lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Leder

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
23 in 20 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
245
Verweise raus
86

Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Leder

Bd. 2, Sp. 1872
Leder 1. Altes Leder will viel Schmiere. n.: Gammel lædder vil have meget smøre. (Prov. dan., 371.) 2. Am leder lernt der Hund endlich das kalb gar essen. – Henisch, 888, 56; Petri, II, 13. 3. Aus eines andern Leder ist gut Schu machen. – Eyering, I, 148. 4. Aus eines andern Leder kann man breite Gürtel schneiden. – Winckler, XII, 41. Böhm.: Z cizí kůže dobře jest široký řemen krájeti. (Čelakovsky, 183.) Lat.: De alieno ludis corio. (Philippi, I, 111; Tappius, 104a.) 5. Aus fremdem (gestohlenem) Leder ist gut Riemen schneiden. – Pistor., VI, 75; Simrock, 6275; Kern, 3732; Lohrengel, I, 64; Braun, I, 2201. Mit fremdem Gut freigebig sein. Die Litauer: Aus fremdem Fell ist wolfeil breite Sandalen schneiden. Die Esten: Wenn eine fremde Haut vor ihm liegt, so schneidet er wol zwei grosse Riemen; aus seiner eigenen schneidet er kein Riemchen. (Reinsberg IV, 98.) Frz.: Faire du cuir d'autrui large courroie. (Bohn II, 18; Lendroy, 522; Cahier, 152; Kritzinger, 184a.) Holl.: Het is goed snijden riemen uit eens andermans leêr. (Bohn II, 324.) – Van een anders leêr is goed riemen snijden. (Bohn II, 340.) It.: Del corio d'altrui si fan larghe stringhe. (Bohn II, 91.) Lat.: Alienum tergus in latas dissecare corrigias. (Philippi, I, 19.) – De alieno liberalis. (Seybold, 114.) Lit.: Isz swetimós Skurós nc Iszkada rĕszt. Schwed.: Got skära breda remnar af annars hud. (Grubb, 248.) Span.: De cuero ageno correas largas. (Bohn II, 211.) – De piel agena larga la correa. (Bohn II, 212.) 6. Aus fremdem Leder schneiden ist keine Schande. 7. Aus kurzem Leder kann man keine langen Riemen schneiden. – Altmann VI, 453. 8. Auss bösem Leder macht man kein gute Schuh. – Lehmann, 509, 7. 9. Böss leder, böss schueh. – Nas, 72b. 10. Böss Leder, böss Wahre zu Peltzen. – Petri, II, 51. 11. Das Leder stelen vnd die Schueh vmb Gottes Willen geben ist ein schlechter Gottesdienst. – Petri, II, 67. 12. Dat geit Lêr (Ledder) um Lêr (Ledder), brüdst (oder: sleist) du mi, ik brüde (sla) di wêr (wedder). (Ostfries.) – Bueren, 93; Eichwald, 1160; Frommann, II, 543, 199; Goldschmidt, 95; Richey, 149; Deecke, 10; Hauskalender, I; für Oldenburg: Firmenich, I, 232, 1; für Pommern: Dähnert, 270a; hochdeutsch bei Körte, 3737; Heinsberg III, 56. Wie du mir, so ich dir. In Rendsburg: Leerer um Leerer. Holl.: Leêr om leêr, sla je mij, ik sla je weêr. (Harrebomée, II, 12.) 13. Ein Leder gibt dem andern nach. Böhm.: Kůže kůži povolí. (Čelakovsky, 38.) 14. Ein ungegerbt Leder wird nicht wohl verkauft. Kinder ohne gute Erziehung finden nicht leicht ein Unterkommen. 15. Es ist ein Leder, sagte der Kerl, und küsste die Magd auf den Arsch statt auf den Mund. 16. Es wird nicht aus allem Leder Juchten gemacht. – Altmann V, 117. 17. Et is kein Lear säu hart, et niemt Smear an. (Westf.) Im Bezug auf Bestechlichkeit. 18. Fremdes Leder schneiden ist wohlfeil. 19. Frisch vom Leder ist halb gewonnen (gefochten). – Lehmann, II, 173, 33; Körte, 3733; Simrock, 6277; Braun, I, 2200. 20. Gut Leder dehnt sich. Engl.: Raw leather will stretch. (Bohn II, 127.) 21. Gut Leder dehnt sich, sagte die Dirne, als sie morgens vom Tanz kam. 22. Je dicker das Leder, je leichter es bricht. 23. Leder fressen lernt Hündchen am Riemen. – Lohrengel, I, 469. 24. Leder will gegerbt sein. 25. Man flicke ein altes leder wie man wil, so bleibt's doch alt leder. – Petri, II, 446; Gaal, 1080. 26. Man soll nicht das Leder stehlen und die Schuhe um Gottes willen vergeben. – Pistor., VI, 16; Graf, 286, 30. 27. Niemand kann auss bösem Leder gute Schuh machen. – Petri, II, 495. 28. 