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Affe

mhd. bis spez. · 26 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
30 in 26 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Affe

Bd. 1, Sp. 68
Affe Rhfrk, OMosfrk af, Pl. -fə, Demin. ęfχe; WMosfrk āf bis ö. Aach, s. Stolbg, s. MüEif, n. Ahrw, Linz, s. Blankenbg (Sieg) nach N bis s. Gummb; Rip, Nfrk āp, Pl. -pə, Demin. Epχə, –kə [āft Prüm, SVith; avf Monsch-Witzerath; af, Pl. -fə, in Zs. afdə- Aach; nāp Kempld (hier und da um Gangelt, Waldfeucht; sw. Dülken); āmp um Sol-Burschd; āpə NBerg f. (auch Aach und sonst)] meist m.: 1. wie nhd. In einer Fülle von Vergleichen und RA., in denen die Eigenart und das Tun des Tiers auf menschliches Tun und Zustände angewandt wird. Vergleiche: Dau bes gescheid wie en A. zu dem, der schlauerweise zu viel verlangt oder direkt zulangt, wo es etwas zu ergreifen gibt Mosfrk. Schlau wie en A. Allg. Ich wed üch schlau mache wie de A.ə sagt die Mutter den Kindern, wenn sie ihnen zur Strafe etwas zu entziehen gedenkt Köln-Ehrenf. Den as esu lus wie en A. Mosfrk, Rip. Durdrieve wie en A. Grevbr-Herrath. Du bes dommer wie en A. Saar, Mos. Der es ze domm für met dem A. ze danze Kobl-Rübenach. Der es flink (flöck, flott, gau) wie en A. Allg. Su wiwelig wie en A. Kobl-Metternich, — fürwetzig wie en A. Ahr-Liers, — freach wie en A. Trier-Möhren, — verreckt we en A. Koch-Bremm, — kromm wie en A. Altk-Walterschen, — horeg wie en A. Aden-Borler, — kahl wie en A. Mosfrk. De löpt heröm wie ene verröckte A. Kemp. De kann klimme wie en A. Altk-Birken, MülhRh-Overrath. De lacht wie en A. Mosfrk. Den guckt dörem (em sich) ewei en A. Mosfrk. De muss alles begucke un belecke wie en A. Goar-Salzig. Der stellt sich wie e A. Mosfrk. De stellt sich so flabbig (dorisch) an wie en A. Hunsr. Du spengks (spitz) wie en A. (op de hengeschte Ben) lauern Eusk-Friesh, Jül-Müntz. Der macht (mischt) Faxe (Grimassen, Gesechter, Männscher, Manewer, Dinger, Dollerei) wie en A. verbr. Dat dreht sich wie der reinschte A. Wend. De stenkt wie ene kranken A. Geld-Kevelaer. De hät Flüh wie en A. Sieg-Ägid. De setz do wie en bedröfte A. ebd. E mät enem alles no wie en A. Allg. Ich sen gepackt wie en A. mit allerhand Kram Saarbr-Sulzb. — Besonders beliebt sind die Vergleiche, in denen der A. in sonderbaren Situationen auftritt. De hat en Gesicht wie e geschurenen A. Saarbg, — en raserden A. Daun, — ene lakerde A. MGladb-Rheydt, — en maskierde A. Kobl-Vallendar. De is so blank (hot e Gesicht so glatt) wie en A. am Arsch Simm-Ebschd, Kreuzn. Der sieht aus wie en A. am Schwanz Ottw-Schiffw, — für den Knieen Wippf-Kürholz. De ös so glatt op den Kopp wie en A. an de Fott MülhRuhr. De hat (mäk) e Geset wie ene nötere A. MGladb. Der sieht us (hat en Gesicht, macht en G., kickt dren, setz do, huckt do, stellt sech (an)) wie en A. en Zivil Allg., — en de Ongerbocks MGladb, — mem Kapotthötche Dür-Gürzenich, — en Uniform MGladb, — obem Schlifsten