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winde

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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39 in 20 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

winde

Bd. 30, Sp. 274
winde , st. und schw. f., zu winden st. v. AA. zur bedeutung 'biegen, krümmen' (sp. 287). A@11) 'windung'; wind spira Diefenbach nov. gl. 345b; vortex gloss. 629b; mhd. winde f. windung, mhd. wb. 3, 682; vgl. engl. wind windung, gasse: ein weg zwischen lieblichen winden, blumigen auen Börne (1840) 1, 124 nach Sanders ergb. 639a. A@22) 'streifen, gewundene linie im glas' Hoyer-Kreuter technol. wb. 1, 743. BB. zur bedeutung 'drehen, umwenden' (sp. 288). B@11) 'thürangel'; in mhd. angelwinde, cardines, mhd. wb. 3, 682; vgl. auch gewinde n., charnier Schmeller 2, 948. B@22) 'in angeln oder in charnieren drehbare, fensterähnliche vorrichtung in nonnenklöstern, die den zweck hat, gaben austheilen oder mit besuchern reden zu können, ohne mit den auszen stehenden personen in berührung zu kommen'; spätmhd. und nur oberdt.; nach den vorstellungen von ihrer beschaffenheit sehr verschiedenes, z. b. ein vergittertes fenster im sprachhaus, das man zudrehen kann Frisch 2, 450a; crates Eberl. v. Günzb. 3, 343; hemicyclus versatilis Dentzler 353b; ein umdrehbares kästchen in der wand, um speisen und andere dinge in die clausur bringen zu können Schmeller 2, 948; wagrecht drehbare vorrichtung zum ein- und auslassen der dinge Lexer; zum aufziehen von gegenständen Jelinek 959; schalter im äuszern klostergang, wo man das almosen austheilte, zs. f. gesch. d. Oberrheins 1, 181; nach der häufigen verbindung mit fenster u. ä. zu schlieszen, doch am ehesten fensterähnliche öffnung oder verschlusz: vom reden am redfenster und winden Eberlin v. Günzb. 3, 77 neudr.; di .. vermaurten si in ire lieht (fensteröffnungen) und winden uberal und turren nimer flaisch essen chron. d. dt. städte 1, 375; die ganze stadt Wien ist dazumal fast zu einem nonnencloster worden ... und schier alles durch fenster und winden ein- und ausgelassen worden, damit nur der leib ... die pest nit erbe Abr. a St. Clara Judas 3, 249; andere belege widersprechen dieser annahme nicht: von der winden und seiner ('ihrer') huot Eb. v. Günzburg 3, 82; o müller, du unmüsziger mann, wie fahestu so grosz unruow an, das du beschlosznen closterkinden den schlepsack stost in zuo den winden, das sie in dinn im closter finden? Murner mühle 714; wenn man zuo aim solichen closter kompt und wil ain predig hinein geben, so bald si in die winden gelegt würt, so spricht die priorin Keisersberg has im pfeffer (1510) c 2a. B@33) 'bohrwinde', handhabe in gestalt einer doppelt gebogenen kurbel für die einzusetzenden, verschieden geformten bohrer; z. b. im gebrauch des bürstenmachers, wenn er löcher in das bürstenholz bohrt Jacobsson technol. wb. 4, 650a. B@44) bergmännisch: winde, kunstwinde, ist ein instrument, damit die kunststangen, wenn sie gebrochen, zusammen gedrucket und also in einander gefüget werden Minerophilus bergw.-lex. 720. B@55) in der anatomie ein walzenförmiger knorpel; daher a) die rolle, um die sich die sehne des oberen schiefen augenmuskels schlägt; oder b) der rollhügel am oberschenkel, trochlea Hyrtl kunstw. 