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garde

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

garde f.

Bd. 4, Sp. 1341
garde, gwardi, f. wache, ein franz., ital. und span. wort, das aber selber von haus aus deutsch ist, ahd. warta, das vocalartige alte w- in dem it. sp. gu- nachgebildet (das g- zur unterstützung der dem Romanen schwierigen aussprache des w-, ahd. uu), das it. sp. i nach einem ableitenden i, welches goth. in dem m. wardja wächter noch vorliegt und auch dem langob. worte eigen gewesen sein mag (vergl. nhd. grieszwerten pl. Wilw. v. Sch. 124). 11) zuerst tritt bei uns das franz. wort auf. 1@aa) noch als franz. wort im 15. jh., am Niederrhein, wo Karl der Kühne vor Neusz 1474 mit einer garde erschien: item by dem hertzoch in synre garden, mit syns selfs lijve artziers (leibhartschieren, eig. bogenschützen) dair inne gerechent, waren dese naegeschreven landsheren (d. h. mit ihren heerhaufen) ... zosamen umbtrint iiij. M. (ungefähr 4000). Wierstraat Neusz s. 9, also garde der name den das eigentliche burgundische heer führte, vermutlich erweitert aus dem begriffe leibwache. am ende des jahrhunderts erscheint im Schwabenkriege eine welsche gard in der Schweiz, geführt von einem hauptmann Loys De Vandre, s. Lenz Schwab. 79. 83b. 106a. 130b, es waren 300 gleven burgundischer reiter (Liliencron 2, 399), auch die westerrichischen knaben genannt Lenz 150a, Lil. 2, 408b (s. V, 1316). 1@bb) als wirklich übernommen erscheint es schon um dieselbe zeit im norden in der groszen oder auch schwarzen garde, die um 1500 sich von Holland bis Schweden längere zeit gefürchtet machte, bes. aus friesischen und niedersächsischen landsknechten bestehend, gehalten und geführt von dem junker Slenz in seinem goldnen harnisch (Lil. 2, 343. 433. 435, Frisch 1, 320a), der den vornehm klingenden namen wol von jener burgundischen garde entlehnte; oft in den ditmarsischen siegesliedern von der schlacht bei Hemmingstedt, z. b.: will uns de grote garde bistand don, Ditmarschen schal unse wol werden. Uhland 444, Lil. 2, 451a; dar blef ok de grote garde geschlagen .. Uhl. 446, L. 452a; konig Hans quam up gedringen mit macht, de garde hadde he mit sik gebracht und andere krigesknechte. Lil. 2, 446b; der garde blef söven dusent dod. 447a.*) das wort musz nachher sich weiter eingenistet haben, die landsknechtshauptleute gaben ihren haufen gern den modenamen: anno 44 *) wenn da auch der junker selber und persönlich de garde genannt wird, z. b. wo von seinem tode die rede ist (Uhland 446, Lil. 2, 452), so ist das wieder wie des künic Hetelen man = Hetele u. ä. (Germ. 10, 141), wie οἱ ἀμφὶ Πρίαμον = Priamus selber. ungefehrlich lag des Schnaters garde in der Süstischen börde, hielten also haus, das wenig bawrn des schimpfs lachen mochten. Kirchhof wend. 2, 320 Öst.; i. j. 1538 erscheint in Bremen eine jegengarde, aufgerichtet gegen landesfürstliche söldner, s. Brem. wb. 2, 487. 1@cc) in der französischen zeit des 17. 