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fleisch

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

fleisch n.

Bd. 3, Sp. 1752
fleisch, n. caro, der goth. sprache fremd, ahd. fleisc, mhd. vleisch, alts. flêsc, nd. fleesch, nnl. vleesch, fries. flâsc, ags. flæsc, engl. flesh, altn. nur in der bedeutung von lardum flesk, schw. fläsk, n. flesk. die andern wörter sind GDS. 1009—1011 behandelt und sl. polt, lit. paltis zu fleisch gehalten. den auslaut sc möchte man von der wurzel sondern, flaisk für flahisk, wie flusc für fluohisc, maist für mahist nehmen, welcher sinn nun in flah liege, vgl. altn. flâ excoriare, wie it. scarnare, fr. écharner zu carne, chair fällt; doch mahnen ask, fisk und solche dunkle wörter zur vorsicht. fl könnte auch an fell klingen. 11) fleisch ist der gegensatz zu haut und knoche: er hängt wie die knochen in der haut, man sieht nur haut und knochen an ihm, er ist ohne fleisch; mein gebein hanget an meiner haut und fleisch. Hiob 19, 20 (richtiger vulg. pelli meae consumptis carnibus adhaesit os meum); man kann ihm alle rippen zählen, es liegt kein fleisch darüber. wie das fleisch über den knochen, ist haut und fell über das fleisch gezogen; man sagt es sitzt ihm noch zwischen fell und fleisch. ebenso durchziehen adern und blut das ganze fleisch. daher die oft gleichbedeutigen formeln 'fleisch und bein' (in dieser anwendung nicht knoche), oder 'fleisch und blut' für den gesammten leib, meist um gleiche abstammung zu bezeichnen; fleisch unde bein. Parz. 469, 26; wolan, du bist mein bein und fleisch. 1 Mos. 29, 14; gedenkt auch dabei, das ich ewr gebein und fleisch bin. richt. 9, 2; ir seid meine brüder, mein bein und mein fleisch. 1 Sam. 19, 12; bistu nicht mein bein und mein fleisch? 19, 13; fület mich und sehet, denn ein geist hat nicht fleisch und bein, wie ir sehet, das ich habe. Luc. 24, 39; denn er ist unser bruder, unser fleisch und blut. 1 Mos. 37, 27; denn fleisch und blut hat dir das nicht offenbaret, sondern mein vater im himel. Matth. 16, 17 (ahd. fleisg inti bluot ni gioffanôta thir thaʒ); davon sage ich aber, lieben brüder, das fleisch und blut nicht können das reich gottes ererben. 1 Cor. 15, 50; alsobald fur ich zu, und besprach mich nicht darüber mit fleisch und blut (vulg. non acquievi carni et sanguini). Gal. 1, 16; nachdem nu die kinder fleisch und blut haben. Ebr. 2, 14; er ist auch fleisch und blut = ein mensch, thut und leidet menschliches; ein mann von fleisch und blut, ein leibhafter mensch, keine blosze erscheinung; das ich ansäh, das sie mein bluet und fleisch weren. Katzmair s. 18; ich bit euch, das ir meinen kindern zuo unrecht kein args zufügent, denn wie wol ich sie hab verschworen, so seind sie doch aus meinem fleisch und bluot herkommen. Aimon x 4b; der verderbte mensch wird nicht aus gott, sondern aus fleisch und blute geboren. Jac. Böhme Aurora s. 111; das habt ihr nun mit fleisch und blut erwogen, und kommt und tragt euch wieder an. Lessing 2, 297; in solchen fällen gieng Gawin nicht zu rath mit fleisch und blut. Wieland 18, 289; fleisch und blut hat sein spiel, so oft ich träume. 22, 131; wo pflicht und ehre ruft, fragst du nicht fleisch und blut. 22, 77; damit die römischen helden nicht wie Miltons engel, sondern als wesen von unserm fleisch und blut vor uns erscheinen. Niebuhr 1, 5; kann sie im wasser liebesglutentzünden, wie soll man ruh mit fleisch und blutwol finden? Göthe 1, 208; ein braver kerl von echtem fleisch und blut. 12, 105. 22) fleisch, leib des menschen: ir solt aber die vorhaut an ewrem fleisch beschneiten. 1 Mos. 17, 11; und sol seine kleider waschen und sein fleisch im wasser baden, so ist er rein. 3 Mos. 14, 9; und sol den heiligen leinen rock anlegen und leinen niderwad an seinem fleisch haben. 16, 4; aber recke dein hand aus und taste sein gebein und fleisch an, was gilts, er wird dich ins angesicht segnen. Hiob 2, 5; und werde darnach mit dieser meiner haut umbgeben werden und in meinem fleisch gott sehen. 