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glauben

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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17 in 14 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

glauben

Bd. 2, Sp. 1260
glauben Rhfrk uNahe ö. Kreuzn-Roxh Windesh Dörreb -āw-, –-; sonst südl. der dat/das-L. u. im Saargeb. bis n. einschl. Ottw-Werschw Ottw Schiffw, Saarbr-Fischb Fürstenhsn Ludw u. innerhalb Saarl-Neuforw Felsbg Wallerfang Saarlouis Lisd Wadgass Differten Friedrichsw -āw-; sonst Rhfrk -Ew-, dau glEbšt (-st), Part. gəglEbt; an der Saar weiterhin in Saarl, Merz, Saarbg -Ew-, -E:w- [um Merz-Mechern Hilbring Fitten Rippl Merching Merzig u. in Saarbg-Stdt OLeuken -āw-; sonst Mosfrk -E:w- [WEif mit Ausn. von WBitb -ē:w-; Trier-Stdt, WBitb, uMos, Goar -ā:w- (<äu)], dou glE:fst, Part. gəglE:ft [WEif Prät. glō(ə)t, Conj. -ē(ə)-, Part. glō(ə)t; Altk -:w-, Prät. glfdə, Part. gəglft; Rip -:v- [uAhr, gegenüberliegender Westerw bis einschl. Neuw-Wiedheck, Altk-Heubg Walterschen Schürdt Seelb Eichen, Köln-Stdt, Aach-Stdt, Eup -ø·y.v-; Westerw -·y.w-], Prät. jlōf, Conj. --, Prät. jəjlōf u. jəlōf (-ou-, s. o.) [Prät., Part. in Monsch, Dür, Aach, Eup j(ə)lōət]; NBerg -:v, –w-, –ø·y.-, –ȳ ə.-, –ȳ:- (s. Baum), Prät. jlǫut, -ŏ-, Part. jəjlǫut; SNfrk -:v- [Kemp-Dülken -·y.-], jløfs, hE jløf, mər jl:və, r jløft (stellenweise auch jløf), Prät. u, Part. gehen auf (ge)glocht zurück, u. zwar Prät. jlōx, Conj. -χ, Part. jəjlōx innerh. Gillr Hatterath Tripsr, dann ö. einschl. Rath Luchtenbg Orsbeck Kempen Karken bis Birgelen Fronderath Altmyhl u. w. Kemp-Lüttelbracht Kaldenk; jlǫut, –ou- (jə-), Conj. -y-, –øy- ö. einschl. Grevbr-Orken Elfgen Belmen Priesterath Borschemich Berverath Kaulhsn Herath Buchholz Rickelr (ausschl.) Leloh (ausschl.) Hardt Mackenst Dilkr Kindt Leuth [Kref-Fischeln -out u. jlowdə] w. dieser L. bis zum -ōx-Geb. -ǫut u. -ōət; w. NBusch Stahe Birgden Selsten Löcken Brüggelchen xloft, Conj. -ø-, u. darüber nach O. hinaus bis zum -ōx-Geb. stellenweise -ōf(t), Conj. -- [Heinsb-Lümb jlōf, selten jlōx, Part. jəjlōft]; das jlout-Geb. reicht im N. bis einschl. Geld-Niederd Herongen Wankum Harzbeck, Kemp-Schmalbr Broich SHubert Orbr Hüls, Kref-Kref Traar, Mörs-Kaldenhsn (w.) Hohenbudbg, doch steht hier im N. jlout neben jløvdə; innerh. Mörs-Friemersh Rumeln Kaldenhsn (ö.) Vennikel Capellen Niep Vluyn Repelen Vierbaum Binsh γløyvən, –ø·y.- (hę γløf), Prät. γløvdə; Klevld γlwə, γe γlwt, Prät. γlwnə, Part. γəγlwt [Dinsl γlwən, γe γløft, Prät. γlǫfən, Part. γəγlǫf u. --; Mülh-Ruhr xløywə, Prät. xlǫx, Pl. -xtə, Part. xəxlǫx] schw.: 1. wie nhd. a. im kirchl. Sinne. RA.: He gläuf ni a Gott un si Gebott MülhRuhr, Allg., — an keinen Himmel un kein Höll Köln, Allg., — an gene Gott en Düwel Klev, Rees; he glöf a nüs mih; der glöf noch an Hexe on Werwölf Rip, Allg. Du moss gl., dann bruchs de net ze schweəre (Wortsp. zwischen ‘schwören’ u. ‘schwären’) scherzh. zu