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stadel

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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18 in 18 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stadel m.

Bd. 17, Sp. 416
stadel, m. vorratsraum für die verschiedenartigsten dinge, zumeist aber für getreide und viehfutter. das wort ist heute eigentlich nur in Oberdeutschland lebendig; die wortsippe jedoch ist gemeingerm. vgl. ahd. stadal Graff 6, 653 (mhd. stadel); ags. staðol, staðel; an. stðull Fritzner2 3, 592; letzteres im besonderen in der bedeutung 'stall' und 'melkplatz'. so wird denn stadel, zu stehen, verb. gehörig, wol ursprünglich allgemein 'standort' bedeutet haben, vgl. Heyne deutsche hausaltert. 1, 43 und unten die ähnliche etymologie von stall m., sowie das zu lat. stare gehörige stabulum. zum geschlecht des wortes bemerkt Adelung, dasz weibliches geschlecht des wortes gangbarer sei als das männliche, eine durch nichts zu erweisende behauptung. stadel, horreum Dief. 280b; cella ein stadel Trochus O 4b; scheuer, stadel, horreum. Frischlin nomencl. 265; der stadel, tugurium, nubilar, suffugium, it. horreum, horreolum. Stieler 2114; stadel, stalla ( non per bestiame) cioè fondaco, magazeno, ripositorio, granaio à terra. Kramer dict. 2 (1702), 900b; stadel, horreum Frisch 2, 314c; stadel, pro scheune, horreum Steinbach 2, 652; stadel Adelung. in oberdeutschen dialectwörterbüchern wird das wort reichlich verzeichnet: stadel Tobler 405b; stad'l, scheune Lexer kärnt. wb. 238; stdel Schöpf 696; stadel Schmid schwäb. wb. 505. Stalder 2, 389. Zingerle 52b. Schm. cimbr. wb. 235b; std'l Hügel 154b; schddl Castelli 232. der plural lautet städel, stedel, vgl. Weigand4 2, 790: die (die vögel) ensêgent nit, die ensnident niht und samenont niht in die stedel. Grieshaber predigten 1, 105; es was also haisz, das das lieb getraid Margarethe alles in stedln ward. deutsche städtechron. 15, 161, 25; (aus einer grenzbeschreibung:) hinab auf Lungawer felt zwischen vier städl. österr. weisth. 6, 451, 24, vgl. 452, 17; schlechte behausung, städl und ställ. 500, 45; in den städeln. Hohberg 2, 52b; andere fielen in der jungen herren dorf Frauenbreitungen, verbrennten darinnen das schenkhaus und zwen städel, desgleichen auch einen stadel auf dem hof Bussa. Glaser in Spangenberg henneb. chron. 163; wir kommen zunächst durch eine doppelreihe von städeln und wissen nun schon, Luckenbach gehört zu jenen städtchen, in deren thätigkeit sich ackerbau und gewerbe teilt. Ludwig 2, 28; an den äuszersten städeln. ebenda. den plural stadel hat unten Freytag unter 3. 11) besondere arten: ein stadel, der mit einem feuerherd versehen ist, also wohnzwecken dient: von einem herthaws, daʒ ein stuben hat, oder von eim geherten stadel von idleichem anderthalb guld., und von eim haws oder stadel, die niht gehertt sein, von idleichem ein guld. deutsche städtechron. 1, 29, 19. 22. doch im allgemeinen treffen wol erklärungen zu wie: sie hatten (während des gewitters) ihre zuflucht in einem stadel, wie sie hier (in der Schweiz) die unbewohnten schuppen nennen, genommen. Hegner ges. schriften 2, 101. 