165, Höfler krankheitsnamenb. 807a. CC. zur bedeutung 'wickeln' (sp. 289). bezeichnung für 'binde'; corrigiola Diefenbach nov. gloss. 115b; vgl. das häufigere windel f. 'binde': da gepot ich aim diener, die wint darum zuo winden Braunschweig chirurgia 90a; die herzogin .. nam .. die seidne wind, welche .. von gold und berlin gestickt .. was Wickram 1, 61; brachium mitella involutum, arm in einer winde gewunden Chytraeus (1594) 308. DD. vorrichtungen zu gleichzeitigem 'drehen' (einer welle, eines rades) und 'aufwickeln' (eines seils, des garns); D@11) zum zweck des hebens oder fortbewegens von lasten, 'hebevorrichtung, hebezeug' Wolff math. lex. (1747) 1418; ferner zur ausübung eines drucks, zum anspannen, entspannen, pressen u. ä., 'spannvorrichtung, presse'. schon ahd. waʒʒar-winda Graff 1, 760; mhd. Lexer und mnd. Schiller-Lübben; n. vinde; schwed. vind; in den mittelalterlichen glossarien für altifera, levaculum, levia, rotula, torclea, torda, torquea, troclea, volvella Diefenbach gloss. und nov. gloss.; als gleichbedeutend behandelt mit haspel Emmelius ncl. 376; Kirchhof milit. disc. 39; zug Golius onom. 193; aufzug Dentzler 353b; hebezeug Gottsched sprachkunst 113; schleife Jacobsson technol. wb. 4, 649a; kloben mit flaschenzug Adelung; spill, spiel (seem.) Fäsch; kran. — unterschieden in stehende und liegende winden Fäsch kriegs-, ing.-, seelex. 269a; s. ferner unten die zusammensetzungen. den eingreifendsten unterschied bildet die verwendung von seilen, oder ihr fehlen, und dementsprechend die mittelbare oder unmittelbare wirkung der winde. D@1@aa) mittelbar wirkende, bestehend aus einer welle: ein seil durch ein wellen gezogen, als an der winden Frisius 452b; oder rolle: eine winde mit einer roln, geschlacht viehe in die höhe zu winden z. f. kulturgesch. 8, 204 (Nieder-Wildungen 1612); oder baum oder spille Fäsch a. a. o.; oder trommel Brockhaus conv.-lex. 14 16, 763; auf einem ständer, ebd.; und getrieben durch ein drehkreuz mit durchgesteckten hebeln Jacobsson a. a. o.; oder durch eine kurbel Brockhaus conv.-lex. a. a. o.; versehen mit starken seilen: hub ich meine form durch die kraft von winden und guten hanfseilen Göthe 44, 206 Weim.; oder ketten; vgl. auch die artikel winde(n)baum, -hebel, -seil, -stange u. a.; auch baumwinde Adelung, wagenwinde (s. unten) genannt.verwendet zur fortbewegung des geschützes: weiter ist not, das man hab ... leg- und hebeeisen, auch gut stark winden zum geschütz Fronsperger kriegsb. 1, n 2a; an thürmen: eine winde im wächterzimmer .. hob in einem groszen eimer .. seine lebensmittel empor Arnim kronenw. 1, 12; an warenspeichern: diese docks, diese riesigen winden, mit denen sie die waren in die magazine hebeln Gutzkow werke 7, 49; am heu- und erntewagen als wagenwinde, die mit den windenhölzern, -hebeln, -brettle gedreht wird, els. Martin-Lienhart 2, 838; an brunnen, s. windebrunnen; in schlachthäusern, s. oben; in schiffen für das ankertau, auch spiel Fäsch a. a. o.: sie arbeiteten an der winde, halfen uns, die taue einnehmen Forster schr. 1, 220; als folterinstrument: links der folterknecht an der winde Stainhöwel de claris mulieribus 176; zum vorwärtsbewegen: anfangs dachte ich zwar auf eine winden, dasz man sich von Salzburg bisz Moscau möchte umbwinden lassen