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Geschlecht

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Geschlecht

Bd. 4, Sp. 42
GeschlechtNomSg auch -e, DatPl -en (im Reim) GWB6,5 Div Hegire 8, vereinzelt Kleinschr  1 durch gemeinsame Abstammung verbundene Menschen   a Familie, Sippe; meist für Adelshäuser od (röm) Patrizierfamilien  Bedeutende wundersame Gräber .. geben Beweis von der Wichtigkeit des Kirchsprengels und was für edle und wohlhabende G-er an diesem Orte ruhen mögen GWB48,167,22 Ruisdael als Dichter  Aus einem uralten römischen G-e das seinen Stammbaum bis auf die edlen Familien der Republik zurückführen durfte ward Pietro della Valle geboren GWB7,189,2 DivNot  [betr Inhaltsangabe der ‘Ballade’] Der Greis .. erklärt sich .. als ehemaliger Herr der Burg, das G. des gegenwärtigen Besitzers hat ihn vertrieben GWB411,226,14 ÜbBallade  Reineke zog mit seinem G. [Reinke de Vos: slecht, Gottsched: Geschlechte], mit vierzig Verwandten, | Stolz von Hofe GWBReinF XII 338  Das Leben jedes bedeutenden Menschen .. deutet .. auf die Natur und Kraft der in seiner Geburts-Epoche Zeugenden; das G., aus dem er stammt, manifestirt sich in ihm öfters mehr als durch sich selbst GWBN3,244,14 FlH V GWB131,36 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 306 GWB24,284,24 Wj II 3 GWBReinF IX 355 u XII 35 GWB7,24,21 DivNot GWB341,110,12 KuARheinMain im Bild von den Nebenflüssen eines Stroms  ein ganz G-e | Trägt den Fürsten [den Strom] hoch empor! GWB2,55 Mahomets- Gesang 51 übertr auf ein Gestein (in Übs)  das G. [race] Sandstein [hat] viele Seitenverwandte GWBN10,49,1 KingCoal speziell von den Fanarioten (vgl s v Fanariot)  dieses niedergebeugte G., diese von einem abgelegenen Quartier benamseten Fanarioten GWB412, 321,18 NationDichtk Litt grecque mod uö(ebd) iSv Nachkommenschaft, bes in der Mythologie, häufig mit Nennung des Stammvaters  [Iph:] Übermuth | Und Untreu’ stürzten ihn [Tantalus] von Jovis Tisch | .. Ach und sein ganz G. trug ihren Haß! GWBIph2 326  Poseidon .. spricht .. von jener Weissagung: daß Äneas G. [βίη 20,307] die Troer beherrschen werde GWB411,315,1 Ilias Ausz GWB412,162,17 Üb:Windischmann,Heilkunst GWBIph2 1298 einmal ‘mein muntres G.’ für Kinder GWB17,10,28 TriumphEmpfindsamk I iSv Herkunft, Abstammung; idVbdgn ‘sein G. rühmen, erzählen’  [Psyche zu Satyros:] O lieber Fremdling! sag’ uns recht | Welch ist dein Nam’ und dein G.? GWB16,86 Satyros 160  [Imogine zu Bertram:] Sag’ dein G. [race] und Heimath! [Bertram:] .. bin ohne Heimath. | Und mein Geschlecht — des jüngsten Tags Posaune | Erweckt, versammelt eher die zerstreuten | Gebeine meiner Ahnen GWB11,354 Maturin,Bertram 30  Glaukos .. erzählt sein G. [γενεήν 6,145] GWB411,278,18 Ilias Ausz  In jenen ältern unruhigen Zeiten .. wurden die auf die Messen ziehenden Handelsleute von Wegelagerern, edlen und unedlen G-s, willkürlich geplagt und geplackt GWB26,31,17 DuW 1  [für: γενεή] GWB411,314,21 Ilias Ausz 20 standesspezif gebraucht, in rollensprachl Äußerung  [der Greis zu Bruder Marcus:] Humanus heißt der Heilige, der Weise, | .. Und sein G., wie es die Fürsten nennen, | Sollst du zugleich mit seinen Ahnen kennen GWB16,180 Geheimnisse 247   b Volksstamm, Volk, auch iSv Nation, idVbdg ‘Völker u G-er’  Gottsched ein Mann so groß alß wär er vom alten G-e | Jenes der zu Gath [Herkunftsort