gst [-ī:- Gransd Lüxem; nī:st GrLittgen Seinsf; -ē:- Gippenr] u. Bernk, Zell n: u. nE:gst [Merschd Wehlen -ī:-; Noviand n:gst; Schönbg n:st; Zell-Blankenr Reidenhsn -E:-; Hesw -ā:-, nE:sdər] u. Koch, Kobl n: u. nE:gst, gesteigert -sdər, –sdə [Koch vielfach nE:st]; Bitb-Herforst Speicher n:st, –sdər dərn:st [Speicher nī:sdər] u. Daun vielfach n: u. nE:st, –sdər, ət nE:st [-ī:- Mückeln Wallenborn; -ā:-, nE:sdər Meisbg]; SMay n: u. nE:gst (NMay nE:st), -sdər [nE:st, n:tər, ət nE:st Brenk; nE:št, –šdər Metternich] u. SAden noch n: u. nE:st, –stər, et nE:st [nā:st, nE:stər, –stə Virneb; n:ts, n·ə.r, nE:tst Ohlenhard; n:, n·ə.r, nE:stə Retterath; n:t, n:tər, jants n: Lind; NAden wie Rip]; auch Ahrw hat noch hier u. da dieselbe Doppelform: n: u. nE:s(t), nE:stər, ət nE:ts Hoffeld OZissen u. n:, Komparat. nE:s, n:tstə Schalkenb; n:, nE:dər, n:tstə Kirchsahr, n:, n:tər, nE:st Königsf; n:, nā:tər, n:tstə Gimming; das übrige Mosfrk hat n: [NWSaarbg, WBitb nō:), n·ə.r (meist mih no) [Trier-Mehring auch nē:stər u. -ō:-; Trier-Schleidw, Daun-OStadtf -ī:-; Trier-Aach Orenhf Clüsserath nī:gstən; Wasserliesch nī:šdən], n:stən [Trier-Mehring nē:stən, dərnē:st gegenüber n:st beinahe (auch Geizenbg), Bitb auch n:ĭχstən; nī·ə.r, nī:χstən Bitb-Matzen; nī:stər, n:stən Hosten, Prüm-Mürlenb; nī:stən Prüm-Oos; nī:gst- Ringhuschd; n:, n·ə.r, n:stən Lützkampen; nī:gstə Daun-Lissing Wallenborn]; daneben steht WMosfrk eine Form mit Umlaut nE:stər, –ē:-, nE:sten, –ē:-, -ī:- und ikst-, mit der Unterscheidung, dass diese Formen nur zeitl. u. im Sinne ‘in der Reihenfolge, in der Lage nächst folgend’ angewandt werden, während die -:-Formen nur im örtl. Sinne von ‘unter mehrern die kürzeste Strecke’ u. im verwandtschaftl. Sinne stehen (s. nächst) [Trier-Stdt hat für alle Anwendungen nur n:, nE:gsdər, dən nE:gsdən]; Westerw in SNeuw, SAltk n:, nE·ə.r, nE:gsdə (nE:sdə) [Neuw-Ginnersd n:sdə]; NNeuw, NAltk n:, n·ə.r (n:jər OAltk), n:sdə, -E:-, n:tsiə, n:gsdə; -E:- [n·ə.r, nsdə Altk-Grindel; n:šdə Breitschd; n:tər, n:tstə Dickend Kausen Kirchen Krunkel Peterslahr]; Siegld n, nǫ, nęjər, nęjsdə, –-; Rip n: [MülhRh-BGladb Dünnewald Herrenstrunden n:], n·ə.r, mehr n·ə.r, n:dər, –:-, –tər, ntər, –-; n:tstə, –:-, –-, –- [Schleid-Waldrf n:, nā:stər, nE:stə; Üdelhv nE:s, nE:stər, nE:stə; Kronenbg n:, n·ə.r, nE:stə; Hüngersd ət nE:s; Freiling nE:tstə; Dreiborn n:šdə; Keldenich n:tstə; Malm-Schönbg n:stə; vielfach Schleid, Monsch, Eusk, Bo, Dür, Sieg n:stə, –:-; Aach-Eilend Würselen no·u., no·u.ər, no·u.tstə; Broichweiden no·u., nø·u.jər no·u.tstə; Verlautenheide n:, n:wər, n:tstə; in Monsch auch n:dər, –.ə.-, n:tstə, –.ə.-, Monsch, Aach n:štə; neben n:tstə, –- steht Rip auch der Superl. n:kstə, –- im Sinne von ‘nächst folgend’]; Berg im OBerg in Waldbr n:, n·ə.r (ntər), n:stə, n:tstən [n:kstən Alzen]; Wippf n:, n:tər, ntstən, n:kstən [n:jər NWipper Schönborn Stdt]; Gummb n:, n, n·ə.r, –ə-, njər, ndər; n:kstən, –- [njəstən Bergneustdt Dannenbg Lantenb Pernze; nstən Mühle Rospe; n:tstən Homburgisch]; NBerg n:, nō: [Düss-Stdt n: u. n:], n:jər, –:-, –-, n:dər, –:-, –-, n:tstən, –:-, n:kstən, –:- [in Sol vielfach n:rdər, n:rtstən; Sol-Pattschd n:χdər, n:tstən; Düss-Hilden nndər, nnstən]; Eup no·u., no·u.dər, no·u.dstə; SNfrk n·ə. [Kref-Osterath n·ə.], n·ə.dər, n·ə.tstə, –- u. n·ə.r n:stə, –ǫ-, –·ə.- [Kref, Kemp, n·ə., n·ə.r u. n·ə.dər, ntstə, –ǫ- u. nkstə; Kref-Stdt n·ə.r, n·ə.rdər, nrtstə; Grevbr-Jackerath n:dər u. n:ndər; Kemp, Kref-Ld n·r.dər, nrtstə; Kemp-Lobberich ndər, n·ə.s; SAnton n·r.dər, n·ə.