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schwere

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schwere f.

Bd. 15, Sp. 2560
schwere, f. zu schwer, gravitas, difficultas, pondus, mhd. swære, md. swâre, swêre, starkes fem., nur gelegentlich schwaches, leid, schmerz, kummer, beschwerde, bedrängnis, groszes gewicht, schwere Lexer mhd. handwb. 2, 1341, ahd. suârî, molestia, pondus, moles Graff 6, 891, got. swerei, ehre, mnd. swêre, schwere, beschwerde, kummer Schiller - Lübben 4, 491b, nnd. swâre (mit angleichung an das adj. swâr), schwere, gewicht Schambach 220b. im früheren nhd. der schreibung des adj. schwär gemäsz als schwäre bezeugt Dasypodius. Maaler 365b. vgl.schwär, m. oben sp. 2281, womit das wort gelegentlich vermischt sein mag. 11) im sinne von schwer I. 1@aa) nach 1, druck, last, wucht in bezug auf zu tragendes, zu erduldendes; sinnlich und unsinnlich: schwäre desz haupts, wenn einem das haupt schwär ist von kranckheiten, capitis gravitas Maaler 365b; auff dasz sie die grösze und schwere jrer sünden erkennen. Gretter erkl. der ep. Pauli an d. Römer (1566) 386; die schwere der kranckheit, gravitas morbi Steinbach 2, 542; schwere eines amtes, joches, einer strafe, eines verbrechens. Adelung; ich war dazu bestimmt, das ganze heil meines lebens an eine unglückliche festzuknüpfen, die ich durch die schwere meiner treue wie ein rohr zu boden zog, ja vielleicht gar zerbrach. Göthe 19, 132; ziu er scolti io thes githenkenjoh muates io giwenken ouh forahten tôdes suâri,unz er mit imo wâri. Otfrid 3, 8, 46; daʒ het er vil gerne vertragen, ob sîner sünden swære iht deste ringer wære. Hartmann v. Aue Greg. 2661; etwas fürchten und hoffen und sorgen musz der mensch für den kommenden morgen, dasz er die schwere des daseins ertrage und das ermüdende gleichmaasz der tage. Schiller braut von Messina 866 (1, 7). 1@bb) im anschlusz an die gleiche anwendung des adjectivs (doch vgl. schwer I, 1, l) in älterer sprache ohne nähere bestimmung wie 'beschwerde, bedrängnis, not, kummer': ich welte, ûf guoter liute sage und ouch durch mînes herzen rât, ein wîp, von der ich dicke trage vil manige nôt, diu nâhe gât. die swære ich z' allen zîten klage, wand eʒ mir kumberlîche stât. minnes. 1, 196a; mîner swære ich gar vergaʒ. Walther 94, 27; dâ von wart von ir herzen gnomen alliu klage und swære. Hartmann v. Aue arm. Heinrich 1045; sol mir kein arzenîe fromen ze mîner swære diu mich traf wan sîner kinde rôteʒ saf, so bin ich immer ungenesen. Konrad v. Würzburg Engelh. 5543; jr wort, geper ringt mir die swêr. Oswald v. Wolkenstein 72, 1, 13; owe meiner groszen schwär! der pauch ist mir lär. fastn. sp. 436, 10 Keller; das was meinem herzen ain grosze schwer. 757, 31; den tüfel rüfft (riefe) gar mancher an (der krank ist) das er der kranckheyt möcht engan wann er von jm hülff wartend wer und nit müst sorgen grösser schwer. Brant narrensch. 38, 46 Zarncke; keyns mit dem andern hatt gedult oder mittlyden syner schwär. 99, 73; iedoch quem min schepper und min herre, zugangen wer alle min swere. Alsf. pass. 2222; und denck an der propheten wort, das du vor uns hoist gehort, dasz ein maget ein kint gebere gar an (ohne) allerhande swere! 6744; sag, was uns brecht in grosse schwer. H. Sachs 13, 403, 15 Keller-Götze; ach fleuch, fleuch, du reicher burger, das dich Venus nit bring in schwer. 