Stranitzky lust. reiszbeschreibung 7; — mit betonung der mühsamen arbeit: die winde keucht, es rollt der hund Droste-Hülshoff 1, 192; und es knarrte die wind', und es ächzte das tau Geibel 3, 30; D@1@bb) unmittelbar wirkende, mit einer schraube ohne ende Jacobsson technol. wb. 4, 651b; oder mit einer zahnstange: winde, damit man schwere läste in die höhe schraubet Rädlein 1, 1063b. — verwendet bei geschützen: mein meinung ist auch, das ein winden .. neben die püchsen hinden auf die laden gesetzt werde Dürer etl. underr. z. bef. d. stett f 11a; bei last- und reisewagen: einer winden, durch welche grosze lastwagen aufgehalten und in die höhe geschroben werden Treuer Dädalus 1, 374; eine ... winden, wie die fuhrleut gebrauchen Harsdörffer gesprechsp. 3, 247; mein wagen ... mit allen nebenbedürfnissen, z. b. winde, beil, hemmkette u. s. w. Nicolai reise durch Deutschl. 1, 11; als besondere art aus zwei rädern bestehend, womit die riemen, die die kutsche tragen, angezogen oder ausgespannt werden Jacobsson 4, 651a: diese kutsche war sehr lang, ... der kasten selbst birnenförmig, ... in riemen, die auf winden gingen, (nicht in federn) hängend v. d. Marwitz 23 Meusel; zum spannen der armbrust: als wenn ein toller mensch ein armbrust hette und mit groszem geschrei und wesen die winden nehme und das armbrust spannet Luther 26, 304 Weim.; die armbrustschützen schlugen ir winden an Liliencron hist. volksl. 1, 424 (1449/50); hies im den knecht sein winden geben, lies das armbrost, das noch gespant was gelegen, ab Wilwolt v. Schaumburg 67; ap im in den zweien schussen an armborst ader winden .. schade entstunde mitt. d. alterthumsver. f. Zwickau 7, 49; Fronsperger kriegsb. 3, 141a; zum foltern: darauf hett der edlman das maidlin mit einer winden geklembt Th. v. Absberg 59 lit. ver.; weidmännisch: winden, damit die leinen anzuziehen sein Döbel jägerpract. 2 2, 252. — in der redensart unter die winde bringen, gegenstände, die gehoben werden sollen, dahin schaffen Helfft landbauk. 381. zusammensetzungen: anker-, armbrust-, baum-, dampf-, differential-, erd-, fuhrmanns-, fusz-, hand-, haspel-, hebe-, kutschen-, mond-, rad-, schrauben-, sicherheits-, spann-, stein-, wagen-, zugwinde. D@22) zum zweck des auf- und abwindens von fäden, garn, draht u. ä.; girgillus Diefenbach gloss. 263b; auch schran Rädlein 1, 1063b; haspel oder ab-, draht-, garnwinde; namentlich von den webern gebraucht Jacobsson technol. wb. 4, 649a: welche (magd) gehaspeltes garn von der wind' abspulte zum weben Voss ged. 2, 279; beim färben zum aufwickeln der gemangelten leinwandstücke Jacobsson a. a. o. 649b. D@33) von der im speicherraum alter häuser regelmäszig angebrachten, nach der strasze zugehenden windevorrichtung im süden übertragen auch bezeichnung für 'boden, speicher, estrich'; vgl. winden, der oberste theil des hauses Dentzler (Basel 1716) 353b; in Zürich der oberste boden eines hauses, zunächst unter dem dache, für sonstiges ästrich Stalder 1, 115: auf der 'winde' des hauses gab es mancherorts ganze 'tröge' voll apfelschnitze, dürre birnen, zwetschgen schweiz. arch. f. volksk. 