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Wanne

ahd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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48 in 20 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Wanne

Bd. 9, Sp. 247
Wanne das Wort, ahd. wanna, mhd., mnd., mndl. wanne < lat. vannus entlehnt, ist allg. u. obwohl die Sache fast ausgestorben ist, noch in RA. sehr geläufig; Rhfrk wan, Pl. -nə f.; OMosfrk von Koch an, May, Westerw wa·n. [Koch-Bruttig -:-; Hambuch -E:-], Pl. n.ə f.; das übrige Mosfrk an der Saar, in Bernk, Zell, Koch (s. o.), Kobl, May wan; in Trier-Ld (Mos, nMos), Wittl, Bitb, SPrüm, Daun, Koch-Auderath Carden Gevenich Lutzerath Poltersd u. im Anschluss an dieses Geb. LRip in Malm, Ahrw-Ramersb, Schleid-Engelgau -ā-, Pl. wę·n. m.; auch das LRip, SNfrk durchweg wan, Pl. wę·n. m. [im Trübungsgeb. von Kemp, Heinsb wn, Pl. wę·n. m.]; das RRip u. das OBerg haben im gleichen Dorf wan, Pl. wę·n. m. u. wa·n., Pl. n.ən f. u. m. (OBerg auch daneben wanə f.); NBerg, Klevld wa·n., wan, Pl. n.ə f. [urkdl. syne Oren as eyn wan Orientbericht 1350; umb czweyn wenne Bo-Walberbg 1414; dat korne also reyne machen als men dat myt dem wanne machen mach Düss-Rating XV]: 1. Getreideschwinge, u. zwar im bes. die Handw. (kläne W. Saar; koppeg W. Saarbg-Nennig), im Gegens. zur Gross-, Blos-, Feg-, Fochw., Wannmühle (s. d.), der maschinellen W.; die Handw. aus Weidengeflecht (bes. von den Korbmachern von Heinsb-Hilfarth hergestellt) ist zieml. flach u. sehr breit (#(LM) ca. 1 m, höchste Kante 30 cm), so dass sie ein Erwachsener mit ausgebreiteten Armen an den Griffen rechts u. links fassen kann; war das Getreide gedroschen, so nahm jeder Erwachsene in eine W. eine gewisse Menge Körner, wobei sie sie so fassten, dass die eine hochaufgewölbte Seite dem Arbeitenden zu-, die andere flache dagegen abgewendet war, u. warfen dann mit der Wanne die Körner wiederholt in die Höhe, wodurch ein Teil der Spreu u. der Staub durch den Luftzug herausflog; ausserdem wurde eine W., wenn das Getreide in der Wannmühle gebutzt (schen gemach) »gereinigt« wurde, mit der niedrigen, fast flachen Längsseite unter die Windmühle (u. zwar von der Seite her) geschoben u. diente zum Auffangen der dort herunterfallenden näliche Frucht (d. h. der schwach ausgebildeten, wenig Mehl enthaltenden Getreidekörner); nicht gebraucht, hing die W. am hinteren Ende der Tenne an der Wand Rhfrk, Allg.; de Froch mem W. schlage wannen Bergh-Hüchelhv. RA.: Wippt der Arsch met Sinnen, bliwt dat beste drinnen Regel beim Wannen Gummb-Berghsn. Tent Ann et Koəre en de Schür (Scheune) of en der W. die Ernte eingebracht MGladb, Erk. Wenn dem Bur ent Frühjohr siəve Spier Wet (Weizen) onger ene W. föngk (findet), do geht et noch Kemp. Um sint Jann (24. VI.) seve unger ene W. stehen dann auf einer Fläche, wannenbreit, sieben Möhrenpflanzen, dann st. genug Heinsb-Höngen. Geht et Koəre üəver der Mann, gift et wenneg en der W. Heinsb. De hot en Arsch (Henner) wie e W. so breit Rhfrk, Allg., — ne Röcke wie en W. Schleid, Sieg, — Uhre wie en W. Bergh, SNfrk. Wibbelig sein wie e W. voll Flih an (in) der Möttessonn Bitb-Mettend. Kabbes en de Mai geft Dinger as en Ei (klein); K. öm sant Jann, g. D. as en W. Rees, Geld. Scheint am Kinigdag (6. I.) de Sonn dem Bauer of de Hut, dann get der Wein gut; sch. se awwer wie e W., wie get er erscht dann! Zell-Enkirch. Et rent (regnet), als of et met Wänn erongerköm Dür-Gürzenich. De hoscht su vill Rauh wie en Ers (Erbse) en der W. Koch-Bruttig; emseg we en Erz em W. Schleid. Kenger (Kinder) on Wänn hant gruəte