Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keidel n.
keidel , n. das dem. zu vorigem. 1 1) pfropfreis: darnach ( soll man ) den schnit und das einstecken oder keidel mit aronwurzel bereiben. Sebiz feldbau 280 u. ö. schweiz. pflanzenstengel, z. b. ein rosmarinkydli Stalder 2, 98 ( vgl. schon kydel f. vorhin ), es chidli sparz ( ein spargelstengel ), mejaran Frommann 2, 372 b . ebenso ist ags. cîð auch surculus. 2 2) auch gleich rhein. keitche vorhin: bernisch er gäb eim nit es chidli, nicht das kleinste. Fromm. 2, 372 b . ebenso tirol. ka keidl net Schöpf 309 , kärnt. kaidl.