19, 6, 6; ich bit euch, nit in argem habendt, das ich kumb unberuffen her in meiner grossen angst und schwer, die ich an meinem hertzen trag. 12, 9; wo denn (in kriegsnot) ein fromme obrigkeit von hertzen zu dem herren schreyt umb hülff, und auch die prediger das volck trösten in dieser schwer, das man in solcher angst und not sich hertzlich lassen soll auff gott. 19, 213, 28. in archaisierender sprache: da sprach der edle graf Garein: 'gott helf uns aus der schwere! ich trink' viel lieber den rothen wein, als wasser in dem meere'. Uhland (1864) 348. [] so auch im plur.: ir alten gewonheit begunde si (frau Minne) bewæren mit herzeclîchen swæren an den gelieben alze fruo. Konrad v. Würzburg Engelh. 3176; die mit grôʒen êrenherzoginne wæren, die muosten garn winden.si sâʒen sît in ungevüegen swæren. Kudrun 1005, 4. 1@cc) nach 2, difficultas Dasypodius. Maaler 365b. Stieler 1970; von einer körperlichen function: schwäre des athems. Maaler 365c; in bezug auf geistiges erfassen, verständnis: ausz diser unwissenheyt und auch schwere der sprach, völcker, örter, stätt, flüss ., kumpts, dʒ alles also verkert und zerkrüplet ist, dʒ schier kein fluss, statt, volck . mehr sein alten namen hat. Franck weltb. 22b; man musz die wichtigkeit nicht mit der schwere verwechseln. ein erkenntnisz kann schwer sein, ohne wichtig zu sein, und umgekehrt. schwere entscheidet daher weder für, noch auch wider den werth und die wichtigkeit eines erkenntnisses. Kant 1, 375. bestimmt durch inf. und zu: schwere zu verstehen, subtilitas, difficultas, et obscuritas rerum mirifica Stieler 1971. sonder schwer, wol in allgemeinerem sinne, ohne schwierigkeiten zu machen: ich bitte sie solche akten sonder schwehr baldig an mich zu remittiren. quelle von 1763 bei Dief.-Wülcker 849. 22) im sinne von II. 2@aa) nach 1—5, groszes gewicht und gewicht überhaupt, pondus Dasypodius. Maaler 365b. Stieler 1971. Adelung: ein kerzen in solicher schwere. quelle im mhd. wb. 2, 2, 812a; etliche leytern von schwehre der leute brechen. Kirchhof milit. discipl. 184; vermindert sich jene anziehungskraft (der gebirge) im geringsten, alsobald deutet uns die verringerte schwere, die verminderte elasticität der luft, diese wirkung an. Göthe 27, 20; von des gêres swærehœret wunder sagen. Nib. 419, 1; dô was verendet der strît, und (der riese) viel von der swære als eʒ ein boum wære. Hartmann v. Aue Iwein 5073. in bildern: ihr (der menschen) freyer wille fehlt, ihr himmlischer verstand entflieget nie der engen sphäre: stets fesselt ihn des leibes träge schwere. Uz 139, 114 Sauer; wenn ihrer verschuldung volles, aufgehäuftes masz auch nur um eines athems schwere steigt. Schiller don Carlos 4, 9. in einer besonderen wendung: als wirt .. ernstlich gepoten, das die mezger sich, das löder auf die schwer zu arbeiten (so zu bearbeiten, dasz es möglichst schwer wird), genzlich enthalten und die hirnschalen, vormaul und claen nit daran lassen, sonder abhauen. tirol. weisth. 1, 28, 1. eigenthümliche schwere eines körpers, das ihm als stoff eigne gewicht, das man gewöhnlich ausdrückt durch sein gewichtsverhältnis zum wasser, specifisches gewicht. Campe: die eigenthümlichen schweren verschiedener körper bestimmen. ebenda. stoffgewicht bezeichnet das einfache, pluralisch gebrauchte wort auch in dem folgenden älteren beleg: daʒ (blei) ist ebenmæʒiger nâtûr sam daʒ zin und ist swær sam daʒ golt, alsô daʒ eʒ zwuo swæren hât: silbers und kupfers. Megenberg 481, 10. schwere als einheitliche eigenschaft des körperlichen, als kraft (vgl.schwerkraft): die wirkung von der allgemeinen anzichung, die alle materie auf alle und in alle entfernungen unmittelbar ausübt, heiszt die gravitation; die bestrebung, in der richtung der gröszeren gravitation sich zu bewegen, ist die schwere. Kant 8, 506; fühllos selbst für ihres künstlers ehre, gleich dem todten schlag der pendeluhr, dient sie knechtisch dem gesetz der schwere die entgötterte natur. Schiller 11, 7. 