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schreiben

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

schreiben

Bd. 7, Sp. 1793
schreiben das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -aiwə, –ęi- [Birkf-Idar -ē-; Saarbr im Monophthonggeb. -ī-], Part. an der uNahe ö. einschl. Kreuzn-Boos OStreit BurgSponh Bockenau Argenschwang Spabrücken gəšrep (innerhalb Eckenr Soonw Schweppenhsn Roth -i-); w. der obigen L. -īp (südl. der bleif/bleib-L.); sonst Part. -šrīw [NWWend -īw, –ē-, SO -e-, –ę-, vereinzelt -i-]; Mosfrk an der Saar -ai:wən, –e·i.-, Prät. gəšrī:f; sonst Mosfrk -ę·i.wən (in Koch auch -·y.-), Part. gəšrīwən (uMos -i-); [Bitb hat das Prät. šrū:f, Conj. -ī:-]; Siegld -īwə, Prät. -ēw, Part. gəšrēwə, Imp. -if; Rip -ī:və, Prät. -ef (Pl. -fə u. -ftə), Part. jəšrivə, –e-; OBerg -īvən, Prät. -īf, –ef, Part. jəšrīvən, –ev-; NBerg -īwən, ek –if, du –ifst, hE –ift, Prät. -ēf, Pl. -wən, Part. jəšrēwən (Wermelsk -ī-, -i-); SNfrk -īvə, –ī:f, du –ifs, hE –ift, Prät. -īəf (im O. -ē-), Part. jəšrīəvə (-ē-) [-īvəntErə Part. Präs. Selfk], Klevld -īwə(n), ek –īw, ge –ift, –e-, he –ift, –e-, Prät. -ēf, Part. jəšrēwə(n) st.: 1.a. wie nhd. α. absol.; he es grad am schr.; he versteht et Schr. (übertr. auch er versteht es, bei Rechnungen die Preise hochzuschrauben Klevld); he schrif gern (net g., nüt), got (schün, net g., schlech, wös »wüst«); auch Tinte, eine Feder schrif got (schlech, net); he kann flöck (flott) schr., he schrif arg langksam; schrif doch net esu grus (klen) mit grosser (kleiner) Schrift; schrif grad (richt), net su scheif die Buchstaben gerade (nicht schief) gerichtet; su deck (grof, fing »fein«) schr.; ech han gester noch geschrivve einen Brief; mit präpos. Bestimmungen met dem Greffel, de Fedder, met Tent usf. schr.; op Papier, op de Lei (Schiefertafel) schr.; an enen u. no enem schr. einen Brief an ihn richten; no hem, no Kölle (usf.) schr.; menge Ühm schrift at döckesch (öfter) us Amerika; met enem schr. schriftl. verkehren; öm Geld (udgl.) schr.; ech han dröm geschrivve; he es op der Bahn am schr. hat einen Schreiberposten bei der Bundesbahn Rip, Allg. RA.: Wer gut, deutlich schreibt, schreift wie gestoch, gedreckt Mosfrk, Allg.; wer eine flotte Handschrift hat, kann schr. wie enne Awwekot (Advokat) Mörs, Mörs-Kurtschd; de schrif esu schwatz (schwarz) bie en Affekat unleserlich mit vielen Fehlern Neuw-Asb; der schreift (unleserlich) be en Dokter (Arzt) Koch-Urschmitt, Sieg-Leuschd, — wie ene Porteschriwer Kref; der schlecht, schmierig, unleserlich schreibt, schreift wie en Sau Allg., — en Ül (Eule) Grevbr, — e Stockhau Bernk-Bruchw. Er schrift, wie en Hahn op der Meste scherrt Wippf-Hardt, — ene Hahn kratz Dür-Merken, — mer mant (meint), et hätt en Hoehn do gescheart Bitb-Bollend, — als wenn en Hahn (Hohn) drüvver (üvver et Blatt) gelofe wör Rip, Allg., — mer söllt mene, dat hät en Sau dohingeschmert (gekratz) Sieg; bei dicker, klobiger Schrift mer mänt, en hätt mir em