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Nadel

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
18 in 17 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Nadel

Bd. 6, Sp. 36
Nadel mit Ausn. des Saargeb., wo ndəl, –rəl in Wend, Saarbr, Ottw (doch nl Uchtelfang; n:l u. n:dəl Saarl-Hüttersd; n:l Berus), Saarl, Merz-Gehw Reimsb herrscht, liegt nâlde zugrunde, u. zwar Rhfrk nl; Mosfrk n:l [WSaarbg, WBitb -ō:-; Trier-Ruwert -:-; Bitb-Mettend Wettl -ǫ-; im übrigen dringt die nhd. Form, eingelautet sachte ein: ndəl, -r-, –:d- Kreuzn-Kirn Münster, Goar-Trechtinghsn Salzig Wiebelsh, Trier-Stdt, Wittl-Reil, Bernk-Bernd Rhaunen, Zell-Alf, Koch-Stdt Bertrich, fast ausschl. in Kobl, May, Aden-Engeln, Neuw-Stdt (u. n:l)]; Rip n:l, Pl. -lə(n) in Sieg, MülhRh, Bo, Köln-Ld, Bergh, wie auch -:-, –-, –ə- im OBerg; doch herrscht in Malm, Monsch, Schleid, Eusk, Rheinb n:lt, Pl. -də vor [n:lt u. n:l MüEif; n:lt, Pl. n:dələ Eusk-Billig]; in Rheinb-Stdt Heimerzh, Eusk-Dirmerzh, Köln-Stdt, meist in Bergh, Dür n:l, Pl. n:ldə; in Jül, Grevbr n:l, Pl. nǫ·l.də [Köln-Dellbrück n:lt, Pl. n:lə; Dür-Stdt n:l (u. n:ldəl), Pl. n:ldə u. n:dələ; Grevbr-Hülchr n:ldəl]; NMonsch, Eup, Aach, WJül, Geilk, MGladb, Kemp, Kref, Neuss, Düss nǫ·l.t, Pl. -də, sich als nǫlt in Geld, Mörs, Klev fortsetzend; w. dieses nǫ·l.t-Geb. in der Selfk n:l [Heinsb-Tüddern Höngen n·ə.ĭ; Breberen Langbr n·ə.l, Pl. n·ə.lə] [Eup-Hauset Herbesth n:lt; Aach-Stdt, MGladb-Mülfort Neuwerk Stdt (hier auch -ǫ-), Geld-Aldekerk Sevelen, Mörs-Orsoy Pelden --; Mörs-Wallach -a-; Heinsb-Arsbeck nǫ·l.t, Pl. n·l.də]; zwischen das sndfrk. n:l- u. nǫ·l.t-Geb. schiebt sich in Erk u. WHeinsb, NWKemp bis Geld-Leuth Leuterheide ein Geb. mit nǫ·l., Pl. -·l.ə ein [Erk-Klinkum Wegbg Elmpt, Heinsb-Arsbeck Altmyhl Myhl, Kemp-Born Waldniel na·l., Pl. -·l.ə; Erk-Üvekoven, Grevbr-Kuckum -a- u. -ǫ-; Erk-Baal Rurich Venr, Grevbr-Wickrathbg nǫ·l., Pl. -·l.də; Erk-Granderath Pl. n·l.də, Schwanenbg Pl. n·l.ə; Erk-Beeck Hückelhv Kipshv, Geilk-Ütterath, Heinsb-Hilfarth n·l., Pl. -·l.ə; Erk-Stdt Kückhv Pl. -·l.də; Heinsb-Dremmen n:lə; Heinsb-Karken Scheivendahl nǫ·l., Pl. n:lə; Heinsb-AltHaaren n·ə.l, Pl. n·ə.lts; Geilk-Randerath nā:l, Pl. -lts; Kemp-Boish Dülken, MGladb-Viersen, Heinsb-Birgden Kirchhv Schierwaldenr n·ə.l, Pl. -lə]; rrhn. nǫ·u.l in Lennep-Remschd Ronsd Wermelsk, Barm, Elbf, Sol [rip. Teil n:l; Richr n:lt], Mettm, Düss-Hilden Unterb, Mülh-Ruhr; n. davon in Dinsl (Aldenr Sterkr Walsum Meiderich) zunächst nl, Pl. -lə; dann nlt, –ǫ-, Pl. -ldə [nhd. Eindringlinge für rip., berg. Geb. sehr selten n:dəl, –- Malm-Bülling, Rheinb-Heimerzh Meckenh (in beiden Orten neben n:l), Sieg-Siegbg Eitorf, Wippf-Hartegasse, Gummb-Bergneustdt, Lennep-Radevormwald Heidersteg, in Ess vielfach] f.: 1. wie nhd. Näh- (Biss- ‘Büss-’), Kopp- (Köpp-, Kipper-, Steək-; s. auch Spang, Spengel, Spelt), Nähtchen-, Stopp-, Strick- (Breij-, Preim, Spiess), Häkel-, Stick-, Pack-, Reih- (Schnür-), Haar-, Hut-, Krawattenn. (s. d. W.); en grof, halfgr., fin, halff., meddelstärk N.; en stohle, höltere, höre (hornen) N.; en Spöll (Bref) N.