dem, der ein Geschwür hat Rheinb-Meckenh. — b. für wahr halten, meinen; jet gl.; enem jet gl.; dat es komm (net) ze gl. Rip Allg.; et es net ze gl. on ze son Koch; dat här ek nich gegloft; dovan glöf ek nickst Gummb, Allg.; su bal he sech ongesehn glof, fengk (fing) e an ze lofe; he glöf, he hätt rech; ech gl. net (dran), dat e küt; me soll doch gl., höck (heute) möt he kunn; of e wahl küt, ech gl. jo (wahl) Rip, Allg.; ebbes steif un fest gl. Bitb, Allg.; ken Sterveswörtche gl. Waldbr, Allg; ich gläuf nüs miəh ich will nichts aufs Ungewisse wagen Aach, Allg.; mach dat eckersch (nur) enen (nem) andere wis, dat gl. ech net (dat kann ech net gl.) Rip, Allg.; dat glaft der ke Mönsch, ken mönschlich Sil WBitb, Allg.; dat glöfste selver net, wat de do säs (sagst) Rip, Allg.; glab dat Deng (Hauptton) net! das ist sicher nicht wahr Birkf; der gläbt alles, wat die Leit san Rhfrk; wat mer seiht, ka mer em gl., sos neist Bitb; wenn ich dat net met eigenen Aue gesiehn hät, do gläft ich et net ebd., Allg.; dat gläuf ich net iəhder, bes dat ich et siəhn Aach; da's beister ze gl. wie kicke (besehn) ze gohn Monsch-Witzerath, Malm; et es net ze gl., wie der üverhaup noch leve kann; dat kannste mer köhn gl.! Rip, Allg.; dat kannste mech secher als Gott gl.! MGladb-Giesenk. — Zum Ausdr. gemilderter Behauptung; ech glaf, dir spillt et du bist närrisch Mayf, Allg. (u. so ä.). — Zum Ausdr. der Verwunderung; sull mer su wat gl.! Kobl-Bend, Allg.; wer hätt dat geglof (van dem)! Rip, Allg. — Zum Ausdr. der Zustimmung, während ein anderer spricht; dat gläuf ech, ich gl. dat! Allg. — Zum Ausdr. des Zweifels, der Abweisung; ech glöf et bal! nicht möglich; mer soll et bal gl.; wemmer et dir gl. soll, dann könnt mer sech für dech ren ustrecke! Rip, Allg.; ech gläuf et dech wall! dein Vorschlag ist nicht recht gescheit; wat gl. se! Rhfrk, Allg.; ich glöv et dich och! Kemp-Süchteln; wat glöfste wahl? darauf die scherzh. Antwort: ech glöf, wat menge Schuster glöft, deə hätt e mech e paar Stivele gemackt on glöft, dat he ke Geld deför krit, on dat glöf ech och MGladb. — RA.: Gläuf nit alles, wat do hörsch (hörst); sag nit alles, wat do weiss, dunn nit alles, wat do mags! Köln. Me mott alles zweimol gl.; eimol, dat et wohr es, un eimol, dat et nit wohr es Ess, Kobl. Was mei Age (Augen) siehn, glabt mei Herz Nahe. We eimol lüg (lügt), dem gläuf mer nit, on wenn er auch de Wohrheit sprich Köln, Allg. Wər gläbt, wird seelig, wer Schouhnäl frisst, wiərd nälig (mager) Birkf-Idar; wer viel gläbt, werd seelig; wer viel scheisst, werd's nälich Simm-Laub. Wer alles (lech) glöft, werd deck (lech) bedroge Eup, Köln, Rees, — wörd et mehrst belogen Klev-Kessel, Rees. Wenig gl. mat geng Ihr, alles gl. Gecke Aach. Met Gl. un Meinen puppen (scheissen) de klein Keiner (Kinder) in die Buckschen MülhRuhr. Wat mer ger glöft, glöft men leit MGladb. Et es net beəter gegloch (geglaubt) äs versoch (versucht) Selfk. Ne Dromme (Traum) es ene Dreck, en de dran glöfft, es ene Geck Eup. Wenn du dat net gl. wells, dann loss et stohn! Rip, Allg.; wennste mech nit gl. wes, dann laup met de Kopp för den Dörepos (Eckposs, Stil), dann füllste't (fühlst du es)! Mörs, Nfrk. Dat gläb der Guguck! das ist sicher wahr, das glaube ich Birkf, Allg. Der Leichtgläubige glöf och, dat den Ochs fleit (fliegt) Merz-Losh, — de Katt Ganseier let (legt) Geld-Kevelaer, — der Oss (Ochs) Melch göt on dat der Hahn Eier let Monsch, — de Bach (et Wasser) de Berg eroplöf Rip, Allg., — use Herrgott op ene Kiərschbom (Prummebom) sett (wuəhnt) Nfrk, — ose Herrgot Hendrich (Girret) hesch Rip, — och meih äs dät dein Gruss (Grossmutter) en al Fra es Merz-Saarhölzb. — Derjenige, der einer Erzählung ungläubig gegenübersteht, sagt wohl: Dau schwätzscht dir ebbes fir, dat de et selwer net gläwscht! Merz-Losh; dat gläuft at lang geng Katz en genge Hongk miəh! Aach; dat do glaft dir keine Spatz! Kobl; dat gläft der käne Auermacher (Uhr-)! Kobl-Kärlich; dat glöft der kene Hotmächer! Aden-Liers, Kobl, Goar; dat lo glaft noch ka Hutmacher, de siwwe Johr Kappe gemacht hot! Goar-Halsenb; dat gläft der käne Schneider, der siwwe Johr Möcke gefange hat! Kobl-Kärlich; dat glöft den hondertste Jödd noch nit! Klev, Rees; dat gl. de Hennen, äwel den Hahn wett nicks dovan! Mörs; dat gläft käne Besestiel, der siwwe Johr gekehrt hät! Kobl-Kärlich; dat glaft Gott met siwwe Heiligen! Neuw-Dierd. Jo, ich gläwen't, dau on dei Papp seid er zwein! Merz-Saarzhölzb; dat lo gläw ich zweimol! ich glaube dir überhaupt nicht Simm-Laub; dem glaf ich alles zwemol Meis-Merxh; dat muss ich noch emol here, ehb ich et gl. Simm-Laub; ich gl. liewer, als dat ech dir fenf Grosche gen! Trier-Issel; wer dat jlöf, krig (get) ne Grosche! Rip; wen et gleft, muss en Daler gen Prüm, Köln; wer't gloft, werd selig, wer Schnaps drenkt, fröhlich! Neuw-Urb. Wenn ich dat gl. sollt, dann mösst ich Hör (Hörner) han! Kobl-Kärlich. Weə dem alles gl. sall, deə möüt ene stärke Glove han Schleid. We et glöf on seng Bett verköf, lig (rötsch des Nachts) mem Arsch (met der Fott, met de Kont, met et Gat) em (om) Strüh Rip, Nfrk. Glövet em net; he es en Leiendecker! Gummb-Nümbrecht. — Der Ungläubige kan ka Wohricht gl. Trier-Welschbillig, — gläbt, dat sechs (sibbe) Pund Rindfleisch en gut Supp git Simm, Verbr. bis Erk-Elmpt. Der Hochmütige glaft och, de ganze Welt on e kla Därfche (Dörfchen) wär sein Westerw. — c. dran gl. mossen zu etwas gezwungen sein, sich drein ergeben Allg.; de soll dran gl.; einer muss dran gl. Köln, Allg. — 2.a. du bes neit gəloət man glaubt dir nicht Eup. — b. gegloət sen Kredit geniessen. um etwas zu borgen WDür, Aach, Eup, Selfk bis Geld-Leuth; heə es noch net för 100 Daler geloət Aach; he wor geglaut be de Heəren er genoss Vertrauen Geld-Leuth. — c. gegloət näher bekannt Monsch-Kalterherbg.
8605 Zeichen · 195 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Glauben