22) collective bezeichnungen wie haus und stadel: ich main, der krieg fel dein auch nicht, so man dir nempt ros, ku und hennen, duet haus un stadel dir abrennen. H. Sachs fastn. sp. 2, 31, 164 Götze; und helt sich ruomretig und prechtig und kan das prenck beyn lewten wol, samb hab sie hausz und stadel vol. fabeln 1, 24 Götze. im plural häuser und stedel: in der zeit branten unser feint unserr armen leut heuser und stedel ab allenthalben. deutsche städtechron. 2, 200, 20; also brenten die unsern vor Lauff etlich heuser und stedel ab. 216, 15; (ein wetterschauer), das erschluog das trait gar vast und warff heusser und städel darnider. 4, 114, 22; er (der sturm) warf heuser und städel ernider. 117, 1; ain sölicher grosser wind, das er etlich heusser und städel nider warff. 313, 27; (ein groszer wind) warf an vil enden paum, heuser und stedel umb. 10, 340, 13; ein wind, der viel gebäuw, heusser, stedel ... einwarff. Franck chronica 210b; lehen oder zinszkauff auff weinberg, gerten, ecker, wisen, welde, vischwasser, heuser, stedel oder wie solche ligende güter genant werden. H. Sachs 22, 57, 27 Keller-Götze. als entsprechend ist wol zu vergleichen hof und stadel, wo aber wol bei stadel mehr an den in der feldmark allein liegenden schuppen zu denken ist; höfe und städel: dann daʒ sie .. etlich höff und stedel unter wegen abprenten. deutsche städtechron. 2, 226, 12; (einem) sein weib, kinder, hausgeräth, viech und thier, hoff und städel helfen nach besstem vermögen bewahren. Minderer kriegsartznei (1634) 24. anders: zu zweifeln schien man nicht an deinem adel, schien nicht zu ahnden oder nicht zu ahnen, dasz du gekommen seist von hürd' und stadel. Rückert ged. (1839) 2, 91. 33) tautologische zusammenstellungen sind scheuer und stadel, stall und stadel u. ä.: (fuszsoldaten) brenten daʒ haus ab zu dem Atzelperg und waʒ umb daʒ haus was, stedel und ander scheurn. deutsche städtechron. 2, 198, 3; umweit der stadtmauern stehn scheuern und stadel. Freytag 18, 122. in deutlicherer tautologie: dein stedel oder scheurn sein gesegent und dein andere ding. bibel von 1483 96a; und den weissen samlent in mein scheuren oder stadel. Keirersberg evangelia 32a; mit den nachpuren richt man städel oder schüren uff. S. Franck sprichwörter 2, 131a; Fridericus herzog in Österreich hat gar oft in der scheur oder stadel gedroschen. Abr. a S. Clara 1, 95. stall oder stadel: sintemahl wahr, dasz er (Jesus) ... zu Bethlehem im wirthshausz in einem stall oder stadel ist geborn worden. Ayrer processus 533. 44) früchte, getreide, futter in den stadel thun, bringen u. s. w.: er fürbet den tenne und sammet den waitzen in sinen stadel. quelle um 1400 bei Schm.2 2, 732; in dem dorff Stantz zuo Underwalden da wolt ein bawr im hewmonat auff ein sonnen scheinenden tag sein hewe trucken machen und in den stadel thuon. Frey gartenges. 53, 12 Bolte, vgl.: wenn die stadel sich gefüllt haben. Rosegger waldheimat 1, 324; hierher die bauernregel: liechte metten, finstre städel; finstre metten, liechte städel. Schm.2 2, 732, d. h. wenn die christnacht hell und klar ist, giebt es im kommenden jahr eine gute ernte. wol allgemeiner 'vorratsraum' überhaupt: (der reiche mann im evangelium,) der sînen stadel wîtete, daʒ er deste mêr möhte bevâhen guotes und êren und irdisches gemaches. deutsche mystiker 1, 314, 33 Pfeiffer; dein mann aber hat bewiesen seinen adel — und es trifft nicht ihn, sondern die zeit der tadel, — dasz ohne einfuhr ist sein stadel. Rückert (1882) 11, 513; deshalb einen mann nach seinem stadel abschätzen, d. h. nach seinem wirklichen werte: ich habe versucht meine schwinge — und geprobt meine klinge — und geprüft die menschlichen dinge, — habe schätzen lernen den mann nach seinem stadel, — nicht nach seinem adel. 548. sonstige belege: (der bubenvater) hette ein panier ausz gereckt in einem stadel bei der Weydenmüel. deutsche städtechron. 