18. jh. ward es dann von den residenzen aus aufgefrischt und ausgedehnt, wie denn Frisch 1, 320a anführt, es sei »in viel wörtern von den Franzosen zu uns gekommen, welche man aber meistens dem soldaten-stilo überläszt und sagt anstatt garde die wache, anstatt garde du corps die leibwache, corps de garde die hauptwache u. a. m.«, letzteres bei Stieler 2411 kordegarde praetorium, domus excubiarum. Heute noch gardecorps, und noch als vornehmerer heerestheil mit vornehmerem namen, wie dort im 15. 16. jh.; dazu gardeofficier, gardeleutenant u. a., garderegiment u. a., gardecavallerie, gardereiter, gardeartillerie, auch gardelandwehr u. ä., und, mit griechischer endung in franz. form, gardist, das doch nicht franz. ist, es heiszt dort deutscher un garde (d. i. ahd. warto m., goth. wardja m., vgl. oben I, 1103 fg. Fischarts franz. bangart für bannwart), im frühern 18. jahrh. z. b. bei Kirsch 2, 129a einfach die von der garde, milites praetoriani, noch bei Adelung nur ein soldat von der garde. Auch bürgergarde oder nationalgarde, communalgarde (später doch lieber bürgerwehr), dann leibgarde, schloszgarde, Schweizergarde (Göthe 14, 120), kaisergarde, alte und junge garde, die letzteren aus Napoleons zeit her noch vielfach scherzend auf andere verhältnisse übertragen, bes. die alte garde, wie nl. z. b. im parlamentarischen leben de oude garde, s. De Vries nl. wb. 22) neben der franz. aber und etwas später kam die ital. span. form ins land, vermutlich durch Karl V. und sein heer, es mag als spanisch zuerst gekommen sein. 2@aa) für guardia deutsch anfangs gewöhnlich gwardi, zugleich in der eig. allgemeineren bed. des germ. fremdwortes, wie sie auch Henisch 1356 angibt 'garde, gwarde, warte, verwahrung, hut, custodia, praesidium .. vulgo guardia, sic dicta a warten'; lieb ist die best hut oder gwardy. Agricola spr. 324b, die hut und der hüter in éiner vorstellung; ein gwardi nennet man auch bei uns Teutschen nunmehr die anzahl knechte, so etwan in einer festung für und für, ob es gleich fried ist, liegen (also garnison, auch friedensgarnison), oder die zahl trabanten, so auf einen fürsten und herrn selbs warten, leibsgwardi. Kirchhof wendunm. 2, 319 Öst. (leibgwardi 2, 313), der denn mit dem warten in sinn und form das rechte wort trifft (er war ein sprachdenker, vgl. unten V, ii); warumb solt duc de Alba und seine Spannier einen so weitläufigen verdrüszlichen weg gesucht haben, das sie der bischof und pfaffen blutgwardi und henkerstrabanten weren .. Fischart bien. 1588 104a; sondern er (der könig) musz neben dem streit (schlacht) still halten ein wenig zur seit, und seine gwardi bei sich haben, die allerbesten ritter und knaben. froschm. Gg 6a, leibwache, stab und suite zugleich, die cohors praetoria, die Chytr. 173 mit des feltheren guardi erklärt, mhd. des küniges, keisers schare (Ssp. I, 38, 3), auch kurz hof, rinc. bei Henisch 1772 guardi zu fusz und zu ross, einem zur guardi hundert knecht untergeben. 2@bb) der gardist hiesz da gwardiknecht lateranus, satelles, stipator Dasyp. 347b, guardikneckt, ihr führer guardihauptmann Henisch 1772 (s.knecht 5, auch 'ritter und knechte' V, 1385 fg.), auch von der königlichen garde in Paris gebraucht: nun het der kunig (Franz I.) den Schweizern und andern guardiknechten ernstlichen bevelch geben laszen, das sie niemands .. hinein lieszen (in das Louvre) ... als aber herr Joh. Christof durch die guardi passiert u. s. w., nachher die von der guardi. Zimmer. chron. 