Goliaths, vgl 1.Sam 17,4] im Land der Philister gebohren GWBB1,17,14 JJRiese 30.10./8.11.65 [Korr DjG31,87]  Erinnern wir uns nun zuerst des israelitischen Volkes in Ägypten .. Unter diesem G., aus dem gewaltsamen Stamme Levi, tritt ein gewaltsamer Mann [Mose] hervor GWB7,160,4 DivNot  [Iph zu Pylad:] Ich weiß nicht, ob ich dich mehr dem G. der Scythen, ob ich dich einem Griechen vergleichen soll? GWB39,352,5 Iph1 II 2  Chor [nach Befreiung von napoleonischer Unterdrückung] .. Nun sind wir Deutsche wiederum, | .. So waren wir und sind es auch | Das edelste G. GWB16,380 Epimen 960  Jene große Verehrung, welche der Bibel von vielen Völkern und G-ern der Erde gewidmet worden, verdankt sie ihrem innern Werth GWBN3,138,25 FlH III GWB30,102,24 ItR = GWBT1,243,25 v 29.9.86  [für: toutes les races] GWB412,299,12 Anz:LeGlobe GWBB2,268,16 ChKestner 19.6.75   c erweitert für die Menschheit im ganzen; mehrf ‘das menschliche G.’, auch ‘das sterbliche, sündige G.’, einmal ‘das seltsame G.’; auch in Gegenüberstellung zu nicht menschl, göttl od phantast Wesen  Die Verwandtschaft aller Sprachen liege in der Übereinstimmung der Idee, wonach die schaffende Kraft das menschliche G. und seinen Organismus gebildet GWB32,183,11 ItR  [Ritter:] Es ist eine Wohlthat für’s menschliche G., wenn sie [die Betrüger] nach Verdienst gestraft werden GWB17,223,4 GrCoph IV 8  [Iph:] Götter sollten nicht | Mit Menschen, wie mit ihres Gleichen, wandeln; | Das sterbliche G. ist viel zu schwach | In ungewohnter Höhe nicht zu schwindeln GWBIph2 317  [Thales zu Homunc:] Das ganze menschliche G. | Macht’s ihm, dem Griesgram [Nereus], nimmer recht GWBFaust II 8086  laß die Menschen reden was sie wollen, du weißt ja die Art des ganzen G-s, daß es lieber beunruhigt und hetzt, als tröstet und aufrichtet GWBB12,252,19 Christiane 24.8.97 GWB491,63,12 Philostrat GWB2,193 Künstlers Fug u Recht 52 GWB38,59 EwJude 136 prägnant ‘das G.’ für die Menschen, auch typisierend  Zeig’ ich die Fehler des G-s; | So heißt es: thue selbst was Rechts GWB3,238 ZXen I 151  Alle gleichen wir uns, denn wir sind eines G-es; | Allen gleichen wir nicht, sagt einem jeden das Herz 55, VII Vs 1 GWB52,177 Die erstenErzeugn dStotternhSaline 9 Var [>Menschen GWB4,284]   2 Generation   a als Glied einer genealog od hist Abfolge, mBez auf Familien, Völker od die Menschheit im ganzen, auch idVbdg ‘von G. zu G.’ u mit Attr wie ‘künftig, neu’  Die Schönheit hatte schöne Töchter, | Der Geist erzeugte dumme Söhne, | So war für einige G-er | Der Geist nicht ewig, doch das Schöne GWB3,190 Palinodien 2 Vs 20  [Pylad:] Wir möchten jede That | So groß gleich thun als wie sie wächs’t und wird, | Wenn Jahre lang durch Länder und G-er | Der Mund der Dichter sie vermehrend wälzt GWBIph2 683  das Menschengeschlecht wird zunehmen, die Erde bevölkert werden .. und indessen G-er [generations] vorwärts gehen, wird der Verstand der Menschen erleuchteter werden GWBN12,56,7 Üb:Howard  Wenn der Mensch daran denken soll von Ereignissen, die ihn zunächst betreffen, künftigen G-ern Nachricht zu hinterlassen, so gehört dazu ein gewisses Behagen an der Gegenwart GWB7,48,3 DivNot  wie denn die Gebräuche der römischen Kirche dem Protestanten durchaus .. imposant sind, indem er nur .. das Menschliche, wodurch sie sich von G. zu G. fortpflanzen .. anerkennt GWB29,113,10 DuW 18 GWB6,269 Div Siebenschläfer 75 GWB2,82 Grenzen dMenschheit 39 GWB7,329,28 u 334,11 DivNot Plp GWBB44,208,9u10 Beulwitz [18.7.28] GWB17,104,21 Vögel   b für die Zeitgenossen der eigenen hist Situation; auch ‘unser (lebendes) G.’, ‘das heutige G.’  