'S Läder wird wolfel, d' Kälber strecket si. – Sutermeister, 70. Von denen, die sich auf unziemliche Art und Weise dehnen und strecken, sich's gar zu bequem machen und den Anstand in ihren Stellungen ganz vergessen. Frz.: Le cuir sera à, bon marché, les veaux s'étendent. (Kritzinger, 290a.) Holl.: Het leêr zal goedkoop worden, de kalveren rekken zich uit. (Harrebomée, II, 12.) 29. Schlechtes Leder, schlechte Schuhe. – Körte, 3734; Gaal, 1079; Simrock, 6273; Braun, I, 2199; Reinsberg III, 62. n.: Af ondt leder giøres slemme skoe. – Af grovt garn, grovt lærret. (Prov. dan., 378.) It.: Di mal erba non si fa buon fieno. (Gaal, 1079.) 30. Ût Andermanns Lêer es gud Riemen schniën. (Meurs.) – Firmenich, I, 401, 57; für Ovelgönne: Firmenich, III, 25, 26; für Gladbach, III, 516, 42; ostfriesisch bei Bueren, 1188; Eichwald, 1161. In Pommern: Ut andrer Lüde Ledder is gôd Reme sniden. (Dähnert, 270a.) 31. Ût fremmen Leder is gaud Reimen snîen. – Schambach, II, 385. Aus anderer Leute Kasten ist es leicht mildthätig und freigebig zu sein. (S. Beutel 6-9.) 32. Von eins andern leder ist gut schuch schneiden. – Tappius, 104b. 33. Von geschmirtem leder scheidt der hundt nit gern. – Franck, II, 70a; Gruter, I, 70; Petri, II, 580; Lehmann, II, 793, 138; Tappius, 84a; Sutor, 151; Eiselein, 329; Simrock, 6276. 34. Von hartem Leder kann man keine weichen Schuhe machen. – Altmann VI, 479. 35. Vth (van) eins anderen leder is gut breide riemen snyden. – Tappius, 104b. 36. Wäre das Leder breit genug, so dürft's der Schuster nicht zwicken. »Wäre das Leder bereit genug, so dörffts der Schuster nicht in Zänen vmbziehen.« (Fischart, Gesch., in Kloster, VIII, 64.) 37. Wéi dat Lêer hält, is säu schüllig äs de Déiw. (Sauerland.) 38. Wenn das Leder nicht zu Pantoffeln reicht, so schneide keine Stiefeln zu. 39. Wenn man vom Leder spricht, so erschrickt das Kalb. Die Russen: Wenn man vom Leder spricht, läuft es dem Kalbe kalt über den Rücken. (Altmann, V, 92.) 40. Wer Leder gerbt, der soll nicht Schuhe machen. – Graf, 503, 132. Seitdem sich die einzelnen Innungen und Zünfte abgeschlossen, war die Vereinigung mehrerer Gewerbe in Einer Hand regelmässig untersagt. Wer braut, darf nicht backen, wer gerbt, nicht schustern, wer schustert, nicht gerben. Mhd.: Wer ledder gerwert, der sal nicht schu machen unde der schumacher sal nicht gerwen. (Ortloff, V, 7, 1.) 41. Wer Leder schneiden sieht, möchte auch gern einen Riemen haben. Holl.: Die leder ziet znijden, vraagt naar eenen riem. (Harrebomée, II, 11.) 42. Wer vom Leder einer Mönchsnase Winterstiefeln hätte; der möcht' getrost nach Austern fischen, denn sie würden kein Wasser fangen. – Klosterspiegel, 44, 15. 43. Willst du weich Leder, so gerbe die Häute brav. 44. Wo kein Leder ist, da gibt's keine Schuhe. – Sutor, 416. Lat.: Causa debet praecedere effectum. (Sutor, 416.) 45. Wo man Leder schneidet, da will jeder einen Riemen haben. Frz.: Qui cuir voit tailler, courroye en demande. (Bohn II, 49; Leroux, II, 294.) 46. Das Leder beim Schuster, das Tuch beim Schneider kaufen. Der Morgenländer sagt: Vom Kamel Disteln fordern. Die Perser: Einen Witwer um einen Ehemann bitten. Eisen vom Nadler kaufen. Die Russen: Beim Hunde nach den Kolatschen fragen. Rosen von der Brennnessel verlangen. Die Kahlen um eine Locke bitten. Die Böhmen: Talg am Sauerampfer suchen. (Reinsberg IV, 70.) 47. Das Leder stehlen und die Schuhe um Gottes willen vergeben. – Simrock, 6274; Körte, 3735. So wurde 1825 in Paris der grösste Theil der Pacht für die Spielbanken zur Unterstützung der Kirchen und Hospitäler verwandt. (Zeitung für die elegante Welt, Leipzig 1825, S. 1558.) Die Spanier: Das Schwein stehlen und die Füsse um Gottes willen geben. Sie stehlen das Schwein und geben die Füsse als Almosen. Die Basken: Unxo ist ein Almosengeber, er gibt den Armen die Füsse des gestohlenen Schweins. Die Czechen: Du bist freigebig wie der heilige Manota, welcher die Eier hart kochte und den Armen die Brühe (davon) gab. (Reinsberg IV, 100.) Engl.: To steal the goose and give the giblets in alms. Holl.: Ik stal het leêr, en geef de shoenen om Godswil (Harrebomée, II, 12.) Span.: Hurtar el puerco y dar los piés por Dios. (Masson, 44.) 