2, 257; die gwardiknecht er haben wil, uf das ir dstatt also bewaren .. Ruff Adam u. Heva 6109; nl. gaerdeknecht, homme de garde Kil.; s. auch gardenknecht. 2@cc) erst später wird die volle endung, doch in deutscher weise, wiederhergestellt, mehr nur um dem auge als dem ohre zu genügen: gvardie custodia, praesidium corporis etc. Stieler 2411, und zwar neben garde, leibgarde, auch gvardiehauptmann, salvegvardie 2412, aber noch gvardischiff wachschiff 1791. auch die grote garde unter 1, b erscheint nun als de grote guardie, s. Liliencron 2, 452 anm.; vgl. gwardey Frisch 1, 387b (über die quelle s. Zarnckes Brant s. xcviii). 2@dd) eine ausgleichung der ital. form. mit der frz. ist gwarde, gward, wie denn in Frankreich selber längere zeit auch guarde geschrieben wurde, vielleicht nach dem ital. (daher engl. guard noch jetzt): gwarde, praetoria cohors, gwardeknecht satelles Maaler 201b (mitten zwischen gwand und gwarlos); das ich im bei meinem gnedigsten herren dem churfürsten in die gwardte für einen trabanten helfen solt. Thurneisser nothgedr. ausschr. 1, 34; herr küng, die gward zücht schon dahar. Kolrosz Daniel J 4. aber auch wieder gwarda, tirol. 16. jh., s. Schöpf 175, der als neuere form gardi belegt. 2@ee) der anlaut auch erleichtert durch die aussprache gewardi satellitium, gewardiknecht satelles Dasyp. 216a; lieb ist die beste hut oder gewardi. teutsche sprichw. 308 bei Frisch 1, 387b; theil daran hat, dasz man den deutschen stamm warten darin fühlte, wie denn mnl. und nl. im 16. jh. erscheint 'waerde, warde custodia, vigilia, garde' Kil., wozu überdiesz eine altfranz., nordfrz. nebenform warde den anhalt gab, vgl. u. garderobe 3, gardian 2 a. e., auch im engl. ward zeigt sich dieser vorgang. 2@ff) umgekehrt gw- gesteigert als qu- im 17. 18. jh., während man wol schon längst so sprach: duell zwischen 2 leibquardi hartschier (hartschieren von der leibgarde). Schm.2 1, 1170 v. j. 1687; nur eine camermagt und laqueyen und 12 leibquart. Elis. Charl. v. Orl. (1871) 499, von einzelnen gardisten, nach frz. le garde; einen maltesischen ritter .. so des churfürsten von Trier leibquart commandirt. 521; hab ich euch beide zu meinen leibqvärden angenommen. Gryphius Dornr. 57 (100, 3); wen er nicht wällt, dosz ich a paur bleebe, se will ich euch ze gefollen a landsknaicht waren. se liget ihr (als frau) mit in der stadt oder uff der qvarde ze lande. 32 (76, 16), wie auf der gart liegen, s. das zweite gart f., die form ist wie gleichfalls im 17. jh. quarnison Möhner reise 52 u. ö. für guarnison.
8917 Zeichen · 230 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gardesw. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    garde , sw. F. nhd. „Garde“, Wacht Hw.: vgl. mnd. garde (2) Q.: Lanc (1240-1250) I.: Lw. afrz. garde E.: s. afrz. garde,…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gardeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +12 Parallelbelege

