Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Skript
Skript
Skribent m. ‘Schriftsteller’, entlehnt (Scribent 16. Jh.) aus lat. scrībēns (Genitiv scrībentis) ‘Schreiber’, substantiviertem Part. Präs. ‘Schreibender’ von lat. scrībere (scrīptum) ‘mit einem spitzen Griffel eingraben, einzeichnen, schreiben’ (s. schreiben); vom 18. Jh. an meist mit Geringschätzung verbunden (elende Scribenten). Daneben im Sinne von ‘schlechter Schriftsteller, Vielschreiber, Schreiberling’ mit dt. Endung (vereinzelt) Skribist m. (16. Jh.), auch Skribler m., scherzhaft latinisiert Scriblerus (18. Jh.), engl. scribbler, zu skrib(b)eln Vb. ‘viel und schlecht schreiben’ (18. Jh.); vgl. ahd. scribilōn ‘viel schreiben’, engl. to scribble ‘kritzeln, schnell hinschreiben’ sowie mlat. scribula ‘Schrift, Geschriebenes’. Skritzler m. ‘Schnell-, Vielschreiber’ (Schiller), abschätzige Mischbildung aus Skribler und Kritzler. Skriptur f. ‘Schriftstück’, spätmhd. schriftūre, Entlehnung (18. Jh.) von lat. scrīptūra f. ‘Schrift, das Schreiben, Schriftwerk, -stück’, zu lat. scrībere (scrīptum), s. oben. Skriptum n. ‘Geschriebenes, Mitschrift, schriftliche Ausarbeitung’, Entlehnung (16. Jh.) von gleichbed. lat. scrīptum, substantiviertem Part. Perf. von lat. scrībere, s. oben. In neuerer Sprache nach Aufgabe der lat. Endung Skript n. ‘Entwurf, Beschreibung, Mitschrift, Drehbuch’, teilweise unter Einfluß von engl. script.