19, 26; zittern kompt mein fleisch an. 21, 6; mein fleisch verlanget nach dir. ps. 63, 2; meine knie sind schwach von fasten und mein fleisch ist mager und hat kein fett. 109, 24; alles fleisch ist hew. Es. 40, 6; darumb wird ein mensch vater und mutter lassen und an seinem weibe hangen und werden die zwei éin fleisch sein (ahd. sint zuei in einemo fleisge). Matth. 19, 5; und werden sein die zwei éin fleisch, so sind sie nu nicht zwei, sondern éin fleisch (goth. jah sijaina þô tva du leika samin, svasvê þanaseiþs ni sind tva, ak leik ain). Marc. 10, 8; und das wort ward fleisch und wonet unter uns. Joh. 1, 14; da wir im fleisch waren (goth. þan auk vêsum in leika). m. 7, 5; so lasset uns von aller befleckung des fleischs und des geistes uns reinigen (goth. hrainjam unsis af allamma bisauleinô leikis jah ahmins). 2 Cor. 7, 1; ist mir gegeben ein pfal ins fleisch (goth. atgiban ist mis hnutô leika meinamma). 12, 7; denn alles fleisch ist wie gras. 1 Petr. 1, 24; mit ihren eigen müttern werden sie aus einem alten herkummen éin fleisch und beschlafen si. Frank weltb. 189b; wo nit gar hader, zank und schleg hernach (unter den ehleuten) folgen und aus éinem fleisch, wie man pflegt zu sagen, wenn sie sich schlagen, zwei werden. Musculus ehteufel C 4a. das fleisch ausziehen ist eviscerare. Maaler 137b, wie entfleischen, zerfleischen excoriare, it. scarnare. vom fleische fallen ist abmagern: ich spinne peide tag und nachte, mir möchte das fleisch von den neglen fallen. Steinhöwel dec. 416, 3 (non fo il dì e la notte altro che filare, tanto che la carne mi s'è spiccata dall' unghia); ich falle bei herzlichem appetit sehr vom fleische. Lichtenberg 8, 33; dasz er innerhalb acht tage alles fleisch am leibe verloren. Salinde 61; es ist nicht viel fleisch an den beinen. einer hat derbes, strammes, festes fleisch, derbe waden, wundärzte schneiden das todte, wilde fleisch aus. der ring ist ins fleisch gewachsen. man redet vom blühenden oder blassen colorit des fleisches. vorige farbe und fleisch wieder bekommen. irrg. d. l. 423. von einzelnen theilen des leibs: zahnfleisch, sitzfleisch. zuweilen bezeichnet auch fleisch den einzelnen menschen: fleisch, das in dem leime wohnet, lebt in müh bei schlechter kost, fleisch, das in den steinen wohnet, lebt in pracht und eitler lust. fleisch im leime, fleisch in steinen, macht des todes freier raub das, wie jenes also dieses, jedes wird ein leichter staub. Logau 2, 179, 6; ihr seid halt ein bischen locker gewesen, wies eben das junge fleisch meistens ist. Schiller 131a; wer einen grusz an das liebe fleisch zu bestellen hat, darf nur das gute herz boten gehen lassen. 181b. man sagt: ein böses stück fleisch, das böse stück fleisch, das alte stück fleisch, von einer bösen, alten frau: ein schlimm stück fleisch. Harnisch 306; ein stück fleisch an den hals hängen (heiraten) ist gar billich und zuläszlich. Jucundiss. 206. vgl. jungfernfleisch, nonnenfleisch (hernach 5). 33) das eszbare thierfleisch, ein hauptbestandtheil unsrer nahrung: weiches, zartes, mürbes, faules, zähes, hartes, rohes, frisches, grünes, fettes, mageres, dürres, eingeweichtes, gesalzenes, geräuchertes, gedigenes, gekochtes, gesottenes, geschäumtes, gebratenes, gehacktes, geschmortes fleisch. esset das fleisch nicht, das noch lebt in seinem blut. 1 Mos. 9, 4; ir solt nichts von seinem (des passah) fleisch hinaus für das haus tragen und solt kein bein an im zubrechen. 2 Mos. 12, 46; wenn ein ochse einen man oder weib stöszet, das er stirbt, so sol man den ochsen steinigen und sein fleisch nicht essen. 21, 28; woher sol ich fleisch nemen, das ich alle disem volk gebe? 4 Mos. 11, 13; und die raben brachten im brot und fleisch, des morgens und des abends. 1n. 17, 6; und er nam ein joch rinder und opfert es und kochet das fleisch mit dem holzwerg an den rindern und gabs dem volk, das sie aszen. 19, 22; darumb, so die speise meinen bruder ergert, wolte ich nimermehr fleisch essen, auf das ich meinen bruder nicht ergerte (goth. ni matja mimz aiv, ei ni gamarzjau brôþar meinana). 1 Cor. 8, 13; brot und fleisch, gesalzen und ungesalzen. Aimon x 6b; sie meinten eier werent weich oder flüssig fleisch und milch wer weisz blut. Keisersb. selenp. 