48. Dat Ledder stelen un armen Lüden Schô davan maken. – Dähnert, 270a. Mit gestohlenem Gute mildthätig sein. 49. Einem auf dem Leder sitzen. Holl.: Hij zal hem wel op 't leêr zitten. (Harrebomée, II, 12.) 50. Einem das Leder gerben (versohlen, über das Leder kommen). Ihn derb durchprügeln. 51. Einem das Leder über die Ohren ziehen. – Frischbier2, 2382. 52. Einem dat Leader wasken. (Westf.) Ihn derb prügeln. 53. En Stück Ledder vun Minsch, wie en leddern Herrgott. – Schütze, III, 17.) Ein elender Mensch. 54. Er hat sehr ungeschmeidig Leder zu schaben. – Waldis, IV, 67. 55. Er ist nicht das Leder werth. – Frischbier2, 2383. 56. Er ist nicht vom Leder, sondern von der Feder. 57. Er schneidet aus jedem Leder Riemen. 58. Er würde gern das Leder fressen, weil er die Leplein so gierig verschlinget. – Schottel, 1119b. 59. Er zieht gleich (leicht) vom Leder. Ist immer schlagfertig, kurz angebunden, geräth leicht in Zorn. Frz.: La soutane de cet homme ne tient qu'à un bouton. – Son épée ne tient point dans son fourreau. (Kritzinger, 88 u. 281b.) 60. Gut Leder zum Maule haben. Frz.: Avoir bon bec. – Avoir le bec bien affilé. (Kritzinger, 13a u. 65b.) 61. Ich werde dir 's Leder lüften. (Nordböhmen.) Androhung von Prügeln. (S. Kopf 592 u. 762.) 62. Ick war di dat Ledder garwen. – Dähnert, 270a. Ich werde dich durchprügeln. 63. Ick war di up't Ledder kamen. – Dähnert, 270a. 64. Is he von gûdem Ledder, su kummet he wol wedder. (Holst.) – Richey, 149; Schütze, III, 17; Körte, 3736; für Pommern: Dähnert, 270a. Ist der Schuldner ehrlich, so entläuft er mir nicht. 65. Leder gerben. – Agricola II, 136. 66. Man muss ihm hinder's Leder wischen. »Daher komts, dass man sagt: ...es juckt jhm die Haut, man muss sie jhm gerben, man muss jhm mit eim Eychenen Flederwisch die Läus absträlen, man muss jhm hinders Leder wischen.« (Fischart, Gesch., in Kloster, VIII, 360.) Lat.: Luditur de ipsius corio. (Fischart, Gesch.) 67. Man muss ihm 's Leder gerben. (Rottenburg.) 68. Na, ön dinem Ledder micht ök ok nig stöcke. – Frischbier2, 2385. Zu einem, der viel Sorge hat oder von Strafe bedroht ist. 69. Sie sind beide eines Leders. In dem Sinne: eines Schlages, über einen Leisten. Frz.: Ils sont frappés à un même coin. (Kritzinger, 153b.) 70. 'T is all so as dat Ledder is. – Fr. Reuter, Ut mine Stromtid (Wismar 1863), II, 47. 71. Vom Leder ziehen. – Herberger, I, 810; Eiselein, 416; Braun, I, 2202. Nämlich das Schwert aus der Scheide. Holl.: Hij trekt van leêr. (Harrebomée, II, 12.) 72. Was Leder und Zeug hält, laufen (fressen, arbeiten u.s.w.). – Frischbier2, 2384. 73. Wider einen vom Leder ziehen. – Mathesy, 356b; Parömiakon, 844. [Zusätze und Ergänzungen] 74. Böss leder kan man nit bass erkennen wie in regenwasser. »Also die in widerwertigkeit vngedultig seynd, darbey erkennt man ire vnvolkommenheit.« (Granatapfel, 106a, 1.) 75. Leäder helt weäder. (Neumark.) – Engelien, 221. Empfiehlt feste Stoffe zu Kleidungsstücken und keinen Flitter. 76. Leder um Leder, sagte die Katze und frass die Maus. »Weil sie einen alten Schuh angenagt hatte.« (Ueber Land und Meer, 1877, S. 630.) 77. Man muss das Leder nehmen, wo man's findet, sagte der Schuster und schnitt in eine fremde Haut. Holl.: Men moet roeijen met de riemen, die men heeft, zei de riemsnijder, en hij sneed riemen uit eens anders leêr. (Harrebomée, II, 219b.) 78. Ungegerbt Leder lässt sich nicht hantiren. Von einem Menschen ohne Bildung und gute Erziehung. 79. Wer das Leder stiehlt und gibt die Schuhe um Gottes willen, der verdienet mit seinem Almosen den Galgen. – Wirth, I, 472. 80. Da kam man uns so hart auf das Leder. – Pauli, Schimpff, 445. 81. Einem ans Leder kommen. – Simplic., I, 547.
11585 Zeichen · 394 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    LËDERstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    LËDER stn. leder. ahd. lëdar Graff 2,203. — MS. 2,76. b. steht leider und Maßm. denkm. 146. a. reimt mæder. swarz sam ei…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lēder