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Glauben , verb. reg. act. etwas für wahr halten. 1. In der weitesten Bedeutung dieses Ausdruckes, ohne Beziehung auf die…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    glauben

    Goethe-Wörterbuch

    glauben Großschr eigenh B30,129,9 ; vereinzelt ‘glaube(s)t’ (bes im Vers), 3.PlPräs im Mund des radebrechenden Schattens…

  3. modern
    Dialekt
    Glauben

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Glaübe n , Glaube n [Klàipa Hi. ; Klàiwə Mü. Su. ; Kloiwə Dü. M. ; Klaùwə Str. ; Klœwə K. Z. Betschd. ; Kløỳwə Hf. ; Klá…

  4. Sprichwörter
    Glauben

    Wander (Sprichwörter)

    Glauben 1. Allen glauben, ist zu viel, keinem glauben, zu wenig. Daher behauptete Barreaux: Nichts sei schwerer für eine…

  5. Spezial
    glauben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    glau|ben I vb.tr. 1 (Glauben schenken) crëie (crëi, cherdü) 2 (vermuten) crëie (crëi, cherdü ), ponsé (pënsa), araté (ar…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit glauben

326 Bildungen · 314 Erstglied · 5 Zweitglied · 7 Ableitungen

Zerlegung von glauben 2 Komponenten

glau+ben

glauben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

glauben‑ als Erstglied (30 von 314)

glaubenfälscher

DWB

glauben·faelscher

glaubenfälscher , m. : vor den zerreiszern der liebe und einigkeit, den gelaubenfelschern, ehrdieben und selmordern zu bewaren ( v. j. 1524)…

Glaubenfêst

Adelung

glauben·fest

Glaubenfêst , adj. et adv. welches nur im gemeinen Leben üblich ist, fest in seinem Glauben, d. i. von der Wahrheit seiner Religion gründlic…

glaubengeschäft

DWB

glauben·geschaeft

glaubengeschäft , n. , angelegenheit des glaubens (glaube I A 2): denn sacrament ist eyn glawbengeschefft, da eyttel gottis werck ynnen soll…

glaubengottvater

DWB

glauben·gottvater

glaubengottvater , m. , verstümmelt aus dem eingang des apostolicum ich glaube an gott den vater; für das kreuz des rosenkranzes, bei dem da…

glaubenleer

GWB

glauben·leer

glaubenleer durch Fehlen von Vertrauen, Zuversicht gekennzeichnet du gabst uns das Gefühl: | Dass ohne dich wir nur vergebens sinnen, | Durc…

glaubenlos

GWB

glauben·los

glaubenlos idVbdg ‘glauben- und tatlos’ iSv ohne (schaffens)motivierende Zuversichtlichkeit verschwieg ich selbst Schillern diese Arbeit [ N…

glaubenprediger

DWB

glauben·prediger

glaubensprediger , glaubenprediger , m. , zu glaube I A 1, 2 u. 5: das ich abermal wuntsche, es weren alle klöster mitt rechten glawbenpredi…

glaubensabfall

DWB

glauben·s·abfall

glaubensabfall , m. , zu glaube I A 5: es mögen die abtrünnigen von unserer kirchen es selbst beurtheilen, ob sie nicht einen glaubensabfall…

Glaubensabsage

Campe

glauben·s·absage

○ Die Glaubensabsage , Mz. die — n , die Absage oder Absagung des Glaubens, das Verlassen einer Glaubenspartei, zu welcher man sich hielt. »…

Glaubensabtrünnige

Campe

○ Der Glaubensabtrünnige , des — n, Mz. die — n , der von seinem bisherigen Glauben, dem Glauben seiner Kirche abtrünnig wird, seinen bisher…

glaubensact

DWB

glauben·s·act

glaubensact , -actus , m. , zu glaube I A 1: solche ( schriftsprüche ) klar und deutlich zeugen, dasz ungeachtet der einwohnung Christi in d…

Glaubensähnlichkeit

Adelung

glauben·s·aehnlichkeit

Die Glaubensähnlichkeit , plur. inus. in der Theologie, der Zusammenhang der Glaubenslehren, dadurch sie so wohl unter sich, als mit ihrem g…

glaubensänderung

DWB

glauben·s·aenderung

glaubensänderung , f.; zu glaube I A 5: ich weisz von eurer glaubensänderung Schiller 12, 473 G.; objektiv für ' reformation ': die religion…

glaubensandacht

DWB

glauben·s·andacht

glaubensandacht , f. , zu glaube I A 1: mit innerlicher krafft und lebendiger thätiger glaubensandacht Chph. Andreae trewhertzige buszposaun…

glaubensanker

DWB

glauben·s·anker

glaubensanker , m. , vgl. glaube I A 1 c γ : den glaubensancker wehl ich mir, den senck ich Jesus wunden ein, so ist er und der himmel mein …

glaubensarm

DWB

glauben·s·arm

glaubensarm , adj. , zu glaube I A 1, vgl. glaubensarm debilis fide Stieler (1691) 55 : Römer 12 habe ich gelesen, ... es ist ein capitel, a…

glaubensarmee

DWB

glauben·s·armee

glaubensarmee , f. , zu glaube I A 5; die im auftrage der heiligen allianz im jahr 1822 nach Spanien entsandte französische armee, durch die…

glaubensart

DWB

glauben·sart

glaubensart , f. , zu glaube I A 1, 2 u. 5: weil deine freundschaft sich in reyner glaubensart zum gottesdienst bekennet, der (zwar ausz mis…