45a; ein halb masz wein, brot und kalt fleisch im bauch haben. Philander 2, 624; bleib beim brot im dienst, bis man dir fleisch dazu gibt. Lehmann 145; mancher dient viel jahr umbs brot und kann doch nicht zum fleisch kommen. 146 mhd. ëʒ wâren bî ir viure under wîlen tiure vleisch mitten vischen. Iw. 6217; geladen vil dër rosse kom vor in über Rîn, diu dën jeitgesellen truogen brôt unde wîn, vleisch mit den vischen. Nib. 870, 3; man gît uns vleisch, brôt unde wîn. frauend. 335, 26; ëʒ sî daʒ vleisch oder visch. Bon. 41, 20; ein guot fleisch lac dâ bî. Helmbr. 869. die metzger schneiden, hauen, hacken, die köche sieden, schäumen, braten, spicken das fleisch: mein und dein fleisch wird ungleich sieden. Ayrer 449a, wir taugen den jahren nach nicht für einander; wir hauen als hackten wir fleisch zur bank. Bürger 81b. eine menge zusammensetzungen: kalbfleisch, rindfleisch, hammelfleisch, hünerfleisch u. s. w., früher durch adj. ausgedrückt, mhd. rinderîn, kelberîn, huënerîn. 44) fleisch des obstes, das den kern, gleichsam den knochen der frucht überzieht, lat. pulpa, it. polpa (vgl.polt, paltis): die sperlinge sind nach dem fleisch der kirschen lüstern; das saftige fleisch der trauben, pfirsiche und birnen; der same wird zu allen sachen kräftiger gehalten, dann das fleisch an den melonen. Tabernaem. 859. fleisch der pflanzen und des baums: die innere seite der zweiten rinde, das sogenannte fleisch. Göthe 55, 32. auch das fleisch der perle, das weiche. 55) fleisch im gegensatz zum geist, widerstand des leiblichen und sinnlichen gegenüber dem geistigen: die menschen wöllen sich meinen geist nicht mehr strafen lassen, denn sie sind fleisch. 1 Mos. 6, 3; ah gott, der du bist ein gott der geister alles fleischs. 4 Mos. 16, 22; das in seiner hand ist die seele alles des da lebet und der geist alles fleischs eins iglichen. Hiob 12, 10; ire rosse sind fleisch und nicht geist. Es. 31, 3; wachet und betet, das ir nicht in anfechtung fallet, der geist ist willig, aber das fleisch ist schwach (ahd. thër geist funs ist, thaʒ fleisc ist abur unmahtic). Matth. 26, 41; die nicht nach dem fleisch wandeln, sondern nach dem geist (goth. ni gaggandam bi leika). m. 8, 1; denn das fleisch gelüstet wider den geist und der geist wider das fleisch (leik gairneiþ viþra ahman, iþ ahma viþra leik). Gal. 5, 17; ich peut mein fleisch den mannen feil. fastn. 746, 17; in hoffart, fleisch und augen gier vil menschen leben als die thier. Schwarzenberg 157, 1; der auf den menschen sihet und aufs fleisch, so einen verbotnen, vermaledeiten grund bauwet. Frank weltb. 37a; lebhaft fleisch, lebhaft geist. Garg. 57a; der feind, die welt, das fleisch. Weckherlin 266; die fleisches lust stürzt viele ins verderben; eine herliche tugend an Solanden war, das er dem üppigen fleische feind war. pol. stockf. 100; doch hasse ich alle eitelkeit des fleisches. 45; das aufgebrüstete fleisch ist wie des voglers futter, damit man die vogel körnet. 73; da mir nimmermehr nonnenfleisch wachsen soll. irrg. der liebe 254; ich wol spürete, dasz mir kein nonnenfleisch gewachsen. 272; die sünde des fleisches begehen. Klinger 3, 105; er fühlte sich allmälich absterbend dem fleische und auflebend im geiste. Arnim kronenw. 1, 144. 66) die gr. sprache unterscheidet zwischen σάρξ und κρέας und braucht letzteres nur für das eszbare fleisch der dritten bedeutung, in den übrigen gilt σάρξ. ebenso verfährt die sl. und lit., welche das eszbare fleisch mjaso (poln. mięso), lit. miesa nennen, σάρξ aber tjelo (poln. ciało), lit. kunas geben. auch im goth. sondert sich mimz und leik. doch im lat. caro und nicht anders schon im ahd. fleisc fallen beide zusammen. das ist nachtheilig. freilich hatte auch ahd. lîh und noch mhd. lîch den sinn von corpus und caro, der übersetzer von Isidor de nativ. dom. häuft sogar 53, 6 Holzm. in fleisches lîche; nach und nach galt aber leich und leiche nur vom todten leib. dasz caro etymologisch mit κρέας, cruor, kraujas, corpus und hraiv zusammenhange, wurde GDS. 1010 dargethan.
12151 Zeichen · 235 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    fleischst. N.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    fleisch , st. N. Vw.: s. vleisch