6, 141; ... vom chäller, s. hūs ūf bis uf d winde Usteri dicht. (1831) 2, 128. ähnlich schwed. vind 'boden, speicher', das Falk-Torp 1382 wohl mit unrecht mitn. vindske, vindsked 'windscheide, windbrett am giebel' zusammenstellen. EE. zur bedeutung 'sich schlingen um etwas' (sp. 290). pflanzenname; ahd. winda f. Steinmeyer-Sievers häufig, mhd. winde f. Lexer; erst spätahd. bezeugt, aber jedenfalls älter; vgl. die ags. zusammensetzung wiþowinde, widubindae oben th. 14I, 67 f. (wehdwinde). — jetzt nur noch für die gattungen der convolvulaceen Holl dt. pflanzenn. 416a; ursprünglich viel umfassender und soviel als 'schlingpflanze' überhaupt; auszerdem aber noch durch verwechslung für andere pflanzennamen, bei denen ein solcher zusammenhang nicht ersichtlich ist; so in ahd. glossen für vites, ligustra, citorea, ligusticum, lavindula, vulvula, corriola, poligonia z. f. dt. wortf. 3, 307; in mittelalterlichen glossarien für convolvulus, volubilis media, aber auch für alcea, campanella, libisticum, liliastrum, ligustrum, herba venti, caprifolium Diefenbach gloss.; später noch für clematis, smilax Calepinus xi ling.; vgl. oben wehdwinde = geiszblatt, epheu, rainweide (ligustrum), winde; ferner baumwinde = epheu; gleichbedeutend mit helxine, seilbaum, zaunglocke, glockenblume Alberus (1540) ddijb; teufelsdarm Holl a. a. o.; weisze glocken Corvinus 1003; windblume, windglocke, -glöcklein, -kraut, windelkraut, windig, winderich, winderling, windling (s. die betr. artikel). — als arten werden genannt grosze Pritzel-Jessen 77, kleine, weisze 109; glatte 110; aufrechte Adelung; schwarze Alberus ttijb; schwarze oder mittel Corvinus a. a. o.; scharfe oder stechende ebd.; stechende Fleming vollk. t. jäger 13: mehr in zäunen und hecken lassen sich auch sehen die scharpfe winden, vitis nigra Rauwolf raisz (1582) 56. — ohne nähere bezeichnung meist soviel als ackerwinde, vgl. moselfr. wenn, nösn. wänn f. Kisch 243a; Leopold hdwb. d. ökonomie 530b. — zusammensetzungen: acker-, bär-, baum-, besen-, buch-, erd-, feder-, glocken-, harz-, hecken-, ketten-, knollen-, korn-, lein-, meer-, pähden-, purgier-, purpur-, salz-, sand-, säu-, stech-, strand-, trichter-, wald-, weg-, wehd-, weide-, zaunwinde. literarische belege: ein krut fliechtende (flechtend, kriechend, s. oben th. 3, 1740, 2) uff den zünen wie winden Brunschwig kunst zu distilieren (1500) 91a; geiszblatt und die schlanke winde umwanden das grabmal S. Geszner werke 2, 24; die rosen waren nun wieder wie ihr mund, die himmelblauen winden wie ihre augen Eichendorff (1864) 3, 20. FF. zur bedeutung 'in einander verschlingen, verflechten' (sp. 294); vgl. ags. winde 'korb', ferner oben wand f., gewand n. F@11) 'wand'; in ahd. vahs-winta discriminalia (scheidewände) Graff 1, 760; ahd. gl. 3, 333, 44 und in späterem wachswinde, etwa 'wachswand' (th. 13, 188); vgl.: die dicke und zähe matery, mit welcher die immen den eingang des binstocks ... verbauen oder das vorgebeu selbst, wachswinden, vorstosz Calepinus xi ling. 1174b; auch bei Maaler 479d. — im plur. mhd. 'wände des gezelts' Schmeller 2, 948; 'zelttuch' Lexer; belege im mhd. wb. 3, 682. — 2) 'leichter, leinener überwurf'; ahd. vielleicht winda f. suppara Graff 1, 760; ahd. gl. 3, 151, 8; supara Diefenbach gloss. 566b; vgl. auch windel.
12890 Zeichen · 308 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    windestf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +14 Parallelbelege