Besemstiel geschrieb; das es g. wie mer em B. Rhfrk, Mosfrk, Eup; der schreift met em Besem Ottw-Wiebelsk; dar es geschrieb, dar et Sau meh lese kann Rhfrk, Allg.; do, süste (siehst du) jet geschriəve! Selfk, Allg.; os Henn kann beter kratzen, as de Kerl schriff Mörs; krabbelig, krachelig, kritzelig schr. (s. d. W.). — Dat Zohlen es fir Borgen got, dat Schr. es fir't Streide g. Wittl-Meerf. De kann schlecht schr., awer got Tahlen (Zahlen) maken er hängt sehr am Gelde Ess. He kann net got leəse, ävver wahl schleət schr. er ist in jeder Hinsicht ungebildet Geilk-Beggend; es dat nich en dommer Esel, der, wat e schrift, un kann't nich l.! Gummb; he k. net l. on schr., ävver lege (lügen) wie gedröck Köln, Dür, MGladb (s. weiter bei lesen). Wen (wer) schrefft, den blefft die Ausgaben anschreiben, ordentlich Buch führen heisst wirtschaften Geld, Ruhr, Elbf, Aach; Unterschrift ist immer bindend Gummb. Van Schr. kömmp Schriwes wenn man einmal seinen Namen unterschrieben hat, ist man verpflichtet Duisb. Met dubbele Knid (Kreide) schr. überfordern Aach, Allg. De schrif met der Nas op der Ärm er wischt die Nase mit dem Ärmel ab Köln. Schreif fir kän Lomp! werde nicht Bürge Saarbg-Nittel. — Die (das Brautpaar) han schr. losse, l. in vierzehn Dag schr. sind standesamtlich aufgeboten Altk-Etzb Helmenzen Michelb. — β. einem schr., jmd. einen Brief schreiben, schriftlich mitteilen, auch an enen, no enem schr. Rip, Allg. RA.: Schreif deinen Älderen! zu dem gesagt, der voraussichtlich im Spiel verliert Trier-Stdt. De kans eire Ledden (Leuten) häm schr.! jetzt ist es aus mit dir, Drohung Bitb. Wenn ich dich krien, kannste dein Urgrossvatter dölegraweeren (telegrafieren), fir ze schr. as et ze spet! dass. Trier-Mehring. — Se schr. sech jede Sonndag verkehren schriftlich miteinander; se schr. sech at lang Rip, Allg. — γ. (einem) etwas schr., einen Brief, Karte, Antwort, Aufsatz, Testament udgl.; ech sen grad ene Bref am schr. u. — an em Br. am schr. an menge Broder; en Blatt (de Tafel) voll schr. Rip, Allg. RA.: Ich werde dem ne Bref schr., de he net henger der Spegel stich! Rip, Allg. Wammste bovve (oben) bes, schrifste mir e Brefche! zu dem, der in der Nase bohrt Rip. Dir Kanner (Kinder), bet, de Voder (Vater) schreift de Numen (Name)! Trier-Mehring. Das Vieh, das im Verenden mit den Beinen zuckt, schreift um (am) Testament Saarbg-Schoden, Bitb-Outschd. Wat me schrifft, dat blifft NBerg, MGladb, — dat verblif Köln-Stdt; wat (om Papier) geschrevve steht, kratze de Hohnder net us Rip. Wat mer sprich, dat vergiss mer, ävver wat mer schrif, dat lis (liest) mer Köln-Stdt. Es dat nit nen dommen Esel, de jet schrifft on kann't nit lesen! Sol, Elbf. Dat (die Schuldforderung) kaste ma achter den Dörepos schr. der Vergessenheit anheimgeben Duisb, Mörs, — an et Hohl (Kesselhaken) schr.! Rees-Haldern, — an de Dörenpos schr.! Mörs, — an der Balke schr., wo Geissten un Kälver et nit aflecke! Köln-Stdt, — en de Kamin (Schorstein) schr.! Allg. — mat