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fleisch

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Fleisch , des -es, plur. inus. 1. Eigentlich. 1) Alle weiche Theile der thierischen Körper, welche nicht Knochen, Ha…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fleisch

    Goethe-Wörterbuch

    Fleisch A bei Mensch u Tier: (weiche) Körpersubstanz, (form- u gestaltgebendes) Muskelgewebe 1 in spezif anatom-morphol …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fleisch

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Fleisch , das aus Muskelsubstanz bestehende Nahrungsmittel, je nach dem Thiere, welchem es entnommen, mit sehr verschied…

  5. modern
    Dialekt
    Fleisch

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Fleisch [Flai Bf. Str. Wörth ; Flèi M. ; Flǽ Barr ; Flæì K. Z. Betschd. ; Flá Bühl Tieffenb. ; Flê Saarun. Hirschl…

  6. Sprichwörter
    Fleisch

    Wander (Sprichwörter)

    Fleisch 1. Alles Fleisch ist Heu. – Psalm 101, 12; Schulze, 38. Jeder Mensch ist sterblich. Frz. : Tout ce qui est chair…

  7. Spezial
    Fleisch (der Drucktype)n

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Fleisch , n (der Drucktype) заплечико , ср (литеры)

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fleisch

841 Bildungen · 706 Erstglied · 126 Zweitglied · 9 Ableitungen

Ableitung von fleisch

fl + -e + -isch

fleisch leitet sich vom Lemma fl ab mit Suffixen -e und -isch.

fleisch‑ als Erstglied (30 von 706)

fleisch als Zweitglied (30 von 126)

Fruchtfleisch

RDWB1

Fruchtfleisch n (kein Bezug zu "мясо" oder "плоть") мякоть

Gammelfleisch

RDWB1

Gammelfleisch n (Lakune) тухлое мясо, порченое мясо, испорченное мясо

Sitzfleisch

RDWB1

Sitzfleisch n er hat kein ~ idiom. - у него шило в одном месте идиом. ; кому-л. на месте не сидится идиом.

