Hund
Rhfrk im
das-Geb.
hunt, Pl.
hun, seltener
-i-, –e- [
-ī- Wend-Gehw Grügelborn];
n. davon ein Übergangsgebiet zwischen
-o- u.
-u-;
dann hont [Altk
-ǫ-], Dat.
ho·n., Pl.
ho·n. u.
-e- (nicht entrundet selten
-ø-) [uSaar Pl.
he·n.; in Trier, Bernk (Mos) hier u. da Pl.
ho·n. u.
hēn] bis zum rip., snfrk., berg. Mouillierungsgeb.
hoŋk, Dat.
ho·ŋ.(k), Pl.
ho·ŋ.(k), seltener
-ø- [LRip uErft
hōŋk, Dat.
hō:ŋ(k), Pl.
-ō:-, –:-; im nichtmouillierenden Teil
hōnt, Pl.
ho·n.t; Berg
hoŋkt; Wermelsk
hoŋk, Dat.
ho·n., Pl.
-ø-; in der Selfk
hont, hon, –u-, Dat.
hon, Pl.
høn, –u-;
n. u. w. Heinsb-Bocket Selsten, Geilk-Birgden, Heinsb-Straeten, Geilk-Baumen, Heinsb-Ütterath Horst Porselen Oberbr Unterbr Ophv Effeld
hont, –ǫ-, –ō-, –ou-, –o-, Dat.
ho·ŋ., Pl.
hø·ŋ.]; Eup
hǫunt, Pl.
ho·n.; in Mörs, Geld
hont, –·n.t, hō:nt, Dat.
ho·n., Pl.
hon; Klevld lrhn.
hōnt, Pl.
--;
n. Ruhr MülhRuhr
hount, Duisb u. um Rees-Möllen Görsicker
-ō-; sonst
-o-, Pl.
hōn, –- m.: 1. wie
nhd., der H. männl. u. weibl. Geschlechtes;
usen H. hät Jongen; usen H. (Rüde)
löf ührem H. (Zaupe)
no; doch unterscheiden neben dieser allerorts herrschenden Gleichstellung, wenn die Geschlechter bes. betont werden sollen, besondere Gebiete
den Hond (männl.) von
der Zatz, Zaupe u. der
Tif, dem
Zielh.; andere trennen den männl. Hund, den
Räkel, Räkler, Rickel, Rögel, den
Rüd, Rüəl von dem
Moderhund (
s. d. W.); nach der Verwendung gibt es
Butterrads-, Herden-, Jagd-, Karren-, Metzgersch-, Pinnenschmieds-, Schlächtersch-, Ketten-, Schäfer-, Wachth. (
s. d. W.); nach der Rasse (ausser den neuzeitl.)
Bummerh., Dogg, Mops (Mobbes, Muppes), Rattenfänger, Spitz, Puddel (Puddelh.), Taggel, Dachsh., Wolf (Wolfsh.) (
s. d. W.); die Hunde führen dann ihre besonderen Rufnamen, wie
Alli, Amörchen, Assor, Bello, Mohr, Juno, Pluto, Nero, Finett, Fix, Lilli, Molli, Stropp, Tell, Terri, Walli, Waldmann, Wasser, Wind usf. (
s. d. W.); in RA. werden oft H. nach ihrem Besitzer genannt, wie
Justen, Klären, Jöffers, Lühersch, Schlossers, Rühmanns H. oder
der H. van Ördengen, Port (
s. d. RA.);
ene läufige (heisse) H. (
löppsch Nfrk) brünstige Hündin;
ene bissige (freche, gefährliche, büse, kodde) H.; ene rose (rasende)
(ärge, gecke, wüdige) H. tollwütig;
ene ruppege, plackige (rauhliche) H. zerrupft;
ene treue (wachsame, gode) H.; ene biestige H. mit allerhand Unarten;
der H. jungt, — wirft (micht) Jonge; der H.
bellt (wau-wau, huw-huw), billt, billert, bault, basst, lock (
lut lauten),
schleht an; der
H. führt sech op; de Hönn han ävver düs Nach gedohn immerfort gebellt, laut geheult;
de H. schreit, bälk, baupelt, baupst, baukst, blafft, blätsch, blächt, bläckt, blickt, blickert, blocht, blöckt, blufft, bölkt, brüllt, gaupst, gaukst, gauzt, gulwert, heult, käfft, käffert, kläfft, klätscht, mauft, maupst, waut, waupst; der H.
knurrt, brummelt, grauelt, grumm(el)t, grunscht, grutzt, knorzt, knuttert, knurpt, knust, kummelt, muckt, murkst; der H.
winselt, brimstert, gackelt, galbert, galpt, galwert, gaumst, ginkst, gipst, grangt, grauzt, grunst, gullert, gulpert, gulpst, gumpt, gümpert, günselt, hulbert, hunkelt, jömert, jaunert, jeizt, jimmert, juckelt, junk(elt), junkert, junkst, jupscht, knappt, kneip(s)t, knirpst, kormelt, miefert, miezt, ommelt, piemst, quispelt, rankst, schlickert, schwickelt, schwinselt, wästert, watzt, wimelt, wimmerzt, windelt, wingelt, wingst, wiselt, wispelt, wuddelt usf.;
de H. scharrt, dabbt, kratzt, schert, wühlt; de H. schnaubert, schnaufelt, schnauft, schnäuvert, schnüffelt, schnuppert, schnaust; der H. (Jagdhund)
jagt gut (jagt, wildert), —
mott got op Hasen goəhn, — jagt laut (stumm), — hetzt (jagt laut), —
jagt verloren (auf der Rückfährte), —
buschiert, — brackt, brackiert, — reviert, — strippt (wildert), —
wildert, — spürt, sucht, riecht, — hat Spur, — wat op Spur, — hat Fährt, — hat Wind, — hat Witterung, — windet, — wittert, — es scharf, — bohrt (sucht mit tiefer Nase), —
hat en fein Nas, — lauert (lauscht, laustert, spinkst), — dreift, — nimmt an, — treckt (zieht) (gut) an ist fleissig auf der Wildspur, —
treck no, bellt an, — verbellt (tot), — ist laut, — get Laut (Standlaut, Stand), — meld, — schlägt an, — stutzt, — steht, — steht vor, — verweilt, — stellt (den Hasen), — verspringt (verbiəlt) das Wild, — apportiert, — hat Appell; de H. kratz, jöck, schupp sech, wann e Flüh hät; de H. waggelt (frickelt)
mem Schwanz, — schüddelt sech, — kuscht (sich), — legt (sich) ab, — macht schön, — drägt de Blum schön (
s. d. W.);
de H. flätscht, schält de Zäng (Zähne),
löt sech en de Z. sehn; den H. loss lossen (l. machen); den H. an de Kett legen (fas l., machen); den H. (am H.) eckstern, hetzen, hitzen, hissen, stochen, zarren, zärgen, taggen, zickeln, eiferig (geftig, well), machen mit
ksch, kisch, kiss, hiss, krig se, fass-fass, hulecks, allacks (usf.);
den H. tüschen (disten) beruhigen, dass er sich
kuscht (kusch dech!); dem H. de Schwanz (Sterz, Zol, Zagel) stömpen (stüppen) (
s. d. W.). — RA.:
En H. wie e Kalf grosser, schwerer H. Daun-Tettschd, Birkf.
Ene H. es ene Mester Aach-Merkst.
En H. es en Kuh wert Hunsr.
Et os ken H. esou schlecht, hen hat noch en gut Eienschaft Prüm-Ihren.
En H. ös och en Dier! sagt man, wenn man sieht, wie ein anderer einen H. quält Rip.
Den as en goder H. fir de arm Lätt (Leute) er ist mildtätig Bitb-Wettl.
Et göt miəh äs einen bongkten (bunten)
H. Sol, NBerg, Rip.
Allaf (all ab, hoch!),
wat jongk es, on wann et ene H. es! Köln-Stdt.
Wu sieve Grete (Margareten)
en en Noeberschöp wuəhne, doə os gene H. nöddeg Kemp.
En lewigen H. as besser wie en duddigen (toter)
Bär Trier Schleidw.
Bei denen hät et en H. bester wie en Mensch; bei denen kann et en H. net emol ushalen Rip, Allg.
Die Fra un de Katz gehere in't Haus, de Mann un de H. enaus Hunsr, Waldbr;
den Bur en den H., dij hören in't rond, de Frau en de Mis (Katze),
dij hören in't Hüs Klev.
Mannslück (-leute),
Honn un Perd, dat sin eddel Geschöpfer; Fraulück, Katzen un Geissen, dat sin hennerlestige Kreaturen Neuw-Asb.
De grote Hönd sin los die Zinsen müssen bezahlt werden Klev-Calcar.
Wat sägge (sagst du),
danke .. H.! so sagt man, wenn ein Kind wohl
d., aber nicht
d., Vatter (Motter) sagt Geld.
Gesund, H.! zum Niesenden; dieser antwortet:
danke, Stipp! Saarbg-Greimerath. — Der H.
hürt got, — spetz de Uhre, — wach got Rip, Allg.;
hei hört näs enne H. hört gut Geld, Allg.;
he spetz de Uəhre wie e Höngke Geilk. Der H.
bellt, schreit. Der H. micht (macht)
schro (hässlich) er schreit auf Kobl-Kärlich;
der H. lock (lautet)
sich alles us dem Balg Eusk-Zülp.
Den H. (wenn er auf den Schwanz getreten ist)
schreit ‘
knei-knei-kneid’ (Kreide); man sagt dann:
den H. well Kitt machen, hot awer ken Kneid defir Daun-Mehren.