schwatzer Kreid an (in) de Schuəschtich schr.! Saarbg-Wellen, — en et Vergeissboch (Vergessbuch) schr.! Aach-Stdt, — onger de Schuəhn (Klompe, Lappe) schr.! SNfrk, Klevld, Aach, Jül. Gih, schreif et op de Kirchtor (-turm)! zu dem, der etwas überall ausplaudern will Bitb-Kyllbgw. Jet op de Lei (Schiefertafel), op et Brett schr. borgen Rip, Verbr. Et stäht dir op der Stiər (Stirn) ‘Nos (Nase)’, am (im) Gesicht geschriwen es ist vom Gesicht abzulesen Bitb, Allg.; et steht kenem op de St. geschrevve, wie et em nouch geht Sieg. Komm mar es herin, dann sall ek et dej wall op de Kont (Gesäss) schr.! dich prügeln Mörs-Schwafh. Wenn et om Röck geschrevve es, dem bruch mer et Hemb net opzehevve wer den Namen eines Taugenichtses trägt, dem braucht man eine Übeltat nicht erst nachzuweisen Bo. Du krist der Nam e jen Röck geschreəve! du bekommst Hiebe Aach-Eilend. Schreif der dat hinner de Uhren! merke dir das gut Bernk, Allg. Wat ich der jetz sage, dat kannste hinger de Hählhoch (Kesselhaken) schr.! Bo-Wesseling. Ech han em et onnig (unter) de Nas geschrivve ihm die Wahrheit gesagt Ahrw-Sinzig. Demjenigen, der sich an einem tief hängenden Gegenstand den Kopf anstösst, sagt man scherzh.: wesste (weisst du), wat do geschrevve steht? Esel, böck dich odder stöss dich! Rip, Allg. Wo steht dat geschrewe? das ist ja gar nicht befohlen, geboten, das braucht man nicht zu glauben Mörs, Allg., dovon hot Paulus neist geschriwen Mosfrk. Bo sall ech (mer) dat hinschr.? wie soll ich das deuten, Ausr. der Verwunderung bei einem unerwarteten u. seltenen Besuch Rip, Nfrk; woə sou me dat schr.! Aach, Eup. Eich hun äne geschrif kreit einen Strafbefehl, Protokoll bekommen Merz-Dreisb. — Wie gehr et deiner Schwester? Se schreift: got Zell, Allg. — δ. Etwas driwer-, drunner-, niderschr.; du duhst ball (de Buchstawe) de Berg enufschr. un ball enunnerschr. Hunsr, Allg. De moss sech der Bart beiənanderschr. losse so spärlich ist er Aden-Borler. Die Äcker sin de vorig Wuch fortgeschrieb wor der Grundbesitz ist im Kataster amtlich überschrieben worden; die Ä. un Wiese sin noch nit f., de Alt hot noch alles uf seinem Name; mer gehn bei de Fortschreiwer on lossen en Steck f.schr.; de Sach is em schunn lang dehin-, iwergeschrieb Rhfrk, Saarl, Merz; fortschr. auch MüEif, OBerg, üəverschr. Allg.; et Mrei (Maria) kreit känen meh, et eəs fortgeschrief es ist zu alt Merz-Nunk. Se hant mek fastgeschrewen äs Entfantrist bei der Musterung zur Infanterie gezogen NBerg. — Scherzfr. Wie schreift mer spetz Helzche mot vier Buchstawe? Dorn Daun-Strotzbüsch. Hoppdipopp di Pierlapopp, wij schriff me dat met drij B.? dat Mörs-Rheinbg. — ε. einen Buchstaben groət (klen) schr. wie nhd. OBerg, Allg. RA.: Verdienen würd bi dem groət geschriwen er ist sehr auf Geldverdienen erpicht; Bierdrinken, Kartenspillen w. bi dem gr. geschr. er ist darauf versessen; ne, dat deht der nich, enen utgeəwen; u. w. bi dem gr. geschr. tut er höchst ungern Gummb-Berghsn. — Der