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Becken

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
31 in 21 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
108
Verweise raus
57

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Becken n.

Becken n.

Becken n. ‘großes, flaches und breites Gefäß für Flüssigkeiten’, ahd. beckĩ(n) ‘Becken, (größeres, offenes) Gefäß’ (10. Jh.), mhd. becke(n), asächs. bekkin, mnd. becken, mnl. beckijn sind aus vlat. *baccīnum entlehnt, belegt in spätlat. bacchinon ‘Holzschale’ bei Gregor von Tours (6. Jh.). In den roman. Sprachen ist *baccīnum in frz. bassin ‘Becken’ erhalten, das ins Dt. (s. Bassin) entlehnt wird. Grundwörter der Ableitung *baccīnum sind die beiden zahlreichen galloroman. Formen zugrunde liegenden Nomina vlat. *baccus m., *bacca f. ‘Wassergefäß’ (vgl. spätlat. bacca ‘Sarg’), die wohl kelt. Ursprungs sind. Diese werden ins Nl. und Nd. entlehnt (Frings/M. Germania Romana 2 (1968) 333); vgl. dazu auch seemannssprachliches Back f. ‘Eßschüssel, -tisch, -gemeinschaft, Aufbau am Vordeck’ (s. d.). Auf Grund seiner Form bezeichnet Becken auch das ‘Schlaginstrument aus zwei flachgewölbten Metallscheiben’, die ‘Mulde, Vertiefung in der Erdoberfläche’, die ‘schalenförmig vertieften Hüftknochen mit der Lendenwirbelsäule’ und den ‘eingefaßten, ausgemauerten Wasserbehälter’ (Wasser-, Schwimmbecken).
1101 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bëckenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    bëcken stn. stechen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    beckenN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    becken , N. nhd. Becken, Schüssel, Gang bei einer Mahlzeit Vw.: s. bāde-, barbære-, bedde-, botter-, credens-, gēte-, ha…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bècken

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Bècken , des -s, plur. ut nom. sing. 1) Ein flaches Gefäß, welches breiter, als tief ist, und dessen Vertiefung geme…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Becken

    Goethe-Wörterbuch

    Becken 1 flaches Gefäß, meist für Wasser: Handbecken, bei Tisch [ Erzkämmerer zum Kaiser, bei der Verleihung der Reichsä…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Becken

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Becken , musikalisches Instrument; bestehend aus 2 Metallscheiben, die an einander geschlagen einen grellen, klirrenden …

  6. modern
    Dialekt
    Becken

    Bayerisches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    Becken Band 2, Spalte 2,31f.

  7. Spezial
    Becken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Be|cken n. (-s,-) 1 ‹anat› bacin (-s) m. 2 (Waschbecken) lavandin (-s) m. 3 (Ausgussrinne in der Küche) nüscia (nüsces) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit becken

182 Bildungen · 99 Erstglied · 80 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von becken 2 Komponenten

bec+ken

becken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

becken‑ als Erstglied (30 von 99)

Beckenärmel

ElsWB

becken·aermel

Becke n ärmel [Pèkənèrmələ Ingw. ] n. Demin. kleine, volle, runde Ärmchen der Kinder (bras potelés).

Beckenbesläger

MeckWB

Beckenbesläger m. Handwerker, der Metallbecken und ähnliches Gerät verfertigte: 'deme beckensleger vor knope unde vlogel' (für das Stadtwapp…

beckenbrot

DWB

becken·brot

beckenbrot , n. beckerbrot, d. i. feil, nicht zu haus gebacken. unter den spielen führt Fischart 173 an: Memminger vokatzer beckenbrot.

beckenbub

DWB

becken·bub

beckenbub , m. socius pistoris mercenarius, beckerknecht, beckerbursch: beckenbuben zu Basel, fischerbuben zu Straszburg. Fischart groszm. 7…

Beckenbue(b)

ElsWB

Becke n bue(b) m. Bäckerlehrling, Bäckerjunge U. — Schweiz. 4, 938.

