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steif

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

steif

Bd. 8, Sp. 583
steif das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -ai-, –ęi- [Birkf-Idar -ē-]; Mosfrk -ęi-, –ei-; Siegld -i-; n. der Diphthongierungs-L. -ī-; Klevld -i-; flekt. -wə, –və, im Gebiet der Schärfung mit dieser, also -ī:və (usf.) Adj.: 1.a. von Sachen; st. sen, werde; jet st. mache Rip, Allg. α. zäh-, dickflüssig (verstärkt decke st. Aach-Berensbg), wie st.ər Brei, st. Papp, st.ə Ris (Risbrei); st.ə Kaffe (en st. Tass K. sehr starker K.); st.ə Deg (Teig) Rip, Allg.; st. Melch dicke, saure, geronnene Milch Verbr. nach Wk. IV 20 (Klattermilch) LRip in Schleid, Monsch-Mausb, Eusk-Ahrem Stdt, Bo-Walberbg, Köln, Bergh, Dür, Jül, Aach, rrhn. Neuw-Engers, MülhRh, rip. Sol, SNfrk in Geilk, Heinsb, Erk, MGladb, Grevbr, Neuss, woraus st.ə Kies Quarkkäse gewonnen wird Jül-Langend; Stifmelkskies Geilk, Heinsb, Grevbr; st.və Erwesse fett gedämpfte Erbsen Westerw; der Däg werd st. gemach der Teig wird, wenn der Ansatz mit Sauerteig zwei Stunden gestanden hat, unter Zusatz von weiterm Mehl vermengt u. geknetet Simm. RA.: Der Brei es st. wie Zirup Aach, Verbr., — en Stippel Trier-Mehring. En decken Kaffe su st., mer kinnt en schneiden Koch. De Supp is so st., et kann en Katz driwer gehn Rhfrk.: Bei er st.ər Zopp left (läuft) kem Bauer de Knecht fort; vun de st.ən Zoppen un den dicken Steckern Brut lofen de Gesinner net fort Trier-Schleidw. Merz-Bergen. Wat freh reif, get net st. Eif (o. O.). Wasser, st. gekocht! Antw. auf die Frage: Was haben wir gekocht? Koch-Weiler. — St.ə Köttel (Kot) scherzh. Schottisch MülhRh-BGladb. — St.ər Bodem (Grond,st.Land) lehmiger Ackerboden Allg. — β. von Gliedern des Körpers, starr, nicht gelenkig; he hät st. Knoche, ene st.ən Arm, Hals udgl.; de Hänn sen mer st. va Kält, sen su st., dat ech necks mih apacke kann Rip, Allg. RA.: De Hänn sein su st. wie en Eisklumpen Trier-Clüsserath. Wenn me alt wörd, werde de Knoche st. Rip, Allg. De hät st.ən Arm ist evangelisch (kann das Kreuzzeichen nicht machen) n. einschl. Ruhr; ist ein Geizkragen Rees-Wesel; se han enen st.ən A. haben ein Verhältnis miteinander, gehen Arm in A. MülhRuhr-Heissen; den hot e st.ən A. er zögert, seinen Gästen einzuschenken Trier. Den Dumme st. h. kein Geld ausgeben Rip, Nfrk; en hot den Deimchen st. hat kein Geld Bitb-NWeis. De Uhre st. hale so tun, als wenn man nicht höre, gleichmütig bleiben, nicht nachgeben, nicht mutlos werden, gesund bleiben Rip, Allg. Der hät en st. Zong (Zunge) spricht beschwerlich, will mit der Sprache nicht heraus Sieg-Ägid, May-Galenbg; ech han de Oge st. van Schlop (Schlaf) MGladb, Erk, Ene st.ə Kopp han eigensinnig sein Heinsb, MGladb. Je alder der Mann, je st.ər der Senn Aach-Gressenich. Der hät ene st.ə Röck kann oder will sich nicht bücken, ist eigensinnig Rip, Allg.; halt du dinne R. mar st.! störe dich nicht dran Kemp-SPeter. St.ən R., seilen (selten) Glöck Eigensinn bringt keinen Gewinn Wippf. — γ. von andern Dingen, starr, schlecht biegbar, prall gefüllt, vom Sack; st. Iser Eisenstange, die sich nicht biegen lässt Gummb; et st. Gebet (Gebiss) steifer Zaun des Pferdes Mörs, Rees; dat st. Joch Doppeljoch Hunsr, Westerw; der st.ə Knall = der st.ə Hot (dies Allg.) MGladb; der st.ə Näl (Nagel) dass. MGladb-Odenk; ən st. Wagən Wagen mit vier gleichhohen Rädern (dessen Drehfähigkeit dadurch beeinträchtigt ist) Mettm; st.ə Droht viel Geld Aden-Liers; dat Soot es st. das Getreide fühlt sich feucht an Klev; gestaut, vom Wasser Aach-Stdt 1831. RA.: Je äler der Bock, je st.