De Schollmester, de Pap (Pastor) on den H. verdinnt et Geld (Brot) met de Mond Mörs, Nfrk.
De H. makt miəh Krach, äs et gefährlech es Eup-Lonzen.
Wenn de Modder nöt haust on de Kaz nöt maust on den H. nöt billt, dann ös alles verspillt Trier-Mehring, Merz-Nunk, Prüm-Ringhuschd.
Wenn en olden H. blöff, sall me nosiehn Duisb.
Dor soll gen Höndsche af blöcken die Sache wird nicht kundig Geld-Nieukerk.
Dat döht (lässt)
den H. grammeln macht die Sache ernst u. vollständig Prüm-Leidenborn.
Den H., den et tröfft, de billt wenn einer bei Anspielungen sich verteidigt Merz-Conf, Saar, Nahe, Goar;
e getroffener H. bellt Meis-Stdt.
Klen Hong logge (lauten)
et mihts (meist) kleine Leute machen am meisten Gerede Dür.
Der H., der wess (weiss),
dass mer's met ehm hat, der bellt derjenige, der meine Feindschaft ahnt, wehrt sich Wend-Berschw.
Dat loggen (lauten)
morn de Hongk das wird schon bald bekannt werden. Sieg.
Dem belle (luən) de Höng an den Falschen, Nichtswürdigen Kref-Fischeln.
Höt (hüte)
dich för Lüggen (Leuten),
de schwigen, un Hung, de nit lugge! Köln-Stdt.
Me moss met den Hong(en) hülen (blächen), wo me bei es MülhRh, Sol;
wer bi den H.ən is, de muss och met en blechen Gummb.
Wirf mer unger vill Hung ene Stein, dann schreit, wer mer triff, allein den es angeht, der verteidigt sich Köln-Stdt;
wo mer enner en Herd Honne wirft, baupst den, de mer gerəit (gerät, trifft)
; die anner halen de Maul Prüm-Ihren. Wohin gehst du? Antw.:
No Buxtehude, wo de Hunn met dem Arsch (den Schwänzen) bulle Goar-Hirzenach, Saarbg, Trier;
no Grüten (Mettm-Gruiten),
wo de Hong met de Fötte tüten Elbf.
Et es en Käll (Kälte),
dat die Hunn heile Rhfrk, —
om Plaschter (Pflaster)
billen Ottw-Theley.
He hor (hat)
e Maul, wie wenn der grosse H. sei Pätter (Pate)
wär der Prahler Siegld.
Wei häbben ennen H., den hitt (heisst)
Stronzbüll (Prahler) Mörs.
Mot de Hong logge mit den Wölfen heulen Schleid-Hellerth.
Engen akrische wie ene jongen H. mit weinerlicher Stimme seine Bitte vortragen Aach;
hej jonkert (
jomert usf.)
as enen j. H. Emmerich, Allg.
As ene H. blöcke heftig husten Klev.
Er sengt (
noch better Gummb)
wie en H. Allg., —
en H., den mer of de Schwanz trett Saarbr, Ottw. — Der H.
beisst. Wer der H. zänk, de muss mem Bisse verlef (vorlieb)
nemme Köln-Stdt.
Ene H., de (vill) billt (blätscht, bläckt, blicht, bauzt, gauzt usf.),
beisst nit (et wennigste) Rhfrk, Allg.;
blätsche Höndchere bite neit Eup, Monsch, Aach;
die Honn, die baupsen, brauch mer um winnigsten zu greilen Bitb-Wiersd.
Die Hong, die am fröngklechsten (freundlichsten)
sind, biten am iərschten Sol.
De stell Honn bissen drischt (zuerst) Saarbg-Weiten.
Mer soll sich ken H. zielen, den enen hərnocher (nachher)
beisst Trier-Schleidw.
Wenn me de H. nit miah fuədert (füttert),
bitt he Elbf.
Dem H. en Stöck Brut darschmiten, dat he nit bitt einen Gegner durch Geschenke still machen Sol.
Wenn dei den H. biten well, mak, datste en Knöppel häs! Dinsl-Hünxe.
Söch e Höngkche optrecke (aufziehen),
dat net biss einen geduldigen Gefährten Dür-Gürzenich.
Nen duden H. bitt net Sol.
Et beisst kän H. den annern (o wenn en nach esou klän es) eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus Merz, Mosfrk;
einen H. biss der andere nit an der Stetz Köln-Stdt.
Gangk, et biss dech kenen H.! sagt man, wenn man lästigen Besuch forthaben will Sieg-Ägid.
De left (läuft),
we wenn en hunnert Hunn geboss hätten Daun-Tettschd;
e wur fort, as wie wann en H. e gebass hätt Bitb.
As et en H. was, hätt en ouw all lang gebete wenn einer etwas sucht, das doch in der Nähe liegt Emmerich, Nfrk, Rip.
Pitt, halt den H. fas, dat he mech net bitt; bitt he mech, verklag ech dech, fiften (15)
Daler kos et dech! Kref.
Den hät en dollen (roəsige) H. gebete den Übermütigen Nfrk;
lo dek nich vam gecken (tollwütigen)
H. biten! nach dem Volksgl. im Walde hausend Gummb.
De H., de ene gebesse hät, moss ouch wedder ene lecke (kuriere) sagt der Trinker, der den Katzenjammer durch Alkohol vertreibt Sieg, Dür, Elbf, Kemp.
Et bisst sech en H. net ellä (allein) an einem Streit sind immer zwei schuld Siegld.
Gruəte Hong bite sech selde (net) (mar, wenn se sech b., donn b. se sech hart) vom Streit unter Reichen u. Mächtigen Nfrk, May.
Wenn et Fleisch op es, biten sech de Hong öm de Knoken Sol.
Well (jetzt)
geht et, wie de Honn sich zerbeissen sehr schnell Bitb-NWeis.
Lachende Monde sin bittende Honde Mörs-Xanten.
Ek sall mech wahl biten loten van enen doən (toten)
H.! soll mir wohl alles gefallen lassen Mörs.
Dat Metz schnitt, wie enen duden H. bitt NBerg, Ruhr, Geld, Mörs.
Der böste H. krigt dät zerressenste Fell Siegen;
bessige Hong han zerbesse Uhre Sieg, Verbr.
De fällt enen a wie ne H. Aach-Bardenbg;
ütfallen as den Bleikers (Bleichers)
H. Klev.
Jung Honn ha Streit zu jeder Stonn gesagt, wenn wilde Knaben sich raufen Trier-Stdt.
Fir bleif von de Honnen, hanne (hinten)
von den Perden, bis (böse)
Frauen loss fir on hannen gewerden (in Ruhe)
! Prüm-Ringhuschd.
Nem dollen (tollwütig)
H. geht mer us dem Weg einem Streitsucher Sieg-Ägid.
Freche Hong sind gode Wächter Wippf-Berrenbg.
Frech wie en (büsen, kodden) H. Rip, Allg.;
he deht wie en rosen H. Sieg;
bis (böse)
wie e jungen H. Prüm-Waxw;
de schelt de Zäng (Zähne)
wie en bösen H. Gummb;
he ronn fot op hem an, es wenn enen kuən (
kodden, böser)
H. baten (hinter)
em wiər Eup-Raeren, Allg. Gehe ich mit? Antw.:
Do seun bis Hunn! May-Polch.
Jeden H. es frech en sine Beit (Bacht, Hütte) Kemp, MGladb, —
en seiner Hett Mosfrk;
den H. as stark op senger Mest Prüm-Ringhuschd; der Hirtenhund
os schorf Daun.
De geckste (böseste)
Hong han de stärkste Ketten uWupp.
Et git meh Kire (Ketten)
wie rosige (rosen, rosetege) Hunn Raufbolde können noch immer gebändigt werden Simm, Allg. (
Kette on Bängk LRip).
De ös su falsch bi en H. an der Kett Sieg-Ägid;
he deht wie en H. an der K. Allg.;
he freut sech (ironisch gemeint)
bie en H. an der K. Sieg-Ägid;
he stellt sich an es en H., de van der K. kümmp MülhRuhr;
der es so bang wie der H. am Sel (Seil) Altk, Waldbr, Gummb. — Der H.
frisst. Da, H., freət! sagt verächtl. einer, der einem andern etwas zuwirft, statt es ihm anständig zu übergeben MGladb.
De luppege (hinterlistige)
Hong hoəle et Flesch ut der Pott den stillen Menschen ist nicht recht zu trauen Kemp.
We de Knouche iss, moss dem H. et Fl. gevve Dür.
Do hömer den H. bei et Fl. gescheckt den Bock zum Gärtner gemacht Trier-Mertesd.
Dat es mer ze rond wie dem H. de Brotwuərsch die Sache greife ich nicht an Dür;
de H. well (frett) auch (wall es gern) ne B. han eitler Wunsch Berg, Ruhr;
dat sall dech oprötschen (opstösse) wie dem H. de Br. aus diesem Geschäft, dieser Handlungsweise erwachsen ihm noch Schwierigkeiten Kref-Osterath, Heinsb-Millen
(dat kümmt dech op), Aach.
Mer mott leəve on l. loəte, seit der H., do stoəhl (stahl)
he dem Metzger de Wuərsch on schess glicke drop labendige Wörm MGladb-Rheind.
Wenn der H. Geld hätt, dann kofden he sech Wuərsch Grevbr, MGladb.
Wer sich als H. vermet (vermietet),
de muss Knoche fresse jeder erhält das, was er durch sein Tun verdient Köln.
Se deisen (ziehen, zerren)
sech dröm, wie de Hong öm en Kn. um ein Erbteil Gummb-Nümbrecht.