Allg., — op et Stöckske Emmerich, — om Fürdöasken MülhRuhr, — int Strikholzdösken Rees-Brünen, — op er Kor Saarbg-Cahren, — op jen Örgel Aach, — obem hoahlen Bum Elbf, — om Brummebom Altk-Oberlahr, — ent Botterfat Heinsb, — of em Vilezeped Ottw-Neunk, — en de posseleie Kas Mörs, — in et Hummelweər ebd., — wie en A., de Kateine (Gardinen) bigelt Mosfrk, — de K. häkelt Trier-Fell, — de Zwirn dreht Neuw-Dernb, — de Bretzele friss Dür-Langerw, — de Kaffe drenk verbr., — der Meridig rappt Mosfrk, — der Lumbe kotzt Nahe, — der Linse botzt Kobl, — der Schmearsef fresst Wittl, — der Zuckerbohne scheisst Merz-Nunk, — de gekrösch hat, de Zwieweln geschölt hat Trier, — de Blantze setze giht on fend de Acker net Kobl, — der en de Grull furzt Altk-NErbach, — der bräimt Westerw, — der et Fähnche driht ebd., — de et Kosgeld versoəpen hät (versüpt, verschnuppt) Nfrk, Rip, — dem et en de Ogen rent Köln-Weiss, — wann e Strimp stoppt Meis-Breitenh, — wenn et blitzt Westerw, — de en Donnerweər afwart Kref-Oppum, — med er Zigar Zell-Hirschf, — em Kennbett Ottw-Neunk. Dat likt precis as enen A. op en Ferke passt nicht zusammen Klev. — Das steht dem wie me A. e Korsett Saarbr-Riegelsbg. De micht e Gesicht, als wenn e vom A. gelaust wure wär May. — RA. über die Nachäfferei: A.ə mache alles no zu Kindern, die alles nachäffen Kenger on A.ə mache alles no Rip, Allg. Ein A.ə mak de anner A.ə mit an et Gape MülhRuhr. Enen A. micht der honnert Bitb, Bernk. Eng A. mat vöəl A.ə Aach-Burtschd. De hat dem A. och et Rasermeass afgehoalt May-Kehrig. De Blagen hät, bruk ken A.ə Mörs-Repeln. — Neugierde: Er hält A.ə fel maulafft WEif, Allg. Klen Kenger on A.ə luəre be anger Lüə över der Dösch, wat se eəte Nfrk. Häs de A.ə ze verkofe? Rip. — Neigung zu dummen Streichen: He wiərd den A. noch gebuhrt griən das närrische, übermütige, leichtsinnige Wesen wird ihm noch vertrieben werden; er wird noch bittere Erfahrungen machen WEif. De es vam dollen A.ən gebeten närrischer Mensch Elbf, verbr. E hät ene A. gefröhstöck dass. Ahrw-Sinzig. Lehr en alen A. Grimassen machen er versteht es besser als du Mosfrk. Dau moss ken alen A. lehren Konsten machen Bitb-Betting. Der will ach alde A.ə lerne Gesichter schneide Nahe. Et. lehrt se Lewen kene jungen A. den alen danzen Prüm-Densborn. Dau häs immer de A. am Sel Koch-Lutz. Mach net de A. sei nicht so närrisch Rip. Die A.ə han et Regier Bo-Godesbg. — Er lässt allerhand Dummheiten mit sich machen. Ich sein doch deine A. net du kannst nicht mit mir machen, was du willst Mosfrk, Allg. Ich losse doch de A. net met mer spille Allg. Ek bön doch kinen A., de dich no de Pip danzt Duisb. He micht den A. mat em hält ihn zum Narren WEif, Allg. De wells meich wohl zum A. hale Mosfrk, Allg. De hät mer en A. ofgebonne mich belogen Kobl. De hät dech äver ene A. verkaut (verkauft) Neuss-Karst. — Wertloses Tun: Dat wor rein vör den A. Nfrk. Dat es fir de A. gemacht Goar-Liesenf. He hät sech en enen A. verkiken er ist hereingefallen Kemp-Süchteln. He deht et Geld an de A.