Ich bin müde über das Schicksaal unsres Geschlechts von Menschen zu klagen, aber ich will sie darstellen GWBB2,244,3 Fahlmer [März 75]  [Clär zu Brackenb:] Beweint das Vaterland, und den der es allein erhalten konnte. Das heutige G. wird diesen Jammer nicht los GWB8,288,26 Egm V GWBB9,26,18 Meyer 19.9.88 GWB51,209 Xen 31(767) (selten)   3 durch gemeinsame Merkmale zusammengehörige Vielheit; Gattung   a durch best Eigenschaften verbundene Lebewesen od Phantasiegestalten  α für eine Gruppe von Personen, durch best (charakterl) Eigenarten, (geistige od praktische) Interessen, (berufl) Tätigkeiten verbunden, auch iSv Standesklasse  Der Verfasser gehört zu denjenigen, die aus dem Dunkeln in’s Helle streben, ein G., zu dem wir uns auch bekennen GWB412,210,6 Üb:Schlosser,Universalhist  Und die Schurken laß dem Büttel, | Und die Narren dem G. GWB3,164 Schlußpoetik 24  [Götz:] Hab’ ich nicht unter den Fürsten treffliche Menschen gekannt, und sollte das G. ausgestorben sein? GWB8,114,17 Götz2 III  [Kanzler zu Meph:] Kaisers alten Landen | Sind zwei G-er nur entstanden, | .. Die Heiligen sind es und die Ritter GWBFaust II 4904 GWB1,360 VierJahresz 98(701) GWBB12,85,18 Schiller 8.4.97 für einen best Menschentypus in bildkünstlerischer Darstellung GWB341,170,26 KuA RheinMain iZshg mit dem Prometheus-Mythos bezogen auf die Menschheit iSv Geschöpfe einer best Art  Hier sitz’ ich, forme Menschen | Nach meinem Bilde, | Ein G. das mir gleich sei GWB39,215 PromethFragm 1773 Vs 476  Schlummer und Schlaf, zwei Brüder .. | Bat sich Prometheus herab seinem G-e zum Trost GWB2,124 Die Geschwister 2 GWBPand 223 abwertend od ironisch-distanzierend, auch iSv das einfache Volk, Gesindel; wiederholt in Invektiven gegen unliebsame Zeitgenossen; häufig ‘dieses G.’  ein Galanteriehändler .. der .. jede Sorte seiner Waaren mit einer diesem G-e eigenen Zudringlichkeit vorwies GWB21,267,2 Lj III 5  [Götz:] Das ist der edelste Vorzug des Edeln, daß er sich selbst bindet. Ketten sind für das rohe G., das sich selbst nicht zu fesseln weiß GWB131,322,16 Götz3 V  das G. der Tags- und Wochenblättler ist gar zu gierig und die Noth zwingt sie, alles gleich vor’s Publicum zu schleppen GWBB23,304,13 Knebel 27.3.13  Im Streite gegen die Philister und Nützlichkeitsforderer bist du zu bitter .. Freylich kann ich begreifen, daß dir dieses G. den Kopf sehr warm machen muß GWBB19,409,25 Jacobi 16.9.07 GWBN4,450,14 FlH Plp GWBB42,277,15 Cotta 26.7.27  β von phantast Wesen od Tieren, insbes ‘G. der Gnomen, Zwerge, Centauren’  Hexenküche .. Eine Meerkatze sitzt bei dem Kessel und schäumt ihn .. Der Meerkater mit den Jungen sitzt darneben .... [Meph zu Faust, die Tiere erblickend:] Sieh, welch ein zierliches G.! | Das ist die Magd! das ist der Knecht! GWBFaust I 2378  Hier ist nun eines G-es zu gedenken, welches in dem Tischbeinschen Idyllenkreis eine bedeutende Rolle spielt, ich meine die Centauren GWB491,318,21 TischbeinsIdyllen 8  [Treufreund:] Die Vögel sind das erste, urälteste G. GWB17,101,23 Vögel GWB251,144,5 Wj III 6 GWBB5,140,16 Maler Müller 21.6.81 GWB31,112,15 ItR GWB252,197 Wj