Wo Kn. send, die düəge (taugen),
send och H., die se müəge für ein treffliches Mädchen findet sich auch ein Mann Kemp, SNfrk, Rip;
wo gode Kn. lige zom fresse, send ouch H., die se finge (finden) Köln-Stdt.
De Kn., de für ene gewassen ös, schlef (schleift)
kene H. fort ich erhalte doch, was mir einmal bestimmt ist Köln-Poulh Widdersd.
Zwei (drei, völl) Houn (
knagen Sol)
an enem Kn. (Bein) zwei (viele) Freier an einem Mädchen Rip, Allg.;
zwei H. an einem Kn. (Bein) kumme selden üvverein, — deiht nit got Köln, Kreuzn, —
verdrage sech schlech Bergh.
Wen en Schonk (Schinken)
leckt, muss dem H. e Weck gen nur noch wörtl. verstanden Prüm-Ihren.
Nem kodde (büse) H. moss mer e got Stöck Brut darwerpe (-schmisse), dat e stell es Rip, Allg., —
werf mer e St. Br. in de Seit Bernk;
em gode H. get mer e St. Br., em bise get mer er zwei May;
dem bese H. git mer zwei Stick Br., dem gure e Fusstrit Simm, —
em bangen rennt mer e Foss honne (hinten)
bei Malm, Prüm, Bitb;
von dem höllt (nömmt, fresst) en ehrligen H. ka St. Br. ob (ab);
von dem soll kan H. e St. Br. onhollen Trier, Allg.;
he much (machte)
den aus (mach en eronner) (schalt ihn aus),
et helt ken H. mih e St. Br. him af (dat k. H. van em anömmt) Prüm-Ihren, Allg.
En H. frisst ke afgeleckt Botterstöck ein abgeküsstes Mädchen bekommt nicht so leicht einen Freier May-Rieden.
Et könnt em noch op we der H. de Botter er wird seine Handlung bei schlimmer Erfahrung noch bereuen Eup, Aach.
Matheise Grates singe H. hät Salz fresse, wor de zahm woərde! gesagt, wenn jmd. Vorteile wegen seine Gesinnung geändert hat Köln-Poulh.
Et moss am rechte Loch erus, denk de H., wenn e dat Usgekotzte (Erbrochene)
widder friss Eusk-Billig.
He bessert sech wie Klörn (Hausname)
H.; erst fresst he det Hönkel (Küken)
on da de Glucke Siegld, Waldbr.
E micht grad äs wie e H., wann er no Micke schnappt oNahe.
Der stellt sich (so dumm)
wie en H. zom Feuerfressen Altk-Bachenbg, Waldbr-Bladersb.
Me kann en H. lihre Holzäppel fresse indem man ihm sonst nichts gibt; zu allem kann man den Menschen durch Hunger zwingen Eusk-Billig.
An kleinen Remen (Riemen)
lihren de Hong et Leder freten kleine Sünden führen zu grösseren Sol;
uf de H.; der hat's L. gefress! schlagt auf ihn Saarbr (
de Lewer Saarbr-Scheidterbg).
Esubal (sobald)
as de Wört selwer drönkt, hölt den H. him den Zapen (Zapfen) WEif.
Kaf (kaufe)
der en H., vor dei Anschläg (Anschläge)
ze fresse! zu einem, der stets verrückte Pläne macht Simm, Birkf, Ottw, Saarbr.
Alles muss sei Sach han wie de H. sei Supp Saarbr;
der hat sei Sach wie der H. sei Sopp Saarl-Dilling.
Et kennt Melch sen, sat der H., do hor (hat)
er Spilwasser gesoff Birkf-Herrst.
Ene H. hat noch de Kos (Kost)
! Trost der faulen Leute Monsch.
Wor Oos (Aas)
es, es ok H. Mörs-Xanten;
wo jet ze lecken os, do sen och Hongk derfür wo es etwas zu erhaschen gibt, sind auch Leute dafür da Schleid.
Drenk as ene H. en ett (iss)
as en Katt (Katze)
! Klev, Verbr.;
freət wie en K. un sup wie ene H., dann blifste immerdar gesund! MGladb-Giesenk.
Wat me spart (verwahrt) för (an, iwer, üt, van) der Mongk (Mund),
fresst (dat es) (üvver Nach) K. of H. Aach, Allg.
Du kres, wat de Hong net müən (mögen)
! nichts bekommst du Bergh-Kirchherten;
du krigs der H. en der Pott gesatten (gesetzt)
; de setten dech der H. en der P.! nichts zu essen Selfk.
Dat es so lecker, dat soll den H. si Moder nit gönne Geld, Verbr., —
en H. gif (gäbe)
senger M. neist mot Prü
m. Et geht di grade we dem H., der am Heuhop (-haufen)
log (lag),
et selwer nich frot (frass)
un dem Ossen (Ochsen)
nich gunnte OBerg.
Et os enem H. Neckt (Neid),
wonn en den annern on de Kech (Küche)
seckt (sieht) Prüm-Ihren;
einem H. deiht et leid, wann einen andere en de Köch geiht Köln.
Dor ben ek gennen H. op das will ich wohl geben Geld.
En H. beleckt et Maul derno so begehrenswert ist es Prü
m. Dat leckt em kan H. mih af das kann niemand mehr ändern May-Kollig.
Wer frech es we nen H., de lef (lebt)
we nen Her Köln;
wen sech blickt (blödet)
(schamt) wie en H. (wer keine Zurückhaltung u. Scham kennt), ... Prüm, Schleid.
En bleden H. get selde fett (satt, kreit neist) Rhfrk, Mosfrk.
Dau hos dem H. den Dösch gedekt der Hemdzipfel schaut dir aus der Hose heraus Trier, Saarbg, Bergh, Elbf.
Wo der Hong völl send, do es et Gespöul (Gespüle)
dönn bei vielen Erben geringer Erbteil Kref-Osterath. — Der H.
scheisst, seicht. Scheiss der H. rin! zum Donnerwetter nochmal, damit hilft man sich über Schwierigkeiten hinweg Saarl-Berus.
En H., de drit, de kann net blöcken (bellen) NBerg.
Dat kömmp öm an wie den H. et Driten er bekommt einen Einfall Mörs.
De H. scheisst dir mih (mehr)
wie die Nachtigall zu einem, der grosse Wünsche hat Kobl-Stdt.
He es ze domm, för de bleng (blinde)
Hong schisse ze leie (leiten) Aach;
ejtzt (jetzt)
kannst de de H. schesse fihre deine Absicht ist missglückt Birkf-Idar.
Wenn de H. net geschiss hätt, härr (hätte)
er de Has kret (gefang) Saarbr-Heusw, Allg., —
wer en an (in)
den Ache (Nachen)
komen Trier-Mehring.
En Verl (Viertel)
op de Klock, wenn de H. dritt, kriste ene Brock! scherzh. Antw. auf die Frage nach der Zeit Mörs-Rumeln.
Wenn den H. ausgeschass hat, dann as neist dahanner wenn die Geschichte aus ist, dann kommt nichts hinterher Trier-Mehring.
Mer mott (muss)
der H. su leden (leiten),
dat he nit op de Ling (Leine)
schitt jedes Vorhaben so ausführen, dass man keinen Schaden erleidet Düss, Mettm;
de wess sengen H. ze leden, dat e em net an den Streck secht Waldbr-Rosb.
Doə schisst der H. drop daran ist nichts gelegen Aach.
De H. macht liewer of e grusse Hafe (Haufen) Zell-Trarb.
Hei (hätte)
deə och mar en Höndsche, wat Geld schiət! Heinsb-Roerkempen.
No ha mer gekoch, ih en H. en Bleuel (Schlagbrett)
hät gedross, on wenn de Still at erussteht! sagt die Mutter, wenn sie spät zu kochen beginnt u. sich sehr eilt Aden-Liers.
Wann use H. ens (einmal)
Botter driss unbestimmte Zeit MülhRh-BGladb.
He läuf eröm (mäckt ene Puckel, lurt sech öm) wie enen hartlivigen (
-dressigen Rip,
-schitige Kemp)
H. Köln, Rip, Nfrk.
Wer es Setzer on Drocker zeglich? De H., wenn e scheiss Eusk-Billig.
Hong pessen on Fraulüt luggen (lauten, weinen)
grad, wann se wellen Sol.
Wenn de irschte Hongkt pisst, dann pissen se all Mettm.
Et gäht ken H. un (an)
den annern pissen eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus Trier-Mehring.
Wat den H. met et lope (laufen)
wennt (gewinnt),
dat flüst (verliert)
he met et pesse Mörs-Xanten.
En H., dem pisse will, böart (hebt)
et Bein nit högger (höher),
es et üm gewassen üs! überschätze deine Kräfte nicht MülhRuhr.
De is so schlecht, wire (wider)
den seicht noch kä H. (den seicht, seckt, seikt, pisst, brunzt k. H. an) Simm, Allg.;
der es net wert, dat en H. widder en seck (en H. en beseck) Rip, Allg.;
iəhr solle mech de Hong beseke! ehe ich das tue Kref-Fischeln.
De well met de grussen Honn (an de Ecke, Wänn) pissen (
seichen usf.)
gohn un kann et (de) Bein nit esu huh (net h. genog) ophewen Neuw, Allg., —
awer e kreit de B. net in de Loft Bernk-Neumag, —
kan de B. nöt hihch genuog löften Trier-Stdt, —
opbören Klevld, —
brengt et B. nit in de Heh Simm, —
brengt et B. nöt of Merz-Nunk;
de geht och ger mot de grussen Hong macht alles gern mit Schleid.
He lügt so flott, we der H. sekt Wermelsk.