št u. n·r.ts; Dülken Breyell n·r.dər, n·ə.ks; Erk-Elmpt nadər, –ę-, nętstə; OKrüchten nę·r.dər nę·r.štə; Geilk-Brüxgen Gangelt n·ə.xdər; Lindern Würm n·ə.kstə; die Selfkant steigert auch n·ə.dər, n·ə.kst u. nur nī·ə.kstnǫbər (-nachbar); in SErk, MGladb neben n·ə.tstə auch n·ə.kste]; schon das SNfrk bevorzugt net wit, kort bei, was Klevld neben donn bej die Regel ist; Formen von n:, n, nr gehen bis Geld-Leuth Hartef Winternam Veerdt Pont Nieukerk, Mörs-Xanten Birten Neuk Rumeln Budbg Eversael, u. zwar gesteigert nǫdər, –-, nǫrdər, nǫs(t), –-, nəs(t), nǫrts, –-, ausserdem Klev-Üdem n, nǫdər, nǫtst; rrhn. an der Ruhr u. in Dinsl n, nō:, nər, njər, nkstə [ndər Dinsl-Spellen; ndər, ntstə Aldenr Möllen]; selbst Rees hat noch n, nr, gesteigert nər, nγər, nkstə [Drevenack Vrasselt ndər, nsten; Emmerich noch nγər, nstbe; Milling nbe] Adv., Adj.: 1. räuml. a. Adv. in der (die) Nähe; wit (feərn) on n.; de Lufballon es (steht) ganz n.; der Weg es ganz n.; diser W. es nöhter, der nöhtste ävver geht üvver N.; do häste't nöhts; ech han nöhter (ze gohn wie du); he stont et nöhts; dieser Ort es no bei N., der andere Ort es ävver noch nöhter; he wannt n. (nöhter, et nöhts) an (bei) der Kirch; gangk jet nöhter an dat Peərd (heran); et es n. bei ganz n.; bes n. an (bei) et Dorp; et woren n. an dusend Daler; n. dran n. derbei; van n. Rip, Allg.; nöhkes noh ganz n. Düss, Mettm; n.sichtig kurz- Ess. — Et is Mensch bei noch n. keiner weit u. breit, der es sehen, der helfen könnte Rhfrk, Mosfrk, — bei of n. Sieg, MülhRh; er es net n. on net bei Saarbr-Sulzb. — He es n. derbi geizig Altk-Birken, MGladb-Rheydt. — Doə kömmp de feər (fern ) of n. möt ut unmöglich Kemp. Wer vom Feier bleift zu weit, de friert zur Wanterszeit; wer gar ze n. tritt, get verbrannt; am Meddel as der beste Stand Eif (o. O.). De gäht (left) weit un scheisst n. er ist ein Prahler Bitb-NWeis, Prüm-Ihren. Beter wit jet te holen als n. nicks te han auch wenn mein Feld weit weg liegt, es ist mir doch lieber, als wenn ich überhaupt nichts besässe Kref-Osterath; bester fiərn jet ze hollen äls n. nicks ze krige Köln-Poulh. Wit von der Hangk (Hand) es n. be der Schad MGladb, Erk; weck van sengem Got (Gut) es n. bei sengem Schade Dür; we wick von se Erf, es n. be si Verderf Jül-Linnich. Mer geht besser n. an änen beim Scheissen als beim Holz reissen Saarl-Niedaltorf. — Do es mech der Kopp ze n. das lässt meine Ehre nicht zu, dazu bin ich zu stolz Düss, Neuss. Komm mich märr (nur ja) net för jet ze n.! mache keinen Anspruch auf einen Zuschuss an Mitteln Aach-Stdt. Der Ängstliche hät et Hetz (Herz) ze n. am Arsch liə Rheinb, Kobl. — Et Hemb es ene nochder as de Rock (Kiddel, Jipp) Mörs-Xanten, Allg. (s. Var. bei Hemd); et os noər Haut wie Hemm Prüm-Ihren. Dem es et Lache nöhder als et Grine (u. umgekehrt) (Krische) MGladb, Allg. Je nöhter de Quell, je klorer et Wasser Köln-Stdt. Je noəhder bei Ruəm, je schleəter der Kres Aach, Rip, SNfrk, Siegld, Saarl-Berus. Je nödder am Pohl (Pfuhl), je schleiter Mes (Mist) Grevbr-Otzenr. Je nöhter beim Kluster, je ärmer der Bor (Bauer) Köln-Stdt. Je nödder bi der Herberg, je bänger (banger, ängstlicher) för dem Tehrgeld Gummb-Berghsn. Jetz kunn mer der Sach at (schon) jet nöhder die Sache beginnt sich aufzuklären Rip, Allg.; setzt üch noəhder! Einladung zum Essen ebd.; stell dech jet nöhter! Rip, Allg.; me kann nit nöhger denken äs an sek selwer Elbf; sich va selvs