    winde stf. windung.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    windesw. F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    winde , sw. F. nhd. Winde (F.) (1), Schaukel, eine Pflanze ÜG.: lat. trochlea, ergata, girale, convolvulus Vw.: s. ērd-,…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Winde

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Winde , plur. die -n, von dem Verbo winden. 1. Der Nahme einer Pflanze, welche sich um andere Gegenstände windet, Co…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Winde

    Goethe-Wörterbuch

    Winde [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Winde

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Winde ( Windwerk , hierzu Tafel »Winden« mit Text), Maschine zum Heben und Bewegen von Lasten, bei der die Hebe-, bez. Z…

  6. modern
    Dialekt
    Wind(e)

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Wind(e) II [Wìə Attenschw. ; Wìnt Su. Dü. ; Wæ M. ; Wìntə Ruf. Obhergh. ; Wìnt Bf. ] f. Ackerwinde, Convolvulus arvens…

  7. Sprichwörter
    Winde

    Wander (Sprichwörter)

    Winde Mag die Winde klettern, so hoch sie will, zum Hopfen wird sie nicht. In Abessynien heisst es: Wenn sich die Phasel…

  8. Spezial
    Winde

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Win|de f. (-,-n) (Vorrichtung zum Heben und Senken) binda (bindes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit winde

523 Bildungen · 435 Erstglied · 83 Zweitglied · 5 Ableitungen

winde‑ als Erstglied (30 von 435)

Winde(n)balcheⁿ

Idiotikon

Winde(n)balcheⁿ Band 4, Spalte 1191 Winde(n)balcheⁿ 4,1191

Winde(n)brëtt

Idiotikon

Winde(n)brëtt Band 5, Spalte 911 Winde(n)brëtt 5,911

Winde(n)bōn(eⁿ)

Idiotikon

Winde(n)bōn(eⁿ) Band 4, Spalte 1315 Winde(n)bōn(eⁿ) 4,1315

Winde(n)chnebel

Idiotikon

Winde(n)chnebel Band 3, Spalte 716 Winde(n)chnebel 3,716

Winde(n)chrūt

Idiotikon

Winde(n)chrūt Band 3, Spalte 915 Winde(n)chrūt 3,915

Winde(n)dili

Idiotikon

Winde(n)dili Band 12, Spalte 1645 Winde(n)dili 12,1645

Winde(n)hūs

Idiotikon

Winde(n)hūs Band 2, Spalte 1736 Winde(n)hūs 2,1736

Winde(n)lad

Idiotikon

Winde(n)lad Band 3, Spalte 1058 Winde(n)lad 3,1058

Winde(n)ladeⁿ

Idiotikon

Winde(n)ladeⁿ Band 3, Spalte 1070 Winde(n)ladeⁿ 3,1070

Winde(n)macher

Idiotikon

Winde(n)macher Band 4, Spalte 55 Winde(n)macher 4,55

Winde(n)meisterin

Idiotikon

Winde(n)meisterin Band 4, Spalte 533 Winde(n)meisterin 4,533

Winde(n)nagel

Idiotikon

Winde(n)nagel Band 4, Spalte 691 Winde(n)nagel 4,691

Winde(n)schmid

Idiotikon

Winde(n)schmid Band 9, Spalte 864 Winde(n)schmid 9,864

Winde(n)schnabel

Idiotikon

Winde(n)schnabel Band 9, Spalte 1067 Winde(n)schnabel 9,1067

Winde(n)schwester

Idiotikon

Winde(n)schwester Band 9, Spalte 2235 Winde(n)schwester 9,2235

Winde(n)schībeⁿ

Idiotikon

Winde(n)schībeⁿ Band 8, Spalte 57 Winde(n)schībeⁿ 8,57

Winde(n)schīt

Idiotikon

Winde(n)schīt Band 8, Spalte 1520 Winde(n)schīt 8,1520

Winde(n)seil

Idiotikon

Winde(n)seil Band 7, Spalte 757 Winde(n)seil 7,757

Winde(n)stab

Idiotikon

Winde(n)stab Band 10, Spalte 1046 Winde(n)stab 10,1046

Winde(n)stang(eⁿ)

Idiotikon

Winde(n)stang(eⁿ) Band 11, Spalte 1107 Winde(n)stang(eⁿ) 11,1107

Winde(n)stëg(en)

Idiotikon

Winde(n)stëg(en) Band 10, Spalte 1506 Winde(n)stëg(en) 10,1506

Winde(n)wërch

Idiotikon

Winde(n)wërch Band 16, Spalte 1266 Winde(n)wërch 16,1266

Winde(n)wīⁿ

Idiotikon

Winde(n)wīⁿ Band 16, Spalte 228 Winde(n)wīⁿ 16,228

Windeachse

SHW

Winde-achse Band 6, Spalte 567-568

Windebaum

SHW

Winde-baum Band 6, Spalte 567-568

winde als Zweitglied (30 von 83)

abwinde

DWB

abwinde , f. franz. dévidoir, haspel, garnwinde.