III 14 Var ‘das leichte, tolle, scheckige G.’ für närrisch-groteske Bühnenfiguren, zugl sinnbildl für Possenspiele GWB16,138 MiedingsTod 151 ‘leichtes G.’ für Künste GWB51,287 XenNachl 128 u 129(529 u 530)   b in natwiss Terminologie als Kategorie zur Klassifikation von Naturphänomenen: ‘Art’ od ‘Spezies’ übergeordnet (auf einer Ebene mit ‘Gattung’ u ‘Genus’), ‘Familie’ u ‘Klasse’ prinzipiell untergeordnet, aber nicht immer deutlich von ‘Familie’ unterschieden; insbes iZshg mit morphol Studien; meist idVbdg ‘G.(-er) u Art(en)’  α botanisch  [mBez auf die binäre Nomenklatur] die Linnéischen Bezeichnungen, G. und Art GWBN6,106,15 BotanStudien [1831]  jener Gedanke .. daß man sich alle Pflanzengestalten vielleicht aus Einer entwickeln könne. Hiedurch würde es allein möglich werden, G-er und Arten wahrhaft zu bestimmen GWB30,89,28 ItR  wo das Ganze sich in Familien, Familien sich in G-er, G-er in Sippen, und diese wieder in andere Mannichfaltigkeiten, bis zur Individualität scheiden, sondern und umbilden GWBN6,185,15 MetamPfl Nachtr  Unauflösbar schien mir die Aufgabe, Genera mit Sicherheit zu bezeichnen, ihnen die Species unterzuordnen .. wie sollt’ ich eine treffende Bestimmung hoffen, da man bei Linné’s Lebzeiten schon manche G-er in sich getrennt und zersplittert, ja sogar Classen aufgehoben hatte GWBN6,117,11 BotanStudien [1831] GWBN7,76,11u12u20u26 Probl uErwiderg GWBN6,79,9 MetamPfl 102 GWBN8,266,20 VersGestaltTiere für eine best Pflanzengattung in Abgrenzung von Art  Wünsche Abbildungen von dem G. Rhus [Gerberbaum], besonders von der Species Rhus Cotinus GWBB51,552 Bibl Weim [4.10.28]  Raiz preta .. Daß diese Pflanze zum G. Cephaelis zu rechnen sey, entscheidet sich wohl dadurch: beide gehören zur fünften Linnéischen Klasse GWBN13,164,13 Morph Plp GWBB40,211,7 CarlAug 30.12.25 K GWBN7,353 Üb Anthericum comosum  β zoologisch, zT auch anthropomorphisch  wir werden zuletzt die ganze thierische Welt wieder nur als ein großes Element ansehen, wo ein G. auf dem andern und durch das andere, wo nicht entsteht, doch sich erhält GWBN7,223,28 AllgVergleichungslehre  Es wird also kein Zweifel übrig bleiben, daß diese Knochenabtheilung [os intermaxillare] sich sowohl bei Menschen als Thieren findet, ob wir gleich nur einen Theil der Gränzen dieses Knochens an unserm G-e genau bestimmen können GWBN8,101,4 ZwKnoch GWBB4,89,27 Lavater 17.10.79 mBez auf eine best Tiergattung bzw Familie od Ordnung  Wir machen diese Betrachtung, um zu dem Bradypus [Faultier] zu kommen, von welchem G. er [d’Alton] uns drei Arten vorführt GWBN8,225,15 FaultDickh  Wie sich solches Bestreben [der hinteren Extremitäten, sich über die vorderen zu erheben] jedoch nach und nach zur Disproportion steigern könne, ist bei dem G. der Nager in die Augen fallend GWBN8,249,3 SkelNagetiere GWBN8,249,28 ebd GWBN6,413,27 MetamIns GWBB40,229,24 Carus u d’Alton [7.1.]26 übertr iSv Nachkommenschaft GWBN1,297,5 FlD 741   4 Gesamtheit der männl od weibl Merkmale   a beim Menschen  α im Hinblick auf die Verschiedenheit von Mann u Frau, insbes idVbdg ‘beiderlei, männl/weibl G.’, ‘verschiedenes/jedes G. und Alter/Stand’  wie in gewissen Zeiten die Kinder auf den Unterschied der G-er aufmerksam werden und ihre Blicke durch die Hüllen, die diese Geheimnisse verbergen, gar wunderbare Bewegungen in ihrer Natur hervorbringen GWB51,14,16 