noəhder gevve nachgeben Aach-Stdt; eine get noəhder stuəte (stossen) einem etwas zustecken, ihn unterstützen: eine de Vott (Gesäss) noəhder draəne einem liebedienerisch nachlaufen Eup; et geht mech n. an, ävver dech geht et nöhder an den Interessen oder Empfindungen Rip, Allg. — Von der Verwandtschaft; mer sen n. verwandt; mer stohn us n. in entfernterer V. oder in Freundschaft Rip, Allg. — Von seelischen Empfindungen; et geht em (ze) n. zu Herzen; dat wor em ze n. widerstrebte ihm; enem ze n. kommen ihn beleidigen Rip, Allg.; dat geng mich ze n., äls of et mi eige Vadder gewess wür Ausdr. der Anteilnahme an dem Geschicke, das Angehörige eines Freundes betroffen hat Aach; dat äs mer ze n. gesat es beleidigt mich, das lasse ich mir nicht sagen Sieg; et n. legen han empfindlich sein Schleid-Dreiborn; einem get te n. dohne zu leid tun, wehe tun Eup; den deht sech selwer ze n. es tut ihm leid Prüm-Mürlenb. — b. Adj. ene n. Weg; der nöhtste W. der am kürzesten dahinführt (s. bei ‘nächst’ Unterscheidung der Bed.). Gradus ös der nöhste Weig Bo-Dransd. En nohen Fründ es besser äs en widden Broder Wippf-Thier. Jeder es sich selvs der Nöhtste (u. s. nächst) Rip. Loss et alt bim Nähjste! hüte dich vor Übertreibung Siegld. Mer brueh ja nit fer (fern) ze gohn, für et Nöhtste nit ze sehn gesagt, wenn jmd. einen verwickelten Apparat in Bewegung setzt für eine Sache, die sich sehr einfach erledigen liesse Neuw-Asb. — Verwandtschaftl.; wat es der dann Nohs gestorve; Pitter es ons et nöhts Famillije; mer sen net op de Kirmes gelade, un mir sen doch de Nöhtste derzo Rip; de es dem noch n. Familli SNfrk. — 2. zeitl. nur Adv. (adj. nur Formen von nächst, nickst, niest; s. nächst, oder mehr ander). a. in der Wend.: Et es n. an drei Uhr; send et at zwei U.? Antw.: et es n. dran es fehlt nicht viel dran; et es (su) n. dran, dat he küt (udgl.); he es n. an de dressig (30 Jahre). — b. bald, beinahe; mer send noh do; den Stock hätt ech n. vergeissen; du bes n. üəver den Hongd, dann kümmste ok noch üəwer den Stert Sieg-Leuschd u. so Berg; n Sol-Schlebusch; sihr noh Rip, Mosfrk, Siegld; nE: Merz-Saarhölzb; nohst (sihr-) Trier-Geizenbg Mehring, Bitb-Speicher; nöhches Mülh-Rh-Lützenk; nöhkes Elbf, Sol, Mettm (u. allige n.), Duisb, Mörs-Frimmersh; so (sə) noh (nöhkes) Ruhr, Mörs-Frimmersh Neuk. RA.: Noh schüsst gen Kroh (Krähe)! dem gesagt, der ‘beinahe (noh) hätte ich’ im Munde führt; n. es nit do! Berg. — c. in der Wend.: (Et wor) su noh, wie (dat) et ruhrt (rührte), hätte em Wasser gelege, do log he do, on he wär gefalle beinahe, es fehlte nicht viel dran, verb. mit dem Conj. oder Indic. Westerw, RRip, Berg; so n., dat et bevte un rohrte Lennep-Radevormwald; noəhgeroərt Eup; schlohnsnoh komen se anənanner beinahe hätten sie sich geschlagen Sieg-Ägid. — d. noh drop bald darauf Sieg. — e. tsən:tsĭχ sehr bald, schnell, gehörig; wenn en al Hot (Rückentragkorb) rose (rasend) wird, da w. se zenohzig r. von der Liebestollheit alter Leute Prüm-Mürlenb 1860. — f. onjən:rkəs (< n:rkəs u. onjəvE·ə.r) ungefähr, bald Kref-Stadt, Kemp-Hüls.
11924 Zeichen · 262 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nâheadv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    nâhe adv. goth. nêhva , ahd. nâho Graff 2,1002. nahe, mit dativ. 1. in der nähe, in die nähe, eigentlich u. übertragen. …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    naheF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    nahe , F. Vw.: s. nāhe