Eier H. losst a (auch)
lafe, wo er hin kummt! ihr pisst, wo es euch grade passt Saarbr-Krughütte.
Hen as su voller Geld (Schold, Lodderei, Sträpp (Streiche)
) wie den H. v. Fest (Fürze) WEif.
Mer welle siehn, wat dem H. entleft (entläuft)
! welches Ende eine Sache nimmt Prüm-Ihren. —
De H. stenk die Sache ist nicht einwandfrei Sieg.
De rüch (riecht)
us em Hals wie en H. us der Fott Jül-Tetz. —
Du häs ze warden, bes dat de H. host (
hustet )
; da säste (sagst du) ‘
hitzi’
! dem Voreiligen gesagt uWupp. — Der H.
läuft. Die lofen zesamen wie de Höng von unsittlichem Verkehr Gummb, Allg.
He wett (weiss),
wie den H. löpp hat Kenntnis von der Sache Mörs.
Enen dollen H. löpp sewe (7)
Johr ebd. Et (das Wetter)
es noch te schlet (schlecht),
om enne H. loəte te lope Kemp-Breyell.
Da löft noch manigen H. last (langs)
Ochen ehe das geschieht Prüm-Schlausenb.
Iwer dat Steck (Feld)
lofen H. on Wolf das Feld ist unbebaut, vernachlässigt Prüm-Ihren.
En lopenden H. fällt noch wäll es (einmal)
en Brock in de Mond oft fällt einem etwas zu durch Zufall Rees;
en l. H. fend (kregt) ömmer wat, en de legende H. kregt necks Emmerich. Lobt ein Fremder seine Gegend als besser, so erwidert man bescheiden:
dat as nöt esu schlömm; bei us lafen de H. och borbes (barfuss) Bitb-Seimerich.
Dat es der gewännt (gewohnt)
we de H. et barfössig Laufe Köln-Stdt.
Den H. henken (hinken)
loten wenn Aufsicht fehlt, langsam arbeiten Mörs.
Hes de den H. henger (hinter)
der? dass du so läufst Rip, Allg.
Et alt Höngkche köt das Alter macht sich fühlbar Sieg;
dem löf ouch at (schon)
de ale H. no Rip, Berg;
dem löf och dat arm Höngkche no er ist arm Sieg;
dem lofe de Hong möt iərde Mütze (irdene Stummelpfeife)
no dem leichtsinnigen Mädchen Grevbr, —
möt de Beite (Bacht, Hundehütte)
no MGladb-Giesenk;
wenn ich dat kennt (könnte),
dann dähte mer de Honn met de goldene Schwänz nolafe Kobl-Stdt;
de bloən (blaue)
Honn kimen (kämen)
enem no, wo mer dat hätt so begehrenswert wäre es; so unmöglich ist es, als bl. H. kommen Prüm-Ihren;
hei (hätte)
ich dat, da leife mich de Hong no Aach, Allg.;
köt der en Höngkche no? zu dem, der die Türe offenstehen lässt Sieg.
Der hät Ben, do kann ene H. dorchlofe O-Beine Bergh-Blatzh.
Du bes henger mir wie e Höngkche folgst mir stets nach Rip, Allg.;
hej löppt min no as en Jöffers Höndje Emmerich.
Die lofe wie de jung Hunn Wittl-Bengel;
de läuf we nen H. ohne Sterz Köln, Dür, Aach;
de löppt so scheif (schief)
als enen H. van Ördengen (Ürdingen) Mörs;
he löppt wie en begoten H. erschrocken Sol, —
en geschneden H. NBerg, —
en H. an er Kor (Karre) er arbeitet, weil er muss Bernk, —
en H., de ze Kermes geht freudig Dür-Winden, NBerg (
der geht los Merz, Saarbg;
der diht sech esu hamlech fort May-Trimbs);
do küt e wie ne H., de van de K. könnt Dür-Geich;
dau mächs e Gesicht bi en H., der ze Mart (Markt)
gaht Kobl-Kettig.
Er geht los wie e H. un hollt de Schwonz zwische de Bän er macht sich aus dem Staube Saarbr.
He löft last (langs)
et Feld wie e rögdigen (räudig)
H. verstohlen Prü
m. Der lit (lügt)
su sihr (schnell),
wie en H. lafen kann Saarbg.
Sich usnemme wie der H., deə en e Spell Kegele gelaufe es unabsichtlich in eine Gesellschaft von geladenen Gästen geraten Aach;
dat kömmt ougelege wie ne H. e gen Keigele Eup.
E geht dewire (dawider)
wie de H. wire de Kicheder (Küchentüre) er verfolgt beharrlich sein Ziel Simm-Laub.
Der es su gau (schnell)
wie en H. Sieg.
Wenn de letzten H. van Ochen könnt unbestimmte Zeit Prü
m. Erst kömmt Ohmen on dann O. sin Höndjen so will es die Rangfolge Rees-Ringenbg.
De H. treckt de Stert tösse de Ben nimmt Reissaus Klev, Allg.;
en as fort wie en H., den de Schwanz zöschent de Ben höllt Trier-Mehring.
Do sprengen de Hong üver den Zong (Zaun) es ist keine Aufsicht (über die Mädchen) im Hause Gummb-Nümbrecht;
wor den Tun (Zaun)
het lägs (niedrigst)
es, sprengt den H. (et ersch) drower Geld, Mörs;
den groten H. sprengk ower den T.; den klennen steiht dofür on lutt (lautet, bellt) Mörs-Neuk;
den H. sprong well ower de Kull (Kaule),
hatt et ächterste End in de Mull (Maul)
van de Pastor sin Kuhw Geld-Schravelen.
Me mutt möt die Hong jagen, die em hät die Leute benutzen, die man hat; sich nach der Decke strecken Kemp, SNfrk.
Bei Nordwend steht kene H. auf der Jagd Düss-NKassel. — Andere Tätigkeiten des H.
Sich wie de H. plogen (
plagen ) Schleid.
En schlopenden (
schlafenden )
H. mutt me ni wackereg maken MülhRuhr, Rees.
Wer länger schlöppt as sewen Stond, verschlöppt sin Lewen as en H. Elbf.
Wenn der H. schläft, hat der Fuchs gewunnen Spill Saarl-Wadgassen.
Do rüch (
riecht )
kene H. an an das Wertlose Bergh-Blatzh, Aden-Virnebg.
Keinen H. hät en mih angesinn (
angesehn ) so schlecht hatte man ihn gemacht Köln.
De gapp (
gähnt )
wie en H. Aden-Liers, OBerg.
De kuscht sech wie en H., — es kusch wie en H. wer sich furchtsam fügt Trier, Allg.
De schütt (schüddelt) dat af wie der H. den Ren (Regen) (
Water Mörs) der Unverbesserliche, Gleichgültige schlägt jede Zurechtweisung oder Mahnung in den Wind Allg.;
he schött de Schaind af, we de H. de Flüh Eup.
Kenger (Kinder)
on jong Höng spele (
spielen )
ger Kemp-Breyell.
De es verspielt wie en junge H. Kobl-Capellen, Allg.
De verfihrt met em (einem)
wie den H. met dem Brutsak ist nicht freundlich gegen den Nächsten Saarbg-Ayl.
Stell dech wie e Höngkche, da kriegste noch e Stiərzche Grevbr.
Hong tusche (
tauschen )
; ich hau (halte),
wat ich hau! Aach, Gummb-Nümbrecht.
Do fällt ene H. en de Pött (Brunnen) gesagt, wenn mittags 1 Uhr schlägt u. die Arbeit wieder beginnt Kref-Osterath.
Hong on Edellütt loten de Dür open Sol, —
un Here mache kein Dör hinger sich zo Köln.
Frej (
freie )
mar ersch, sät de Scheper (Schäfer)
för sinen H., dann saste (sollst du)
de Stert noch well hange loten Mörs.
Dau has neist ze son (sagen)
; nore, wenn den H. de Axt (
Later Leiter udgl.)
hölt, da säste (sagst du),
e soll se leie lossen Trier, WEif.
Losst en lafe, de Hunn weren en schon fänken! Saarbr.
Deə hat en H. hinnen hänken der taugt nichts Saarl-Ensd.
Dat hat der H. gemeisse, du hatt həs der Statz zougegeve Aach-Stdt.
He log em Bett wie en H. su krom; he lig su ful do wie en H. en der Sonn Rip, Allg.
Et leit Schlossers Hindche devor die Türe ist gut verschlossen Birkf.
He krüch (
kriecht )
hönner den Oven wie en verkalten H. Rip, Allg.
Den H. ös krank es ist kein Geld da Mörs.
Do (in der unfruchtbaren Gegend)
frecken de Honn am hellen Dag Sieg-Ägid.
Et es en Kält, dat die Honn fr. Simm-Buch.
Of dem Stuhl elo as en H. breckt gesagt, wenn ein Spieler nicht gewinnt Trier-Mehring.
Dähschde nure frecke, ar (als = wie)
e H. stirbt! Verwünschung Birkf-Idar.
Vam Danken barschten de Hong! dein Dank genügt mir nicht Gummb-Nümbrecht.
Wann en H. dat lo all am (im)
Leif hätt, de geng kapot davun Bitb-NWeis;
wonn den H. dem seng Sträpp (Ströpp, Verkehrtheiten, Schalkheiten)
om (im)
Leif hätt, da freckt he Prüm-Ihren.
Kapot sein wie en H. übermässig müde Allg.
Van vell Merci gohn Hönn kapot Malm-Weywertz.
Et Für lit (liegt)
doə wie ene duən (
toter )
H. wenn das Feuer nicht brennen will SNfrk. A.:
Es den H. dot? B.: Woröm? A.:
Gej häbbt de Hött (Hütte)
op de Kopp zu einem, der den Zylinder trägt Emmerich.