ThS I 4  Personen beiderlei G-s, jedes Alters und Standes GWB28,208,8 DuW 13  [Iph zu Thoas:] Ist uns [den Frauen] nichts übrig, und muß ein Weib wie eure Amazonen ihr G. verläugnen .. ? GWB39,393,15 Iph1 V 3  Die neuern Römer haben überhaupt eine besondere Neigung, bei Maskeraden die Kleidung beider G-er zu verwechseln GWB47,270,18 FrauenrollenRömTheat GWBB40,53,17 Boisserée 14.9.25 GWBT3,16,13 v 5.6.01  [für: sexe] GWB45,281,10 Diderot,Malerei von der Natur GWBB47,275,15 Zelter 5.10.30 [Zit s v Beharrlichkeit]  β für die Gesamtheit der Frauen od (selten) der Männer, häufig mit Kennzeichnungen wie ‘weibl, männl, verschieden’  seine [Pietro della Valles] Abneigung gegen das übrige weibliche G. ist verschwunden, er sieht sich nach einer Gemahlin um GWB7,191,4 DivNot  Könnte jemand die Liebhaber aller wohldenkenden Mädchen in Bräutigame verwandeln, so wäre es eine große Wohlthat für unser G. GWB22,281,8 Lj VI Schöne Seele  [Breme zu seiner Tochter:] Diese würdige Frau [die Urgroßmutter] war durch Sittsamkeit die Ehre ihres G-s GWB18,14,14 Aufgeregten I 4  Es giebt einem gar nicht Wunder, daß die Weiber dieser [frz] Nation nicht feind seyn können, da sich das männliche G. kaum ihrer [der Franzosen] erwehren kann GWBB19,257,21 Knebel 3.1.07 GWB251,78,3 Wj III 2 GWBB1,206,14u25 u 207,5u14u16 FOeser 8.4.69 prägnant ‘das G.’ für die Frauen, auch ‘das ganze/andere G.’, auch typisierend  ich [Laertes] bin ihr [Philines] Freund, weil sie mir das G. so rein darstellt, das ich zu hassen so viel Ursache habe GWB21,156,1 Lj II 4  [Gehilfe zu Charlotte:] Jede Frau schließt die andre aus, ihrer Natur nach: denn von jeder wird alles gefordert, was dem ganzen G-e zu leisten obliegt. Nicht so verhält es sich mit den Männern GWB20,281,23 Wv II 7 Tasso 1087 GWB51,226 Xen 149(356) mit Attr wie ‘schön, zart, zärtlich, schwach’ uä, jeweils einmal ‘das treulose, leichtsinnige, arme, leidige G.’ von Frauen, je einmal rollensprachl ‘das eintönige, alberne G.’ von Männern  er [Freund des Majors] .. gab zu bedenken, daß für einen Mann in gewissen Jahren das sicherste kosmetische Mittel sei, sich des schönen G-s zu enthalten GWB24,338,20 Wj II 5  Der Neubrunn ist dieses Jahr besonders in der Mode, weil er dem zarteren G. mehr zusagt GWBB19,157,13 Voigt 12.7.06  das schwache G., so wie es gewöhnlich genannt wird, | Zeigte sich tapfer und mächtig GWBHermDor VI 102 Tasso 1018 GWB52,50,9 ThS IV 10 GWB12,250 UnglHausgenossen 565 GWBIph2 481 GWB21,197,5 Lj II 10 für einen kleineren Personenkreis  [Klasseneinteilung der freien Zeichenschule in Weim] Für das weibliche G. sind die Stunden von 10—12, für das männliche von 1—3 Uhr Mittwoch und Sonnabend angesetzt GWBA(53,253,14) Publicandum 9.5.16 [G/Voigt Oberaufs]  Ein allgemeiner Schrei entfuhr dem weiblichen G-e GWB22,38,6 Lj IV 5 uö(selten)   b natwiss, bes iZshg morphol Studien  α für die in ihren Fortpflanzungsorganen unterschiedenen zwei Erscheinungsformen von Lebewesen  An allen Körpern die wir lebendig nennen bemercken wir die Kraft ihres gleichen hervorzubringen. Wenn wir diese Kraft getheilt gewahr werden bezeichnen wir sie unter dem Nahmen der beyden G-er GWBN7,274 MorphStudien inItal  Die Vergleichung der beiden G-er mit einander ist, zu tieferer Einsicht in das Geheimniß der Fortpflanzung .. unentbehrlich GWBN8,76,22 Vortr VglAnatomie 2 GWBN13,194,25 