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kaese

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

käse m.

Bd. 11, Sp. 248
käse, m. caseus, ahd. châsi, mhd. kæse, alts. kâsi, kiesi, mnd. keese Dief. 104a, nnd. kese, auch kæse (z. b. götting.), mnl. kase, nnl. kaas, ags. cêse, cŷse, ciese, engl. schott. cheese, fries. tzise, tzis; auch walach. kasch, irisch cais, gaelisch caise, welsch caws, briton. cawz, corn. cos, kez, litt. kẽas. von andern namen und weiteren beziehungen s. gesch. d. d. spr. 1004 ff.; hier und gramm. 3, 463 nahm Grimm caseus als quelle an, während er gramm. 2, 52, Haupts zeitschr. 7, 468 eine anlehnung an goth. kas (s.kar) versuchte. aber lat. câseus (später volksm. câsius) ist dem ahd. châsi zu gleich, und wie butter entlehnt ist, mögen die Deutschen auch die bereitung des käses gleich der der butter von den Römern in besserer weise neu gelernt haben. so heiszt nord. der käse zwar ost, altn. ostr, nordschlesw. jütisch vost (s. gesch. d. d. spr. 1004), aber der käselab norw. kjäse, das bereiten des käses damit kjäsa (daneben osta), isl. kæsir m. käselab, schwed. käse, kjäs m., auch kjäsmage (käswattn käsewasser) Rietz 384b, so dasz die Nordländer die käsebereitung mittels des kälbermagens nachträglich von Deutschland aus erhalten haben müssen. auch romanisch ist übrigens caseus nicht untergegangen, [] ital. gilt neben formaggio noch cacio mit einigen ableitungen, span. queso, port. queixo. 11) im süden und westen herscht, auch bei gebildeten, die gekürzte form käs, wie schon Dasyp., Maaler, Schönsleder u. a. allein ansetzen (md., z. b. sächs. durchaus nur käse); der voc. inc. teut. schreibt kas, andere vocc. des 15. jh. häufig kese, kes Dief. 104a. 143a (kês, nicht kæs, heiszt es noch voigtländisch, das sonst oberd. ist): diese zehen frische kese. Luther 1 Sam. 17, 18; staffelsweis wie man einander die ziegel bisz zum tach hinauf reichet und die käs ins schiff ladet. Fischart Garg. 67a (112), käsz geschrieben, wie gewöhnlich; in denen er wie ein mürber käs zu vielen stucken zerfelt. das.; ein jeder hatte einen groszen breiten käs wie ein mühlstein an sich hangen, welche ihnen der mälker von Parma solte zugeschickt haben. Philander (1650) 1, 233; man sagt, der käs seie ein brodfresser. Simpl. (1713) 3, 140, ein noch weitverbreitetes sprichwort, der k. reizt zum essen; brod aus seiner tasche und frischen käs. Sal. Geszner (1770) 3, 80; käs und brod. Göthe 16, 285. Es heiszt oft käs' und brot, als einfachstes mahl, als die natürlichste speise, mhd. Freidank 95, 7. Helbling 7, 490, daher in der Schweiz schlechtweg speise genannt Stalder 2, 381, wie kese und brot essen für essen überhaupt weisth. 4, 584 (von fürsten); dienten doch brôt und kæse selbst zu heiligem, abergläubischen und rechtsgebrauch, s. rechtsalt. 931. Haupt 7, 136. 8, 116. myth. 1063. ein Caspar Keseundbrod (1449) jahrb. des vereins für meklenb. gesch. 14, 243 (ein edelkneht Albreht Kese 1335 Mones zeitschr. 7, 459); Fischart, der schulvocabularien spottend, 'casiprodium, käs und brot' Garg. 140b (257), s. noch käsenbrot: für hungers not käs und brot. Uhland volksl. 399; se nemen kese und brot in den sack, se gingen up den acker. 670; 'käs und brot macht die wangen rot'; caseus et panis sunt optima fercula sanis. voc. inc. teut. m 8a. Fischart Garg. 55a; guot fründ nemen kes und brot für guot. Scheit grob. H 3a. in den butterbrotlandschaften butter, käs' und brot oder butter, brot und käse, nach dem rhythmus gestellt. Rädlein 527a nennt 'käs- und brod-stutzer, un damoiseau, dameret famélique, ventre de son, robe de velours', also schmarotzer, schmeichler, vgl. käsebrotfreier u. käsenbrot. als nachtisch, 'zur verdauung' wie es noch heiszt (caseus ante cibum cibus est, sed post medicina voc. inc. teut. m 8a), 'weil er mit seiner schwere die speisen nider .. trucket' Albertinus schaw- u. tummelplatz 878. 