Den doən H. de Schnut tubenden kann der Ängstliche Mörs.
För Geld kann me ennen H. afgetrocken krigen Mörs.
Wetten (wissen),
wo de H. begraven let (liegt) die Lage kennen Sol, NBerg, Klev, Birkf;
do let den H. b. so ist die Sache
ebd. — Einen H.
kriegen, haben, halten. Dat ös jo, für jong Honn ze kreien! zum Verrücktwerden Sieg-Ägid.
Treck (zieh)
Kinder op, tr. jung Hung op! in Bezug auf ungeratene Kinder Köln-Stdt.
Wer geinen (groten) H. han (halden) kann, haul (halte)
sech doch en Höngken (Ausspruch, dem Schinderhannes in den Mund gelegt) Sol, Elbf, Grevbr, MGladb, Klev, Rees.
Ber (wer)
et mache kann, hält en Katz on och enen H. May, Koch;
die han nit K. noch H. Köln-Stdt;
bie dene blebt net K. noch H. so böse sind die Leute Birkf-Idar. Die Frau mit einem Schosshündchen
hat ach liewer en Hindchen äs wej en Kindchen Saarl-Berus.
Den han mer fur en grussen H. er läuft herum u. tut nichts Altk-Wissen.
Wej höbben enen H., den hitt (heisst)
Stronzbül (-beutel) einen Prahler, Aufschneider Mörs, Kref;
der Elfger (Grevbr-Elfgen)
Köster hat ene H., de hesch Stronges (Prahler),
on en Katz, die hesch Bül (Beutel)
; wenn de nu röf (ruft)
: Strongesbül, dann komme so alle beds Grevbr.
En Höngken em Sur (Sauen)
han schwanger sein Elbf.
Losst dem Man sein Hundche, et geht em doch kapot! sagt der eine zum anderen, wenn er sieht, dass der Bauer zu hohe Preise fordert Daun-NWinkel.
Kenger (Kinder),
Höng un Huhner kann me nich em Garen (Garten)
brucken Gummb-Berghsn. —
Die erscht Hunn (on Katze) erseift mer (schleft mer on de Bach) gesagt, wenn einer beim Kartensp. zuerst gewinnt Trier, WEif.
Me sall kenne jongen H. versuppen, me wett (weiss)
nit, wat drut werde kann wer in der Jugend wenig verspricht, kann doch noch zu etwas kommen Mörs, Nfrk, Rip. — Einen H.
hetzen. Doll Höng darf me nit taggen Elbf.
Mer kann och en goden H. kodd machen (krigen) Rip, SNfrk;
de besten H. kann me quoəd tärgen Kemp-Süchteln;
mer kann ene gouen H. tärgen (taggen), bes dat he kodd wörd Kref-Osterath, Heinsb-Wassenbg, —
bis dat em bitt Kemp, Meiderich (
blöckt NBerg).
Den den H. tärgt, mott et Bitte verwachte Geld-Kevelaer.
Mer soll den H. nit wecken, hot mer nit en guden Stecken Mos.
De hetz (hiss, hecks) der H. on hölt der H. der Freude am Streit hat, jedem Streitenden Recht gibt LRip, Sieg, Berg. — Einem H.
schmeissen, schlagen. We me en H. schmite (werpe) will, da mag lich (leicht),
dat me en Stein (Knöppel) feind Mülh-Ruhr, Nfrk, Rip, —
hat mer flöck (gäng) ene St. fönge Nfrk, Rip, —
da mag des Klöppels leite Sol;
mer hät flöck (gau) ene Steck, we mer ne H. schlohn well Eusk, Monsch, Aach.
Wenn mer ene Sten hat, es der H. fort; es der H. do, dann hat mer kenne St. sagt man bei verpasster Gelegenheit MGladb.
De Kneppel leut (liegt)
beum H. es muss sein Daun, Köln, Elbf, Wesel.
He es op de Arbeit wie der H. op der Klöppel Köln.
Ne kodden (böser)
H. muss ene Klöppel han ein streitsüchtiger Mensch muss gebändigt werden Köln-Stdt.
Wer all Hong well werpe, mott vüll Sten opheve Grevbr-Wevelinghv.
Et es doch nit ganz gefehlt, seit de Jong, do schmiət he nam (nach dem)
H. on trof de Steifmoder Sol-Gräfr.
Schlött (schlagt)
gej minne H., schlönn ek owe H.! Klev-Warbeyen.
Wer minge H. net legge (leiden)
kann, kann mich och net l. Ahrw-Sinzig.
He kom hem wie en geschlanen H. Gummb-Hombg.
Hönn un Jonge ka mer nur met Schläg zehje (ziehen) Neuw-Datzeroth.
Nuətbom (Nussbaum),
Kenger on Hojn duəhnt irscht reichte Düəgt (taugen erst),
wann se op der Tit (Zeit)
geprüəgelt weərde Heinsb.
E kreit Schläg bie en H. Neuw-Dierd,
Weile (jetzt)
get ze Hüschend (Hörschd)
de H. gedresch sagt man, wenn es dort läutet Daun-Katzwinkel.
Wat es am leichste dresche? En H. Simm-Crastel.
Wat schreit der H., wenn mer öm möt ene Sten schmitt? Antw.:
Halonk, H.! MGladb-Neuwerk. —
De löppt we'n geschniəden H. Wermelsk. — Einen H.
loslassen, jagen, locken. Ber (wer)
lässt dann de H. las? gefragt, wenn beim Kartensp. die Vorhand mit dem Aufspielen wartet Neuw-Datzeroth.
Sŭa es me en H. in de Bek (Bach)
jäg, sua kümmp he auk wir herut unverbesserlich MülhRuhr;
dat geht nit, als wa mer enen H. dorch de Beck jägt Düss-Erkr.
Jag de H. van de Plätz, et es twelf (12)
Ühr! so verspottet man die Klever, die ihr Mittagsmahl sichern wollen Emmerich.
De bas wie Justen H.; jogt mer dich fir eraus, kimmste hannen (hinten)
eran (herein) Bitb-Kyllbg.
Et es en Wedder, mer soll kene H. erusjage (für de Dür j.; erusschecke) Rip, Allg.
De (Dumme, Faule)
kann kenen H. us dem Owenloche jan Gummb-Remperg;
domit krieste ka H. hinnerm Uwe raus Simm, Allg.;
domet ka mer keinen H. locke, de hinger dem Ovve lit Köln-Stdt;
deə wess der H. va jen Ofend ze locke er ist schlau Aach, Allg. — Mit andern trans. Verben.
Höbbs de den H. verkoch (verkauft)
? zu dem gesagt, der ein schönes, neues Kleidungsstück trägt Heinsb-Millen.
Wenn me den H. düchdig strickt (
streichelt ),
blöckt he nit Elbf.
Den den H. net oicht (
achtet ),
oicht den Her net WBitb.
Wie mer den H. fuərt (
füttert ),
su wackelt he met dem Stert NBerg.
Met Belawe (beloben, Versprechen)
köj (kannst du)
genen H. fett make Klev.
Al (alte)
Hunn sein iwel ze bännigen Mos.
Wer nen H. binge (binden)
well, de fingk (findet)
bal ene Streck Köln-Stdt.
Dat es auch eine, de weit (weiss)
der H. te leie (
leiten ),
dat e neit op gene Streck trett er weiss seine Sache schlau zu führen Eup.
Deə es ze domm, för ene H. ze rije (
reiten ) Aach-Stdt.
Kommendier den H. on blöck eiges (selbst)
! Rees, Ruhr.
Me kann beter (besser)
en Scheppel Rogg kopen es jeden Morgen den H. opbören (aufheben) Rees-Ringenbg.
Et wör mar en H. ömdedriəhne, dann wüər he weg gewest (gestorben) es fehlte nicht viel; beinahe Kemp.
He kennt der hengerschte (hintersten)
H. net weiss davon, bes. von dem Ränkesp. keinen Bescheid; er weiss nicht, wie man hinter der Hand über ihn denkt MGladb.
Ich hon net H. on net har (nach links)
gewesst (gewusst) war ganz im Unklaren Saarbr-Sulzb.
Geh eich mit? Antw. zu Kindern:
Dau gihs met et Hindche hänken on darfs de Leder (
et Seelche, de Strangk, et Streckelche Aden,
et Kettelkärfchen Prüm-Büdesh,
et Schläppche Koch-Bremm)
drohn Mayf, Mosfrk, Rhfrk, —
wenn der H. furtlaft, gest dau gehangen ebd., —
op de Merksberg den H. hänken Saarbg-Cahren; auch auf die Frage ‘
wohin gehste?’. Der zu billig arbeitet,
de leit (
leitet )
füər e Schnäps - chen en H. no Köllen un brengt et Seilchen widder met Neuw-Asb.
Gohn ech met? Antw.:
Wa mer et Höngkche lede MülhRh-Ensen.
Dau sollscht et Maul hallen, bis der H. de Axt hollt, dann saschte (sagst du)
: loss se leien, sonst fällt se der of de Fiss (Füsse)
! zum Grünschnabel Saarl-Berus.
De scheərt de beiste H. nimmt den Löwenanteil Rip;
half on h., we mer de H. schiərt Bergh, Köln.
En gebrannter H. scheit (scheut)
et Feier Mos.
Wann ener en H. wellt dutt (
tot )
schlohn, da sät (sagt)
en, e wer rosen (tollwütig) WBitb.
