Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keid f. m. n.
keid , keit , f. m. n. , keim, setzpflänzchen, korn, kleinigkeit, ein altes, nur in mundarten erhaltnes wort, ahd. chîdi, alts. kîth, ags. cîð. 1 1) fränk., schwäb. keid fem., kohlpflänzling, krautsetzling. Schmeller 2, 282 . Schmid 308 , dazu keidsamen, kohlsame, aus dem man pflänzchen zieht. alterthümlicher schweiz. kide, kyde und kydel, fem. und masc., stengel, zarter zweig wodurch eine frucht in der erde keimt. Stalder 2, 98 . in einer oberrhein. ordnung der kleinzehnten ( s. d. ) von 1409 kîd pl.: was man auch kydt verkauft usz der markt, die hie gewachsen weren, die soll man auch verzehe…