'käs und brot' heiszt bair. der sauerklee, oxalis acetosella. Es gibt kuhkäse, ziegenkäse, schafkäse, kartoffelkäse, kümmelkäse, kräuterkäse, weinkäse, grünen käse (unter unmöglichen dingen nennt Philander ein Fries der grüne käs verschmacht, 1650 1, 447), ferner deutschen, Schweizerkäse, holländischen, Limburger, Parmesankäse u. s. w.; ein starker katalog von käsen des 16. jh. in Grandgoschiers kasten und keller Garg. 55a cap. 4. 22) in mancherlei redensarten. einem den käs abrothen, merken wo er hinaus will. Keisersberg post. 2, 71; in etwas anderm sinn im buch der liebe: es dunkt mich zeit dasz ich im die käs abrahten soll, denn ich wuszte wo es im lag. 193b, etwa wie auf die nähte fühlen; es stammt aus der fabel vom raben, der sich vom fuchse den käse ablisten läszt, s. 1, 85 das beispiel aus Philander. ähnlich ist in einem kinderspiel, das E. Meier aus Schwaben bringt s. 129, 'käs besehen', man sieht da einem steif und ernsthaft ins gesicht und sagt einen spruch dazu, wer zuerst lacht, hat verloren und gibt ein pfand. von leerem geschwätz in gesellschaft heiszt es: ein andrer sagt von alten kesen. Scheit grob. J 1a (nicht bei Dedekind). der volkswitz nimmt den käse als masz, 'er ist nur drei käse hoch!' von einem kleinen menschen, en junge twe kese hoch brem. wb. 2, 762, vgl.käsehoch. dazu vielleicht sich einen käse geben, wichtig thun, tirol. Schöpf 305 (dazu ksen prahlen), rhein. Kehrein, els.: (wenn sie noch erben sollte) do gitt sichs erst e käs. Arnold pfingstmontag 87. 33) auch der quark heiszt käse, der ungeformte käsestoff, bair. Schm. 2, 334 (daher der geformte mlat. formella casei, parvus caseus, kese Dief. 243a, Graff 4, 500, vgl. ital. formaggio käse): get, liebe geschwei, den kes nempt hin und pacht die vasnachtkrapfen draus. fastn. sp. 53, 15; hast du mich nicht wie milch gemolken und wie kese lassen gerinnen? Hiob 10, 10; 'die milch wird zu käse', wenn sie sich schüttet, gerinnt, s. käsen. daher wie quark, schwäb. 'du bekommst einen käs!' gar nichts. Schmid 306; bair. tir. en (blauen) kas! schnöde abweisung. s. käsekuchen, bei Fischart groszm. 27 [] eierkäs. vom käsedrücken, d. i. quarkpressen (vgl.käsesack), einem volksmäszigen press- oder drängelkampf (in Sachsen presswurst) s. Schmeller 2, 335, Stalder 2, 91, Tobler 95b, tir. kasdrengen Schöpf 304; sprichwörtlich schon bei Fischart: was truckst den käs? es gehn vil gut schaf in einen engen stall. Garg. 97b (Sch. 171), d. i. dränge uns nicht so, du findest schon noch platz; ihr truckt mich zu eim weichen käs! groszm. 577 Sch., weicher k. ist eben quark, auch quarkkäse, schmierkäse; doch gehn die begriffe quark und käse 1 natürlich, wie die sachen, leicht in einander über. heiszt doch quark selbst auch formadius, est quoddam genus caseorum. Dief. wb. v. 1470 129. 44) von der ähnlichkeit mit quark wird auch der eszbare boden an den artischoken käse genannt; ebenso die blumen am blumenkohl, s. käsekohl; tir. das schwammichte mark in unreifen nüssen u. ä. Schöpf 305 (vgl. käsig). endlich auch die augenbutter, käse in augen, gramiae. Stieler 910: meine augen sind roth und triefen und sind voll käse. Keisersberg post. 33.
6990 Zeichen · 203 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KÆSEstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    KÆSE stm. käse. ahd. châsi Graff 4, 500; lat. caseus Grimm gesch. d. d. spr. 1005; doch vgl. H. zeitschr. 7, 468 wo Grim…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Käse