Name Schmitts wird met s net tz geschrivve (u. ä.) Rip, Allg. — Schönschr. (meist hd. Lautung) han in der Schull Schreibstunde Allg. — Enem jet got schr. für jmd. seine Leistung aufschr. Rip. — ζ. in der Wend.: De schreibt en schen (fein) Hand er hat eine schöne Handschrift Rhfrk, Allg.; de schrifft och en Hahneklau eine unleserliche Schrift Heinsb, Rip, Nfrk. — η. subst. dat Schr. das Schriftstück Allg. nach dem Nhd. (mdl. Schreibes, s. d.). Ech well dat Schreiwe schlesse (schliessen), denn de Träne flesse on de Tafel, die es nass, han am Schr. jar ken Spass! Altk-Willr. — b. sich schr. α. mit Familiennamen genannt werden, den standesamtlichen N. führen, im Gegens. zu heischen, heissen, genannt u. genümt werden, mer sät für mech »mit dem Vor-, Haus- oder Spitznamen genannt werden«; ech schrive mech Johann Peter Müller, ech hesche ävver Küpperschs (Küfers) Hanspitt; der ale Mann schrif sech Anton Leven, he hesch ävver Stefen Antun usf. bei Erwachsenen (von Kindern: der es dem Stahls Fritz [de senge] sein Sohn) wie schrif ühr öch? Rip, Allg.; ich schr. mich Wettche un heisse Herrmann, se nenne mech all de struwwelig Mann, ich wahne in de Stemich (Steinb) an de Hauptstross, se nenne mich all dat str. Oos (Aas) Neuw-Borschd. RA.: Der schreibt sich selwer gross denkt nur an sich Birkf. Du motst (musst) dek nit alwer schr. nicht albern sein Elbf. — β. sich mit einem schr., ein Verhältnis mit einem haben u. dies schreibend aufrechterhalten; et Ann schrif sech met dem Will sie sind sozusagen heimlich verlobt; se schr. sech metənander Rip, Allg. — 2. da als Ersatz für älteres wrītan »eine Rune einritzen« schliesslich schr. eintrat, nahm man umgekehrt in verschiedener Anwendung schr. auch für »ritzen« an (doch s. ahd. scrëvon »einkratzen«; mnd. schreve Linie, Strich). a. mit einer Kette oder einer Leine Linien (Reihen) auf den Beeten ziehen, etwa um die Stelle für die Bohnenstangen zu bezeichnen; et Bohneland mott ens evvkes geschrewen worden Mörs. — b. schr. en frive (reiben) schmeicheln, um günstig zu stimmen Eup-Stdt. — c. in dem Ruf beim Klickersp. schrivəs mich! der dem Rufer gestattet, nicht von der geforderten Stelle aus gegen das Ziel zu schnellen, sondern von einer günstigeren Stelle, die man erreicht, indem man einen geraden Strich seitwärts zieht (wenn nicht der Gegner zuvorkommend schrives der net oder schr. gelt net! gerufen hat) Monsch-Vossenack, Erk (rip.), Grevbr, MGladb, Mörs, Emmerich; schrivsdən mə! Köln-KlKönigsd; schrif mer Eusk-Enzen; schrivəlstər! Neuss-Holzh; ek nähm Schriwəs! (auch scherzh. gebraucht, wenn einer einen Weg abschneiden will u. quer über eine Wiese oder ein Feld geht) Mörs; schriməs! Mörs-Orsoy; soll der Malstrich (der Aan), von dem aus das Spiel ausgeht, verlängert werden: schrivəs der Aan (schr. der Aan dich nicks)! Jül. — S. aus-, umschreibes. — Abl.: die Schreiwerei, dat Geschreiw(s).
11701 Zeichen · 272 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schreiben