ər dat Hor (Horn) von heiratslustigen ältern Junggesellen; je älter der Mann, je eigenwilliger u. unnachgiebiger ist er Mosfrk, Allg. St. Hor (Haare), st. Senn ein Mensch mit borstigen Haaren ist eigensinnig Sol. St.ə Hot steht em got; st.ə Knall (st. Hut) geht nom Ball; st.ə Näl (dass.) geht nom Fel (Felde); st. Döppe, lott em ens höppe! Spottr. MGladb. — Der St.ə steifer, runder, schwarzer Hut Ottw-Landsw, Aach, Nfrk, Ess-Werden; e St.chə Ahrw, Eusk, Sieg; der Stif scherzh. der Donnerstag Köln-Poulh. En St.ən en der Butze (Hose) han den st. Penis Gummb; de Jung hot st. Gedanke krit solche, die die Erektion des P. hervorrufen Bitb. — Allerhellige Rif mät de Wöngkter (starr un) st., wiss on st. Rip, Nfrk. Dat kris de net st. das kriegst du nicht fertig, kannst du nicht Aach-Walh. — b. von lebenden Wesen. α. behindert durch Gicht, Rheuma (udgl.), Alter, Frost in den Gliedern, ungelenkig (ohne Absicht) (verstärkt stock on st. Gummb); ech sen su st. en de Knoche, op de Ben, em Rögge (Kröcks »Kreuz«), — em Nacke (Hals) Rip, Allg. [WErk, Kemp auch -ifkəs]; verstärkt stockenst. Barm; steckest. Simm; ech sen st. gefrore Rip, Allg., — strack on st. g. Saarbr. RA.: Er is so st. in de Knoche wie en alder Gaul Simm, — wie en al Perd, en (al) Koh, ene Oss (Ochse), — ene Bock Rip, Allg., — ene aue (alter) Posthengs Aach, — en Brett, Holt, ene Steck (Stak, Stock, Knöppel), e Stöck Holt Nfrk, Allg., — en Bessemstill, en Holzbock, en Holzklotz, e Klotz Mosfrk, — en hölze Klompen Prüm-Mürlenb, — en Hockhot (Hackholz) Kemp-Breyell, — ene Hotschel (Holzschuh) Eusk-Dirmerzh, — en Zongpohl (Zaunpfahl) Sieg-Leuschd, — ene Bessem SNfrk, — en hölzen Herrgott Rip, — e helze Bild May-Trimbs, — ene Bretzel MGladb, — en Prent Heinsb, — e Brot Neuw, — e Höəre (Horn) Erk, Kemp, — en Like (Leiche) NBerg, Heinsb-Breberen. Wemmer alt göt, g. mer st. Trier, Allg. Kromm en schäl (schielend) en noch gen Kerl; olt en st. en noch gen Wiff Klevld. Et Olt-worden es necks, marr et St. –worde n. Ruhr. Me wiərd iəkder st. wie rich Aach. Sammet un Seid om Lif, dobei vun Hunger st. Köln-Stdt. — β. ungelenk, unbeholfen, ungeschickt, sehr langsam in Bewegungen, im Handeln, Sprechen, aus angeborenem Temperament (ohne Absicht); war is dat en st.ər Kerl, de kimmt nit vun der Stell Rhfrk, Allg.; man nennt einen solchen e st.ən Drickes (Heinrich) Bitb, Mosfrk, Rip, Nfrk, — Manes (Hermann) MGladb, Erk, — Jones (Johann) Prüm-KlLangenf, — Dölmes MGladb-Neuwerk, — Tammes (Thomas) Merz-Reimsb, — Manuel Ottw-Gennw, — Hess Trier-Kürenz, — Holzhäər Köln-GrKönigsd, — Herrgott Lennep, — Henz (-ē-Stier Eusk-Dirmerzh, — Bock Allg., — Böckem (Bücking) Elbf, MGladb, Erk, Kemp, — Knoche Allg., — Klotz (Klötsch) Allg., — Stickel Simm, — Knevvel Rip, Allg., — st. Stick Holz Rhfrk, Allg., st.ər Horke Kreuzn, — Happ Waldbr-Wildbg; en st. Popp (Puppe, Mädchen) Rip; ne st.ə Lansenein Köln, Bo, Rheinb, Eusk, Sieg, Mülh. RA.: Du bös su st. we enen Bur Rip, Nfrk, — ene Oss (Ochse) Rip, Allg., — en Dauochs (Drück-) Trier-Mehring, — en hölze Popp Rip, — ene Bom Mörs, Allg., — Leər (Leder), — en Brand (Holzscheit) Rheinb, Schleid, Prüm, Bitb, — Gedriəte (gedrissen, geschissen) MGladb (u. alle Vergleiche von 1bα). Ömmer langsam on st., dann göft et och kan Pein ön de Leif Trier. — Der St., dat es ene St. verächtl. Unbeholfener LRip, SNfrk, Düss-Stdt. Mieler St.ə Neckn. derer von Rheinb-Miel u. so von Ollh (auch st. Olləm), Schleid-Marmag, Bo-Muffend; st.