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Käse , des -s, plur. ut nom. sing. geronnene Milch, der von dem wässerigen Theile geschiedene schleimige und gallert…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Käse

    Goethe-Wörterbuch

    Käse (im Reim u regionalsprachl) auch ‘Käs(’)’, Käss GWB T1,6,23u7,5 a aus Milch durch Säuerung gewonnenes (Grund-)Nahru…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Käse

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Käse , der aus der Milch abgeschiedene und infolge der weitern Behandlung eigentümlich veränderte Käsestoff. Man bewirkt…

  5. modern
    Dialekt
    Käsem.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Käse m. : 1. a. 'Quark', Kees (kēs) [verbr. mittl. u. nördl. WPf NPf u. VPf mancherorts südl. WPf (einschl. SWPf) verbr.…

  6. Sprichwörter
    Käse

    Wander (Sprichwörter)

    Käse 1. Achternaë êten sî Käse, sagen die Westfalen. Auch die Ostfriesen. ( Kern, 963; Hauskalender, III. ) Holl. : Acht…

  7. Spezial
    Käse

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kä|se m. (-s,-) 1 ciajó m. 2 (Käsesorten) ciajos m.pl. 3 (in Kegelform gemacht) zigher (zigri) m. 4 ‹pop› (Unsinn) ciajó…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kaese

540 Bildungen · 270 Erstglied · 270 Zweitglied · 0 Ableitungen

kaese‑ als Erstglied (30 von 270)

käseapfel

DWB

kaese·apfel

käseapfel , m. eine art äpfel, nach folg.: kuglecht als ein weisz kesäpfelein. Bocc. 1, 152 b ; vgl. käsebirn

Käseaufschnitt

PfWB

kaese·aufschnitt

Käse-aufschnitt m. : 'Mischung verschiedener Käsesorten, in Scheiben geschnitten', Käsufschnitt [Kaislt]. —

Käsebakterien

Meyers

kaese·bakterien

Käsebakterien , die das Reisen des Käses bedingenden Spaltpilze. An diesem Prozeß scheinen zahlreiche Bakterienarten nebst einigen Hefeforme…

käsebank

DWB

kaese·bank

käsebank , f. tabula casearia J. G. Haas, bank zur quark- und käsebereitung; so z. b. im Osterlande.

käsebaum

DWB

kaese·baum

käsebaum , m. von zwei arten tropischer bäume, rhizophora caseolaris, bombax ceiba.

Käsebeere

PfWB

kaese·beere

Käse-beere f. : 'Malve (Malva neglecta)', Keesbeercheʳ [ Wilde 168 (KB-Eisbg)]; vgl. PfWB Käse 2 d α . Syn. s. PfWB Käseblume . —

käsebettler

DWB

kaese·bettler

käsebettler , m. schimpfname von mönchen: ach ihr keespetler habet der christenheit mehr schades gethan dan iiij. tausend juden. Carlstad wi…

Käsebirne

PfWB

kaese·birne

Käse-birne f. : eine Birnensorte, Käsbeeʳ [ KB-Kriegsf LU-Opp ]. SHW Südhess. III 1159 ; RhWB Rhein. IV 232 . —

Kǟseblad

WWB

kaese·blad

Kǟse-blad n. kleine, unbedeutende Zeitung ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Käseblatt

LDWB2

kaese·blatt

Kä|se|blatt n. (-[e]s, ...blätter) (minderwertige Zeitung) jornalët (-ëc) m. , foliet da nia m.

