nutzen,
nutz,
m. utilitas. ahd. mhd. nuz (
gen. nuzzes, nutzes,
plur. mhd. nütze),
md. noz;
alts. not
m., nota
f., mnd. nut
m., nutte, nut
f., nd. nude, nutt
m. (
brem. wb. 3, 249);
mnl. nnl. nut,
ags. altn. nyt,
altfries. nat.
Im älteren nhd. nutz, nutzes,
plur. nütze, nutz (
voc. 1482 x 6
a. Alberus KK 3
a. Dasyp. L 1
a f. Maaler 309
b. Schm.
2 1, 1776); Stieler, Erberg, Rädlein, Denzler
setzen noch nutz
an mit dem accusativ nutzen, Ludwig, Aler, Hederich
und Frisch
haben im nominativ nutz
und nutzen.
die form nutzen
ist (
wie galgen, garten
u. s. w.)
hervorgegangen aus einem schwachformigen nutze,
dessen genetiv (
dativ, accusativ) nutzen
in den nominativ vordrang und einen neuen genetiv nutzens
erzeugte: der nutze
schon einmal in der krone Heinr. v.
d. Türlein 19764: sî der nutze (
var. nutz) gar erslagen;
ferner in Dief.
gloss. 463
a (
vom j. 1512)
und in Cisners
ausg. der Aventinschen chron. (1580) 120
a,
einmal bei Drollinger 31,
und noch baslerisch Seiler 225
b;
davon der richtige genetiv des nutzen
in Schards
ausg. der Aventinschen chronik (1566) 221
a.
den nominativ nutzen (
neben nutz)
hat z. b. Kirchhof
wendunm. 1, 17 (1, 9). Lehmann 558
f. u. a., den genetiv nutzens (
neben nutzes) Sleidanus
historien (1557) 37
b.
Amadis 3, 12
K. Cisner
Avent. chron. 118
a. 208
b. Zinkgref
apophth. 1, 27.
Simpl. 1, 252, 29. Butschky
Patm. 101
f., den dativ nutzen (
neben nutze)
ebenda 351, Zinkgref 1, 28. Fleming 248;
den accusativ nutzen (
neben nutz) Sleidanus
histor. 47
b.
Amadis 7
K. Philander 1, 259. Logau 1, 9, 71. Lehmann 558
f. Schuppius 721. 728. Butschky
Patm. 924;
plur. die nutzen Schuppius 742. —
die alte starke form nutz, nutzes
ist nhd. noch erhalten in eigennutz und im dativ zu nutz, zu nutze (machen),
s. 2,
b, γ; auszerdem wird auch der nominativ und accusativ nutz
vereinzelt noch gebraucht von Brockes, Haller, Lessing, Göthe, Voss (
der auch den genetiv eigenes nuzes
hat statt eigennuzes
Arist. die frösche 361), Rückert
u. a. auch in oberd. mundarten ist der nutz
noch gebräuchlich, s. Lexer
kärnt. wb. 200. Schöpf 477.
Bedeutung und gebrauch. nutzen, nutz
ist mit dem adj. nütze
abgeleitet von nieszen (
sp. 838),
wie schutz
von schieszen,
und bedeutet etwas, das man nieszt,
das man wovon zum genusz
hat. 11)
der einem zu gute kommende ertrag von etwas: mhd. ich gap im weiʒʒes unde wînes nuz.
Milstäter genesis 52, 9; der nam (
des lehens) ist grôʒ,der nuz ist aber in solher mâʒe, daʒ ich in niht begrîfen mac. Walther 27, 10;
nhd. das weder dem keiser noch dem bobeste kein zins noch nutz möhte werden von Rome und von Italia. Königshofen 37, 1; und gap ime ouch sin selbes gesesse ... mit allen zehenden, nützen und zuogehörden. 632, 14; das er den tempel zu seinem jerlichen nutz brauchen wolt, wie ander heidenkirchen, und das priesterthum jerlich verleihen. 2
Macc. 11, 3; nuz der frucht.
österr. weisth. 6, 52, 39 (16.
jh.); wer ain neuen pflanzgarten auffengt und macht, der soll drei nucz (
jahresertrag, s. jahrnutzen) und nit ferer frei sein. 1, 35, 45. 39, 23; so er zwen nuz ob der prachen genomben hat. 6, 81, 12 (
vom jahre 1482); von früchten und nutzen auf dem feld.
Carolina art. 167
überschrift; hastu viehe, so warte sein, und traget dirs nutz (
jungvieh), so behalt sie.