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nahe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Nahe ,

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nah(e)

    Goethe-Wörterbuch

    nah(e) vereinzelt Großschr (zB 39,111,17 ); in Flexion öfter apokopiert; Zusammenschr ‘nächstenmale’ ( 14,69 Vs 1386 ), …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nahe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Nahe , Nebenfluß des Rheins, entspringt bei Birkenfeld, mündet nach 16 Ml. bei Bingen.

  6. modern
    Dialekt
    Nahef.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Nahe f. : linker Nebenfluß des Rheins, Noh [verbr. NPf]; merrem Nache iwwer die N. fahre [ RO-Duchr ]. WR.: Die Gewirrer…

  7. Sprichwörter
    Nahe

    Wander (Sprichwörter)

    Nahe 1. Ich bin mir selbst näher als ein Freund. 2. Je näher, je später. – Simrock, 7302; Körte, 3153. Wird wol allgemei…

  8. Spezial
    nahe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    na|he I adv. 1 (nicht weit entfernt) davijin, dlungia, daimpró, pormez 2 (zeitlich: bevorstehend) dlungia, daimpró II pr…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nahe

67 Bildungen · 63 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

nahe‑ als Erstglied (30 von 63)

Nahefisch

SHW

Nahe-fisch Band 4, Spalte 903-904

Nahemühle

SHW

Nahe-mühle Band 4, Spalte 903-904

Nahewacke

SHW

Nahe-wacke Band 4, Spalte 907-908

nheªre

WWB

nahe·are

na-heªre Adv. [verstr.] nachher, später. Nohēä gïet ’t niks mä ( Dor Wl ). — Sprichw.: Nohers ess man jümmer kloiker ( Det Is).