Uəhren also Vorsicht beim Sprechen Erk-Örath. De mott der Wann hoəle er muss sich zum ersten Male rasieren lassen Kemp-Amern-SAnton. Er es so gescheckt, er scheisst mer em Drichter en e W. Birkf-Idar. De Newel streckt sech en en W. wenn der Nebel sich an einer Stelle teilt Koch-Leienkaul. Et es ene Mensch, me soll öm met de W. en de Sonn drage er ist zu bequem Geld. De es mem W. gefuərt (gefüttert) hat eine Hängelippe Dür-Pier. — Der Plänemacher, der das Wörtchen »wenn« od. »wann« zu oft im Munde führt, wird zurechtgewiesen (im Wortspiel mit »wann« u. »Wanne«): Et Wänn make es en ärmselleg Ambacht (Amt) Heinsb. En W. es ke Küwe Düss, — es kene Schottelekorf Sieg-ODollend, Wippf-Biesf. Wenn en W. en Schottelkorf wär, dann wär en Henk dran Sieg-Thomasberg; wann der W. en Henk hätt, os e ene Korf Schleid-Hellenth. Wenn on Wann hant long Uəhren an Heinsb. Wenn en W. un en Korf get wan (undicht) Daun-Tettschd. Wenn mer van Wänn Körf mäckt, dann send de Wiə (Weiden) dür (rar) SNfrk, NBerg, Köln; wenn se för Wänn Körf make, dann es et en dür Tid Heinsb-Dremmen; wemmer us al Wänn neu Körf mat, sind de Wiə dür Grevbr-Otzenr. Wenn e Korf e W. wär, härren Beckers ach än Bernk-Wirschw. Wan ose W. en Schüreport wörr, dann... Malm-Bütgenb Nidrun. Wenn en W. e Korf wär, ginge mer Ajer haschen (heischen) Trier-Stdt, Saar, Prüm-Mürlenb, May-Trimbs. Wann e W. e Sieb wär, on e Ärsch e Korb, dann hätt jerer Mann äne Birkf-Herrst (s. weiter bei wenn). — Rätsel: Krommb Holz, gebogen (grin richt H. kr. g.), grin Flesch (Menschefl.) derdurgezogen, juckelt (waggelt) den Arsch, da geht et? Mosfrk, Rhfrk. Strack H. kromm gebickt, Menschefleisch dedorchgedrickt, juckt de Orsch, dann gier et? Goar-Weiler. Kr. H. kr. gebeckt, ruh Flasch drem gestreppt; wenn mer net met dem Henner juckelt, gäht et net? Neuw-Maischd. Buck (Bauch) an B., Flesch ent Loch, wackelt der Arsch, dann geht et noch? (auch zweideutig) Gummb. Wonn ech dir et son, da kans du et net verstohn; wonn ech dir et nennen, da kans du et net erkennen; wat os dat? Prüm-Ihren, Mosfrk, Rip, OBerg. Wo ech et scho nenn, kast et net erkenn; beste net e dommer Gast, dat de't net erkenne kast? Siegld u. ähnl. im obigen Geb. Ech wet en Dengk, dät kannste met ene W. tudecke, on hongertdusend Perd konnen et net eruttrecke? der Brunnen Heinsb. Wann danzen de Erte (Erbsen) op Wedse (Weiden)? En der W. Heinsb. — Volksbr. Man bannte mit dem W. scherzh. den Düvel; in die Ohren des W. wurden zwei Dreschflegel gesteckt; ein Mann sprang auf den hohen Rand des W., wodurch dieser umkippte u. die Flegel nach vorn schleuderte, wo der angeführte Jungknecht stand, der der Düvel bannen sollte, nun aber von den Flegeln getroffen wurde Bergh-Hüchelhv. — 2.a. aus Holzspänen geflochtener flacher Korb, bes. als Häckselkorb dienend od. auch als Futterkorb. Verbr. zieml. im ganzen Geb. [K., vom Müller gebraucht Kreuzn.; K. aus Strohgeflecht, mit dem man den Pferden den Hafer vorschüttete Wittl-Meerf; Kartoffelkorb Simm-Laub; Bütte Wend-Dürrenb; Massgefäss Kreuzn-Münchwald]. — b. Badewanne, stets wa·n. f. nach dem Nhd., nun überall bekannt; in jüngster Zeit dienen alte Badewannen auch als Viehtränke auf der Weide. — c. der grosse mittels Gas geheizte Ofen, in dem das flüssige Glas ist, in der Spr. der Glashüttenarbeiter Saarbr. — d. scherzh. Klappe der Knabenhose Zell-Blankenr. — e. Scharrloch der Hühner Kreuzn-Eckw. — f. scherzh. breites Gesäss Kref. — g. wę·n.ən Pl. Engerlinge Sieg-Fussh (ob etym. hierher?).
6870 Zeichen · 203 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    wanneAdv., Konj.