ə ein Quantum N. (s. d. W.). — Technische Ausdr. der Aachener Nadelfabrikation (bis 1626 spanische Nadeln genannt): kloppe (stanzen), strecke (vorrichten), hammerrite (-richten), füərrite (feuerrichten), afschruə (-schroten), häərde (härten), fille (feilen) en afnemme, afrive, schure, blank schlife, spetz schlife, aflosse (spröde N. anlassen), e jen Pönk haue (Spitze nachschärfen), drelle (Öhr ausbohren), rönge (N.kopf abrunden), stuppe (stumpfen), büche (aufbauchen), blo mache (blau anlassen), blöə (hochglanzpolieren), afblöə (das Blaue an den Köpfen entfernen); söcke (schadhafte N. heraussuchen), ussteiche (stumpfe N. aus Bündeln herausnehmen), sortiere (nach gleicher Länge), bəhöəlege (beihaupt-, die N.haufen so ordnen, dass sämtliche Spitzen nach der einen u. die Köpfe nach der andern Seite liegen), schive (grade schieben), bössele (bündeln), ebrefe (einbriefen), Bref usschloəh, Br. faue (falten), kleəve (Etiketten aufkleben); Arbeitsräume: Wenkel, Klopp-, Steich-, Schnoldew., Schlif-, Schurmölle; Geräte: Häərtefür (Härteofen), Avels-che (Richtamboss), Fillblock; besondere Arbeiter: Blank-, Schliferschmeəster, Breifdüəhner; die Nadel besteht aus dem Schaft (Schacht), der Spetz, dem Kopp, dem Og (Auge, Öhr); Brott Ausschuss, Bröchleng zweite Wahl von N. (s. d. W.). — De Fadem en de N. machen; de N. (en)fäəme; de N. enmachen (s. d. W.); met der N. et tosammentucken (-nähen) Mettm; en Paar Hosen (Strümpfe) op de N. schlohn Strümpfe zu stricken anfangen NBerg; Stech för de N. (Reihstich) Aach. — RA.: Su fing (fein, dünn) wie en N. Aach, Eusk; so spetz wie en N. Trier, Allg. Wat doch de Nolden schlech sind, sät de Schnider, do kom hej ut et Wertshus on kos (konnte) de Fam nit en't Lock kriən Mörs. Nou es mej de N. tebroken ich bin in einer Sache vorläufig lahmgelegt Dinsl-Gartrop. Nöllekes welle gedrähjt (gedreht) sin ohne Fleiss kein Preis Mörs. Sich en N. a jet steiche sich etwas besonders merken; loss mer en N. dran st.! den Streit beenden Bergh, Dür, Jül, Aach. Steckt de N. marr in et Speck (damit sie nicht rostet)! höre auf zu nähen Klev, Mülh-Ruhr. Mer meint, den wier vum Adel, sein Vatter schwenkt de N. Trier-Schleidw. Et wor su stell, mer konnt Nole falle hüre Rip, Allg. Ich deht bal gläwen, ich hät Nolen en de Fengern bei Kälte Merz-Saarhölzb. Ich soss wie op (spetze) Nolde; der geht wie op N.ə Rip, Allg. He ös so düər (dürr), dat me öm dor en N. konn trecken Kemp-Waldniel. De es jo su dear, de kammer met der N. durch on d. steche Westerw. Das Kind isst met de N. es isst nicht voran, sucht an den Speisen herum Meis. Dat es met de heite (glöhnigen) N. geneiht oberflächlich, schlecht genäht NBerg, Ruhr, n. Ruhr, Klev, Mörs, MGladb, Bernk-Crummenau. Het (heiss) von de N. soeben fertig geworden (ein Kleid) Dinsl. — Pick, Pohl om en N. ein Ballsp. Kobl-Stdt; peck, p., Pohl, üm en N. Dür-Stdt. Beliebt waren früher bei den Mädchen die Noldespile, das Weppen mit den Stecknadeln mit den bunten Köpfchen; komm, wej weppe met de Fenger; man legte von einem bestimmten Strich aus die N. in gleiche Höhe; abwechselnd wurde geweppt, mit dem gekrümmten Zeige-, Mittel- oder Ringfinger die N. fortgeschossen; wer zuerst den Strich erreichte, war Gewinner Klevld. Motter, ge mer e Kreizer! Wat duhste met dem Kr.? Nole kafen, N.