nahebei

DWB

nahe·bei

nahebei , adv. verstärktes bei, gleich nahe bei. 1 1) ganz, dicht dabei: nahebei, proxime Stieler 143 ; hie nahebei in der nehe. Fischart Ga…

nahebi

ElsWB

na he bi [nùpí Z. ] Adv. nahebei, ungefähr: Dis wurd n. d e r letst sin!

nah(e)bringen

GWB

nahe·bringen

nah(e)bringen einmal subst ‘jdm etw n.’ iSv jdn mit etw bekannt, vertraut machen, auch: jds Interesse, Neigung für etw wecken bin..glücklich…

Nahedabei

Campe

nahe·dabei

◎ Х Das Nahedabei , o. Umend. u. Mz . so viel als das Beinahe . S. d. (Das Accessit ). C.

nahedringen

GWB

nahe·dringen

nahedringen Getrenntschr iSv (intensiv) ergründen, erforschen; mBez auf die Spiraltendenz der Pflanzen N13,100,28 Morph Plp~N7,343 SpiralTen…

nah(e)fern

GWB

nahe·fern

nah(e)fern als expressiv-oxymoronartige Wortbildung [ mBez auf lebensgefährliche Erkrankung im Jan 1801 1) ] Da ich von der nahfernen [〈nahe…

nahegehen

RDWB1

nahe·gehen

nahegehen затрагивать / затронуть; волновать / взволновать; не оставлять / не оставить равнодушным устойч. ; принимать, воспринимать что-л. …

nahegesinnt

DWB

nahe·gesinnt

nahegesinnt , partic. gesinnungsverwandt: dasz die nahegesinnten, die unter sich nicht einig sind, dann sogleich zusammentreten, wenn es geg…

Nahegesinnte

GWB

Nahegesinnte [ mBez auf eine Rezension von Reinhold zu Krug ] daß die Nahegesinnten, die unter sich nicht einig sind..sogleich zusammentrete…

nahehalten

GWB

nahe·halten

nahehalten Getrenntschr ‘sich (an) einer Sache n.’ a iSv als gleichwertig erachten; in Personifizierung Die deutsche Sprache..schließt sich …

Nahehin

Campe

nahe·hin

Nahehin , adv . beinahe. Die Gesellschaft mochte nahehin aus dreißig Personen bestehen.

Naheim

MeckWB

nah·eim

Naheim m. Oheim bei Mantz.: een Naheim cognatus, angräntzender der Familie Ruh. 25, 71; vorgetretenes n vom Artikel.

nah(e)kommen

GWB

nahe·kommen

nah(e)kommen 3.PersSg Präs vereinzelt -kömmt 1 sich einem bestimmten Entwicklungsstand od den Eigenschaften, dem Aussehen, der Struktur eine…

Nahekribbelcher

RhWB

Nahe-kribbelcher -iw- Kreuzn-Waldböckelh Pl.: dass.

nahelegen

RDWB1

nahe·legen

nahelegen (Lakune) j-m einen Gedanken ~ - подсказать кому-л. мысль; популярно объяснить разг. Wir haben ihr nahegelegt, dass sie mit uns koo…

naheliegen

RDWB1

nahe·liegen

naheliegen напрашиваться перен. der Gedanke liegt nahe, dass ... - напрашивается мысль, что ... es stellt sich die naheliegende Frage, ob...…

nahe als Zweitglied (2 von 2)

beinahe

DWB

bein·ahe

beinahe , was beinach, propemodum, circiter: bei nahe in halber hufen ackers, die ein joch treibet. 1 Sam. 14, 14 ; ein stat in Galilea, bei…

Beynahe

Adelung

bey·nahe

Beynahe , besser bey nahe, S. Bey III. und Nahe.

Ableitungen von nahe (2 von 2)

genâhe

BMZ

genâhe swv. nahen. nur intrans. ir lîp nie speres orte genâhte W. Tit. 148,4. kein lebender man genâhen den wîben dâ getorste troj. kr. 1623…

Unnahe

Campe

Unnahe , adj . u. adv . nicht nahe. »Es ist dem Tag unnahen .« Manessen Minnes.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „nahe". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nahe/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „nahe". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nahe/rhwb. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nahe". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nahe/rhwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_nahe_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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