2@bb) der anwendung des adj. als gröszenbezeichnung gemäsz (vgl.schwer II, 8) entwickelt sich das subst. in adverbialen wendungen, nach der schwere, in menge, bedeutend, tüchtig, bei Frisch 2, 248c noch als in niedriger sprache verzeichnet (valde, vehementer, graviter), ebenso bei Campe und vielleicht so noch später begegnend, im allgemeinen aber heute unbekannt, in familiärer rede statt dessen nach der schwierigkeit, das auch Campe verzeichnet, nach der schweren not, gleich diesen ausdrücken kaum auf unsinnliches bezogen: sy sassen zusammen und liessen jnn aufftragen nach der schwere. Wickram rollw. 93, 19 Kurz; denn bald es umb die zeit ward, das man zuo tisch sasz, truog man auff nach der schwäre. 99, 18; es ward nach der schwere gesoffen. Opitz Argenis 2, 387; so dann versprechen ihnen (den spielleuten) die bauern von neuem trinckgeld, da lassen [] sie sich halten, und spielen nach der schwere wieder auf. bauernstands lasterprob 193; hât ainer nur ain urtailer, und dapey leute nâch der swêr, si volgen all demselben nâch wie välschlîch ist sein anesprâch. Oswald v. Wolkenstein 26, 96; damit schluog er den trollen wol nider nach der schwär. Uhland volksl.2 507 (nr. 249, Heselloher), 3; das sindt der Tütschen fulen sachen, wann sy Lorentzen keller machen, der in dann uff treit nach der schwer und wolt, das bald für abent wer. Murner narrenb. 48, 65 Gödeke; sie schlugen auff jn nach der schwer. Waldis Esop 1, 55, 17 Kurz; er schlug den jüden nach der schwer. 4, 20, 38; die Sirer kommen und schreyen: lerman, lerman! her, her, her, her! schist tod! stecht tod! würgt nach der schwer! H. Sachs 10, 424, 18 Keller; als dann so bochens erst daher, und machen bücher nach der schwer. Fischart 2, 375, 1721 Kurz; ebenso bei der schwere: sauffen her: das ist nicht gewichtig, das mag nichts erschiessen, quid hoc inter tam multos? bey der schwere. Garg. 101a; da werd jhr geld vollauff finden, dann der filtz hats bey der schwere. 219b; Birolff Raum die Kann und Goszwin Moststempffel trugen bei der schwere zutrincken auff. 237a; diesen hat gleichwol der geldgeitz bey seinem grossen geld, das ihm der teuffel durch sein galgendiebchen ohn einige seine mühe und arbeit bey der schwere zugebracht, dergestalt besessen und geritten, dasz er sich des lieben trucknen brods niemals genugsam gesättigt. Simpl. 4, 287, 8 Kurz; da gab man dir gelt by der schwere. fastn. sp. 870, 29 Keller; keller und köch sint seltten lär sie tragen uff alls by der schwär. Brant narrensch. 81, 60 Zarncke; die stattmaus bei der schwär auftrug. Fischart 2, 53, 1941 Kurz. mit der schwere: wenn die gänse wollen kielen und man giebet ihnen nicht hafer mit der schwere, so fallen sie hin und sterben, bevoraus die spätlinge. Becher hausv. (1714) 146. 2@cc) im sinne von 9. 2@c@aα) got. swerei, ehre: aþþan in mikilamma garda ni sind þatainei kasa gulþeina jah silubreina, ak jah triweina jah digana, jah suma du swerein, sumuþ-þan du unswerein. 2 Tim. 2, 20. 2@c@bβ) allgemeiner, gewicht, bedeutung: schwere der worte, pondus verborum. Stieler 1971; wohlgesprochen, die tyrannen. ich bitte euch, gebt genau acht auf die ganze schwere des worts. Schiller Fiesko 3, 5. 2@dd) im sinne von 10, schwerfälligkeit, unsinnlich: in der that müssen wir der schrecklichen schwere des Hirtischen aufsatzes etwas entgegen setzen. Schiller an Göthe 25. oct. 1796.
10605 Zeichen · 169 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schwêre