ə k. Wat duhste mit de N.ə? Säckelche flicke, S. fl usf. aus dem Bastlösespr. oNahe, Saar, Hunsr. — Volksgl. Wenn ek en N. fen (finde) met de Spetz op mech an, dann krig ek gau (schnell) Bescheid Mörs, Allg. — Rätsel. Hopp, h., Perdje (en iser, stöhle P.) met et flasse (flachsen) Stertje, wuj harder et P. löppt, wuj korter wörd et St.? N. mit Faden Geld, Mörs, Klev, Kemp, MGladb, Dür-Hürtgen, MülhRh-Bensbg, Koch-Faid. Et wor enmol en stohle Perdje, dat hatt en lang Stertje; je hädder (härter, schneller) dat dat P. liep, je korter word dat St.? Meiderich. En Paschtorsch Gärtschen, do stohn en wett (weiss) Perdschen mät en schwatt Stertschen? Mörs-Essenbg. E stohle Pänzche merem (mit einem) leine Schwänzche? Simm-Sevenich. En fin Peərdchen löft duər dönn on deck, dat het en blanken stöhlen Röck on en langen flässen Zal (Sterz) em Arsch? OBerg. Ech han en klen fin (fein) on du häs enne longe decke; et iərsch wöd de nat (nass) gemack, gefrimmelt on för et Loək gesatt on da mott de dren gohn, wat es dat? eine kleine feine N. mit einem langen dicken Faden Heinsb-Dremmen. Ek höbb en Lock (Loch) on mak en L. on krupp dor't L., wat ek gemack; äwel en enne Nu stopp en Stöck von min Schlepp et tu? Mörs. Ech soət ens op e Stöckske (Blöchelchen, Klötzchen), doə kiək (schaute) ech duər e Löckske, on ech deit (dachte) en minge Senn: hätt ech de lange mar dren? MGladb (mit Var. Verbr.). He soss om Bloch on besohch sech et Loch; hätt ech den klene drussen on den grussen drennen! Schneider auf dem Pfluge MülhRh. Et sitzt e Frau um Klätzche un schaut en ihr Retzche un denkt: hätt ich den dicke, lange horige (haarigen) drin? Merz-Nunk. Mer leckt en, mer streicht en, mer fehrt en fir't (vor das) Loch; e begt (biegt) sech, e kremmpt sech, eron (herein) moss en doch? Koch-Laub. Die Frau Stohl ut Klenebrok (Kleinenbr) möt dem ene Og (Auge), die hat os all döckes (oft) ut der Nuət (Not) geholpe? MGladb-Korschenbr. Et es noch net passiert on p. och net, on alde Weiwer prowieren et doch alt? den Faden an der N.spitze einzutun Goar-Morshsn, Daun-Hillesh, Aden-Lind. — 2. übertr. a. Ziernadel, Brosche; en gölde N. Allg. — b. N., die die Platinen (s. d.) des Webstuhls durch deren Ösen halten; sie werden durch eine Spiralfeder gegen die Karten (mit Löchern versehene Karten) gedrückt, wo sie in deren L. eingreifen Kref. — c. Pflugsohle Wend-Remmesw, Trier-Mettnich, May-Ettring. — d. N. der Koniferen Allg. nach dem Nhd.; s. auch Agen. — e. Firstpfette Geld, Mörs, Klev, Rees.
8873 Zeichen · 215 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nâdelstswf., swf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    nâdel , nâdele stswf. , nâlde swf. BMZ BMZ die länge folgt aus gt. nêthla u. elsäss. nôlde : nadel, nähnadel. an im niht…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ²nâdel(-)