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    wanne , Adv., Konj. nhd. wann, irgendwann, jemals, einst, wie oft, einmal, irgendeinmal, bis dass, als, woher ne. when, …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WANNEswstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +17 Parallelbelege

    WANNE swstf. wanne, futterschwinge. ahd. wanna Graff 1,855. vannus, ventilabrum voc. o. 8,6. sumerl. 19, 42. gl. Mone 4,…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wannesw. F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    wanne , sw. F. nhd. Wanne (M.), Getreideschwinge ÜG.: lat. vannus, pala Vw.: s. sölte- Hw.: vgl. mhd. wanne (1), mnl. wa…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wanne

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Die Wanne , plur. die -n, Diminut. das Wännchen, Oberd. Wännlein. 1. Ein Werkzeug, zum Wannen, d. i. Schwingen, in welch…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wanne

    Goethe-Wörterbuch

    Wanne [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wanne

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Wanne , geographisch soviel wie Becken (s. d., S. 354).

  7. modern
    Dialekt
    Wann(e)

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Wann(e) [Wànə S. Mü. Banzenh. ; Wàn Su. Hlkr. u. nö. davon ganz allg.; Pl. –ə; Demin. Wanlə O. mit dem Pl. Wanlər Co. M.…

  8. Sprichwörter
    Wanne

    Wander (Sprichwörter)

    Wanne 1. Besser die eigene Wanne, als das fremde Fass. 2. En Wann' es kêne Schottelkorv. Eine Wanne ist kein Schüsselkor…

  9. Spezial
    Wanne

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Wan|ne f. (-,-n) 1 (am Herd) bandl (-es) f. 2 (Badewanne) vasca (da bagn) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wanne

178 Bildungen · 124 Erstglied · 52 Zweitglied · 2 Ableitungen

wanne‑ als Erstglied (30 von 124)

