Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufschnitt m.
aufschnitt , m. dissectio, nach den mehrfachen bedeutungen des aufschneidens (aufschnitt, spalte des ermels, der pfeife oder flöte ), zumal auch der letzten, für prahlerei und lüge, übertreibung: und wie man in den redlichen alten zeiten einen rechtschaffenen mann am gemüt und am bart erkennet, also musz man hingegen heutiges tags einen mann nur am fluchen und gottslästern, am boldern und bochen, an unzüchtigen garstigen zotten und aufschnitten erkennen. Philander 1, 227. 228 ; was neues zu hof? der schalksnarr, indem er viel närrischer aufschnitte und tischereien fürbrachte, hub letztlich an.…