2, 315, 1; wisz dasz ich das haupt mit sampt den füssen des bilgrams in den sack gelegt hab, das ander theil hab ich in den stadel vergraben. buch d. liebe 302a; nimb heindt vergut in meinem stadel, an hew und stro hab keinen zadel, da grab dich ein und hab dein rw. H. Sachs 14, 113, 27 Keller-Götze; (will) mich legen in den stadel nider. 114, 30; thust ir (der magd) auch daheim stets nachlauffen in deinen stadel auff das hew. 17, 158, 7; der edelman schwur im (dem bauern) bey gott, er wolt sein stadl im zünden an: drauff setzen im ein roten han. 372, 32; gleich dem hund, der im stadel sasz und doch das hew selbert nit frasz, hüet sein und lies nymant darzwe. 404, 32; Heintz, führ mich, dasz ich nit umfall, und hilff mir hindern stadel ball! 21, 73, 14; setz dich heint zöberst auff dein stadel mit deinem sack. 216, 14, d. h. auf das dach des stadels. vgl. auch 216, 31. 217, 9. 25. 218, 1; faule hurn und jung starck buben ... nemen im stadel die ayr ausz. Ayrer dramen 2949, 18 Keller; wir stehen gleich auf nadeln, das hertze bebet uns als etwan in den stadeln die zitterbilder thun. Scherffer ged. 602. 55) stadel im bergwerksbetrieb ein viereckig ummauerter raum, in welchem die metalle geröstet, d. h. durch glühen zur weiteren verarbeitung vorbereitet werden. Jacobsson 4, 245b. Scheuchenstuel 197. Karmarsch-Heeren3 3, 4. 66) stadel bei den salzsiedern 'vier haspler am salzbrunnen, zween und zween gegeneinander über, oder auch zwey zober, deren auf jeder seite des troges oder kahns einer vollgezapft wird, die man dann mit einander fortträgt'. Jacobsson 4, 245a. 77) stadel in der seltenen bedeutung 'hospitium': der Samariter fürt in in sin stadel, und gab die zwen pfenning dem stadelmaister. quelle bei Schm.2 2, 732; vgl.got hatte den menschen dar zu geschafen, ob er sin gebote be halden hette, .. daʒ er den tode nimmer dorfte gevorchten und immer mer wer gesunt und in eime stadele und daʒ er solde gebruchen der geselleschaft der heiligen engele Schönbach altdeutsche predigten 1, 53, 15. über die möglichkeit dieser bedeutungsentwicklung vgl. oben unter 1.
8981 Zeichen · 169 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    STADELstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    STADEL stm. scheuer. ahd. stadal Graff 6,653. Schmeller 3,615. stuodel, dann ich stande und stat . horreum stadil sumerl…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stadelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    stadel , M. Vw.: s. stādel (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stadel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Stadel , plur. die -n, ein nur in einigen Gegenden übliches Wort. 1. In dem Salzwerke zu Halle werden zwey und zwey …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stadel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stadel , in Thüringen, Süddeutschland und Österreich soviel wie Scheune (s. d.); auch Vorrichtung zum Rösten der Erze (s…