Morph Plp speziell botan im Hinblick auf eine Möglichkeit der Vermehrung (neben der ungeschlechtl Fortpflanzung), wiederholt ‘Wirkung der Geschlechter’  Man kann den rechten Begriff von den zwey G-ern [bei Pflanzen] nicht faßen wenn man sich solche nicht an Einem Individuo vorstellt. Dieser Satz scheint allzuparadox zu seyn, da unsere Begriffe sich vom Menschen oder von den ausgebildeten Thieren anfangen und wir eben dadurch am besten die beyden G-er unterscheiden daß wir sie an zwei Individuis wahrnehmen GWBN7,287 MorphStudien in Ital  Alle .. Veränderungen der Pflanze sind .. aus der Lehre von der Fortsetzung der Knoten und der Hervorbringung seines gleichen ohne sichtbare Einwirkung zweier G-er zu erklären. Ja die beiden G-er werden uns nur zuletzt aus dieser ersten und einfachsten Hervorbringungsart erklärlich werden GWBN7,11,17f Morph Vorarb 1  In diesen sechs Schritten [vom Samen zur Frucht] vollendet die Natur unaufhaltsam das ewige Werk der Fortpflanzung der Vegetabilien durch zwei G-er GWBN6,63,11 MetamPfl 73  Die Möglichkeit auf zweyerley Art seines gleichen hervorzubringen, einmal durch die Fortsetzung, das andre mal durch die beyden g-er GWBN13,236,4 Morph Plp GWBN13,123,9 ebd GWBN6,27,1 Metam Pfl 6 GWBN7,288 MorphStudien inItal [Zit s v Fortschritt Sp 844,47] bezogen auf Insekten GWBN6,423,26 MetamIns GWBN6,452 Morph Plp uö(ebd)  β in erweiterter Bedeutung zur Bezeichnung eines Gegensatzes überhaupt, neben ‘Pol’, auch iSv physikal Polarität  Dieses Pflänzchen [die Bohne] steht wie alles in der Welt auf zwei Polen, auf dem der Finsternis und des Lichts, das ist das Urphänomen der G-er, und man muß nicht weiter fragen noch forschen Gespr(He2,788) Falk 29.3.13  Das Gesetz, wonach sich alles in der Natur aufbaut, habe ich in der Metamorphose der Pflanzen angegeben (sind es die Pole, die G-er) Gespr(He2,786) Falk 15.3.13  Wenn ich den Magnet und Turmalin Hermaphroditen nennen möchte, so würden die elektrischen Wirkungen schon getrennte G-er haben GWBN11,171,13 PhysikalWirkungen   GWBAffengeschlecht GWBAltgeschlecht GWBAmazonengeschlecht GWBAmeisengeschlecht GWBArumgeschlecht GWBBeobachter- und ForscherGeschlecht GWBBettlergeschlecht GWBBlumengeschlecht GWBCentaurengeschlecht GWBDiebsgeschlecht GWBFarbgeschlecht GWBForschergeschlecht GWBFrauengeschlecht GWBGänsegeschlecht GWBGöttergeschlecht GWBHeldengeschlecht GWBHirschgeschlecht GWBHofnarrengeschlecht GWBHundegeschlecht GWBKäfergeschlecht GWBKatzengeschlecht GWBKraftgeschlecht GWBKrötengeschlecht GWBLöwengeschlecht GWBMännergeschlecht GWBMenschen- GWBMittel- GWBMörder- GWBNager- GWBNebel- GWBOchsen- GWBPalmen- GWBPfaffen- GWBPflanzen- GWBPygmäen- GWBQuell- GWBRatzen- GWBRiesen- GWBScharfrichter- GWBStraußen- GWBTier- GWBVögel- GWBWurm- GWBZeit- GWBZwergen- GWBungeschlachtSyn zu 1a GWBAbkunft GWBBlut GWBBlutsverwandte GWBBlutsverwandtschaft GWBDynastie GWBFamilie GWBFürstenhaus GWBFürstenstamm GWBGeburt GWBHaus Nachfahr GWBNachkommenschaft GWBSippschaft GWBVerwandte GWBVerwandtschaft zu 1b GWBStamm GWBVolk GWBVolksstamm zu 1c GWBMenschengeschlecht GWBMenschheit zu 2 GWBGeneration GWBGeschlechtsfolge GWBGeschlechtsreihe zu 3 GWBArt GWBRasse zu 3aα GWBGelichter GWBGesindel zu 3b GWBGattung GWBGenus zu 4bβ GWBPolElke DreisbachE.D.
19228 Zeichen · 198 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geschlecht