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Schwêre , plur. inus. das Abstractum des vorigen Beywortes, die Eigenschaft, da ein Ding schwer ist. So wohl im eige…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schwere

    Goethe-Wörterbuch

    Schwere als fem Subst ca 100 Belege, Schwerpunkt in Bed 1; mehrf -ee- (insbes in frühen Briefen), selten Kleinschr (zB G…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schwere

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Schwere , Schwerkraft, Gravitation , heißt im weitesten Sinne die Anziehung, welche alle Körper im Weltraume gegenseitig…

  4. modern
    Dialekt
    Schwëre

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Schwëre , Schwere [ʿSwêrə Dü. Betschd. ; ʿSwǽrə Str. ; ʿSwárə K. Z. ] f. Schwere, Gewicht. D e r Schwëre noch könnte n s…

  5. Sprichwörter
    Schwere

    Wander (Sprichwörter)

    Schwere 1. Er fiel von der Schwere, als ob es ein Baum wäre. Lat. : Ruet ipse mole sua. 2. Nach der Schwere. Wie wir jet…

  6. Spezial
    Schweref

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Schwere , f слог , м , ритмически сильный

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwere

47 Bildungen · 27 Erstglied · 20 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schwere 2 Komponenten

sch+were

schwere setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schwere‑ als Erstglied (27 von 27)

Schwerebret

Wander

schwere·bret

Schwerebret Na (o) Schwerebret! Der Ausruf ist in Schlesien bei unangenehmen Ueberraschungen sehr gebräuchlich. Es wird offenbar verhüllend …

Schwer(e)hacken

PfWB

schwere·hacken

Schwer(e)-hacken Pl. : nur in Ausrufen, ver-Verwünschungen (wohl verhüllend für Schwerenot ), Schwerehacke (šwērəhagə) [ FR-Colgst ], Schweʳ…

schwerehackennocheinmal

PfWB

schwerehacken-nocheinmal Interj. : Ausruf der Verärgerung, Fluchwort, Schwerehackenochemool (šwērəhagənoxə'mōl) [ RO-Lettw ]; vgl. PfWB Schw…

Schwer(e)hagel

PfWB

schwere·hagel

Schwer(e)-hagel Pl. : = PfWB Schwerehacken ; Du sollst die Schweʳʳhachel krie'e [KL-Gimsb und Umg.]. SHW Südhess. V 919 .

schwerelenz

DWB

schwere·lenz

schwerelenz , f. , nd. swärelenz Danneil 218 a , swärelenze Schambach 220 b , glimpffluch, wol aus pestilenz unter anlehnung an schwer umgeb…

Schwere Lösungen

Meyers

Schwere Lösungen , Lösungen von Körpern von hohem spezifischen Gewicht, die man zur Trennung von Gesteinsbestandteilen durch das spezifische…

Schwer(e)nackel

PfWB

schweren·ackel

Schwer(e)-nackel n., f. : = PfWB Schwerenichtsel . Du sellscht 's Schweʳnackel kriege! [ BZ-Dernb ]. —

schweren I

RhWB

schweren I = eitern s. bei Schwären;

Schwer(e)nichtsel

PfWB

schwere·nichtsel

Schwer(e)-nichtsel f. : nur in Ausrufen, Verwünschungen (verhüllend für Schwerenot ), Schwernixel (šwēʳnigsəl) [ KL-Hirschhn ]. Du sellscht …

Schwerenöter

Pfeifer_etym

schwere·noeter

schwer Adj. ‘von großem Gewicht, von hohem Schwierigkeitsgrad’, ahd. swār (8. Jh.), swāri (9. Jh.) ‘schwer, drückend, schmerzlich’, mhd. swæ…

Schwerenöther

Wander

schwere·noether

Schwerenöther Er spielt gern den kleinen Schwerenöther. ( Köthen. ) »Schwerenöther ist ein leichteres Scheltwort, während es, genau genommen…

Schwerenotskerl

GWB

schwerenot·s·kerl

*Schwerenotskerl als bewundernder Ausdruck in emphatischer Steigerung für einen anderen Autor [ Goethe über BJonson nach der Lektüre von des…

schwererde

DWB

schwer·erde

schwererde , f. ponderosa terra, barytes. Nemnich, dasselbe wie schwerspatherde. Campe, s. dies.

