Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ohnehin adv.
ohnehin , adv. erst im 18. jahrh. nach analogie von mithin gebildet, ohne hinzutritt von etwas, an und für sich, ohnedies: wo ihm ohnehin alles, was er sah und hörte, ärgerlich war. Wieland 1, 77 ; eine Danae, von der man ohnehin nicht die strengste tugend foderte. 277; tugenden, zu denen wir ohnehin geneigt sind. 2, 256; die nacht ist ohnehin niemands freund. 11, 234; er, ohnehin schweigsam. Göthe 21, 133 ; der tumult war ohnehin so grosz. 24, 158; ein licht ausgeblasen, das ohnehin nur mit den lezten öltropfen noch wuchert. Schiller 2, 57 ( räuber, schausp. 2, 1); einer, der ohnehin nicht vi…