För Geld kann me enen H. afgetrocken krigen für Geld ist alles feil Rip, Nfrk. —
Dat wor dem Höngkche got, sös (sonst)
soll et em Hüs-che sin blevven bestrafte Neugierde MülhRh-BGladb.
Adjüss, leck dem H. de Büss (Büchse)
! scherzh. Abschiedsgruss MGladb-Giesenk.
Enen doən (toten)
H. de Mull (Schnut) tubenden törichte, unnütze Sache treiben;
de Gefohr es verbej, säj de Jong, duw bond hej enem dojen H. de Mull tuw Rees, Mörs.
Deə es so verkihrt (nichtsnutzig)
wie enen H., dem se de Oge opgebroəke hant (vor dem neunten Tage) Heinsb-Roerkempen.
Roppt em H. en Hor (Haar)
aus, da kemmt en Hondshor erem (zurück) WBitb.
He läuf dem H. en Bein af sehr schnell Köln, MülhRuhr.
Dann stek du din Nas dem H. en de Fott (Gesäss),
dann löpps du dem no! gesagt von dem, der auf die Frage: ‘wohin’ die Antw. erhält:
der Nas no Kref-Fischeln.
Wenn et dem H. op de Kopp rent (regnet),
r. et öm och op de Schwanz beginnen die Hundstage mit Regen, so regnet es an allen Hundstagen Siegld, Birkf.
Den H. de Klemm op de Start (Sterz)
sette so dass er geängstigt wie toll sich flüchtet Klev.
De dögt (taugt)
de H. an de Start net er ist zu nichts zu gebrauchen Kemp, —
dog dem H. em Arsch (
en de Start Geld-Hinsbeck)
net der Nichtswürdige Rip, Nfrk.
Gih dem Hunn on de Orsch! lass mich in Ruhe Goar-Weiler, Saarl-Berus;
weil (jetzt)
kann eich dem H. en den Ärsch geihn Merz-Becking.
Wat haste do tu kike; kick den H. onger de Start, dann wettste (weisst du)
och jet Geld-Hinsbeck.
Der schnauzt enen on, wie wonn er eme H. hiune erunner gefall wär äusserst grob Saarbr-Krughütte.
Utsiehn, als wenn et ene H. dur de Fott (Gesäss)
getrocke wür verknittert, bes. von Kleidern Kref-Fischeln.
Kick (schau)
lever ene H. e gen Fott als ene Häuer (Holzhacker)
en de Kapp! Heinsb-Erpen. Wohin gehst du? scherzh. Antw.:
No Saargeminn em H. hinne nin Saarbr, Ottw, Wend, Birkf, —
em H. vor die Pinn Ottw-Heiligenwald, —
vor's Loch Botter stosse Ottw-Neunk, —
vor die Fiderie Ottw, —
en de Ärsch Stecke schneire Ottw-Kairen.
Dat hät ich kem (keinem)
H., viel winniger em Minsch geginnt (gegönnt) diese furchtbaren Schmerzen Bitb, Allg. — Mit
Präp. He es vam Perd (Esel) op den H. geroden (gekommen) wirtschaftl. heruntergekommen;
besser vam H. op et Perd äs vam P. op den H. Berg.
He es (ganz, rein) op den H. kunn (geroden); he es om H. (
am H. Gummb.)
; he geht op der H. wirtschaftl. u. gesundheitl. rückwärts Rip, Allg.;
der arbet (
schafft, wirkt, plogt usf.)
sech op den H. zu Tode Allg.;
de brengt den noch ganz op den H. Trier, Allg.; auch von Sachen:
wenn de Schohn noch ens e Gas (Menge)
Dag mötgegange send, send se op der H.; du mäcks all de Kappe op der H. MGladb;
du hes dat schün Kled ganz op den H. gebrach Sieg;
bei dem Schweinswedder do kreit (kriegt)
et Kur (Getreide)
op den H. wird zugrunde gerichtet Merz-Saarhölzb.
Dat Kuər (der Roggen)
steht esu deck wie Hor op dem H. Bitb, Allg.
Doə woəren mer bem düjer (teuren)
Höngke wir haben zu teuer bezahlen müssen Kemp.
De es met allen Hongen gehetzt wie
nhd. Rip, Allg.
Min Höffke mct Kis on Kas (Kiste u. Kasten),
met H. on Katt (Katze)
on Kuh on Perd Mörs-Rheinbg.
E ka net övver en duəde H. komme (greie) er bringt es zu nichts Jül, Aach, Geilk.
Kömmt me ower den H., dann k. mer ok ewer de Stert (Schwanz, Zol) ist die grösste Schwierigkeit überwunden, kommt man leicht zum Ziel; auch gesagt, wenn eine Sache teurer wurde, als man angenommen Mörs-Xanten, Nfrk, Rip, Eif, Mos.
Ös mer övver den H., da fällt mer övver den Stetz noch zuletzt gerät die Sache nicht Bergh-Blatzh.
Et Fett schwemmt ove, on wenn't van ene H. es Aach-Merkst.
Vam H. op den Stert kommen herunterkommen NBerg, Jül, SNfrk.
Wenn me van der H. kallt (spricht),
es de Stert noəh bei Eup.
Gahste (gehst du)
met of de Weihermill? Jo; greulste net fir de bise Hunn? Na! nun bewegt der Fragende die Hand auf u. ab vor den Augen des Anwortenden; zuckt dieser mit den Wimpern, so ist er doch bang Koch. — In
Vergleichen (ausser den schon genannten).
En hat e Lewen (Dag; hat's so schen, schlau) wie e jongen H. Trier, Allg.;
de hot's noch besser wie en j. H. Simm, Allg.;
de is so froh wie en j. H. ebd.;
de wiəss (wächst)
op wie en j. H.; su topeg (täppisch)
wie en j. H. Rip;
dat es e Kerl we ne j. H. Köln-Stdt;
de hot et su schlau wie en alen H. Bernk-Maring;
en as su lefig (läufig)
wie en H. geil WEif Allg.;
de os bekannt (geacht) wie ene bongkte (bunter)
H. Schleid, Rip, Nfrk, —
Justen H. WBitb, —
Lüərsch (Löhers, Gerbers)
H. Aach, Eup, Malm;
hongerig wie en H. Allg.;
soa mager äs en H. Elbf;
su kalt wie ne H. ohne Gefühl Dür;
krank wie en H. Allg.;
so tahm (zahm)
wie en Höndsche Heinsb;
esu möd (müde)
wie ene H. Rip, Allg.;
so kapot (müde)
wie ene H. Allg.;
su ful wie ene H.; he lig su f. do wie en H. en der Sonn Rip, Allg.;
he es so ful wie Rühmanns H. Barm;
en es blid (blöde)
wie Justen H. dreist Saarbg;
nacks wie ene H. Aach;
nass wie ene H. Grevbr;
staatser (gezierter)
wie der Here H. Aach-Alsd;
de es su fromm wie Klärn H. (der vormittags die Küken, nachmittags die Henne frass) Siegld-Wilnsd;
so schei (scheu)
wie en H. Saarbg-Nittel;
dat es justement we nen H. ohne Stetz Köln-Stdt;
e seiht aus wie en H. ohne Schwanz hässlich Trier, Allg.;
lofe wie ne H. ohne Stetz (Sterz) halb angezogen Dür-Gürzenich;
holl der e Stecke met; sos kimmste derher wie en H. uhne Schw. Bernk-Neumag;
en Fuhrmann ohne Geschel (Peitsche)
kimmt grod wie en H. ohne Schw. Bernk-Merschd;
he es för de Arbet we de H. förm Steiərz der erste bei der Arbeif Wermelsk, Berg;
de hat mih ze dohn wie Honn bei Hoff Kobl-Stdt;
dat batt (nützt)
och so viel, es wammer gen (gegen)
en H. wat sät (sagt) Gummb-Nümbrecht;
he schlept (schleift)
den Steərtz we'n beseckden H. Wermelsk;
stell dech we'n H., kris du och en Steərz stelle dich als Mensch, wirst du auch als
M. geachtet
ebd.;
mer mennt (meint)
jo grad, mer wär vum H. seim Schwanz abgefall Saarl-Wadgassen;
de deht perzis (genau)
wie ene H., dem de Oge opgebroəke send er benimmt sich sehr rücksichtslos Kemp, Heinsb;
de raselt (zittert)
wie ene Jofferen H. Heinsb;
du krömms dich wie ne H. Dür-Weisw;
der scheckt sich wie e H. en der Kor (Karre) er ist brav, weil er muss Mosfrk, —
en de Knittekar (Kreiden-) Sol;
dat stehr em bi em H. e Hinnergescheər Zell-Senh;
do verstehs du so völl van wie de H. vam Sonndag Kref-Osterath, —
van de Hohmess Heinsb;
der esst so oft, wie em H. de Schwanz wackelt Saarbr-Feching;
dem lofen de Aən (Augen)
wie em hongrigen (rotzauige) H. Trier-Thomm, Ottw-Schiffw;
du has e Paar Uhre wie ene fahlen H. Dür-Weisw;
du bös va Wort (hältst dein Versprechen)
wie der H. va Port Kref-Osterath;
scham dich ewei en H.! Prüm-Leidenborn;
scheck (stell) dech wie en H., da kris de och en Steiərz (Sterz)
! dem Mutigen hilft Gott Wermelsk, MGladb;
dat sei jo Kerle (dicke Kartoffeln)
we de Hunn Daun-Tettschd, —
wie jong H. Monsch-Witzerath;
et git bal mih Schohmächer (udgl.)
em Dorp bie Honn Sieg-Ägid;
bei dem hät mer et schlechter wie en H.; de mach et möt enem wie möt em H. Rip, Allg. — H. u.