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    schreiben s. schrîben, s. schrûben.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schreiben

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Schreiben , des -s, plur. ut nom. sing. 1) Der Infinitiv des vorigen Zeitwortes, die Handlung des Schreibens; ohne P…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schreiben

    Goethe-Wörterbuch

    Schreiben 1 schriftliche Mitteilung a Privatbrief, persönliche Angelegenheiten betr Nachricht in Briefform, auch: Billet…

  4. modern
    Dialekt
    schreibenst.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    schreiben st. : 1. a. 'etwas schriftlich aufzeichnen, niederschreiben', schreiwe (šraiwə, šrḁiwe) [verbr. (außer lothr. …

  5. Spezial
    schreiben, im Dialekt v

    Dt.-Russ. phil. Termini · +10 Parallelbelege

    schreiben , v , im Dialekt ~ писать , гл на диалекте → FiloSlov schreiben, in der Mundart ~, v

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schreiben

98 Bildungen · 9 Erstglied · 83 Zweitglied · 6 Ableitungen

Zerlegung von schreiben 2 Komponenten

schrei+ben

schreiben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schreiben‑ als Erstglied (9 von 9)

Schreibende

DRW

schrei·bende

Schreibende, m. Person, die ein Schriftstück aufsetzt, verfasst; hier: Kanzlist ein offenbarer canzley-fehler kan dem andern theil kein rech…

schreibensart

DWB

schreiben·sart

schreibensart , f. art des schreibens, neben schreibart ( s. d. ) im 17. jahrh. häufig gebraucht; selten im äuszerlichen sinne, mit bezug au…

Schreibensauszug

GWB

schreibens·auszug

Schreibensauszug Exzerpt aus einem Brief Zu dem fol. 9 beykommender Acten enthaltenen Schreibens Auszug glaube vorerst nichts weiter hinzufü…

Schreibensnot

GWB

schreiben·snot

Schreibensnot ‘Schreibens- und Druckensnot’ für: Publikationsaufwand Ich habe für lauter Schreibens- und Druckensnoth [ Schreiber- und Druck…

Schreiben (Subst.)

Wander

schreiben·subst

Schreiben (Subst.) Schreiben (Subst.). 1. Fürstliche Schreiben sol man dreymal lesen. – Wirth, II, 131. 2. Schreiben (Briefe) schämen sich n…

Schreibensweise

GWB

schreibens·weise

Schreibensweise Art des sich schriftlich Äußerns In dem Briefe an Ew. Wohlgeb. erscheint der Freund [ vermutlich FvGentz ] als Staats- und W…

schreibenswürdig

DWB

schreibens·wuerdig

schreibenswürdig , adj. : ruhm will ich nicht allein, ich will ihn auch verdienen; entweder etwas thun, das schreibenswürdig ist, wo nicht, …

Schreiben (Verb.)

Wander

schreiben·verb

Schreiben (Verb.) Schreiben (Verb.). 1. Da man schrieb dem Edel und Fest, da stund die Sach' am allerbest; da man schrieb dem Hochgeboren, d…

schreiben als Zweitglied (30 von 83)

Motivationsschreiben

RDWB1

Motivation·s·schreiben

Motivationsschreiben n письмо, объясняющее, почему человек хочет учиться именно в этом университете на данном факультете

Rundschreiben

RDWB1

Rundschreiben n auch Rundbrief m коллективное письмо

abschreiben

DWB

abschreiben , describere, nnl. afschrijven: von der urschrift abschreiben; den brief von dem entwurf abschreiben; die runden scheiben, die D…

Amtsschreiben

Campe

amts·schreiben

♁ Das Amtsschreiben , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Schreiben, welches man vermöge seines Amtes und nach seiner Amtspflicht abfassen muß (of…

anbeschreiben

DRW

anbeschreiben in dissem breue, dar wi ... vnse recht anbescriuen 1321 Bauer,WaldeckWB. 300

anschreiben

DWB

anschreiben , adscribere, inscribere, notare, nnl. aanschrijven: denn sie waren auch angeschrieben. 4 Mos. 11, 26 ; sie sind angeschrieben i…

