RhWB
geck·achtig
geck-achtig -χtĭχ Geilk , Erk ; -kəātĭχ Geld-Leuth Adj.: Neigung zu Narretei habend.
Wander
Geck (Adj.) Geck (Adj.). 1. Wa gäck es, lit (lässt) sich'n Kap mäche. ( Düren. ) – Firmenich, I, 482, 10. 2. Wä gäck (närrisch) wird, däm fä…
RhWB
geck·brief
Geck-brief jęksbrē:f Nberg m.: Liebesbrief.
RhWBN
geck·butter
Geck-butter Schleid-Blumenth f.: Rahm, der beim Buttern nicht fest werden will.
DWB
geck·chen
geckchen , n. närrchen: sei ruhig, geckchen! die sache sieht bunt aus. Göthe 57, 209 (geckgen der junge G. 3, 606), Claud. v. V.; in nrh. bi…
Lexer
gëckeleht adj. pfaffin leben ist geckeleht MWVQVZ Renn. 96 b ( MWVQVZ W.Gr. );
Lexer
gecke·liche
gëcke-lîche adj. töricht, albern MWVQVZ Karlm. 100, 61. 104,15. 273,22 ;
MNWB
gecke·lik
geckelĩk s. geklĩk.
DWB
geckelkraut , n. evonymus europaeus, spindelbaum.
KöblerMhd
geckelīche , Adv. nhd. „gecklich“ Hw.: vgl. mnd. geklīke Q.: KarlGalie (1215), MorantGalie E.: s. gec, *lich? (1) W.: nhd. gecklich, Adv., g…
KöblerMnd
geckelīk , Adj. Vw.: s. geklīk L.: MndHwb 1/2, 46 (geckelīk)
DWB
gecken , zeitwort zu geck, narr, nd. gecken, nl. gekken, schwed. gäcka, dän. gjäkke, engl. dial. geck, s. auch begecken, ausgecken (ausjäcke…
FWB
1. lautmalend für das Geschrei von Fröschen, Dohlen, Krähen; ütr. auf den Menschen: ›leeres Geschwätz von sich geben, vorlaut reden‹.; 2. ›N…
DWB
gecken·abc
geckenabc , n. erster unterricht oder unterrichtsbuch in der geckerei: ich werde gewiss noch das gecken ABC müssen herfürbringen und euch du…
RhWB
gecken·anzug
Gecken-anzug Allg. m.: Maskenkostüm.
RhWB
gecken·burg
Gecken-burg -ø- Monsch-Witzerath f.: Irrenanstalt in Düren .
RhWB
gecken·garn
Gecken-garn Dür n.: in der RA.: G.əwerk (Wortsp. mit Werk u. Werg) git G.
RhWB
gecken·gesellschaft
Gecken-gesellschaft f.: frühere Narrenakademie zu Dülken u. Kleve .
RhWB
gecken·gesicht
Gecken-gesicht -ēχ (s. S.) Allg. n.: Fastnachtsmaske.
DWB
gecken·haft
geckenhaft , jetzt geltend für das veraltete geckisch, nach art eines gecken: seine grauen haare schmückt er ( Hafis ) mit der liebe Suleika…
DWB
gecken·haus
geckenhaus , n. narrenhaus: man solte dich narren ins geckenhaus bringen. ped. schulfuchs 193.
Adelung
gecken·heil
Das Gêckenheil , des -es, plur. car. S. Adelung Gauchheil .
RhWB
gecken·klatsche
Gecken-klatsche -glā : tš Trier-Mertesd f.: Pritsche der Fastnachtsnarren.
RhWB
Gecken-klör Köln f.: Farbe der Narren. RA.: G. es gel un grön; rut un wiss, dat steiht schön.
DWB
gecken·koenig
geckenkönig , m. narrenkönig.
DWB
gecken·kopf
geckenkopf , m. narrenkopf: die beutel sind geckenköpfe geworden, die von auszen blinken und inwendig leer sind. Fr. Müller 2, 18 . niederd.…
DWB
gecken·krieg
geckenkrieg , m. nannte man den bauernkrieg im obern Elsasz ( s. unter geck 6, a ), vermutlich mit übernommen aus der zeit der Armagnacs: de…
DWB
gecken·land
geckenland , n. narrenland, gedacht als ein irgendwo, nur unfindbar vorhandenes land: dasselb nennt er ( Gardinerus ) individuum vagum .. es…
RhWB
gecken·mann
Gecken-mann Dür-Abenden m.: Vogelscheuche.
RhWB
gecken·muetze
Gecken-mütze (s. S.) Allg. f.: M. der Fastnachtsnarren.