Katze. Die verdrage sech (levve zesamme, sen) wie Katz on H. Rip, Allg.
Dat gläuft at (schon)
lang geng Katz en genge H. miəh Aach.
Wenn de stirf, kreischen all K.ən on Honn Kobl-Rhens.
Manch Stöcksken (Streich)
wurd do utgeheckt, woran nit K. noch H. geroken NBerg (
s. weitere Belege bei Katze). — H. u.
Hase. Et hat sech wall Hoase gefange met lamme (lahmen)
Honn etwas leisten mit unzureichenden Mitteln May-Trimbs.
Der Hong ze viel es des Hasen Doət Gummb-Nümbrecht.
Onger völl Hong hät de Has sin Reit (Recht)
verloren Mettm-Nordr (
s. weitere Belege bei Hase). —
Wenn den H. weg es, dann lopen de Schöp (
s. Schaf ),
wor se welle Mörs-Rheinbg.
Honn on Wolf lofen drörver über das vernachlässigte Feld Malm. — H. u.
Floh. Wor Hönd si, si ok Flöh Mörs, Allg.
De merk, dat et Hüngkche Flüh hät Rip.
Wer et Höngke krit (nimmt),
de krit (nimmt)
auch de Flüh Berg, Allg.
Mer muss der H. met de Flüh nemme Köln-Stdt.
Je magerer der H., je gröter de Flüh, je schäbbiger der H., je mihter Flüh Köln-Stdt.
We sich möt de Hong schloəpe let (legt),
stiht möt de Flüəh op Kemp-Süchteln.
De hat Freid wie en H., de voll Flih es Kobl.
Dem gihr et su gut wie em junge Hunn ohne Flih Goar-Weiler (
s. weitere Belege bei Floh). — H. u.
Fliege. Je magerer der H., je miəh Flegen Sol. — H. u.
Jäger. Wuə der Jäger es, do es och der H. Eup-Raeren.
Wenn en J. Ness (Nüsse)
pleckt on den H. maust, dat hät ken Art Neuw-Dierd. — H. u.
Jungen (Buben).
Jong on H. es ein Gebond Geld-Aldekerk.
Pös un junge Hön üs en Sort Meiderich.
Jonge on Hong, die verdrage sech net MGladb.
Jungen un Hung gonn selde räuhig lans enander Köln, —
könne schlet ungeschoəre langsen gonn Erk-Grambusch MGladb, —
gonnt selde ongebrüit (ungestossen)
langseə Aach, Monsch.
Wenn enen H. on ene Jong langesen könne goəhn, donn dög (taugt)
den H. of de J. nit Kemp.
Ne H., de net bisst, ne J., de net schmisst, die dugen allebeds net; wenn en J. am H. fürbei küt un de J. schmisst net oder der H. bisst net, dann sen se allebeds net gesongk Sol-Langenf.
Dorfjongen on fremm Honn, die ləisst mer gohn Prüm-Ihren.
Jonge on jong Hongk soll mer mot Fredde losse Schleid-Reifferschd.
Klen Junge on jung Hung halde no Sol.
Lehrersch Keanner on Pastursch Honn sein of der Stross et frechst May-Trimbs. — Im
Kinderl. Minge Nonk (Onkel)
Fonk us Ponk singe H., döm sing Kongk (Gesäss,
Kunt)
es wongk (wund)
van alle de Kaffigrongk (-grund),
döm minge Nonk Fonk us Ponk singe H. dronk (trank) Schnellsprechübung Aach.
En der Höhle wor en H., de wor bongk (bunt),
de woll drut, du bös ut! Abzählr. Lennep-Hückeswg.
Onder de Bröck, dor let (liegt)
en H.; wenn hej schett (scheisst),
dann sch. hej Stront; wenn hej frett (frisst),
dann fr. hej Brot; o Muder, den H. es dot (märgen es et Höndje dot), legge wej em in et Kestke en duhn en betje (biss-chen)
Water drin, dann schwemmt hej as en Fesske (Fisch),
tihn, twentig, derteg, verteg, fifteg, sesstig, söwentig, tachentig, negentig, hondert Abzählr. Emmerich.
Onger de Bröck loəg enen H.; wievüəl Küətele (Kot)
schett (schiss)
he? darauf wird eine Zahl angegeben, die ausgezählt wird; den sie trifft, der ist ausgezählt Heinsb-Breberen.
Onder onse Flierenbom, dor lej en Höndje dot; et Stertje wor befrore, en de Bellekes legge blot (bloss)
; du kom Henn Speck, den säj, et Höndjen es geck; du kom Jan, den Temmermann, den nähjden Höndje et Stertje dran, du ging et Höndje lope, wärme Weckskes kope Klev.
Dei Knecht, de wull op Reise gohn; do kom hei an de Brügge; do sot (sass)
de H. bim Für un sponn, de Katte kiərnte de Botter; de Fladermus, dei kehrt dat Hus, de Duven drougen den Dreck erut; se dreihten en wite in dat Feld, do ging de Knecht wiər ut der Welt Gummb.
Dat Kalf, dat log in der Weg; de H., de jag de Fleg; de Fleddermus, de kehrt et Hus; de Mösch, de drop de Dreck erup; de Katz, de soss om Schaf (Schrank)
on hät sech bal buckeleg gelach Ahrw-Altenahr.
Den Schnider liep den Berg herop, de H. achterno; den Schn. bört den Stert op, do sät (sagte)
den H. jo! Mörs-Orsoy.
Schniər, Schn., schnick di schnack, schnich (schneide)
dem H. en Schnippchen af, loss em noch en Stömpchen stohn, dat he noch es met kann gohn! Waldbr-Hahn.
De Miller hot sein Fra ferlor, he gäht se met de Hunn sechen (suchen)
; et Hendche hot se wirer funne, de Meis kehren de Stuff eraus, de Ratte drahn de Dreck eraus; et setzt e Velche (Vögelchen)
of em Dach, et hot sech mausedot gelach Koch-Mörsd, Mosfrk mit Var. verbr.
Annemarei, koch de Brei, stell en op de Mauer; doh de schwarzen H. debei, wir (wird)
er och net sauer! Altk-Bachenbg.
Aster (als das)
os ene bonte H. verlore gegange ös, klen van Marakel (Wunder),
ävver grot van Verstand; aster en fengt (findet)
on öm no Hus brengt, kriet ge ene gouən (guten)
Drenkpenning; doə könnt ge möt doəhn, wat ge well Kemp-Grefr.
Morn es Sonndag, biss de H. der Katz de Stomp af, löt ävver noch e Stöckelche stohn, dat se noch ens met kann gohn uWupp.
Ech hatt ens e Höngke, dat koəm mech am Möngke (Mündchen),
trock (zog)
ech em am Ben, du lef et no hem MGladb.
Jong, häste en Zong? schneck (schneide)
se af on gef se dem H.! einem Jungen zugerufen, der sehnsüchtig bei einer spielenden Kinderschar zusieht Rip, Berg, —
wenn der H. se net mag, leg se dem Pastur en et Schaf (Schrank)
! Bergh-Hüchelhv;
Jong, schmer dem H. en Dong (Brutterbrot),
schm. se net ze fett, sös wird de Katze geck! Waldbr-Holpe.
De bese H., o weh, den werfschde? Mit eme Schinkeknoche! No, das därfschde! Kreuzn. — Im
Rätsel u. in Scherzfragen:
Wat hat dem Tobias si Hüngkche für en Hor am Sterz Hundehaare Sieg-ODollend, Ahrw-Schalkenb
(dem Kaiser sein H.), Düss-Kaisersw
(dem Herodes singe H.), Dinsl-Gahlen.
Keser Karl, de hott ne H.; ich gef de rot dir en der Mongk; rot (rate),
wie hesch der H.? Rot Dür, Bergh, Bitb-Dudeld, —
ek gef dej de Nam in e Mond; wie hitt Kaiser K. sinen H.? Wi Mörs-Pelden, —
also, wie hiess sein H.? Also Meis-Medard;
ene Mann hatt ene H.; er gof em de Name en de Mond; wie hesch de H.? Endemond Sieg-ODollend;
et kom e Mann von Andernach; et kom e Mann von Kochem; der M. von K. hott en H. an de Hand, den hon ich schon dreimol genannt? Von Meis-Medard;
et geng en Fräuken üəver de Brück un har en Höngken ungerm Arm; do koəm en Her un frode (fragte),
wie dat H. hiəsch; do sät de Frau: un dat, min Her Heinsb.
Wat menste wahl, ut wat für ene Grond löppt üvver ene Berg der H.? weil er nicht
durch den Berg laufen kann Heinsb-Waldenr.
Weə hät et grötste Schnuffplock (Taschentuch)
? Der H., de wöscht sech de Nas a jen Eərd af Heinsb, MGladb.
Hans (H)und Peter gingen in den Wald; Hans H(und) P. kamen wieder heraus; wer blieb drin? H. Geld-Kevelaer.
Et is en Deng as en Höndje, et geft äwer en schmärig Möndje? das Schwein Rees-Hüthum.
Hönnsche, Tönnsche möt si grön Hötsche (Hut),
niemes, deə beəter klemme kann als wie H., T. möt si gr. Hötsche Efeu Erk-Üvekoven. —
Volksgl. Es gibt Regen, denn
der H. stenkt Allg.;
der H. friss Gras Allg. Es stirbt einer in der Familie:
de H. kimmt nochts on et Bett on schiərt mat de Fiss (Füssen) Bitb;
den H. guckt de Gass rop Merz-Mond;
des Näts (Nachts)
hült ene H. Kemp, Allg.;
de H. gulwert beim Leiden (Läuten) Altk-Herdrf;
den H. jankt an de Kedden Ruhr;
de H. bullt on guckt dabei dief Goar-NHeimb.