Sir. 7, 24; wer seines nachbarn irgehend vich einthut bei der nacht, sol keinen nutz davon nehmen (
es nicht melken).
landrecht von 1616
bei Schm.; wenn die kue verhext ist, so hat die hex den nutzen (
die milch). Schm.,
aus dem bair. walde; zu hause machen sie hexensalbe und nehmen sie ihren nachbarn den nutzen (
ertrag der kühe an milch und jungvieh). Birlinger
volksth. 1, 307,
vgl. 323; so kan der kuh auch der nuzen nicht genommen werden.
anzeiger des germ. mus. 28, 332 (18.
jh.); wann man den ganzen nutzen (
milchertrag) haben will, so musz man dennen kühen die augenbraune, dasz sind die haare oben augen, dan an dennen ohren an spitzen (
abschneiden). 334. 22)
überhaupt das einem (
äuszerlich oder innerlich)
zu gute kommende, der vortheil, gewinn, den man aus etwas zieht, den etwas gewährt; oft verbunden mit den synonymen geniesz, niesz, frommen, frucht, vortheil, gewinn
oder mit dem gegensatze schaden: dasz allein der nutz und geniesz der h. rö. kirchen die einige ... richtschnur seie. Fischart
bienenk. 50
b; ohne eigen niesz und nutzen. Philander (1650) 1, 259; umb nutz und genieszes willen. Schuppius 405; nutz bringen oder frumen,
prodesse voc. 1482 x 6
a; umb ires nutzes und fromens willen. Wickram
rollw. 155, 20
Kurz; zu nutz (zu nutzen) und frommen,
s. theil 4
1, 245
f.; der gerechtigkeit frucht wird friede sein, und der gerechtigkeit nutz wird ewige stille und sicherheit sein.
Jes. 32, 17; die (
gelegenheit des orts) sonderlichen inn schlachten groszen vortheil und nutz bringet.
Amadis 374
K.; wer nutz und vorteil will haben, der musz mit am nachteil tragen. Lehmann 558, 11; die freundschaft lobt der gmeine man, wo er des nutz und gwin thut han. Eyering 2, 102; betrüglicher nutz und gewinn. Butschky
Patm. 351 (266). — darumb schuoffen si der stat weder nutz noch êr sunder nur groszen schaden.
städtechron. 4, 38, 21 (15.
jahrh.); warheiten sagen, dy nit vil nutz bringen sunder schaden. Pauli 17
Öst.; das allermeist die menschen einander schaden und nutz zuofgen mü
gen. Schwarzenberg
Cicero de off. 41
b; wer den nutzen hat, trägt billich auch den schaden. Lehmann 564, 99; wil ich euch von der erneuerung und regul desz wuchers sagen, nemlich mit was weisz derselben schäden aufs beste gemeidet und dessen nutzen behalten werden. Schuppius 721; weil keinen schaden ich durch deinen nutz gewann. Rückert
Bostan 131, 8.
sonst ist im einzelnen hervorzuheben: 2@aa) eigener nutz (
vgl. eigennutz)
im gegensatze zu gemeiner nutz: herren .., die sich der regierung .. zu irm aigen nutz geprauchen. B. Zink,
städtechron. 5, 298, 16; suochest dein eigenen nutz darinnen. Keisersberg
sünd. d. munds 31
b. 34
a; ir aigner nutz kum an den tag. Aventin. 4, 9, 16; der eigen nutz vertribt al recht. S. Brant 10, 19; oft aigner nutz, fürwitz, langkweil machen den lauff über vil meil. Schwarzenberg 132, 2; (
austreiben) den verfluchten eigenen nutz. H. Sachs 3, 304, 20; alles thun und alles tichten blosz auf eignen nutzen richten. Logau 1, 9, 71; eigener nutz, heimlicher neid, junger rath all stätt und land verstöret hat. Lehmann 562, 71; gemeiner nutz der stat. Meisterlin 33, 17; wider den gemainen nutz (
handeln). B. Zink 298, 19; gemeiner nutz der stette und landes. Königshofen 321, 16; er hette sine fründe lieber denn den gemeinen nutz. 586, 2; in einem iglichen erzeigen sich die gaben des geists zum gemeinen nutz.
1 Cor. 12, 7; liesz im ainer nit ain heller entreiszen von gemaines nutz wegen. Aventin. 4, 11, 14; gemeines nutzes, frid und recht bistu vor got verpflichter knecht. Schwarzenberg 135
a; die regierer des gemeinen nutz.