Beckenbursch

Campe

becken·bursch

Beckenbursch , des — en, Mz. die — en, ein Beckergesell, eine Benennung, welche sie sich selbst beilegen. Von Andern werden sie Beckerknecht…

Beckendotzend

ElsWB

Becke n dotze n d O., Becke n dutze n d U. n. (m. K. Z. ) 14 Stück. Wë nn m e r bim Beck e Dotze n d Wecke n holt, bikummt m e r zwe n dri n…

Beckenform

GWB

becken·form

Beckenform zu Becken 3 Kasuar und Straus .. Sonderbar und höchst merckwürdig ist an diesen beyden die B. N13,244,17 Morph Plp Isabel Engel I…

Beckengeflecht

Campe

becken·geflecht

Das Beckengeflecht , des — es, Mz. die — e, in der Zergliederungskunst, ein Nervengeflecht, welches Fäden an die Beckengefäße, den Mastdarm …

Beckenham

Meyers

becken·ham

Beckenham (spr. -häm), städtischer Vorort von London, in der engl. Grafschaft Kent, 10 km südsüdöstlich von der Londonbrücke, mit (1901) 26,…

Beckenhandwerk

Campe

becken·handwerk

Beckenhandwerk , des — es, d. Mz. ungew. 1) Das Handwerk, das die Becker treiben. 2) Als Sammelwort, die sämmtlichen Beckermeister eines Ort…

beckenhelfære

KöblerMhd

beckenhelfære , st. M. nhd. Bäckergehilfe Q.: StRMünch (1340) E.: s. becken (2), helfære W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 460 (beckenhelfære)

Bèckenhêrr

Adelung

becken·herr

Der Bèckenhêrr , des -en, plur. die -en, an einigen Orten der Versteher der Armen in einer Gemeinde, welche die Becken vor den Kirchthüren a…

becken als Zweitglied (30 von 80)

barbærebecken

KöblerMnd

barbærebecken , N. nhd. Barbierbecken E.: s. barbære, becken W.: s. nhd. Barbierbecken, N., Barbierbecken, DW 1, 1125? L.: MndHwb 1, 146 (ba…

barbērbecken

KöblerMnd

barbērbecken , N. Vw.: s. barbærebecken*

Bartbecken

Campe

bart·becken

Das Bartbecken , des — s, d. Mz. w. d. Ez. dasjenige Becken, in welchem der Seifenschaum geschlagen, und welches beim Einseifen des Bartes u…

becke, becken

MWB

becke, becken stN. auch beck. 1 ‘Becken, Schale’ 2 ‘Musikinstrument’ (vgl. Eitschberger, Musikinstr., S. 174ff.)    1 ‘Becken, Schale’ der k…

bādebecken

KöblerMnd

bādebecken , N. nhd. Badebecken, Waschbecken E.: s. bat, becken W.: s. nhd. Badebecken, N., Badebecken, DW-? L.: MndHwb 1 132 (bādebecken), …

einbecken

DWB

ein·becken

einbecken heiszt kupferschmieden den draht im rande eines beckens unterschlagen.

Fußbêcken

Adelung

fuss·becken

Das Fußbêcken , des -s, plur. ut nom. sing. ein Becken zum Waschen der Füße, zum Unterschiede von einem Handbecken.

Gießbêcken

Adelung

giess·becken

Das Gießbêcken , des -s, plur. ut nom. sing. ein Becken, Wasser daraus auf die Hände dessen, der sich wäschet, zu gießen, das Handbecken, di…

gētebecken

KöblerMnd

gētebecken , N. nhd. Gießbecken zum Waschen der Hände E.: s. gēten, becken W.: s. nhd. Gießbecken, N., Gießbecken, Handwaschgerät bei Tisch,…

handbecken

DWB

hand·becken

handbecken , n. gefäsz zum händewaschen von metall, thon oder porzellan: malluvium handbeckin, handbeck Diefenb. 345 a ; trulleum, pollubrum…

kammerbecken

DWB

kammer·becken

kammerbecken , n. kammertopf. Amaranthes frauenzimmerlex. 1715 , Frisch 1, 498 c , Adelung ' in der anständigern sprechart ': es hatte schon…

Ableitungen von becken (3 von 3)

Becke(ne)

ElsWB

Becke(ne) , Beckere n [Pèkə Str. Hf. ; Pèkənə Hi. Banzenh. ; Pèkərə Banzenh. M. Bf. Z. ] f. Frau des Bäckers. — F. Schwäb. 746.

gebecken

Lexer

ge-becken swv. BMZ wiederholt stechen Trist.