Kǟseblō¹me

WWB

kaese·blome

Kǟse-blō¹me f. 1. Malve (Malva sylvestris) [ Kr. Minden Min Lippe Kr. Höxter Höx Wbg, sonst verstr.]. — 1.1. Wegmalve (Malva neglecta) ( Kr.…

käseblume

DWB

kaese·blume

käseblume , f. käseblümchen , n. die weisze windblume, buschwindröschen, anemone nemorosa, auch katzenblume. Nemnich ; rhein. aber der löwen…

käsebohrer

DWB

kaese·bohrer

käsebohrer , m. hohler bohrer zum anbohren und untersuchen der groszen käse, nl. kaasboor; auch käsestecher, nd. kesesteker brem. wb. 2, 763…

käsebor

DWB

kaes·ebor

käsebor , f. was käsekorb, ahd. châsibora fiscina: kespor calathus. voc. th. 1482 q 3 b ; ' mulctrale, vas .. in quo fit caseus, ein keesbor…

Käsebord

PfWB

kaese·bord

Käse-bord n. : = PfWB Käsebrett , Keesboʳd [ LU-Alsh Neuhf Altr ]. —

käsebrecher

DWB

kaese·brecher

käsebrecher , m. in der Schweiz, ein quirl zum zerkleinern der geronnenen milch. Stalder 2, 90. 304 . eigentlich käsbreche f., s. DWB breche…

Käsebrenke

PfWB

kaese·brenke

Käse-brenke f. : 'viereckiges Holzgefäß, selten Bottich, Kübel oder Blechwanne zur Käsebereitung', Keesbrenk [ KB-Gauh Kriegsf LU-Alsh/Gr As…

Käsebrett

PfWB

kaese·brett

Käse-brett n. : 'Brett, auf das die frisch geformten Handkäse 1 zum Trocknen gesetzt werden', Keesbrett [verbr.], -breet [ KU-Adb A'glan Wol…

käsebrief

DWB

kaese·brief

käsebrief , m. da hat er ( der pabst ) feil butterbrieve, eierbrieve, milchbrieve, kesebrieve, fleischbrieve. Luther 7, 555 a ( Wittenb. 157…

Käsebrotgeiger

PfWB

kaesebrot·geiger

Käsebrot-geiger m. : 1. 'Musikanten, die von Ort zu Ort ziehen', gleichsam 'für ein Käsebrot geigen', Käsbrotgeieʳ [ LU-Ruchh ]. — 2. Uzname…

Käsebrotschank

PfWB

kaesebrot·schank

Käsebrot-schank m. : in der RA.: Er isch krank hinnerm Keesebrotschank, wer bei gutem Appetit vorspiegelt, krank zu sein [ GH-Kand ].

kæsebrüeje

Lexer

kaese·brueeje

kæse-brüeje stf. käsebrühe, molken. kâsprüge Netz 2097. kæsbrüe Germ. 9,200. S.Gall. ord. 189. kespru, caseatum Voc. 1482.

käsebrühe

DWB

kaese·bruehe

käsebrühe , f. wol wie käsewasser, molken: ich supp dich ( wein ) lieber in mein haubt dann ein käsbrü, da ein kranker an glaubt. weinsegen …

kaese als Zweitglied (30 von 270)

Abendkäse

RhWB

abend·kaese

Abend-käse m.: in der Bauernregel: Barthelemis fresst den halwen O.skis (Vieruhrbrot), verbett lengen Hoəsen un Strihhet Prüm-Waxw , Bitb-Na…