ə Liesefeller (Goar-Liesenf). Ene St. ein untersetzter, starker Kerl Geilk. — γ. dasselbe infolge einer Handlung; ech ham mech st. gesesse, gelege, geböck, geknent (gekniet) usf. Rip, Allg.; im bes. αα. de Köuhj se st., han sich st. freəte haben genug gefressen, dürfen nicht mehr weiter fressen; ich ha mich st. geəte übersatt gegessen u. fühle mich beengt, beklommen Selfk, SNfrk, Aach, Eup; em Bur frett sech suə st., dat e net miəhr gape kann Kemp, ebd., — so st. as en Koh ebd.; ech han de Kroəm (des) st. bin der Sache überdrüssig ebd. — ββ. bezecht; er es st. u. st. voll gesoufe Monsch, Eup, Aach, Bergh, SNfrk, rrhn. Neuw-Heimb Weis, Berg; de hät se st. Aach-Dorff. RA.: He is esuə st. wie ne Brick (Ziegelstein) Eup. — γγ. daraus in folg. Wend. in der Bed. überreichlich, genug: He wor ganz st. vu Freud; du lachs dech st., wenn de dat siehs Rip; der es st. von (voll) Dreck er starrt vor Schmutz, — va Lüs (Flüēh); st. em Büggel (Beutel) sin reich sein uWupp (s. auch die Zs. steif-). — δδ. halt dech st. (on loss dech net ongerkriege)! halte dich aufrecht, stramm, bleibe standhaft, fest, sei tapfer, lass dich nicht fesseln Rip, Allg.; stur uns st. sin (bliwe) dass. Ruhr; he blifft st. on steəl (steil) derbiə Heinsb; den hant se fies st. gehaulen gefoppt, zum Besten gehalten Sol. — εε. st. un stödig überfein angekleidet Rip. — δ. untersetzt, stark gebaut, dabei oft klein u. dick, von Mensch u. Tier, auch Sachen Monsch, Aach, Geilk, Heinsb, MGladb-Rheind, uWupp; der Stif Aach, Geilk. — ε. der es st. streng im Glauben, orthodox Saarbr; auch — st. katholisch, evangelisch (dies Allg.). — ζ. st. mit Charakterschwächen. αα. gewollt träge, langsam Rhfrk, Mosfrk in Saarl, Mos, May, Daun, Aden, Ahrw, Schleid, Eusk, Neuw; st. schaffe, schwätze, esse; ene st.ə Hund. — ββ. eigensinnig; st. sen van Egensinn uWupp; ene St. Trotzkopf Heinsb-Lümb. — γγ. wenig entgegenkommend, ungefällig; st. sen; ene St.ə; ene st.ən Hongk (Hund); ene st.ə Bur der mit seinem Gefährt schnell an einem ermüdeten oder alten Fussgänger vorbeijagt, ohne ihn zum Mitfahren einzuladen; ene st.ə Bur reicher, aber sehr geiziger Bauer; sech st. halen sich ablehnend verhalten, nichts geben wollen Rip, Allg. — 2. Adv. a. zu allen Bed. von 1; de Brei es ze st. gekoch; et hät su st. gefrore wie en Brett; de Wäsch es st. g. Rip, Allg.; ich sen strack on st. g. Saarbr; für Kält st. dostohn Rip, Allg.; dem stohn de Oge st. em Kopp wenn er zornig ist Eusk; ene st. ankiken starr ansehen Elbf, Rip, Nfrk; den geht so st. as ennen Oss (Ochse) Geld, Allg., — bie en Ochs am Plog May, — as ene Fuhrmann Rees; st. on stödig g. geputzt Rip; sich st. hinstelle; su st. sitze bleiwe wie e Stick Holz Rhfrk, Allg.; he soəss st. för Freud do; st. un stomm (— on stupp Elbf) Rip; he steht do st. on staats (stolz) en der Bank Mettm; he stong st. op sin Lif Elbf; ek mot (musste) drei Weche st. em Bett lige; de lit st. on fas do krank zu Bett Rip, Allg.; de Bocks steht st. va Dreck Grevbr, Allg. (usf.); ene st. Gedresse(n) Kot verächtl. steifer, unbeholfener Mensch RRip, Berg, Ess, Köln, MGladb-Giesenk. — b. gewollt langsam; st. schaffe, esse usf. Verbr. wie 1 bζαα. — c. st. on fest ebbes gläwen, behapten, sich drof halen Bitb, Allg. — d. Überfluss; ech han Geld (Zit, Spass udgl.) st.; he hät de Kopp st. voll Lüs, de Keller st. v. Erdäppel (udgl.) Rip, Nfrk, Mosfrk, Goar. — e. ohne Unterlass; et rent (regnet) st. Rent et op Maria Sif (2. VII.), dann r. et vierzig Dag en enem st. Rip.
10562 Zeichen · 340 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Steif