Zahnfleisch

RDWB1

Zahnfleisch n auf dem ~ gehen / kriechen idiom. - (ползти) на карачках (от усталости) идиом. , разг. , язык на плече идиом. , разг. , еле / …

Auge(n)fleisch

Idiotikon

Auge(n)fleisch Band 1, Spalte 1221 Auge(n)fleisch 1,1221

Blättlifleisch

Idiotikon

Blättlifleisch Band 1, Spalte 1223 Blättlifleisch 1,1223

Brustfleisch

Wander

brust·fleisch

Brustfleisch 'S Brustfleisch ist ihm abgefallen. ( Wien. ) Er ist mager geworden. Von Kindern entlehnt, die nach dem Abgewöhnen, »Abspannen«…

Büchse(n)fleisch

Idiotikon

Büchse(n)fleisch Band 1, Spalte 1223 Büchse(n)fleisch 1,1223

Chaflerfleisch

Idiotikon

Chaflerfleisch Band 1, Spalte 1222 Chaflerfleisch 1,1222

Chalbfleisch

Idiotikon

Chalbfleisch Band 1, Spalte 1222 Chalbfleisch 1,1222

Choge(n)fleisch

Idiotikon

Choge(n)fleisch Band 1, Spalte 1222 Choge(n)fleisch 1,1222

Chrǟje(n)fleisch

Idiotikon

Chrǟje(n)fleisch Band 1, Spalte 1222 Chrǟje(n)fleisch 1,1222

Chrȫnlifleisch

Idiotikon

Chrȫnlifleisch Band 1, Spalte 1222 Chrȫnlifleisch 1,1222

Chuefleisch

Idiotikon

Chuefleisch Band 1, Spalte 1222 Chuefleisch 1,1222

Chächelifleisch

Idiotikon

Chächelifleisch Band 1, Spalte 1222 Chächelifleisch 1,1222

Faulfleisch

Wander

faul·fleisch

Faulfleisch Wer viel Faulfleisch an jhm hat, der wird des studierens bald müde. – Petri, II, 772.

Flohfleisch

Wander

floh·fleisch

Flohfleisch Flohfleisch ist das beste, die Weiber lecken die Hände danach. ( Nürtingen. )

frauenfleisch

DWB

frau·n·fleisch

frauenfleisch , n. frauenfleisch ist leichter zu bekommen denn kalbfleisch. Simrock 2630 ; wie ist der Mahmet in dem frauenfleisch ersoffen?…

Ableitungen von fleisch (9 von 9)

befleischen

DWB

befleischen , carne vestire ( vgl. einfleischen, zerfleischen): ein matter wolf voll nahrungssorgen betrat an einem frühlingsmorgen der fett…

befleischung

DWB

befleischung , f. incarnation: nehmen wir noch dazu, dasz nicht nur das angesicht, sondern das ganze knochensystem sammt seiner befleischung…

entfleischen

DWB

entfleischen , nudare carne, abfleischen, nnl. ontvleeschen: das sinnenbild eines wütenden löwen, welcher einen bär entfleischte. Lohenst. A…

erfleischen

DWB

erfleischen , trucidare, zerfleischen: dasz er 8000 der besten römischen knechten erfleischet. Tacius bei Fronsp. 3, 250 b .

gefleisch

DWB

gefleisch , n. verstärktes fleisch ( s. sp. 1623 γ ): nim darnach das selbige gefleisch und dy persig .. küchenmeist. b vj.

verfleischen

DWB

verfleischen , verb. zu fleisch werden Campe 5, 291 .

verfleischung

DWB

verfleischung , f. fleischwerdung: verfleischung Christi. Campe 5, 291 ; mhd. vervleischunge, incarnatio Scherz gloss. 1735 Oberlin.

zerfleischen

DWB

zerfleischen , verb. , nhd. an die stelle des mhd. vleischen ( Lexer 3, 396 ) tretend, 1) eig. einen thier- oder menschenkörper durch schnit…

Zerfleischung

GWB

Zerfleischung [bisher nicht publizierter Wortartikel]