ə verköttele für nichts und wieder nichts ausgeben Kref-Linn. Do flohts de der Ap möt verwendest vergebliche Mühe ebd., Wesel, Geld. — Deshalb auch in abschlägiger Antwort: Gank on verkauf dech en Kölle als A. Ahrw-Walporzh. Du konns mech ens enen A. no de Bahn leiə (leiten) Kemp-SHubert. Do messt ich jo en A. gefress han Kobl. Dau kanns mer en A. lause Ahrw-Remag. Do messt ich jo vom A. gelaust sein Kobl. Du kanns mich ens den A. fluhe (luse) Nfrk, Rip. Wat duj dor? Antw: Den A. floje, on ge sollt de Stert fashale Klevld. Do soll dech en A. lause Ausdr. des Erstaunens Ahrw-Remag. Du bös wal vam A. gefluht was fällt dir ein? Grevbr-Hülchr. Du dehs besser on gehs no Patavia A.ə fange Jül. Wohin gehst du? Antw.: A.ən de Fottgäter (Arschlöcher) scheren Ess-Heising. — Einem diensteifrig sein: Em den A. mache Saarbr-Sulzb. Den spölt ok: A., wat häj moje Jonge spricht dem andern nach dem Munde Mörs, Rees. De hot den A. on dem gefress besondere Vorliebe für ihn Mosfrk, Allg. Den hät et Äpken an dich Kemp-SHubert. Jeder hät en A., wo he mit dangzt Steckenpferd Sol. — Hochmut: De markiert de A. Dür. Je höchder den A. klömmt, de mihr sieht men sine Start Kemp-Süchteln. — Verschiedenes: De hot en A. of dem Recken einen Höcker Wittl. Wat helpt den A. en Kers en en Brell, as et Dier niet siehn well Klev. Dor kömmt den A. üt de Mauw seine wahre Absicht wird kund Emmerich. Ich ha die Nacht doch net vom A. gedreimt, dat ich heut en Esel drihn kann Kobl. Wemmer dem süht on ene A., sull mer bal mene, et wöre Brör Erk-Borschtemich. Enen A. blift enen A., on wenn mer em e sammer Kledschen antreckt Kref. Et sint A.ən on Bure op de Strot, Herr Lehrer, lot os no Hus gohn Duisb. De kömmp Prummepoəsche, wenn de A.ən op et Is danze MGladb-Viersen. Dat Wedder es unnerm A. Kobl-Pfaffend. Wat es doch en A.ə en spassig Mensch, seit de Bur NBerg. Wat wed doch nit all för't Geld gemakt, seit de Bur, do soch he en A.ən danzen NBerg, Nfrk; mit Var.: Wat net alles met Minschehäng gemäkt wöd .... MGladb. En dat met Mensse Hande, säj den Bur, duw soch hej ene lebendigen A. Rees. Bur, pass op vör A.ən Papen on Flermüs, Juden, Afkoten on Filzlüs Dinsl-Sterkr. Vör Geld danzen de A.ən en tuten de Papen Geld-Leuth. Wer Geld hat, kann de A.ən seihen danzen Ess. Wer sen die Leit, sät der Deiwel zu de A.ə, die kenne noch ke Kreiz mache Ottw-Uchtelf. Wora kammer sen, dat der Mensch net vom A. af kömmt? Nu, der M. krit de Plät (Glatze) op den Kopp, en der A. onne de Fott Grevbr-Wickr. RA. über betrunken sein: Er hot e A. Hunsr, Allg. E hat en A. fort MGladb. Der hot e schwere A. gelad Hunsr. He hät sech ne ördliche A. opgedoahn Nfrk. Den hat sich en A. kot (gekauft) WEif, — gefange Nfrk, — metgebrocht Mosfrk, — heimbrät verbr., — gegolle Rip. De makt äver fis de A.ə Sol. He hät nen A.