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Steif , -er, -este, adj. et adv. unbiegsam, was sich nicht biegen lässet. 1. Eigentlich, wo es sowohl überhaupt von dies…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    steif

    Goethe-Wörterbuch

    steif [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Steif

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Steif , seemännischer Ausdruck: ein steifes Schiff ist sehr stabil, im Gegensatz zu rank (s. d.), vgl. Metazentrum; ein …

  4. modern
    Dialekt
    Steif

    Lothringisches Wb. · +11 Parallelbelege

    Steif Wäschestärke s. Stif.

  5. Sprichwörter
    Steif

    Wander (Sprichwörter)

    Steif 1. Stah stief, Knäkerbên, öck war di ock wat Dicket önt Liew besorge, säd de Sparling tom Storch. ( Ostpreuss. ) 2…

  6. Spezial
    steif

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    steif adj. 1 (starr) stare (-ri, -ra) 2 dür (dürs, döra) 3 indurí (-ris, -rida) 4 (vor Kälte) marmorí (-ris, -rida), abr…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steif

220 Bildungen · 212 Erstglied · 1 Zweitglied · 7 Ableitungen

steif‑ als Erstglied (30 von 212)

steif(f)

Idiotikon

steif(f) Band 10, Spalte 1425 steif(f) 10,1425

Steifarm

SHW

Steif-arm Band 5, Spalte 1357-1358

steifbeinig

SHW

steif-beinig Band 5, Spalte 1357-1358

Steifgase

SHW

Steif-gase Band 5, Spalte 1357-1358

Steifhalter

SHW

Steif-halter Band 5, Spalte 1357-1358

Steifjoch

SHW

Steif-joch Band 5, Spalte 1357-1358

Steifkummet

SHW

Steif-kummet Band 5, Spalte 1357-1358

steifleinen

SHW

steif-leinen Band 5, Spalte 1357-1358

Steifmatz

SHW

Steif-matz Band 5, Spalte 1357-1358

steifmatzig

SHW

steif-matzig Band 5, Spalte 1357-1358

Steifsack

SHW

Steif-sack Band 5, Spalte 1357-1358

steifästig

DWB

steif·aestig

steifästig , adj. , vgl. steif II, 2, f.: hibiscus rigidus steifästiger hibiscus. ein strauchartiger stengel mit langen einfachen steifen äs…