Cicero de offic. 60
a; sie wurden .. unter die regierer des gemeinen nutzes aufgenommen.
buch d. liebe 311
d; wer liebet den gemeinen nutz, der helt den adel vors lands schutz. Lehmann 136, 14; ein jeder soll sein leib und lebn dem gmeinen nutz zum besten geben. Ayrer 144, 12; leute, die dem gemeinen nutze mit unsterblichem lobe vorgegangen seind. Opitz
poeterei 11
neudr.; wenn obrigkeit den gemeinen nutzen handhabet, so folgt der privat nutzen der unterthanen vor sich selbst. Lehmann 559, 17; sie künnen .. den gemeinen nutzen nicht befürdern. Schuppius 742. 2@bb) nutzen
in andern redewendungen, oft mit einem näher bestimmenden adjectiv oder genetiv (
vgl. auch bei 1
und 2). 2@b@aα)
als subject: das ist auch ein stark reitzung zur liebe und ein groszer nutz, das wir durch dieselbige eine freidigkeit sollen haben am tage des gerichts. Luther 6, 52
a; das ist der beste nutz, wenn einer ihme selbst nutz ist. Lehmann 560, 44; dadurch dem reich doppelter nutzen entstehen wird. Leibnitz 1, 187; nutz der gelehrsamkeit.
schles. Helikon 1, 827; nutz des goldes, des bleies
u. s. w. Brockes 9, 11. 17; kein nutz sei grosz genug, der Nüchtlands wohlfahrt mindert. Haller
die verdorb. sitten 228; wie aus dem ersten zweck noch andre nutzen flieszen.
über den ursprung des übels 3, 210; nutz geht vergnügung vor. Lessing 1, 174; so wird doch der nutzen, den ich dem menschlichen geschlecht dadurch verschaffe, sich über viele jahrhunderte erstrecken. Wieland 13, 187; moralischer nutzen. 1, 21;
personificiert: der nutz sitzt auf dem thron, im kerker steckt das recht. Logau 3, 1, 1; der nutzen ist das grosze idol der zeit, dem alle kräfte frohnen und alle talente huldigen sollen. Schiller 10, 277. 2@b@bβ)
als object. es heiszt nutzen (nutz) gewinnen, finden, haben (von), fühlen, sehen, merken, spüren, bringen, ziehen, stiften, schaffen, tragen, eintragen, befördern, verringern, schwächen
u. s. w.: der pulschaft gewan ich kein nutz.
fastn. sp. 119, 1; wenn ir solchs thut .. habt ir solchen trost und nutz davon, das ir in gott und gott in euch bleibet. Luther 6, 48
b; man sihet und fühlet den nutz nicht. 3, 377
a; wer reichthum liebt, wird keinen nutz davon haben.
pred. 5, 9; was nur gelt und nutz trueg. Aventin. 4, 495, 1; ich suocht stets der stat nutz und eer.
N. Manuel
todtentanz 63; (
er) thut seinem nechsten alles guts aus milter lieb, sucht keinen nutz. H. Sachs 1, 398, 27; im krieg bring ich (
der zorn) treflichen nutz. 3, 143, 32; den nutz magst daraus rechen. 7, 243, 5; so wolt ich in wol schaffen nutz. Ayrer 315, 3; es wird mehr nutz (= nutzes) eintragen ein abt zu sein dann ein schlechter mönch. Fischart
groszm. 63; welch waffen hat mehr nutz, der degen oder schild? Logau 2, 5, 12; bei dieser tummen zeit hat seinen besten nutz der bauern starrig grob, der krieger toller trutz. 1, 5, 38; was dann wird es nutzen tragen? 1, 8, 84; kann nicht durch müh und fleisz ein liebesdienst geschehn, daran wir manchen nutz und manche freude sehn? Weise
zeitvertr. 2, 83; der unterthanen nutz befördern. Zinkgref
apophth. 1, 27; wie man auch oft erfahren, dasz so ein kurtzweiliger rath mit einem worte mehr nutz geschafft als andere. Weise
erzn. 174
neudruck; (
der wein) dem magen nutz und wärme schafft.
schles. Helikon 2, 145; da wir seinen (
des grases) nutz betrachten. Brockes 7, 379; das verlangen des verfassers, nutzen zu stiften. 6,
vorr. 3
b; und spüret man erst den nutzen davon. Leibnitz 1, 245; dasz kein mensch einen nutzen aus unsern schriften erlangen könnte. Rabener (1755) 2, 103; ich habe den nutzen davon deutlich erkannt. 106; den nutzen davon haben .. ihre kinder zu genieszen. 158; den zufall bändige zum glück, ergetz am augentrug den blick; hast nutz und spasz von beiden. Göthe 3, 117; andere grosze nutzen, die eine solche reform nach sich ziehen würde, fallen in die augen. Kant 3, 315; wenn sie ihren nutzen dabei fänden. Schiller 4, 149; desto weniger konnte er des mannes entrathen, der .. seinen nutzen besorgte. 6, 110; Karl und Ludwig trugen den sieg davon, konnten aber keinen nutzen daraus ziehen. Schlosser
weltgesch. 5, 427. 2@b@gγ)
einige präpositionale fügungen. von nutzen sein, werden: die plaudereien der mönche können von nuzen für sie werden. Schiller 3, 544; eine nadel .. schwarz gerostet und von keinem nutze (: stutze). Rückert
mak. (1864) 46; mit, ohne nutzen: die sy (
dialektik) mit nutz mochten hOeren. Th. Platter 101
B.; wie ihr euch im studio eloquentiae ... hinfüro mit nutz üben könnet. Schuppius 4; zum fünften reisen auch die mit nutz, welche.