ən gesenn Remschd-Hasten, De dreht seine A emmer no Koch-Lutz. — Im Kinderlied u. –scherz: Soss e Äpche om Träppche füə de Grossmotte seng Düə, hatt e Löüchelsche em Köppche, hal et Hängche defüə (Schlafliedchen) Dür-Ellen, Rip, Nfrk verbr., — hät e Lökske em Böckske, kos et Äpke net füər MGladb-Rheydt, — achter Moder Kökendör, hatt en Löckske en et Röckske (Hemke). stok et Pulleke (Schelmke) sin Poje (Startje) dor (kek der dor) Klevld. Den A. is los, den A. is los, hei löpt in onse Gärden, hei frett ons dat Kröllmus op, es dat en groten Schaden Rees-Hammink. — De A. hät vier Ben un en Start, also bös do dat oder de A. hät vier Ben un en Start, op jeder Eck en un achter en Schwanz, sös wör de A. ene Gans Ruhr-Holten. Mach de A., mach de A., häs den Aufgab nit gemat Düss-Benrath. Dür, Köln. Mach ens de A., fällt se der ze schwer, mach der Bär Köln, ähnl. Eusk-Friesh, Sieg-Königsw. — Ballspiel: Aff, Bauer, Klaus, Dokter, Esel, Maus Ottw-Neunk. — 2. übertr. a. auf Menschen. α. Mensch (bes. Kind), der gerne nachahmt, nachäfft Allg. So en A.! Gej A. van ene Kerl! Nfrk. E klen Äffche Kosewort für ein kl. Kind. — β. neugieriger Mensch Allg. — γ. närrischer, geckiger, eingebildeter, hochmütiger Mensch Allg. Dat is e A. von uwe bis unne hin Wend-Baumholder. Dat is en A. in Lewensgress ebd. Dau geckige, ingebilder, dordege, verreckte, windigen, dommen, schelen, freserden A. Mosfrk, Allg. Vergörgte A. schnippiges, eingebildetes Mädchen Aach. — δ. dummer Mensch Allg. Du dommen A. Trier, Allg. Blödsenneger A. Sieg-Fussh. — ε. sinnlicher Mensch Trier. — ζ. du bomesinesen A. Junge des Armenhauses (früher) Kref. — b. abstrakt. α Sinnlichkeit. Den A. deht em ze deck Geilheit plagt ihn Trier; dazu A. vulva Bergh-Heppend. — β Wundsein bei einem Marsche. Sich en A. lofen Aach-Herzogenr. — γ Rausch, Betrunkensein (s. u. RA.). — δ Albdruck. Der A. hat uf mer gesess Saarbr. — c. auf Dinge. α. am Erntewagen das leiterähnliche Gestell an der Vorderseite, auch Gek genannt Saarbg-Portz. — β. kleines Segel am Oberende des Vordermastes Nrhn. — γ. der Tornister des Soldaten Allg. — δ. Gefängnis Heinsb, MGladb. He es en der A. gekomme. Vgl. die RA.: Dor sin we fis in den A. logiert da sind wir eklig hereingefallen Emmerich. — ε. Äffcher met Reckelcher Pellkartoffeln (scherzh.) Trier. — Zs. als Schimpfwörter: Ball-, Bütt-, Gras-, Hand-, Haus-, Klammer-, Kruff-, Lauer-, Maul-, Moos-, Mutter-, Nach-, Plüsch-, Schütt-, Sparges-, Spiegel-, Stangen-, Teig-, Turmaffe (s. d. W.)
11157 Zeichen · 361 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    affeswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    affe swv. 1. werde zum narren. 2. mache zum narren. vgl. ich effe. Gr. 1,955 muß näher geprüft werden.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    affeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    affe , M. nhd. Affe Vw.: s. slūr- Hw.: vgl. mhd. affe, mnl. aep E.: ahd. affo 30, sw. M. (n), Affe; germ. *apō-, *apōn, …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Affe