schwererdig

DWB

schwer·erdig

schwererdig , adj. mit schwererde verbunden, schwererdig arseniksalz, eine verbindung der arseniksäure mit der schwererde, ebenso schwererdi…

schwererrungen

GWB

schwerer·rungen

schwererrungen mühsam, unter Anstrengung erlangt theilhaft so mancher s-en Güter GWB B25,327,19 CarlAug [Mitte] Mai 15 K Syn GWB schwererwor…

schwererworben

DWB

schwerer·worben

schwererworben , part. : gern irrt auch der erfahrne mann mit dir ( Elpenor ), und selbst der greis entsagt der schwererworbnen weisheit, un…

schwere als Zweitglied (20 von 20)

bettschwere

DWB2

bett·schwere

bettschwere f . müdigkeit: 1890 Bahr in: freie bühne 1,415. 1961 Berger gewaidwerkt 183.

Bleyschwêre

Adelung

bley·schwere

Die Bleyschwêre , plur. die -n, bey den Probierern, eine gewisse Quantität Bley, welche den Erz- und Silberproben zugesetzet wird.

eigenschwere

DWB2

eigen·schwere

eigenschwere f. älter für spezifisches gewicht: 1845 Schubert spiegel 132. 1935 grundlagen d. luftschutzes 55 M.

eisenschwere

DWB

eisen·schwere

eisenschwere , f. grave pondus: und unter eines joches eisenschwere bog er vereinend ihren starren sinn. Schiller 489 b .

ERDENSCHWERE

DWB2

erden·schwere

DWB2 ERDENSCHWERE f. DWB2 zuss. mit erde f. auch ohne fugenelement. DWB2 DWB2 1 gewicht von erde, erdreich. zu erde f. A: 1767 wenn wir .. b…

gedankenschwere

DWB

gedanken·schwere

gedankenschwere , f. schwere gedankenfülle: ein werk von gediegenheit und gedankenschwere. Campe aus der jen. lit. zeitung.

geistesschwere

DWB

geiste·s·schwere

geistesschwere , f. : man glaubt hier, die geistesschwere, gewöhnlich gravität genannt, sei eine wesentliche eigenschaft eines academischen …

gewitterschwere

DWB

gewitter·schwere

gewitterschwere , f. : gleich einem meere wogt ungestüm des volkes dunkle flut, darauf mit dräuender gewitterschwere des opferrauches breite…

goldschwere

DWB

gold·schwere

goldschwere , goldesschwere , f. : cimentire es ( das kupfer ) wider davon, dasz es ( das gold ) seine erste goldtschweren bekompt Ercker be…

hauptschwere

DWB

haupt·schwere

hauptschwere , f. gravedo Hederich 1222 . verschieden von dem mhd. masc. houbetswër, kopfweh: ein hauptswer haiʒʒet emigrania. Schm. 3, 546 …

leichenschwere

DWB

leichen·schwere

leichenschwere , f. schwere wie von einer leiche oder an einer leiche: die leichenschwere eines abgestorbenen gliedes.

Luftschwêre

Adelung

luft·schwere

Die Luftschwêre , plur. die -n, eigentlich, die eigenthümliche Schwere der Luft. In engerer Bedeutung, die veränderliche Schwere der mit Dün…

sorgenschwere

DWB

sorgen·schwere

sorgenschwere , f. , zum vorigen: und miszmuth, reue, vorwurf, sorgenschwere belasten's ( das herz ) nun in schwüler atmosphäre. Göthe 3, 25…

überschwere

DWB

ueber·schwere

überschwere , f. , übermäsziges gewicht: ü. des wagens Göthe I 33, 246. steir. auch verengt für übergewicht, s. Unger-Khull 604 b ; die über…

Wasserschwêre

Adelung

wasser·schwere

Die Wasserschwêre , plur. von mehrern Arten, die -n. 1. Die Schwere des Wassers. 2. Bey den Münzproben, das von dem Scheidewasser bey dem Go…

Zentnerschwere

Campe

zentner·schwere

Die Zentnerschwere , o. Mz . die Schwere, Last eines Zentners, und uneigentlich eine sehr große drückende Schwere. Es liegt mir mit Zentners…