Ackerwinde

Adelung

acker·winde

Die Ackerwinde , plur. von mehrern Arten, die -n, eine Pflanze aus dem Geschlechte der Winden, mit pfeilförmigen Blättern, die an beyden End…

baumwinde

DWB

baum·winde

baumwinde , f. 1) hedera helix, schon in älteren vocabularien boumwinde, bomwinde. 2) was baumheber, werkzeug zum aufwinden der bäume beim v…

beswinde

MWB

bes·winde

beswinde Adj., Adv. ‘geschwind, rasch’ gang frólich hin beswinde / ir fragen nach dem kint SHort 1755. 7934 (La.); denne sint etliche mensch…

brustwinde

DWB

brust·winde

brustwinde , f. trochlea, eine winde, wodurch die bergleute schwere dinge in die grube hinab lassen.

bônwinde

MWB

bônwinde F. ‘Ackerwinde’ (vgl. AWB 1,1259 und Etymol.Wb.d.Ahd. 2,240): ligustria: bonwinda VocBV160 3:52,4 MWB 1 923,57; Bearbeiter: Plate

bōnwinde

KöblerMhd

bōn·winde

bōnwinde , F. nhd. Ackerwinde Q.: Gl (14. Jh.) E.: s. bōne, winde W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 923 Son.: ahd.?

darmwinde

DWB

darm·winde

darmwinde , f. schmerz der in den eingeweiden sich windet, tormina, darmkrampf, dysenteria Henisch 655 . Schönsleder K 3 . Frisch 1, 186 .

de vêr hö̑vetwinde

MNWB

~wint , de vêr hö̑vetwinde die Winde aus den Haupthimmelsrichtungen . —

dingeswinde

MNWB

dinges·winde

+° dingeswinde (dän. vidne ), f. , Gerichtszeugnis , Beglaubigung eines gerichtlichen Aktes (Schleswig).

drahtwinde

DWB

draht·winde

drahtwinde , f. womit der draht so lange durch das drahteisen gezogen wird, bis er die nötige feinheit erhalten hat.

edwinde

KöblerAe

edwinde , sw. F. (n) nhd. Wirbel E.: s. ed-, winde (1) L.: Hh 397

ērtwēdewinde

MNWB

ert·wedewinde

ērtwēdewinde Convolvulus arvensis, Ackerwinde. (Im Bremer Arzneibuch auch = Hedera helix, Epheu, Baumwinde gesetzt) .

etwinde

KöblerMhd

etwinde , sw. F. Vw.: s. itwinde

garnwinde

DWB

garn·winde

garnwinde , f. girgillus voc. 1482 k ij a und sonst oft im 15. jh., s. Dief. 263 c , nov. gl. 193 b , auch gernewinde 263 c , garwinde matax…

gearnwinde

KöblerAe

gearn·winde

gearnwinde , sw. F. (n) nhd. Garnwinde, Haspel ÜG.: lat. reponile Gl Hw.: vgl. an garnvinda, ahd. garnwinta* Q.: Gl E.: s. gearn, winde L.: …

geschwinde

DWB

geschwinde , f. schnelligkeit, raschheit, noch in Oberdeutschland Adelung : sollen sich mit groszer geschwinde in den sand verschlieffen. Fo…

geswinde

Lexer

ges·winde

ge-swinde adj. BMZ schnell, ungestüm Frl. Troj. (30873). N. v. B. 92. 334 ;

gewinde

DWB

gewinde , gewind II , n. , verbalsubstantiv zu winden ( torquere, volvere ) mit einer reihe von gebrauchsformen, die sich bald mittelbar, ba…

Ableitungen von winde (5 von 5)

bewinde

BMZ

bewinde stv. bewinde, umwickele. 1. eigentlich. a. als daʒ würmel ( der seidenwurm ) sich bewindet H. zeitschr. 8,280. — mit beiden orten vo…

entwinde

BMZ

entwinde stv. entwinde, winde los. wænest dich entwinden mir Walth. 60,1. der burdin er sich dô intwant entledigte Jerosch. 39. d.

erwinde

BMZ

erwinde swv. I. wende mich zurück, ab, gehe nur bis auf einen gewissen punkt. 1. von dingen. a. von den siechen mûste erwinden alle ir pînlî…

gewinde

DWB

gewinde , gewind II , n. , verbalsubstantiv zu winden ( torquere, volvere ) mit einer reihe von gebrauchsformen, die sich bald mittelbar, ba…

verwinde

BMZ

verwinde swv. 1. winde, mache zu, bedecke; wickele ein. gân wir fur einen foulen hunt. wir verwinten die nase ioch den munt Karaj. 31,6. dâ …