  5. modern
    Dialekt
    Stadel

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    † Stadel m. Scheune, nur noch erhalten in dem Strassennamen Stad e lgass Str. — S. Swz. 2, 389. Schwäb. 505. Bayer. 2, 7…

  6. Sprichwörter
    Stadel

    Wander (Sprichwörter)

    Stadel Zwischen zwei Städel gehört auch eine Miste. – Birlinger, 36.

  7. Spezial
    Stadel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sta|del m. (-s,-) (Wirtschaftsgebäude) majun (-s) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stadel

119 Bildungen · 80 Erstglied · 36 Zweitglied · 3 Ableitungen

stadel‑ als Erstglied (30 von 80)

Stadelabend

RhWB

stadel·abend

Stadel-abend -ādəl·ə.vənt SNfrk in Geilk-Randerath m.: im Fastnachtsheischeld.: Fasteloəvend, St., Waffele welle ver backe, lot dat Metzche…

stadelære

Lexer

stade·laere

stadelære , stadeler stm. BMZ aufseher über den stadel Gr.w. 4,187 ; inhaber eines stadelhoves ib. 1,726. Wernhart der stadelære Urb. B. 1,2…

Stadelamt

DRW

stadel·amt

Stadelamt, n. Posten, Stellung des Fischmarktaufsehers? vgl. Stadelmann de officio dicto stadelambt, gelegen uff dem Rhein an dem fisch-marc…

stadelbauer

DWB

stadel·bauer

stadelbauer , m. wol ein bauer, der nur einen stadel besitzt oder in einem stadel wohnt. vgl. oben stadel , m. unter 1. stadlbauer Petri 53 …

Stadelbei(n)

Idiotikon

Stadelbei(n) Band 4, Spalte 1303 Stadelbei(n) 4,1303

Stadelbier

DRW

stadel·bier

Stadelbier, n. ein lagerfähiges Bier; als Abgabe dimidiam carradam cervisie, que vocatur stadelpier Mitte 13. Jh. QE.² 43 S. 103

Stadelbir(eⁿ)

Idiotikon

Stadelbir(eⁿ) Band 4, Spalte 1497 Stadelbir(eⁿ) 4,1497

Stadelbirer

Idiotikon

Stadelbirer Band 4, Spalte 1497 Stadelbirer 4,1497

stadelbirne

DWB

stadel·birne

stadelbirne , f. kleine, runde, schmackhafte birnenart, wol so genannt, weil sie sich lange im stadel aufbewahren läszt, ohne faul zu werden…

Stadelblatteⁿ

Idiotikon

Stadelblatteⁿ Band 5, Spalte 200 Stadelblatteⁿ 5,200

stadelbritscher

DWB

stadelbritscher , m. in Nürnberg ein mann, der die dreschtenne aus lehm ebnet, Schm. 2 2, 733.

stadelen

Lexer

stad·elen

stadelen swv. ib. vor gericht stellen Freiberg. vgl. studelen.

stadelfirst

DWB

stadel·first

stadelfirst , m. dachfirst des stadels: wenn die peyerin auf den stadelvierst steigt und ain ay in ein schlair oder stauchen nimbt, und von …

stadelgarten

DWB

stadel·garten

stadelgarten , m. ein bei oder hinter dem stadel gelegener garten: der lehrjunge muszte mit seiner arbeit vor den stadel hinaus. er ( der Fr…

stadelgazze

KöblerMhd

stadel·gazze

stadelgazze , sw. F. nhd. Stadelgasse Q.: Urk (1297) E.: s. stadel, gazze W.: nhd. Stadelgasse, F., Stadelgasse, DW- L.: WMU (stadelgazze 27…

Stadelgeld

DRW

stadel·geld

Stadelgeld, n. Gebühr für die Lagerung von Waren in einem Stadel (II), insb. von Salz im Salzstadel das stadelgelt sol der geben, so die vas…

stadelgesang

DWB

stadel·gesang

stadelgesang , m. gesang der vögel auf der tenne des stadels, insbesondere des sperlings, der deshalb auch stadeltrilling ( s. unten ) heisz…

stadelhahn

DWB

stadel·hahn

stadelhahn , m. im steirischen bezeichnung eines bei beendigung des dreschens festlich zubereiteten hahnes. Unger-Khull 568 a .

stadelhenne

DWB

stadel·henne

stadelhenne , f. 1) eine im stadel sich futter suchende henne: hawshun vel hane vel stadelhenne, altilis. Dief. 26 b . 2) stadelhenne, im st…

stadel als Zweitglied (30 von 36)