    Mittelniederdeutsches Wb. · +2 Parallelbelege

    ~lēder Hopfenauflader , -arbeiter. —

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lêder

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Lêder , des -s, plur. doch nur von mehrern Arten oder Quantitäten, ut nom. sing. die zubereitete oder gegärbte Haut …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Leder

    Goethe-Wörterbuch

    Leder 1 (gegerbte) Tierhaut a als Rohstoff zur Weiterverarbeitung Dem Hauptbedürfnis an Schuhen und Stiefeln wurde dadur…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Leder

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Leder , die durch Gerben verarbeiteten Thierhäute, s. Gerben.

  6. modern
    Dialekt
    Lëder

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Lëder [Látər S. O. Bf. Uttenh. ; Latər U.; Lætər Str. W. ] n. 1. Leder. Rda. Uf s L. gë be n durchprügeln ( früher trug …

  7. Sprichwörter
    Leder

    Wander (Sprichwörter)

    Leder 1. Altes Leder will viel Schmiere. Dän. : Gammel lædder vil have meget smøre. ( Prov. dan., 371. ) 2. Am leder ler…

  8. Spezial
    Leder

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Le|der n. (-s,-) 1 (grobe gegerbte Tierhaut) coran (-s) m. 2 (feinere gegerbte Tierhaut) pel (pels) f. 3 ‹sport› (Fußbal…

Verweisungsnetz

247 Knoten, 243 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 8 Hub 3 Wurzel 1 Kompositum 223 Sackgasse 12

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit leder

411 Bildungen · 318 Erstglied · 90 Zweitglied · 3 Ableitungen

leder‑ als Erstglied (30 von 318)

Lederapfel

SHW

Leder-apfel Band 4, Spalte 229-230

Lederbelle

SHW

Leder-belle Band 4, Spalte 229-230

Lederbirne

SHW

Leder-birne Band 4, Spalte 229-230

lederblind

SHW

leder-blind Band 4, Spalte 229-230

Lederdecke

SHW

Leder-decke Band 4, Spalte 229-230

Ledereimer

SHW

Leder-eimer Band 4, Spalte 229-230

Lederfett

SHW

Leder-fett Band 4, Spalte 229-230

Lederfritz

SHW

Leder-fritz Band 4, Spalte 229-230

Ledergurt

SHW

Leder-gurt Band 4, Spalte 229-230

Lederhelm

SHW

Leder-helm Band 4, Spalte 231-232

Lederhose

SHW

Leder-hose Band 4, Spalte 231-232

Lederhut

SHW

Leder-hut Band 4, Spalte 231-232

Lederkappe

SHW

Leder-kappe Band 4, Spalte 231-232

Lederlack

SHW

Leder-lack Band 4, Spalte 231-232

Lederleine

SHW

Leder-leine Band 4, Spalte 231-232

Ledersack

SHW

Leder-sack Band 4, Spalte 231-232

leder als Zweitglied (30 von 90)

