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Mulde

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
Anchors
20 in 17 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Mulde

Bd. 4, Sp. 263
Mulde, Nebenfluß der Elbe, entsteht aus der Zwickauer M. (im voigtländischen Gebirge) u. der Freiberger M. (bei Graupen in Böhmen entspringend), mündet nach 38 Ml. bei Dessau.
176 Zeichen · 5 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MULDEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    MULDE swf. ( ? ) gehört etymologisch wohl zu maln, der mehltrog, dann allgemein eine art von gefässen, namentlich zum re…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mulde

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Mulde , plur. die -n, Diminut. das Müldchen, Oberd. Müldlein, eine Art hölzerner Gefäße, welche länglich ausgehöhlt …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Mulde

    Goethe-Wörterbuch

    Mulde 1 flaches, meist länglich-ovales, trogähnliches Gefäß, hier als Transportbehältnis; pl [ betr sog ital Dachung im …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Mulde

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Mulde , Nebenfluß der Elbe, entsteht aus der Zwickauer M. (im voigtländischen Gebirge) u. der Freiberger M. (bei Graupen…

  5. modern
    Dialekt
    Muldef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Mulde f. : 1. a. 'Trog, in dem der Brotteig angerührt und geknetet wird', Muhl (mūl) [verbr. NWPf westl. WPf SWPf manche…

  6. Spezial
    Mulde

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Mul|de f. (-,-n) 1 (Bodensenke) fop (fops) m. , fopa (fopes) f. 2 (kleine Vertiefung im Gelände) cöna (cönes) f. , ciadi…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mulde

49 Bildungen · 46 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

mulde‑ als Erstglied (30 von 46)

muldeins

KöblerGot

mulde·ins

muldeins , Adj. (a) nhd. von Staub, irdisch ne. of earth, of dust, earthly ÜG.: gr. χοικός; ÜE.: lat. terrenus Q.: Bi (340-380) I.: ? Lüs., …

Muldenbank

RhWB

mulden·bank

Mulden-bank mō:l- Koch-Weiler f.: B., auf die die Backmulde gestellt wird.

muldenblei

DWB

mulden·blei

muldenblei , n. blei wie es aus der mulde gekommen, noch unverarbeitetes blei. Jacobsson 3, 100 a . dafür auch mullenblei. ebenda; mollenble…

muldenförmig

DWB

mulden·foermig

muldenförmig , adj. von der form einer mulde: ein kleines bergwasser, das in einem muldenförmigen unfruchtbaren thal nach der Rhone zuflosz.…

Muldengekräps

RhWB

Mulden-gekräps mū:ljəkrE:ps Prüm-Ihren n.: die aus der Backmulde zusammengekratzten Teigreste.

Muldengeld

DRW

mulden·geld

Muldengeld, n. Abgabe für Erzförderung; Gebühr für eine Erlaubnis im Bergbau, die nach Mulden (II) berechneten Erzmengen für eigene Rechnung…

Muldengeschirr

RhWB

mulden·geschirr

Mulden-geschirr mō:ləjəšę·r. Altk-Horhsn n.: die Geräte beim Teigansetzen, de M.schwöng u. de M.krätz.

Muldengeschräppels

RhWB

mulden·geschraeppels

Mulden-geschräppels mō:ldə- mErft; -jəšrępsəlts uErft, oNiers; mō:ləjəšraps Dür-Gey ; -ęps Aden-Siebenb , Ahrw-Vettelhv ; -jəšrępəlts Dür ; …

muldengewölbe

DWB

mulden·gewoelbe

muldengewölbe , n. tonnengewölbe, welches an beiden enden mit einem halben kugelgewölbe geschlossen ist. Jacobsson 3, 100 a . auch ein kreuz…

Muldengewölbe

Herder

Muldengewölbe entstehen wie die Kreuzgewölbe (s. d.), wenn 2 Gewölbe einander durchschneiden, aber die Gratbogen bilden vertiefte Curven.

Muldenhauer

DRW

mulden·hauer

Muldenhauer, m. zünftiger Handwerker, der Mulden anfertigt moldenhouvere (Jo[hannes]) 1345 uö. Åsdahl-Holmberg,NdHdw. 244 die ebbesche zu W.…

Muldenhütten

Meyers

mulden·huetten

Muldenhütten ( Muldener Hütten ), Fabrikort in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Freiberg, zur Gemeinde Hilbersdorf (s. d. 2) gehörig, an d…

Muldenkammer

RhWB

mulden·kammer

Mulden-kammer mū·ə.lkāmər Heinsb-Breberen f.: K. zum Aufstellen von Milchgeräten, der Backmulde, zum Bewahren von Lebensmitteln.

Muldenkarre

RhWB

mulden·karre

Mulden-karre mōləkarə Goar-Morshsn , Simm-Sabershsn ; mōl- Buch , Zell-Hesw ; mūlə- Simm-Corw Frankw Gödenr m.: zweiräderige Kasten-, Rumpfk…

Muldenklötzchen

RhWB

mulden·kloetzchen

Mulden-klötzchen mū:ləglEtsχən Trier-Pfalzel n.: das aus den Teigresten hergestellte Gebäck, bes. der mit den Teigresten umbackene Apfel.

Muldenkrape

RhWB

mulden·krape

Mulden-krape mō:lə(n)gr:p(ən), mū:-, –grE:bχən Saarbg , Trier , Wittl , Bitb , Prüm , Daun [ mō:lgr- Trier-Gilzem Igel , Daun-Tettschd , Bi…

Muld(en)kratze

PfWB

mulden·kratze

Muld(en)-kratze , Muld(en)-krätze f. : 'Gerät zum Auskratzen der letzten Teigreste aus dem Backtrog', Muhldkratz [ KL-Stelzbg ], Muld- [ LA-…

muldenkratzer

DWB

mulden·kratzer

muldenkratzer , m. trogscharre, um den backtrog vom angehängten teig zu reinigen: muolteisen, radula, muoltenschaber, muoltenkratzer Maaler …

muldenlinie

DWB

mulden·linie

muldenlinie , f. , bergmännisch, eine durch die tiefsten punkte einer mulde gelegte linie. Veith bergwb. 344 .

Muld(en)pferd

PfWB

mulden·pferd

Muld(en)-pferd n. : 'Pferd, das den Muldenkarch zieht'. a. 1545 (Abschrift 1601-1629): Item das multen Pferdt hat macht In der Ahnfahrt vff …

mulde als Zweitglied (3 von 3)

bademulde

DWB

bade·mulde

bademulde , f. wanne zum baden des kindes: die kinder sind aus der bademulde zu tode gefallen. Weise comöd. 223 ; meine tochter ist mir nich…

Bleymulde

Adelung

bley·mulde

Die Bleymulde , plur. die -n, in den Schmelzhütten, eine in Gestalt einer Mulde gegossene Bleymasse.

dachmulde

DWB

dach·mulde

dachmulde , f. ein schräger kasten für den kalk den die dachdecker gebrauchen, daher auch dachkasten genannt. er wird mit einem haken an ein…