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Geschlecht , des -es, plur. die -er. 1. Überhaupt, die Ähnlichkeit der verschiedenen Gattungen und Arten der Dinge, …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geschlecht

    Goethe-Wörterbuch

    Geschlecht NomSg auch -e, DatPl -en (im Reim) 6,5 Div Hegire 8 , vereinzelt Kleinschr 1 durch gemeinsame Abstammung verb…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geschlecht

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Geschlecht (genus) , der Inbegriff lebendiger in ihrer Bildung übereinstimmender Wesen, z.B. Menschen-G., Thier-G., Pfla…

  4. modern
    Dialekt
    Geschlëcht

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    G e schlëcht [Klǽχt Str. ; Kláχt K. Z. ; Pl. –ər] n. Geschlecht. — Bayer. 2, 500.

  5. Sprichwörter
    Geschlecht

    Wander (Sprichwörter)

    Geschlecht 1. Besser der erste des Geschlechts als der letzte. Frz. : Il vaut mieux être le premier de sa race que le de…

  6. Spezial
    Geschlecht, natürlichesn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +8 Parallelbelege

    Geschlecht , n , natürliches род , м , естественный → FiloSlov Sexus, m

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geschlecht

161 Bildungen · 143 Erstglied · 14 Zweitglied · 4 Ableitungen

Ableitung von geschlecht

ge- + schlecht

geschlecht leitet sich vom Lemma schlecht ab mit Präfix ge-.

geschlecht‑ als Erstglied (30 von 143)

Geschlechtabteilung

GWB

geschlecht·abteilung

Geschlechtabteilung Abteilung einer botan Gattung [ betr Cottas Schrift ‘Die Dendrolithen in Beziehung auf ihren inneren Bau’ ] bemerke ich,…

geschlechtart

DWB

geschlecht·art

geschlechtart , f. wie geschlecht 6: die Egypter ehrten vor einen gott alle geschlecht-arten der thiere und pflantzen. Comenius orbis pict. …

geschlechten

DWB

geschlechten , verb. nacharten: geslechten, parentare Dief. 413 a , wie nd. slachten, slechten brem. wb. 4, 796. Firmenich 1, 103, 8. 469, 4…

geschlechtepheu

DWB

geschlecht·epheu

geschlechtepheu , m. die um sich greifende geschlechtliche sinnlichkeit unter dem bilde des alles überwuchernden epheus: die schmarotzerpfla…

geschlechter

DWB

geschlechter , m. 1 1) geschlechtsgenosse: geschlechter, von einem hausz und geschlecht, völcker ( leute ) eines geschlechts, gentilis, qui …

geschlechterin

DWB

geschlecht·erin

geschlechterin , fem. zu geschlechter 2, patricierin Stieler 1803 : ein geschlechterin zu Augspurg, Franckfort am Main, Nürnberg. J. Amman f…

geschlechterstaat

DWB

geschlechter·staat

geschlechterstaat , m. staat, in welchem die staatlichen aufgaben noch nicht vom staate, sondern von der familie oder dem geschlecht erledig…

geschlechterstamm

DWB

geschlechter·stamm

geschlechterstamm , m. tribus per gentes distinctae, geschlechterstämme ( φυλαὶ γενικαί ) Niebuhr 1, 340 u. ö.