Abdêckerlêder

Adelung

abdecker·leder

Das Abdêckerlêder , des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut nom. sing. dasjenige Leder, welches von dem Abdecker dem gefallenen Viehe a…

Alaunlèder

Adelung

alaun·leder

Das Alaunlèder , des -s, plur. inusit. bey den Lederarbeitern, weißgares Leder, oder solches, welches mit Alaun und Salz gar gemacht worden.…

alleder

Idiotikon

alle·der

alleder Band 1, Spalte 170 alleder 1,170

arschleder

DWB

arsch·leder

arschleder , n. succinctorium fossorum in fodinis, unanstöszige benennung des leders, das die bergknappen bei ihrer arbeit anschnallen.

beddekleder

KöblerMnd

beddekleder , N. Vw.: s. beddeklēt*

bergleder

DWB

berg·leder

bergleder , n. subligaculum e corio nates tegens, arschleder; figürlich, da Luigi sich gegen die bilder kehrte, und die vorhänge oder bergle…

blendleder

DWB

blendleder , m. blende am pferdezaum, augenhut.

Bulle (der)

Wander

bull·eder

Bulle (der) 1. Bulla, währ di, Oessa stött di. ( Ukermark. ) Bulle, wehr' dich, der Ochse stösst dich. Man will damit dem Angegriffenen sage…

Daumenlêder

Adelung

daumen·leder

Das Daumenlêder , des -s, plur. ut nom. sing. ein Ring von starkem Leder, welchen die Schuster an dem Daumen der rechten Hand haben, den Dra…

Edle (der)

Wander

edle·der

Edle (der) Der Edle zürnt nicht lange. – Simrock, 1773. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Des Edeln Worte und Thaten klingen nach Jahren wieder.

Faule (der)

Wander

faul·eder

Faule (der) 1. Biss ein fauler die feder schneid und das Papier bricht, hat ein rüstiger schon einen brief gefertigt. – Petri, II, 46. 2. Bi…

Flêcklêder

Adelung

fleck·leder

Das Flêcklêder , des -s, plur. inus. starkes Roß- und Ochsenleder, welches zu Sohlen und Flecken an den Absätzen gebraucht wird.

G(e)fleder

Idiotikon

G(e)fleder Band 1, Spalte 1173 G(e)fleder 1,1173

gaganleder

KöblerAhd

gagan·leder

gaganleder , st. N. (a) nhd. „Gegenleder“, Auslauf des Sattelbogens, Teil des Sattelzeuges ne. leather on the opposite side ÜG.: lat. (supra…

garleder

DWB

gar·leder

garleder , n. weiszgares leder, vom weiszgerber gegerbtes, im unterschiede vom lohgaren oder rauchleder. Adelung.

gegenleder

DWB

gegen·leder

gegenleder , n. epirhedium, gegenleder vel tasche. Dief. 204 c (15. jahrh. ); vgl. Lexer 1, 780 mhd. gegenleder am gesattelten pferde; mnd. …

grasleder

DWB

gras·leder

grasleder , n. , eine algengattung des süszwassers, deren lange, dünne fäden leicht verfilzen und beim eintrocknen eine lederähnliche masse …

handleder

DWB

hand·leder

handleder , n. leder welches handwerker wie schuhmacher, hutmacher, riemer, sattler bei der arbeit um die hände tragen, zum schutze gegen ve…

hühnerleder

DWB

huhn·er·leder

hühnerleder , n. bei den gerbern ein zartes ziegenleder zu handschuhen und fächern. Jacobsson 2, 292 b . vgl. oben hühnerfleisch.

Ableitungen von leder (3 von 3)

geleder

DWB

geleder , n. lederwerk: alle ander geledder, daʒ man ûszewendig in dy stad brenget der zollunge, is sŷ rôe ader gar .. Ortloff rechtsqu. 1, …

verlëderen

ElsWB

verlëdere n 1. verprügeln allg. 2. einen beim Spiel ausziehen. Gestert hä ben m i r Karte n s g e spi e lt, awer d andere n hä ben mi ch eso…