glaubensartikel

DWB

glauben·s·artikel

glaubensartikel , m. , im älteren nhd. auch glaubensarticul, glaubartikel, glaubsartikel; religiöser lehrsatz, in dem ein dogma ausgedrückt …

glaubensauge

DWB

glauben·sauge

glaubensauge , n. , vgl. glaube I A 1 c γ , in der religiösen literatur des 17./18. jhs. besonders reich bezeugt: der lerne dem herrn Christ…

glaubensbahn

DWB

glauben·s·bahn

glaubensbahn , f. , zu glaube I A 1: dises licht läst uns nicht wancken in der rechten glaubensbahn Joh. Rist bei Fischer-Tümpel 2, 286 ; an…

glaubensband

DWB

glauben·s·band

glaubensband , n.; zu glaube I A 1: im hertzen müssen säufftzer wallen. schnürt diese Christi blutcorallen zusammen mit dem glaubensband ...…

glaubensbaum

DWB

glauben·s·baum

glaubensbaum , m.; zu glaube I A 1: da denn allemal ein schönes zweiglein aus dem glaubensbaume geboren wird Jak. Böhme s. w. 6, 325 Schiebl…

glaubensbedürfnis

DWB

glauben·s·beduerfnis

glaubensbedürfnis , n. , zu glaube I A 1: das unaustilgbare glaubensbedürfnis der menschlichen natur auch in den ungläubigsten menschen ... …

glaubensbefehl

DWB

glauben·s·befehl

glaubensbefehl , m. , zu glaube I A 5: sie sagen mir immer dasselbe: frei sein, und jeder glaubensbefehl läugnet mir das Bettine Cl. Brentan…

glaubensbegierde

DWB

glauben·s·begierde

glaubensbegierde , f. : keiner mag gott schauen, es werde denn zuvor in ihm gott mensch, welches in der glaubensbegierde geschieht Jak. Böhm…

glaubensbegriff

DWB

glauben·s·begriff

glaubensbegriff , m.; compendium der glaubenslehre, vgl. glaube I A 2: und hiesz jedem ein kleines büchlein reichen, in welchem der kurze gl…

glauben als Zweitglied (5 von 5)

Aberglauben

RDWB1

Aberglauben m (kein Bezug zur Konjunktion "но") суеверие, поверье (в рус. допустимомн.ч.ед.ч.

beglauben

DWB

beg·lauben

beglauben , firmare, fidem facere: er tratt îns predigampt, beglaubte mit viel zeichen das evangelium. er heilte manche seuchen. Fleming 5 ;…

Gansglauben

Wander

gans·glauben

Gansglauben Es ist ein Gansglauben. – Henisch, 1348, 64. Lat. : Fides Hussitia. Bohemi enim anserem Hus vocant. ( Henisch, 1348. )

treuglauben

DRW

treu·glauben

treuglauben, v. mittels eines Treubefehls vergaben nit allein so einer ein testament gemachet het, mag einer briefflin machen, sunder auch s…

zuglauben

DWB

zug·lauben

zuglauben , v. , mnd. toloven Schiller-Lübben 4, 572 , früher für ' anvertrauen ' und ' zutrauen ': was kann sie ( die handwerker ) das mehr…

Ableitungen von glauben (7 von 7)

beglauben

DWB

beglauben , firmare, fidem facere: er tratt îns predigampt, beglaubte mit viel zeichen das evangelium. er heilte manche seuchen. Fleming 5 ;…

entglauben

DWB

entglauben , fidem infirmare hat Stieler 666 .

erglauben

DWB

erglauben ? bei den erglaubten heiligen der heiden und christen. Paracelsus 1, 92 a . heiszt das den geglaubten, erlaubten, bewährten?

Mißglauben

Campe

✱ Mißglauben , v. ntr . Mittelw. d. verg. Z. mißgeglaubt , fälschlich glauben, nicht glauben. Oberlin. D. Mißglauben .

unglaube(n)

DWB

unglaube(n) , m. , gegenstück zu glaube(n). g. ungalaubeins; ags. ungeléafa; as. ungilôBo ( Heliand 2662; sächs. beichte 319, 42 Steinmeyer,…

Verglauben

Campe

Х Verglauben , v. trs . mit Glauben verbringen, zubringen, durch leeres Glauben verlieren. »Schaffe mir die verlorne Zeit wieder, die ich, b…

zerglauben

DWB

zerglauben , verb. , nur refl. wie sich zerarbeiten, um glauben ringen, sich um glauben quälen, abmühen: ja, wen Christus esset deus, qui da…