ALPENKÄSE

DWB2

alpen·kaese

DWB2 ALPENKÄSE , älter alpkäse m. DWB2 zu alp f. auf der alp hergestellter käse: DWB2 1585 in: schweiz. id. 3,506 (s.v. alp- chäs ). 1765 de…

Arnekǟse

WWB

arne·kaese

Arne-kǟse Magerkäse. „ In de Arnen köm der uk woll Kaise up “ auf die Butterbrote, die zum Frühstück aufs Feld gebracht wurden ( Kr. Cloppen…

Backkäse

RhWBN

back·kaese

Back-käse m.: [statt ‘Käsesorte’ lies ‘Limburger K. in Backsteinform’.]

Backsteinkäse

PfWB

backstein·kaese

Backstein-käse m. : ' Käse in Backsteinform, Limburger Käse ', Backsteenkäs [westl. WPf], Backesteekäs [ NW-Hardbg ].

Barkäse

RhWB

bar·kaese

Bar-käse RhWBN bār- Elbf ; bāt- Remschd m.: dicke Milch mit Sahne eingerührt; mit Milch gemengter frischer Käse.

Bartkäse

RhWB

bart·kaese

Bart-käse RhWBN Sol , Barm m.: mit Milch angemengter Quarkkäse, der einen weissen B. um den Mund macht.

Bauernkäse

RhWBN

bauern·kaese

Bauern-käse (s. S.) m.: 1. Quarkkäse, den man hat faul werden lassen Kreuzn , Meis , Birkf . — 2. Buttermilch Altk-OIrsen .

Beckenkäse

RhWB

becken·kaese

Becken-käse Ahrw-Bengen m.: K., der in einem steinernen Sieb in der Form eines Blumentopfes von der Molke sich schied (veralt.).

Bē¹stkǟse

WWB

best·kaese

Bē¹st-kǟse ⟨ › bē¹st ‹- ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr WWB-Source:126:Holthaus Holthaus ), Kr. Olpe Olp Kr. Olpe@Rhode Rh , › bē¹s ‹- Kr. Altena u.…

Beunkäse

RhWB

Beun-käse MülhRh-Holweide m.: Faustkäse, ein paar Tage alt.

Beutelkäse

RhWB

beutel·kaese

Beutel-käse bøgəltskī:s Sülztal m.: Quarkkäse. RA.: Dem woər en Katz am B.

Bibilchenskäse

PfWB

Bibilchens-käse m. : 'weißer Käse', eigentl. 'Käse, mit dem man die Bibichen (Hühnchen) füttert', Bibbilcheskäs [ IB-Ensh ], Bibbeles- [ IB-…

Bockkäse

RhWB

bock·kaese

Bock-käse -ks- Sieg-Rhönd m.: in der RA.: Dat dohn ech net, noch net emol für en gehüllt (ausgehöhlt) Brut on en B.!

Brickenkäse

Campe

bricke·n·kaese

† Der Brickenkäse , des — s, d. Mz. w. d. Ez. kleine Handkäse, welche auf Bricken oder kleinen Brettern getrocknet werden.

Buckelkäse

RhWB

buckel·kaese

Buckel-käse bugələkE:s dr. Bernk-Caes Büsch Thalfang , Simm-Belth , Zell-Merl , Koch-Bruttig Ernst Lahr Ling Poltersd Pommern Zilshsn , Goar…

Butterkäse

RhWB

butter·kaese

Butter-käse : im Spottvers: Vitsche, V. Flöt, drei mol om de Töt, drei mol öm de Botterkis, morge kömmp os V. wis (o. O.).

Buttermilchkäse

PfWB

buttermilch·kaese

Buttermilch-käse m. : 'Käse aus Buttermilch', -käs (-kēs) [ PS-Geisbg KB-Kriegsf ]. SHW Südhess. I 1264 ; RhWB Rhein. I 1181 . —