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Affe , des -n, plur. die -n, Fämin. die Äffinn, Diminutiv. das Äffchen, Oberdeutsch Äfflein. 1) Eigentlich, ein Thie…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Affe

    Goethe-Wörterbuch

    Affe 1 häufig in der naturwiss Betrachtung, bes als Objekt der vergleichenden Anatomie u Osteologie Camper glaubte den U…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Affe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Affe . Die A. bilden die erste Ordnung der Säugethiere, die Vierhänder. Bei all ihrer Menschenähnlichkeit im Aeußern hab…

  6. modern
    Dialekt
    Affe

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Affe Band 1, Spalte 1,187–190

  7. Sprichwörter
    Affe

    Wander (Sprichwörter)

    Affe 1. Affen bleiben Affen, wenn man sie auch in Seide, Sammet und Scharlach kleidet. – Blum, 127; Luther, 323. Die ges…

  8. Spezial
    Affe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Af|fe m. (-n,-n) 1 ‹zool› scimia (-ies) f. 2 (dummer Kerl) scimia (-ies) f. , ciorlo (-li) m. , tocer (-eri) m. 3 (Rausc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit affe

557 Bildungen · 413 Erstglied · 142 Zweitglied · 2 Ableitungen

affe‑ als Erstglied (30 von 413)

Affe(n)bitz N

Idiotikon

Affe(n)bitz N. Band 4, Spalte 1986 Affe(n)bitz N. 4,1986

Affe(n)brȫggli

Idiotikon

Affe(n)brȫggli Band 5, Spalte 534 Affe(n)brȫggli 5,534

Affe(n)chasteⁿ N

Idiotikon

Affe(n)chasteⁿ N. Band 3, Spalte 537 Affe(n)chasteⁿ N. 3,537

Affe(n)chräzeⁿ

Idiotikon

Affe(n)chräzeⁿ Band 3, Spalte 926 Affe(n)chräzeⁿ 3,926

Affe(n)dragōner

Idiotikon

Affe(n)dragōner Band 14, Spalte 615 Affe(n)dragōner 14,615

Affe(n)drëck

Idiotikon

Affe(n)drëck Band 14, Spalte 745 Affe(n)drëck 14,745

Affe(n)g(e)sicht

Idiotikon

Affe(n)g(e)sicht Band 7, Spalte 258 Affe(n)g(e)sicht 7,258

Affe(n)kleidtrager

Idiotikon

Affe(n)kleidtrager Band 14, Spalte 579 Affe(n)kleidtrager 14,579

Affe(n)röckli

Idiotikon

Affe(n)röckli Band 6, Spalte 827 Affe(n)röckli 6,827

Affe(n)rāt

Idiotikon

Affe(n)rāt Band 6, Spalte 1577 Affe(n)rāt 6,1577

Affe(n)schmalz

Idiotikon

Affe(n)schmalz Band 9, Spalte 949 Affe(n)schmalz 9,949

Affe(n)seil

Idiotikon

Affe(n)seil Band 7, Spalte 747 Affe(n)seil 7,747

Affe(n)spil

Idiotikon

Affe(n)spil Band 10, Spalte 136 Affe(n)spil 10,136

Affe(n)tigel

Idiotikon

Affe(n)tigel Band 12, Spalte 1119 Affe(n)tigel 12,1119

Affe(n)trompēter

Idiotikon

Affe(n)trompēter Band 14, Spalte 1059 Affe(n)trompēter 14,1059

Affe(n)trōn

Idiotikon

Affe(n)trōn Band 14, Spalte 1084 Affe(n)trōn 14,1084

Affe(n)wald

Idiotikon

Affe(n)wald Band 15, Spalte 1478 Affe(n)wald 15,1478

Affe(n)wolf

Idiotikon

Affe(n)wolf Band 15, Spalte 1567 Affe(n)wolf 15,1567

Affe(n)ȫli

Idiotikon

Affe(n)ȫli Band 1, Spalte 105 Affe(n)ȫli 1,105

affeªdemen

WWB

affe·ademen

af-feªdemen V. [Ravensbg] (von Bohnen) die Fäden abziehen. De Baunen affiamen ( Hal St).

affeªgen

WWB

affe·agen

af-feªgen V. [verstr.] durch Fegen reinigen, säubern. De Deäle affēägen ( Dor Wl ). Du moßt dehn Hoff affägen ( Min Uf).

affeªrwen

WWB

af-feªrwen V. [verstr. südl.] die Farbe verlieren. De Wand färwet af ( Lst Ge).

Affeªse

WWB

affe·ase

Af-feªse Affiärsen (Pl.) Faser, die man bei grünen Bohnen abzieht ( Mün No).

affeªselen

WWB

af-feªselen V. [verstr.] Fasern von Bohnen abziehen [verstr.].

affeªsen

WWB

affe·asen

af-feªsen V. [verstr. Mark Wie Bür] Fasern (von Bohnen und Erbsen) abziehen

affechten

MeckWB

aff·echten

affechten Geld, Lebensmittel sammeln; aus der Sprache der Kunden: dat Dörp würd affecht't Schö.

affeclich

Lexer

affec-lich adj. BMZ thöricht Mart. 22,72.