geschlechterstube

DWB

geschlechter·stube

geschlechterstube , f. gesellschaftshaus der patricier, in den meisten ehemaligen oberd. reichsstädten Schmid schwäb. wörterb. 465 .

geschlechtertanz

DWB

geschlechter·tanz

geschlechtertanz , m. höfischer tanz der reichsstädtischen patricier, namentlich auf ihren hochzeiten, s. Böhme gesch. des tanzes 69 fg.: jh…

geschlechtig

DWB

geschlechtig , adj. sexualis: die dritte person des persönlichen geschlechtigen pronomens. oben theil 2, 1478; in zusammensetzungen, zweiges…

geschlechtlich

DWB

geschlecht·lich

geschlechtlich , adj. und adv. zum geschlecht gehörig, im geschlechte gegründet, dem geschlechte nach, generisch: der geschlechtliche name, …

geschlechtling

DWB

geschlecht·ling

geschlechtling , m. : die geschlechtlinge, die söhne des ältesten geschlechts im volk. Dahn urgeschichte 1, 158 .

geschlecht als Zweitglied (14 von 14)

Armengeschlecht

Wander

armen·geschlecht

Armengeschlecht Wer will in das Armengeschlechte, der maure, baue viel und – rechte. – Pistor., III, 15.

eulengeschlecht

DWB

eulen·geschlecht

eulengeschlecht , n. , eulenart: sie halten sich bei ihrer unwissenheit für glücklich, sie scheuen das licht der gelehrsamkeit. 'das eulenge…

katzengeschlecht

DWB

katzen·geschlecht

katzengeschlecht , n. genus felinum. Göthe 55, 309 : Robespierre wird nächstens beweisen, dasz die tiger zum katzengeschlechte gehören. Dahl…

Mannsgeschlecht

DRW

manns·geschlecht

Mannsgeschlecht, n. I von männlicher Art; häufig in der Wendung: j.s Erbe Mannsgeschlecht zur Bezeichnung der erbberechtigten männlichen Nac…

menschengeschlecht

DWB

menschen·geschlecht

menschengeschlecht , n. 1 1) geschlecht der menschen, die gesamten menschen: sieh, ich kann das menschengeschlecht nicht begreifen, das so w…

pfaffengeschlecht

DWB

pfaffen·geschlecht

pfaffengeschlecht , n. : er ist pfaffengeschlecht ( hat die gesinnung und handlungsweise eines pfaffen ). Frank sprichw. 2, 73 a ; es ist ei…

schwalbengeschlecht

DWB

schwalben·geschlecht

schwalbengeschlecht , n. art der schwalben: zu winterszeyt wychend alle schwalmengschlächt an warme ort. Gesner - Heuszlin vogelbuch 213 b ;…

Schäfergeschlecht

DRW

schäfer·geschlecht

Schäfergeschlecht, n. Abstammung aus einer Schäferfamilie vgl. Schäferssohn [zur Metzgerlehre zugelassen war, wer] nicht von schäffergeschle…

Ableitungen von geschlecht (4 von 4)

geschlechte

PfWB

ge-schlechte Adv. : ' gerade ', in der Verb. geschläächde voll 'gestrichen voll' [ ZW-Krähbg ] ; vgl. gehauft . — Zu mhd. sleht(e) (Adv.) 'g…

ungeschlecht

DWB

ungeschlecht , n. , für neutrum ( s. geschlecht II 4 h), gelegenheitsbildung A. G. Kästner 2, 150 . —

ungeschlechtlich

DWB

ungeschlechtlich , adj. adv. , gth. v. geschlechtlich: zwei ungeschlechtliche fortpflanzungen K. E. v. Baer red. u. aufs. 2, 445 ; L. Hoffma…

urgeschlecht

DWB

urgeschlecht , n. , geschlecht mit ur- C 4 c. zum plur. urgeschlechte graf. Stolberg 5, 21 s. geschlecht I 3. 1 1) uraltes, ursprüngliches g…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „geschlecht". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/geschlecht/gwb?formid=G02516
MLA
Cotta, Marcel. „geschlecht". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/geschlecht/gwb?formid=G02516. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „geschlecht". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/geschlecht/gwb?formid=G02516.
BibTeX
@misc{lautwandel_geschlecht_2026,
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