Der sterbt, unner dem hot der H. en Loch gegrawe Saarbr. Verbrennt der H. an der Kette, so brennt das neuerrichtete Haus wieder ab Grevbr. Soll ein gekaufter H. treu u. heimisch werden, so muss ihm sein Herr Haare, die er sich aus der Achselhöhle abgeschnitten, zwischen zwei Butterbroten zum Fressen eingeben oder Butterbrot mit Achselschweiss getränkt oder vorher gekautes Brot Allg. Die Nachgeburt von Pferden u. Kühen dürfen die H. nicht fressen, sonst werden sie toll Eif. Der
Hensch (Euterschwellung) wurde mit dem Schädel eines schwarzen Hundes bestrichen oNahe. Schwarze H., die unter den Fenstern erscheinen, künden den baldigen Tod des Hausherrn an Sol.
Wen de Kazen on den Honnen net got as, den hot ke goden Hochzeitsdag Prü
m. Läuft einem ein fremder H. nach, so hat man Glück Eif. —
Volkssagen über spukhafte Hunde, bes. über den
Bello des wilden Jägers, sind überall verbr. S. über tollwütige H. bei Hubert. — 2. übertr. a. persönl. α.
der Kerl es en H.; du H.; ene H. van em Kerl hinterlistiger, gemeiner, geiler Kerl Allg.;
Hönd van Blage lästige Kinder Klev;
lecker Höndje Kosew. für kleines Kind Klev; mit bezeichnenden Beiwörtern,
en krommen (schlammen, querschen, verbruaten, drehdigen, verdrehten) H. Bitb, Allg.;
en faulen (
stracker Saarl-Differten)
H. Faulpelz Allg.;
en hungerigen (
karschtegen Rip)
H. armer Kerl, Geizhals Allg.;
en mageren (düərnen, schroən) H. magerer, abgezehrter Mensch Allg.;
en lahmer H. Hinkender Allg.;
en plackiger (ruppeger, krabbegen) H. schwächlicher, ängstlicher Mensch Allg.;
en nähliger H. dass. Hunsr;
en schessiger (banger) H. dass. Rip;
en fahlen H. hinterlistiger
M. Rip, Nfrk;
en scheinheiliger H. May-Naunh:
en zänkigen (kribbelegen) H. Zanksüchtiger Rip;
en widriger (rosiger, krätziger) H. zorniger
M. Saar, Allg.;
en stecksen H. Widerspenstiger Dinsl;
ene geressene (durchdrivene) H. der sich in allen Lagen zu helfen weiss Allg.;
en lunigen H. Launenhafter Wippf;
en luriger H. Schleicher Ess;
en wehrigen H. Unruhiger Ess;
en ruden H. Rothaariger Rip, Allg.;
en lügenzigen H. Lügner Malm-Vith;
en doller (verröckter, geckigen) H. Allg.;
en schlechter [schäbbiger, ondugener, frecher, falscher, verfluchter, lompeger, miseraweler, gemeiner, scheeler, schiefer, dommer, dover (tauber),
dreckiger, beseichter, beschessener udgl.]
H.; jungen H. läppischer, vorlauter junger Mann Köln-Stdt. RA.:
Dau brauchs aner net gleich krommen H. zu schännen nicht gleich grob zu werden Trier, —
net scheller H. ze son May. — β. auch Zugtiere werden mit
H. beschimpft;
du scheelen (udgl.)
H. zum Pferde. — γ. Schreckgespenst, spukhafter H.,
z. B. de gruəsse H. Eusk;
de schwarze H. Rheinb-Cuchenh;
de füretegen H. Eup-Raeren;
de H. möt de glöhnige Kett Rheinb-Odend. — δ. verächtl. Gemeindediener Neuw-Etschd;
de ärg H. Gerichtsvollzieher Eusk-Zülp. — ε. Neckn. von Bewohnern verschiedener Ortschaften,
z. B. Keichenger Honn Merz-Keuching;
dir (ihr)
Köllesleiker (Saarbg-Kollesleucken, ebenso von Merz-Büschf)
Honn, dir leit (liegt)
em Gronn (Grunde),
dir leit em Lach, der Deibel hölt ech dach! De Berger, de B. (Dür-BergvorNideggen),
die hongrige Hongk, die freissen de Lüs (Läuse)
met dusend Pongk! — b. sachl. α. Geräte. αα. ein Gegengewicht mit Rädern, das leere Wagen den Bremsberg hinaufzieht Saargeb. — ββ. Förderwagen im Bergwerk Allg. RA.:
H. anhänken faulenzen Saarbr 1800.
H. öm! Ruf, wenn sämtliche Schlepper aus einer Bauabteilung in die andere fahren u. dort Kohlen fördern sollten; jetzt
de Hong goəhn öm das Glück hat sich gewendet Wurmgeb. — γγ. Wagen zum Fortbringen der gespaltenen Felsblöcke in der Dachschiefergrube Bernk, Mayf. — δδ. der kleine Arbeitswagen, auf dem Rottenarbeiter ihre Werkzeuge, Schienen udgl. von Ort zu Ort fahren Allg. — εε. kleine Karre mit zwei ganz niedrigen Rädern zum Transport von Säcken, Kisten udgl., am Rheinufer u. in Magazinen gebraucht. — ζζ. der Hinterwagen;
den H. fahren ihn lenken beim Einfahren von Stämmen Saarl-Hüttersd, Bergh-Horrem. — ηη. der Träger der Wagendiele Kreuzn, Wend; Stemmeisen am Wagen Koch-Laub; Seitenbrett am W., an die
Storren angelehnt Zell-Pünderich. — θθ. Rodelschlitten Düss. — ιι. grosse Drummsäge zum Ab- u. Durchschneiden der Baumstämme Grevbr, MGladb, Kemp, Geld-Leutherheide. — κκ. kleine Schrotleiter des Küfers, im Gegens. zum
Grot, der grossen Leiter; der
H. wird unten im Keller angesetzt u. vermittelt den steilen Übergang vom
Grot zum Kellerboden uMos, Siebengeb. — λλ. Winkeleisen mit Stiel, welches auf dem
Herdtaken beim Schmied unter die Zange ins Feuer gelegt wird, um schneller zugreifen zu können NBerg. — μμ. grosse Schleifharke zum Zusammenscharren der Getreidehalme auf dem Felde Saarbg-Cahren. — νν. der Dreschflegel, u. zwar ohne
Kap (Kappe), mit einem Loche, durch das der Riemen gezogen ist Bitb-Hütting;
he loggen (lauten, bellen)
de hölze Hung die Dreschflegel gehen Sieg-ODollend. — jj. in der Rheinschiff.
H. herutwerpen Seitenanker auswerfen;
H. maken ein festgefahrenes Schiff losbringen, indem man ein anderes Fahrzeug in einem Winkel gegen das erstere legt u. beide vorn u. hinten durch Seile fest verbindet. — οο.
Höngke Treiber am Webstuhl, an beiden Enden der Schnellerkordel befestigt; er ist durchbohrt u. läuft an einem dicken Draht MGladb, Kref, Bitb-Dudeld. — ππ. eine besondere Art der Getreidefochmühle Bitb-Hütting. — ρρ. Spannriemen des Schusters May. — σσ.
grove H. Kohlenmass Wurmgeb. — ττ. das nasse Tuch
e jen H. hängen, auf eine Leiter Aach. — β.
Höndche Tannenzapfen, Kiefernapfel Aden-Antw. — γ.
Höngkche 4-Pfg.Stück, nach der Zeichnung auf der Kehrseite Eusk;
Höndje 2-Pfg.Stück mit sitzendem Löwen, noch 1870 im Umlauf Geld-Kevelaer. — δ.αα. mittelgrosser Heuhaufen auf der Wiese, den man mit der Gabel wendet, im Gegens. zum
Husten (grosser H.) u. zum
Kott (kleiner H.) Kref-Anr, Kemp. — ββ. Bürde Stroh Rees-Brünen Isselbg. — γγ.
en Höngkche Flass (Flachs) Gebund Fl.;
de Fl. wiərd op en H. gedriht Eusk-Gymnich. — ε.
Hindche scherzh. Zunge Simm-Argenth;
Höngkchen Magen des geschlachteten Schweines Waldbr-Dattenf. — ζ.
jong Hong aussergewöhnlich dicke Kartoffeln Geilk, Heinsb. — η. Speisen, Getränke. αα. grosses Glas Brantwein Wend, Ottw, Saarbr. — ββ.
geroppte Feldhinkel un H. Pellkartoffeln u. Zwiebeltunke Simm-Ravengiersbg; auf die Frage nach der Art des Essens die scherzh. Antw.:
Vier krien jong Höng met Schwänzen Gummb-Peisel, —
Grombereun Hond Zell-Wahlenau — γγ.
Kappes met H. scherzh. Hiebe Aach-Eilend. — δδ.
suren H. saurer Wein Köln. — θ.
ruən (roter)
H. αα. Scharlachfieber Erk, Heinsb, Kemp, Kref, Mörs. — ββ. Masern Viersen, Mörs, Klev. — γγ. Krankheit der Körnerfrüchte Köln, Bergh 1840. — δδ.
der r. H. han erhitztes Gesicht Neuss-Kaarst. — ι. Spiele. αα. ein Kartensp. Altk-Wissen;
et H.schlefen (schleifen) uWupp. — ββ.
en, zwe, drei Hond spille Durchlaufesp. Bernk-Dusemond. — κ.
op gene H. Ortsvierteln. (Gospertschule u. Nachbarhäuser) Eup.