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    2 nâdel(-) s. nâtel(-).

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nadel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Nadel , plur. die -n, Diminut. das Nädelchen, ein zarter an einem Ende spitziger Körper. 1) In der eigentlichen weit…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nadel

    Goethe-Wörterbuch

    Nadel A feiner, länglich-spitzer Gegenstand aus Metall, Utensil zum Stechen u Nähen 1 im Haushalt bzw in der Schneiderei…

  5. modern
    Dialekt
    NadelDat.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Nadel Natel f. Nadel; die alte Lautform ist Natel: 'natelen' Dat. Sg. Red. Ost. 1444; 'natelen' Pl. (1556) Bartsch 2, 7;…

  6. Sprichwörter
    Nadel

    Wander (Sprichwörter)

    Nadel 1. A Nudel känn män in a Sack nit behalten. ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Auch russisch Snegirew, 464. Angeborene, a…

  7. Spezial
    Nadel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Na|del f. (-,-n) 1 (Nähnadel) aodla (-les) f. 2 (Stecknadel) tlufa (-fes) f. 3 (Brosche) prosc m. 4 (Baumnadel) odlagn m…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nadel

263 Bildungen · 205 Erstglied · 57 Zweitglied · 1 Ableitungen

nadel‑ als Erstglied (30 von 205)

Nadelbirne

SHW

Nadel-birne Band 4, Spalte 899-900

Nadelbuch

SHW

Nadel-buch Band 4, Spalte 899-900

Nadelgabel

SHW

Nadel-gabel Band 4, Spalte 899-900

Nadelholz

SHW

Nadel-holz Band 4, Spalte 899-900

Nadelohr

SHW

Nadel-ohr Band 4, Spalte 899-900

Nadelstich

SHW

Nadel-stich Band 4, Spalte 899-900

Nadelwald

SHW

Nadel-wald Band 4, Spalte 899-900

Nadelöhr

SHW

Nadel-öhr Band 4, Spalte 899-900

nadelarbeit

DWB

nadel·arbeit

nadelarbeit , f. : ihm flieszt den hals hernieder von troddeln ein gehäng mit bunter nadelarbeit gesticket und geprägt. Rückert Hamasa 2, 37…

nadelarm

DWB

nadel·arm

nadelarm , m. poetisch für die zweige des nadelholzes: ein dampfschleier zieht von den schroffen über die bäume, an den nadelarmen löst der …

Nadelart

GWB

nadel·art

Nadelart WA liest ‘Nadelast’ Etwas über die Coniferen, Zapfenbäume..Über die Harmonie der Zweige und N-en [ Korr LA II 9B,68,47 M58 ] mit de…

наделать

RDWB2

nad·e·lat

наделать Что ты наделал! - Was hast du angerichtet / angestellt / getan! Да, братец, наделал ты дел! - Tja, mein Freund, da hast du was Schö…

Nadelbäume

Meyers

Nadelbäume ( Nadelhölzer ), s. Koniferen .

nadelbahre

DWB

nadel·bahre

nadelbahre , f. bei den strumpfwirkern derjenige theil des stuhles, worin die nadeln stecken, auf welche die maschen eines strumpfes geschlu…

Nadelbalken

MeckWB

nadel·balken

Nadelbalken m. s. d. Vor. 2; er ist unter die Drag'liesten geschroben Wi NBurg .

nadelbank

DWB

nadel·bank

nadelbank , f. : das Kapland senkt sich terrassenförmig zum meer herab. diese senkung ist auch noch im meer in der sogen. nadelbank erkennba…

nadelbein

DWB

nadel·bein

nadelbein , n. nadelbüchse aus bein, policium. voc. 1482 x 2 a ; schon mhd. bei Hadloup : alsô warf si mir ir nadelbein dort her. minnesinge…

nadelbereit

DWB

nadel·bereit

nadelbereit , adj. vom tuche, völlig bereit oder fertig zur bearbeitung mit der nadel. Zedler 23, 326 .

nadelberg

DWB

nadel·berg

nadelberg , m. : nadelberge (aiguilles) und alpenrosen. J. Paul komet 2, 23 . s. nadel 12, c.

nadel als Zweitglied (30 von 57)

Stecknadel

RDWB1

Stecknadel f французская булавка Es ist so still dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können idiom. - Так тихо - слышно, как муха про…

Ahnenadel

DRW

ahnen·adel

Ahnenadel alter Adel, welcher 4, 8, 16, 32 usw. Ahnen aufweisen kann Gutzeit,Livl. Nachtr. I 26

Duurnnadel

MeckWBN

Wossidia Duurnnadel f. wie Wustprün Ma Malchin@Hohen Demzin HDemz .

gabelnadel

DWB

gabel·nadel

gabelnadel , f. die haarnadel der frauen, weil sie gabelförmig ist. Adelung.

haarnadel

DWB

haar·nadel

haarnadel , f. 1) nadel zum befestigen und ordnen des haares, acus crinalis, crinale, discerniculum, discriminale. Stieler 1343 . Steinbach …

Hacknadel

MeckWBN

hack·nadel

Wossidia Hacknadel f. Sicherheitsnadel Sta Stargard@Kublank Kubl .