Wanne(n)blëtzer

Idiotikon

Wanne(n)blëtzer Band 5, Spalte 289 Wanne(n)blëtzer 5,289

Wanne(n)boppeleⁿ

Idiotikon

Wanne(n)boppeleⁿ Band 4, Spalte 1423 Wanne(n)boppeleⁿ 4,1423

Wanne(n)büezer

Idiotikon

Wanne(n)büezer Band 4, Spalte 2034 Wanne(n)büezer 4,2034

Wanne(n)flicker

Idiotikon

Wanne(n)flicker Band 1, Spalte 1193 Wanne(n)flicker 1,1193

Wanne(n)flëchteⁿ

Idiotikon

Wanne(n)flëchteⁿ Band 1, Spalte 1166 Wanne(n)flëchteⁿ 1,1166

Wanne(n)macher

Idiotikon

Wanne(n)macher Band 4, Spalte 55 Wanne(n)macher 4,55

Wanne(n)mūl

Idiotikon

Wanne(n)mūl Band 4, Spalte 182 Wanne(n)mūl 4,182

Wanne(n)rütteli

Idiotikon

Wanne(n)rütteli Band 6, Spalte 1800 Wanne(n)rütteli 6,1800

Wanne(n)stat(t)

Idiotikon

Wanne(n)stat(t) Band 11, Spalte 1779 Wanne(n)stat(t) 11,1779

Wanne(n)wädel

Idiotikon

Wanne(n)wädel Band 15, Spalte 451 Wanne(n)wädel 15,451

Wanne(n)wëheleⁿ

Idiotikon

Wanne(n)wëheleⁿ Band 15, Spalte 1035 Wanne(n)wëheleⁿ 15,1035

Wanne(n)wëher

Idiotikon

Wanne(n)wëher Band 15, Spalte 1035 Wanne(n)wëher 15,1035

Wanne(n)wī

Idiotikon

Wanne(n)wī Band 15, Spalte 61 Wanne(n)wī 15,61

wannedāges

KöblerMnd

wannedāges , Adj. nhd. einst, vormals, ehedem, früher Hw.: s. wandāges E.: s. wanne (2), dāges L.: Lü 553b (wannedages)

wannehe

PfWB

wann·ehe

wann-ehe Adv. : Temporaladv., fragt nach der Zeit: 'zu welchem Zeitpunkt, wann', wanneh (wanˈē, ˈwanˈē; -ḁ-) [KU-Blaub Dunzw HB-Höch IB-Ommh…

wannehe(r)

RhWB

wann·eher

wann-ehe(r) ahd., mhd. wannê , nd. wannēr entsprechend, ist allg., u. zwar Rhfrk wanē  [ wanī Saarbr-Völkl ; wənī Wend-Marping ; winē Ottw…

wannehr

DWB

wann·ehr

wannehr , fragewort und conjunction, zu welcher zeit. ein nd. und md. dialektwort, das nur spärlich in der schriftsprache auftaucht. 1 1) as…

wannëht

Lexer

wann·eht

wannëht adj. ib. wie eine wanne gestaltet. einer ist w. als ein troc Renn. 365 ;

wanneimer

DWB

wanne·imer

wanneimer m. eimer zum ausschöpfen der wanne (?) corpus constit. Prutenicarum 2, 217 ( Morungen 1634).

wanneir

KöblerMnd

wanneir , Adv. Vw.: s. wannēr (1)

wannelbor

MeckWB

wannel·bor

wannelbor a. Spr. wandelbar fehlerhaft, mangelhaft: 'semper taliter respiciat, quod nichil, quod sit responsabile, wandelbar proprie, prepar…

Wanneldag

MeckWB

wannel·dag

Wanneldag m. Tag, an dem die Dienstboten die Stelle wechseln Wa.

Wanneli

MeckWB

wann·eli

Wanneli f. Spuk: dor bi den Stein süll Wanneli sin Ro Dob .

wanneln

MeckWB

wann·eln

wanneln a. Spr. -nd- 1. a. Spr. verändern: 'unde beholde my vulmacht, desset ieghenwardighe testament to wandelende unde to brekende na test…

wannelsa 2

KöblerAfries

wannelsa 2 , sw. M. (n) nhd. dunkler Fleck ne. dark spot (N.) Q.: E, H E.: s. *wann, *elsa L.: Hh 124a, Rh 1158a

Wannelschaft

MeckWB

wannel·schaft

Wannelschaft f. Umgehen, Spuken: dee (Geist) hett sin Wannelschaft dor noch Schw Criv .

wanne als Zweitglied (30 von 52)

newanne?