Aufmahnungsschreiben

DRW

aufmahnung·s·schreiben

Aufmahnungsschreiben Aufgebotsschreiben k. Friderich ... liesse ... ein neues aufmanungsschreiben an die ... reichsstädte ergehen 1668 Fugge…

aufschreiben

DWB

aufschrei·ben

aufschreiben , literis mandare, notare: er schreibt sich alles auf; hat sich einzelnes aufgeschrieben, das beste weisz er auswendig; der ein…

ausschreiben

DWB

ausschrei·ben

ausschreiben , exscribere, nnl. uitschrijven, 1 1) fertig schreiben: ich habe das werk nun ausgeschrieben; da nun Mose die wort dieses geset…

ausverschreiben

DRW

aus·verschreiben

ausverschreiben schriftlich bekannt geben 1378 SchweizId. IX 1516 Faksimile – steckbrieflich verfolgen weer dat we ... vor aepenbaeren doets…

beschreiben

DWB

beschreiben , conscribere, describere, mhd. beschrîben. pass. K. 39, 44. 60, 14. 267, 8; nnl. beschrijven. 1 1) für schreiben, abfassen, auf…

Beyschreiben

Adelung

bey·schreiben

Beyschreiben , verb. irreg. act. (S. Adelung Schreiben ,) bey, oder neben einer Sache schreiben.

Circulār-Schreiben

Adelung

circular·schreiben

Das Circulār-Schreiben , des -s, plur. ut nom. sing. ein oder mehrere Schreiben einerley Inhaltes, welche an verschiedene Personen entlassen…

einschreiben

DWB

ein·schreiben

einschreiben , inscribere, nnl. inschrijven, schw. inskrifva, dän. indskrive. 1 1) den namen einschreiben: ich habe meinen namen eingeschrie…

erschreiben

DWB

ersch·reiben

erschreiben , 1 1) perscribere, vollschreiben, fertig, zu ende schreiben: mhd. nieman moht ëʒ erschrîben. Albr. Tit. 3162 . wer mag es alls …

großschreiben

RDWB1

gross·schreiben

großschreiben писать с большой буквы (тж. перен.), писать с прописной буквы, писать с заглавной буквы übertr. ценить; уважать; etw. (ist, wi…

handschreiben

DWB

hand·schreiben

handschreiben , n. fürstliches, mehr privatcharacter tragendes schreiben, im gegensatze zu dem rein geschäftsmäszigen kanzleischreiben: es m…

herschreiben

DWB

hersch·reiben

herschreiben , verb. 1 1) huc scribere: mein freund hat noch nicht her geschrieben. transitiv: schreib ein paar zellen her ( auf ein vorlieg…

Ableitungen von schreiben (6 von 6)

beschreiben

DWB

beschreiben , conscribere, describere, mhd. beschrîben. pass. K. 39, 44. 60, 14. 267, 8; nnl. beschrijven. 1 1) für schreiben, abfassen, auf…

erschreiben

DWB

erschreiben , 1 1) perscribere, vollschreiben, fertig, zu ende schreiben: mhd. nieman moht ëʒ erschrîben. Albr. Tit. 3162 . wer mag es alls …

Mißschreiben

Campe

✱ Mißschreiben , v. trs . unregelm. ( s. Schreiben ), Mittelw. d. verg. Z. mißgeschrieben , falsch schreiben. »Dieses ist entweder mißschrie…

urschreiben

DWB

urschreiben , n. , für originalschreiben allg. d. bibl. 109, 200; Jean Paul 31, 39 H. vgl. urschriftlich . unüblich. —

verschreiben

DWB

verschreiben , verb. , verschreyben, perscribere, conscribere. Maaler 430 a ; dän. forskrive; schwed. förskrifva: nld. verschrijven; ags. fo…

zerschreiben

DWB

zerschreiben , verb. , in spottschriften angreifen, s. unt. zersingen 1; refl.: Stieler 1929 ; ich würde nur in klägliche sentimentalität mi…