Häwelnadel

MeckWBN

Wossidia Häwelnadel f. wie Stellnadel: Häfelnadel Wa Waren@Wredenhagen Wred .

hakennadel

DWB

haken·nadel

hakennadel , f. eine eiserne nadel mit einem haken, die stärke des metalls an einem geschütze durch das zündloch zu messen. Jacobsson 2, 190…

heftnadel

DWB

heft·nadel

heftnadel , f. nadel zum heften: umb grosz heftnadel iij dl. ( kaufpreis ). Nürnb. polizeiordn. 186. der wundarzt bedarf einer heftnadel zum…

jungfernnadel

DWB

jungfern·nadel

jungfernnadel , f. stecknadel der kleinsten und feinsten art, die meistens zu den hauben und kopfzeugen der frauenzimmer gebraucht wurden. J…

Kattūnnadel

Adelung

kattun·nadel

Die Kattūnnadel , plur. die -n, die stärksten und dicksten Stecknadeln, den Kattun, wenn er trocknen soll, damit aufzuspannen. So fern sie a…

Knöpnadel

MeckWBN

knop·nadel

Wossidia MeckWB Knöpnadel f. Stecknadel; auch Sicherheitsnadel Sta Stargard@Neubrandenburg NBrand .

kopfnadel

DWB

kopf·nadel

kopfnadel , f. stecknadel. Rädlein 557 b . M. Kramer 1787 , mit einem kopfe, knopfe, vgl. knopfnadel . bei Campe als nadel im kopfputz.

magnetnadel

DWB

magnet·nadel

magnetnadel , f. acus magnetica, nautica Stieler 1343 ; bildlich: die eheliche magnetnadel zeigt doch immer nach dem norden der gemahlin, so…

meernadel

DWB

meer·nadel

meernadel , f. der nadelfisch, syngnathus acus, und der hornhecht oder nadelhecht, esox belone; endlich auch eine art röhrenförmiger, ungewu…

N_s;stelnadel

Adelung

Die N_s;stelnadel , plur. die -n. 1) Im Oberdeutschen, eine Schnürnadel, S. dieses Wort. 2) Auf dem Lande einiger Gegenden, die starke metal…

nähnadel

DWB

nah·nadel

nähnadel , f. 1 1) zum nähen dienende nadel: nehnadel, acus in specie Stieler 1343 ; nehenadel ist eine von stahl scharff zugespitzte nadel …

packnadel

DWB

pack·nadel

packnadel , f. , mnl. packnaelde, nnl. paknaald ( Kilian 390 b . Kramer 288 a ), starke nadel zum vernähen der packleinwand mit bindfaden. R…

perlennadel

DWB

perlen·nadel

perlennadel , f. eine feine nadel zum anreihen der perlen Jacobsson 3, 225 b , perlnadel Zedler 27, 509 .

radiernadel

DWB

radi·er·nadel

radiernadel , f. nadel womit der kupferstecher auf dem ätzgrund die entworfene zeichnung radiert.

raumnadel

DWB

raum·nadel

raumnadel , räumnadel , f. nadel zum räumen: raumnadel, ein draht die tabakspfeife auszuräumen oder das zündloch einer kanone auszuputzen. F…

rü̂menâdel

MNWB

ruemen·adel

*° rü̂menâdel , f. : Gerät zum Reinigen des Zündkanals einer Schußwaffe, Räumnadel, ên rîdemê(i)ster ... dê bî dem sünthol mit der r. tô dôn…

Ableitungen von nadel (1 von 1)

nâdele

BMZ

nâdele swf. u. stf. goth. nêþla stf. , ahd. nâdala Graff 2,998 Gr. 2,100. die nadel. acus nadel voc. o. 13,38. das. 17,23. die tuo ûf mit ei…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „nadel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nadel/rhwb?formid=N00330
MLA
Cotta, Marcel. „nadel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nadel/rhwb?formid=N00330. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nadel". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nadel/rhwb?formid=N00330.
BibTeX
@misc{lautwandel_nadel_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„nadel"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/nadel/rhwb?formid=N00330},
  urldate      = {2026-05-13},
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