Affêct

Adelung

Der Affêct , des -es, plur. die -en, vom Lateinischen Afectus, ein hoher Grad einer Gemüthsbewegung und dessen Ausbruch. Viele Affecten habe…

affect

FWB

1. ›innere Erregung, starke Gemütsbewegung, Zustand seelischer Angespanntheit, wie sie durch Leid und Freude verursacht sein können‹; zum Te…

affectabiliter

MLW

* affectabiliter adv. studiose — angelegentlich : Hist. de exp. Frid. imp. p. 92,12 dux vero Suevię ... dux etiam Christi exercitus est ab o…

affe als Zweitglied (30 von 142)

klaffe?

KöblerMhd

*klaffe? , sw. M. Vw.: s. hove- E.: s. klaffen (1) W.: nhd. (ält.) Klaffe, M., Klaffe, Spalt, Kerbe, Einschnitte, DW 11, 893

baalpfaffe

KöblerMhd

baal·pfaffe

baalpfaffe , sw. M. nhd. „Baalspfaffe“, Baalspriester, Priester des Baal Q.: HistAE (1338-1345) (FB baalphaffe) E.: s. Baal, pfaffe W.: s. n…

Baals-Pfaffe

Adelung

baal·s·pfaffe

Der Baals-Pfaffe , des -n, plur. die -n, ein Schmähwort auf einen gottlosen abergläubigen Priester, dergleichen diejenigen waren, welche dem…

blaffe

MNWB

blaffe , f. , sîne b.-n hōlden den Mund halten.

bruoderpfaffe

KöblerMhd

bruoder·pfaffe

bruoderpfaffe , sw. M. nhd. „Bruderpfaffe“, geistlicher Bruder, Priester Q.: NvJer, StatDtOrd (Ende 13./14. Jh.) E.: s. bruoder, pfaffe W.: …

buschaffe

DWB

busch·affe

buschaffe , m. simia orangutang, waldmensch, nnl. boschmensch, waldmann, waldteufel.

bââlphaffe

MWB

bââlphaffe swM. Priester des Baal: und da Jazabel vornam / van dem tode irer phaffen, / si zurnte und wart claffen: / diz und daz tun di got…

bāālphaffe

KöblerMhd

bāālphaffe , sw. M. Vw.: s. ballpfaffe*

dompfaffe

DWB

dom·pfaffe

dompfaffe , m. 1 1. ein domgeistlicher. thumpfaffen sind bischove und heiszens nicht Luther 3, 284 b . wie jener alte thumpfaff meinete 5, 2…

dōtstraffe

KöblerMnd

dōtstraffe , F. nhd. Todesstrafe E.: s. dōt (1), straffe L.: MndHwb 1, 462 (dôtstraf[f]e)

fuchsaffe

DWB

fuchs·affe

fuchsaffe , m. 1 1) lemur, der maki, dessen kopf und schnauze wie beim fuchse aussieht, während der übrige körper dem eines affen gleicht. 2…

gähnaffe

DWB

gaeh·naffe

gähnaffe , m. maulaffe, gaffer, 'gähnaffen feil haben' Kirsch , Steinbach, schwäb. Schmid 219 , nordböhm. Fromm. 2, 31 ; gänaffe Kramer 1787…

gansaffe

Lexer

gans·affe

gans-affe swm. si sint narren und gansaffen Renn. 4205.

gesellenpfaffe

DWB

gesellen·pfaffe

gesellenpfaffe , m. , oder schleifpfaffe, ein gesell bei manchen zünften, z. b. den böttchern, der die aufnahme losgesprochner lehrburschen …

gienaffe

DWB

gien·affe

gienaffe , m.; schelte, soviel wie gähnaffe teil 4, 1, 1, 1148. zu gienen B als einer, der gähnend oder dumm schauend, müszig den mund offen…

Ableitungen von affe (2 von 2)

uraffe

DWB

uraffe , m. , der affe als urvater des urmenschen: Darwins u. als stammvater des menschlichen geschlechts nationalzeitung 20, 504; aber so w…

veraffe

BMZ

veraffe swv. 1. verliere ganz und gar den verstand. mit ir zuht si füegen kan, daʒ mîn muot sô gar veraffet, daʒ er anders niht enschaffet, …