    garde , F. nhd. Gerte, Rute, Elle, Ackerstück, Unterteil des Ackers, Landmaß, Längenmaß Vw.: s. plicht-, stup-, vīf- Hw.…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Garde

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Garde , plur. die -n, aus dem Französ. Garde, welches wiederum von dem Deutschen wahren und warten abstammet. 1) Ein…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Garde

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Garde a Leibwächter [ Eduard zum Grafen: ] Wir .. kamen an den Vorsaal der G-n .. Matratzen auf denen die Riesen .. ausg…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Garde

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Garde , frz., die Leibwache eines Fürsten, die älteste stehende Truppe, jetzt gewöhnlich eine Auswahl aus dem ganzen Hee…

  6. modern
    Dialekt
    Gardef.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Garde f. : 1. 'üble Gesellschaft, Gesindel ', Gaʳd (gaʳd) [ KU-Herschw/Petth GH-Kuhdt ], Gaʳde [ KU-Kaulb Kreimb ]. Zs. …

  7. Sprichwörter
    Garde

    Wander (Sprichwörter)

    Garde 1. Die Garde stirbt, aber sie ergibt sich nicht. Dieser Ausspruch wird dem französischen General Cambronne in der …

  8. Spezial
    Garde

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gar|de f. (-,-n) verda (-des) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit garde

213 Bildungen · 165 Erstglied · 47 Zweitglied · 1 Ableitungen

garde‑ als Erstglied (30 von 165)

Gardereiter

SHW

Garde-reiter Band 2, Spalte 1089-1090

Garderobe

SHW

Garde-robe Band 2, Spalte 1089-1090

Gardebenedik

LothWB

Garde-benedik (cardo) Benediktenkraut (Cnicus benedictus) Ri.

Gardebesch

ElsWB

Gardebesch [Kârtəpê Felleri. ] m. Aufseher über Fischpacht, auch über Fabrikgewässer. — frz. garde-pêche. Zss.

Gardeblang

LothWB

Gardeblang [gârdəbla Ri. Hom. Rom. ] m. warmer Breiumschlag, meist von Leinsamen, zur Erweichung von Geschwülsten. — els. 1, 471 Kartepla(n…

gardeborst

KöblerMnd

garde·borst

gardeborst , F. nhd. Teil der Rüstung, Brustharnisch, Brustschild? Hw.: vgl. wardebos E.: s. ndl. gardebras; s. garde (1), borst (1) L.: Mnd…

gardebrust

MNWB

garde·brust

+ gardebrust , f. , Teil der Rüstung, Brustharnisch (vgl. wardebos, s. auch ndl. gardebras ) (1562), ( gardenprust bei Schmeller II, 65).

Gardedukorps

Meyers

Gardedukorps (franz., spr. -dükōr), ehemals Leibwache zum Schutz des Fürsten, erscheint um 1440–1791 in Frankreich (vgl. Garde), 1692–1715 i…

Gardefeu

Meyers

gard·efeu

Garde-feu (franz., spr. gard'fö), Ofenschirm, Kamingitter.

Garde-Freinet, La

Meyers

Garde-Freinet, La (spr. gard'fränä), Flecken im franz. Depart. Var, Arrond. Draguignan, auf der Höhe der Montagne des Maures, inmitten von W…

Gardehauptmann

GWB

garde·hauptmann

Gardehauptmann Großfürst Michael war angekommen .. Billets von den Herrn der großfürstlichen Suite .. G. de Harder Tgb 11.8.21 Caroline Voll…

gārde (hop-)

MNWB

garde·hop

~gārde (hop-), n. , Hopfengarten, Berghang oder Ackerfläche auf denen Hopfen angebaut wird, vgl. hoppenberch. —

gardeian

KöblerMnd

gardeian , M. Vw.: s. gardiān

gārdekôp

MNWB

garde·kop

° (gārdekôp) , m. , Handel im „ gaard ”, gārde, dem Hof der deutschen Kaufleute (Bergen), s. 2 gārde.

gardekors

KöblerAn

gardekors , st. N. (a) nhd. kurzes, jackenartiges Kleidungsstück I.: Lw. afrz. gardecorps, Lw. mlat. gardecorsium E.: s. afrz. gardecorps, m…

Gardekosakenregiment

GWB

Gardekosakenregiment B24,264,11 Eichstädt 11.5.14 Beilage Caroline Vollmann C. V.