pers. rosenth. 3, 27; ohne sonderbaren nutzen. Leibnitz 1, 203; so könnte man sich .. dieser vermittelung mit nutzen bedienen. 480; ihre (
der quitten) kerne .. kühlen, wie wir es mit nutzen fühlen, wenn ... Brockes 3, 168; wer mit .. nutzen lesen will. Wieland 19, 6; diese wichtige vermahnung war nicht ohne nutzen. Rabener 1, 116; ohne rache sterben und ohne nutz dem vaterland — freund, das heiszt pöbelhaft verderben. Lessing 1, 66; ihm war nun heer und hof .. ohne nutz. Rückert
brahm. 2, 8; zu (zum) nutze (nutz, nutzen) sein, werden, kommen (
theil 5, 1644), machen, bringen
u. s. w.: mhd. dar umbe daʒ er stüende ze nutze werden liuten. Konrad
Silvester 95; daʒ mir solde frumen und mir ze nutze möhte kumen. 2640; aber diu schalkhait kümt im klain ze nutz. Megenberg 215, 12;
nhd. wir wollen ihn zu nutz bringen.
fastn. sp. 101, 9; schweigt und vernembt mein wort! sie sind euch zu nutz gehort. 438, 22; wo sie ihm dient zu nutz. H. Sachs 1, 340, 22; aber das fett vom asz ... macht euch zu allerlei nutz, aber essen solt irs nicht.
3 Mos. 3, 24; alles was sie haben, soll einig und allein ihnen zu nutz kommen. Sandrub
s. 98
neudr.; haben sich dessen die zuhörer zu nutz gemacht. Schuppius 530; von dem der gantzen christenheit zu nutz kommendem geschäft. 730; dasz ich ihn (
kalender) mir und dir zu nutz geschrieben.
Simplic. calend. 3; da ers (
das eisen) aus so tiefem schacht ihm zum nutz hervorgebracht. Brockes 9, 22; uns zum nutzen
und zu nutz 9, 52. 53
f.; der ähren göldnes meer .. ist dir zur mühe nur, dem prinz zum nutz. Haller 227
Hirzel; einem zu nutzen gereichen. Rabener 4, 184; er machte sich den beifall der zuschauer zu nutze. 250; Danae machte sich diese gelegenheit zu nutze. Wieland 1, 193,
vgl. 2, 309. 320. 3, 21; ein umstand, wodurch wenigstens der vierte theil des ... bodens wieder gewonnen werden und den einwohnern zu nutzen gehen würde. 20, 257; mir zum nutz und dir zum preise. Lessing 1, 55; der wolf machte sich den umstand zu nutze. 1, 161; ich hätte mir wollen mein biszchen junges leben zu nutze machen. Göthe 14, 95; Melina hatte sich ihn (
koffer) zu nutze gemacht. 19, 9; lasse man diese (
mythologie und legenden) den poeten, die berufen sind, sie zu nutz und freude der welt zu behandeln. 22, 247; wenn wir uns dessen zu nutz und schutz unsrer clienten bedienen wollen. 25, 231; da ich mir alle mystische bücher zu nutze machte. Schiller 4, 239; etwas in seinen nutzen verwenden. Wieland 7, 91. 33)
die benützung, der gebrauch, genusz: ahd. joh gab uns ouh zi nuzzîthesan selbon puzzi (
brunnen). Otfrid 2, 14, 34;
mhd. wer sein mæʒigen nutz hât (
es mäszig gebraucht). Megenberg 396, 31; es samnet seinen mist an ain stat, da in die läut gesehen mügen und in nemen zuo irm nutz. 140, 31; si (
die hirschen) werfent iriu hörner in den waʒʒern, dar umb, daʒ si den läuten iht ze nutz werden. 130, 20; der (
papst Stephan) sate ûf, daʒ man gewîhtes gewant zuo tegelîchem nutze nüt brûchen sol. Closener 18, 2;
nhd. daʒ holtz ward gefrt an der stat nutz.
städtechron. 4, 69, 19 (15.
jahrh.); alle land geschaffen sind zuo nutz .. desz menschen kind. Schwarzenberg 118
d;
in der alten rechtssprache, nutz und gewere,
possessio fundi fructuaria Haltaus 1434. Schm.
2 1, 1776 (
vgl.nutzgewere): der zehen iar und ainen tag in nutz und gewer gesessen ist.
weisth. 3, 730; nuz und gewer bekomen. 706; also ist das mit nutz und gewer bekommen von alter.
österr. weisth. 1, 110, 19; was sie .. mit rechtlichem nutz und gewer .. innhieten. 284, 29.