steifarmig

DWB

steif·armig

steifarmig , adj. , vgl. steif II, 3, a: Theodulf ... griff steifarmig in die binsen Freytag ahnen 1, 28 ( Ingo 2). —

steifaufrecht

DWB

steif·aufrecht

steifaufrecht , adj. , vgl. steif II, 3, k, γ : Sprengel versteht unter starr, strictus, den höhern grad der geraden richtung ... wir sagen …

steifausgestreckt

DWB

steif·ausgestreckt

steifausgestreckt , adj. , vgl. steif II, 3, i, β : inzwischen hatte er die ausweichende Zirolane so weit nach der wand getrieben, dasz er e…

steifbart

DWB

steif·bart

steifbart , m. steifer bart; geschöpf mit steifem bart. ' bei Müller ein name der achten gattung seiner welse mit zwei rückenflossen ' Campe…

steifbefest (et)

DWB

steifbefest (et) , adj. : durch den steiffbefesten glauben, welcher hier dem schatten gleichet, sehen wir des höchsten willen Harsdörffer fr…

steifbeinicht

DWB

steif·beinicht

steifbeinicht , adj. , vgl. II, 3, b: tausende von Engländern rennen durch die Schweiz, aber weder einem der abgejagten lords noch einer der…

steifbeinig

PfWB

steif·beinig

steif-beinig Adv. : ' langsam, ungeschickt, schwerfällig ', von der Gehweise, steifbäänich [ LU-Alsh ].

steifbenutzt

DWB

steifbenutzt , adj. : der graf nannte diesen zehengang den todtentanz, und hatte wunderliche steifbenuzte regeln darüber, und eine ganz pein…

steifbettler

DWB

steif·bettler

steifbettler , m. , entstellung aus älterem steigbettler, s. das. ( in anlehnung an steif II, 8) Schmeller 2 2, 742, els. stifbëttler '1. be…

steifblättrig

DWB

steif·blaettrig

steifblättrig , adj. von pflanzen (steif II, 2, f ) : allium strictum. steifblättriger lauch Schlechtendal flora v. Deutschl. 5 3, taf. 253 …

steifbock

DWB

steif·bock

steifbock , m. , vgl. steif II, 3, f zu ende, bezeichnung eines nichtjägers : jetzt sind sie ja in Hohenberg all' versammelt; sie wollen zur…

steifborstig

DWB

steif·borstig

steifborstig , adj. , vgl. steif II, 3, l, doch meist von pflanzen (II, 2, f ): die rosen theilt er ein in solche, die glatte, und in solche…

Steifbotte

RhWB

steif·botte

Steif-botte -bǫt Ahrw f.: Rückentragkorb, um Erde, seltener Mist in den Weinberg zu tragen.

steif als Zweitglied (1 von 1)

stocksteif

DWB

stock·steif

stocksteif , adj. adv. , überaus steif, steif wie ein stock ( s. 1 stock, m., 7 a, oben sp. 39), stokksteiff Schottel 456 ; stocksteif Berl.…

Ableitungen von steif (7 von 7)

besteifen

DWB

besteifen , firmare, bestärken, einen in seinem vorhaben, in seiner bosheit besteifen; und dasz ihm so ist, scheint vom Ganges bis zum Po co…

besteifung

DWB

besteifung , f. firmatio: zu besteifung seines verkehrten sinns. Simpl. 2, 464; es tragt sich mehrmalen zu, dasz die natur selbs ohne wissen…

ersteifen

DWB

ersteifen , könnte rigere, obrigescere bedeuten und dem ags. âstîfian entsprechen, von der mangelnden lautverschiebung ist unter steif zu re…

steife

DWB

steife , f. , ableitung zu steif, s. das. 1 1) zunächst im sinne eines abstractums, eigenschaft oder zustand eines dinges, da es steif ist, …

unsteif

DWB

unsteif , adj. adv. , gth. v. steif. heute veraltet oder ungewöhnlich. vgl. ungesteif . gth. von steif II i δ : das abnemmen der krafft, den…

versteifen

DWB

versteifen , verb. , denominativum zum adj. steif, ist wie dieses aus dem nd. und nl. in die schriftsprache eingedrungen, zuerst von Campe g…

versteifung

DWB

versteifung , f. , subst. dazu. 0 0 zu 1~~ ' verstärkung, stütze bei bauten ': das tragwerk besteht aus .. zwischenverbindungen, die zur ...…