KöblerAnfrk

*newanne? , Adv. Hw.: vgl. ahd. niwanne* Son.: amfrk. MNPs mauuanne* (= neuuanne (Heyne) = niuuanne* (van Helten) = niuuanne*? nequando 2, 1…

alleswanne

KöblerAhd

alles·wanne

alleswanne , Adv. nhd. anderswann, sonst, schließlich, später ne. at other times ÜG.: lat. si quo minus Gl, quandoque Gl Q.: Gl (10. Jh.) I.…

eddeswanne

EWA

edde·swanne

eddemichilAWBAWB adj., nur Gl.: ‚ein wenig, modi- cus‘ (vgl. frühnhd. etlichgroß), adv., nur Gl. 2, 306, 20 (Rb): ‚einigermaßen, aliquatenus…

eddewanne

EWA

edde·wanne

eddeswenneAWB adv., nur Gl. 1, 293, 14 (Jb-Rd); 4, 21, 17 (Jc); 2, 299, 45 (Clm 19440, 10./ 11. Jh.), Bened.regel, Pred.s. B: ‚irgendwann, e…

etheswanne

KöblerAhd

etheswanne , Adv. Vw.: s. eddeswanne*

ettiswanne

KöblerMnd

ettiswanne , Adv. Vw.: s. etteswanne

futterwanne

DWB

futter·wanne

futterwanne , f. 1 1) eine wanne zum schwingen und bringen des futters für das vieh, namentlich des habers für pferde. schw. fodervanna, aus…

getheswanne

KöblerAnfrk

getheswanne , Adv. nhd. irgendwann, manchmal ne. sometime, sometimes ÜG.: lat. nunc LW Hw.: vgl. ahd. iowanne* Q.: LW (1100) E.: s. *wanne?;…

gichteswanne

KöblerMnd

gichtes·wanne

gichteswanne , Adv. nhd. irgendwann, einst, früher Hw.: s. ichteswanne E.: s. gichtes, wanne (2) L.: MndHwb 1/2, 109 (gicht), MndHwb 1/2, 11…

ichteswanne

KöblerMnd

ichtes·wanne

ichteswanne , Adv. nhd. irgend einmal, ehemals, vor Zeiten, einst, früher, je, jemals, bisweilen, manchmal, weiland Hw.: s. etteswanne, gich…

iogihwanne

KöblerAhd

iogihwanne , Adv. Vw.: s. iogiwanne*

iogiwanne

KöblerAhd

iogiwanne , Adv. nhd. immer, wann auch immer, über kurz oder lang, von allen Seiten, überall ne. always, whenever ÜG.: lat. (hodie) FP, (qua…

iohwanne

KöblerAhd

iohwanne , Adv. Vw.: s. iowanne*

iowanne

EWA

iowanneAWB adv., bei O, Ol: ‚irgendein- mal, einst, zuweilen, je(mals), irgendwann, immer, zu jeder Zeit‘ (ae. āhwænne, āh- S147ir 148 wonne…

itteswanne

KöblerMnd

itteswanne , Adv. Vw.: s. ittewanne

ittewanne

KöblerMnd

ittewanne , Adv. Vw.: s. ichteswanne

itwanne

KöblerMnd

itwanne , Adv. Vw.: s. ittewanne

juwanne

KöblerAhd

juwanne , Adv. Vw.: s. juwanna*

jūhwanne

KöblerAhd

jūhwanne , Adv. Vw.: s. juwanna*

jūwanne

KöblerAhd

jūwanne , Adv. Vw.: s. juwanna*

Ableitungen von wanne (2 von 2)

Gewanne

Pfeifer_etym

Gewann(e) f. Ackerflur, an der mehrere Dorfbewohner teilhaben, mhd. gewande ‘Ackergrenze’ (wo beim Pflügen gewendet wird); mit Assimilation …

wannee

KöblerMnd

wannee , Adv. nhd. früher, spätereinmal, einstmals Hw.: s. wannēr (1) E.: s. as. hwanêr* 6?, Adv., Pron., wann, denn L.: Lü 553bf. (wannêr/w…