Gardelegen

Meyers

garde·legen

Gardelegen , Kreisstadt im preuß. Regbez. Magdeburg, an der Milde, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Wustermark-Hamm und der Kleinbahn G.-Kalb…

gardelin

LDWB1

gard·elin

gardelin [gar·de·lịŋ] m. (-s) (Carduelis carduelis) ‹ornit› Stieglitz m. , Distelzeisig m . → stidliz.

gardelāken

KöblerMnd

gardelāken , N. nhd. Landmaß, Ackerstück, Unterteil des Ackers E.: s. garde (1), lāken (1) L.: MndHwb 1/2, 17 (gardelāken)

garde als Zweitglied (30 von 47)

blēkegarde

KöblerMnd

blēkegarde , M. nhd. Bleichplatz, Bleiche E.: s. blēke, gārde (1) L.: MndHwb 1, 292 (blê[i]kegarde)

blēkgarde

KöblerMnd

blēkgarde , M. Vw.: s. blēkegarde

bûrengārde

MNWB

buren·garde

+° bûrengārde , bûwegārde , m. , Bauerngehöft (Norwegen, anord. gardr unter Anlehnung an deutsch gārde).

dîkgārde

MNWB

dik·garde

° dîkgārde , m. , „ Noch sal her Hinrik hebben den diikgarden und den zeegarden ”, Livl. Ub. 1, 12, 189. S. dîkvelt, -hof s. v. dîk.

Fußgarde

Adelung

fuss·garde

Die Fußgarde , plur. die -n, eine Garde oder Leibwache zu Fuße.

gildegārde

MNWB

gilde·garde

gildegārde , m. „ desse breff, de ghegeuen vnnde ghescreuen ys to Stargarde in deme gildegarden ” 1449, Meckl. Jb. 12, 223.

hofgārde

MNWB

hof·garde

° hofgārde , m. , umfriedeter Garten, Burggarten (Hoyer Ub. 1, 427).

kôlgārde

MNWB

kol·garde

kôlgārde , m. , mit Kohl, Gemüse bebautes Landstück, Gemüsegarten.

kortegarde

MNWB

korte·garde

+ kortegarde , -garve , f. , Wachthaus, Kasematte (entstellt aus corps de garde ).

krûtgārde

MNWB

krut·garde

krûtgārde , krü̑de- , m. , Hausgarten, Gemüsegarten , Blumen-, Gewürzkräutergarten (: bômgārde ), übertr. in der myst. Literatur nach areola…

leibgarde

DWB

leib·garde

leibgarde , f. schutztruppe um die person eines fürsten oder befehlshabers; über die ältere form des wortes vergl. th. 4 1 , 1341 fg.: die z…

löffelgarde

DWB

loeffel·garde

löffelgarde , f. spottende bezeichnung von soldaten, die nur in das essen einzuhauen gewohnt sind, gleichsam nur mit dem löffel gegen die sc…

ōrtgārde

MNWB

ort·garde

ōrtgārde , -gārden , m. : als Garten genutztes Randgrundstück außerhalb der Stadtmauern, de ō. aller bûtenst dâr de wēdemegārde upschüt (Ank…

pāpengārde

MNWB

papen·garde

° pāpengārde , m. ( Pl. -n ) : zum Landbesitz einer Pfarrei gehörender Garten (Ub. Brschwg. 1, 345).

plichtgarde

MNWB

plicht·garde

° plichtgarde , n. , f. : Peilstange zur Messung der Wassertiefe, „ dat N. dat grote anker vnd touwe uthgefiret vnd he, tughe, dat plichtgar…

pogārde

MNWB

° pogārde , f. : Verlies, Gefängnis, men ēne sal nicht en setten in de p.n (Hans. Ub. 1, 234 = Lüb. Ub. 1, 300); — vgl. +° pogribbe.

rîgengārde

MNWB

rigen·garde

° rîgengārde , m. ( Akk. Sg. -n -gārde ) : Landstück auf dem eine Scheune steht (Livl. Güter-Uk. 2, 15 u. 423).

rôrgārde

MNWB

ror·garde

° rôrgārde , subst. : Dickicht aus Schilfrohr, Röhricht, „ Rorgharde efte rorerse harundinetum arundinetum” (Voc. Strals. ed. Damme).

Ableitungen von garde (1 von 1)

Begarde

GWB

Begarde s Picarde Caroline Vollmann C. V.