Bū(w)stadel

Idiotikon

Bū(w)stadel Band 10, Spalte 1339 Bū(w)stadel 10,1339

dienstadel

DWB

diens·tadel

dienstadel , m. ist in einigen staaten verbunden mit einer höheren dienststelle. er ist persönlich d. h. er geht nicht auf die kinder über u…

distadel

KöblerMhd

dis·tadel

distadel , st. M. nhd. ? Q.: MH (1470-1480) E.: s. stadel? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 465 (dristadel), LexerN 3, 126 (dristadel)

dorfstadel

MWB

dorf·stadel

dorfstadel stM. ‘Dorfstätte’ daz dorfstadil zu Getoͤren, daz ettewanne ein gebuwet dorf was UrkErf 2,238 (a. 1348) MWB 1 1348,53; Bearbeiter…

Heu(w)stadel

Idiotikon

Heu(w)stadel Band 10, Spalte 1339 Heu(w)stadel 10,1339

höustadel

MWB

höustadel stM. auch höuwe-. ‘Scheune, Gebäude zur Heuaufbewahrung’ fenile: houbarn vel houstadil Gl 3:665,59 (BStK287); palile, fenale id es…

hūsstadel

KöblerMhd

hūs·stadel

hūsstadel , st. M. nhd. Scheuer, Stadel Q.: Chr (1440-1450) E.: s. hūs (1), stadel W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1406 (hûsstadel)

katzenstadel

Lexer

katzen·stadel

katzen-stadel stm. stadel zur aufbewahrung der katzen, belagerungswerkzeuge Chr. 5. 19,27.

mistadel

DWB

mist·adel

mistadel , m. mistjauche ( vergl. adel theil 1, 177): marggraf Albrecht schosz oftmals ( in Heilsberg ) feuer ein, das sie mit ochsenheuten …

mülstadel

KöblerMhd

mülstadel , st. M. nhd. „Mühlstadel“, Mühlplatz Q.: LexerHW (1432) E.: s. mül, stadel W.: nhd. DW- L.: Lexer 145a (mülstadel), LexerHW 1, 22…

Niederlegstadel

DRW

Niederlegstadel, m. wie Niederlagstadel vgl. Niederlage (I 1) niderleg- und guetstadel 1672 Tirol/SchwäbWB. VI Nachtr. 2684 Faksimile

nōtstadel

KöblerMhd

nōt·stadel

nōtstadel , st. M. nhd. Kampfgenosse Q.: Roth (3. Viertel 12. Jh.) E.: s. nōt (3) W.: nhd. DW- L.: Lexer 153a (nōtstadel), Hennig (nōtstadel…

Privatstadel

DRW

privat·stadel

Privatstadel, m.? polemische Bez. für ein Lagerhaus, dem das Stapelrecht bestritten wird vgl. Niederlagsstadel 1. Hälfte 16. Jh.? SchlernSch…

salzstadel

DWB

salz·stadel

salzstadel , m. salzmagazin. Lexer handwb. 2, 590 : item ich kam auf den saltzstadel zu weihennächten, da man zalt nach Christi .. gepurt 14…

torstadel

Lexer

torst·adel

tor-stadel stm. BMZ türpfosten Dür. chr. 204. vgl. torstudel, türstudel.

türstadel

KöblerMhd

tür·stadel

türstadel , st. M. nhd. Türpfosten Q.: StRFreiberg (um 1300) E.: s. tür, stadel W.: nhd. DW- L.: Benecke/Müller/Zarncke II/2, 555b (türstade…

Ableitungen von stadel (3 von 3)

gestadel

DWB

gestadel , f. düte, s. gestattel .

gestadele

Lexer

ge-stadele , ge-stalle swm. in nôtgestadele, nôtgestalle.

stadele

BMZ

stadele swv. stelle vor gericht. nu her kume vor di benke und stadele sînen gezüc Freiberg. r. 198. vgl. 187. 194. 230.