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geck

mnd. bis Dial. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
Anchors
27 in 17 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
34
Verweise raus
37

Eintrag · Pfälzisches Wb.

geck Adj.

Bd. 3, Sp. 98
geck Adj. : 'verrückt'. Er is geck (gęg) [HB-O'bexb Lu'thal KU-Haschb Wolfst Jettb Nd'eisb], jeck (jęg) [PS-Glashtt Pirmas Kaislt KL-Siegb Olsbr Neukch KL-N'hemsb Dörnb Gundw KB-Eisbg LA-Queichh Land BZ-Mühlhf]; vgl. Geck, geckig. Syn. s. verrücken 2 a. Südhess. II 1149/50; Rhein. II 1082 ff.
299 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    geckM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    geck , M. Vw.: s. gek (1) L.: Lü 111b (geck)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Gêck

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    1. Der Gêck , des -es, plur. die -e, im gemeinen Leben, besonders Niedersachsens, die Nath der Hirnschale bey dem Ohre a…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geck

    Goethe-Wörterbuch

    Geck a eitler, selbstgefälliger Mensch; bes für den Typ des jungen, leichtfertigen Laffen od des reichen, verliebten Alt…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geck

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Geck , ursprünglich Narr und in diesem Sinne noch jetzt am Rhein für Faschingsnarr, dann im übertragenen Sinne Modenarr,…

  5. modern
    Dialekt
    Geck

    Elsässisches Wb. · +12 Parallelbelege

    † Geck m. Narr: ‘ich möcht wol ein geck werden, wan ich ..’ Fisch. Bin. 56. †

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geck

115 Bildungen · 110 Erstglied · 1 Zweitglied · 4 Ableitungen

Ableitung von geck

ge- + ck

geck leitet sich vom Lemma ck ab mit Präfix ge-.

geck‑ als Erstglied (30 von 110)

geckachtig

RhWB

geck·achtig

geck-achtig -Eχtĭχ Geilk , Erk ; -kəātĭχ Geld-Leuth Adj.: Neigung zu Narretei habend.

Geck (Adj.)

Wander

Geck (Adj.) Geck (Adj.). 1. Wa gäck es, lit (lässt) sich'n Kap mäche. ( Düren. ) – Firmenich, I, 482, 10. 2. Wä gäck (närrisch) wird, däm fä…

Geckbutter

RhWBN

geck·butter

Geck-butter Schleid-Blumenth f.: Rahm, der beim Buttern nicht fest werden will.

geckchen

DWB

geck·chen

geckchen , n. närrchen: sei ruhig, geckchen! die sache sieht bunt aus. Göthe 57, 209 (geckgen der junge G. 3, 606), Claud. v. V.; in nrh. bi…

gëckeleht

Lexer

gëckeleht adj. pfaffin leben ist geckeleht Renn. 96 b ( W.Gr. );

geckelkraut

DWB

geckelkraut , n. evonymus europaeus, spindelbaum.

geckelīche

KöblerMhd

geckelīche , Adv. nhd. „gecklich“ Hw.: vgl. mnd. geklīke Q.: KarlGalie (1215), MorantGalie E.: s. gec, *lich? (1) W.: nhd. gecklich, Adv., g…

geckelīk

KöblerMnd

geckelīk , Adj. Vw.: s. geklīk L.: MndHwb 1/2, 46 (geckelīk)

gecken

DWB

gecken , zeitwort zu geck, narr, nd. gecken, nl. gekken, schwed. gäcka, dän. gjäkke, engl. dial. geck, s. auch begecken, ausgecken (ausjäcke…

gecken

FWB

1. lautmalend für das Geschrei von Fröschen, Dohlen, Krähen; ütr. auf den Menschen: ›leeres Geschwätz von sich geben, vorlaut reden‹.; 2. ›N…

geckenabc

DWB

gecken·abc

geckenabc , n. erster unterricht oder unterrichtsbuch in der geckerei: ich werde gewiss noch das gecken ABC müssen herfürbringen und euch du…

Geckengarn

RhWB

gecken·garn

Gecken-garn Dür n.: in der RA.: G.əwerk (Wortsp. mit Werk u. Werg) git G.

geckenhaft

DWB

gecken·haft

geckenhaft , jetzt geltend für das veraltete geckisch, nach art eines gecken: seine grauen haare schmückt er ( Hafis ) mit der liebe Suleika…

geckenhaus

DWB

gecken·haus

geckenhaus , n. narrenhaus: man solte dich narren ins geckenhaus bringen. ped. schulfuchs 193.

Geckenklör

RhWB

Gecken-klör Köln f.: Farbe der Narren. RA.: G. es gel un grön; rut un wiss, dat steiht schön.

geckenkopf

DWB

gecken·kopf

geckenkopf , m. narrenkopf: die beutel sind geckenköpfe geworden, die von auszen blinken und inwendig leer sind. Fr. Müller 2, 18 . niederd.…

geckenkrieg

DWB

gecken·krieg

geckenkrieg , m. nannte man den bauernkrieg im obern Elsasz ( s. unter geck 6, a ), vermutlich mit übernommen aus der zeit der Armagnacs: de…

geckenland

DWB

gecken·land

geckenland , n. narrenland, gedacht als ein irgendwo, nur unfindbar vorhandenes land: dasselb nennt er ( Gardinerus ) individuum vagum .. es…

geck als Zweitglied (1 von 1)

weibergeck

DWB

weib·er·geck

weibergeck , m. Ilias 3, 39. 13, 769 schilt Hektor den Paris γυναιμανές , dafür Bürger elender wicht, mit aller wohlgestalt! nichts als verf…

Ableitungen von geck (4 von 4)

begecken

DWB

begecken , infatuare, zum narrn, zum besten haben, nnl. begekken, Stieler 621 ; einen filz begeckte einer mit diesen worten. Zinkgr. 2, 71 ;…

gëcke

Lexer

gëcke adj. töricht, verzagt Karlm. 468,19. ich bin sô geck Malag. 34 a ;

gegecke

DWB

gegecke , n. geschrei, z. b. von dohlen, raben, auf plärrendes singen u. ä. übertragen: was sind aller stift und klöster werk gegen diese he…

vergecken

DWB

vergecken , verb. mit geckereien verbringen: seine zeit vergecken. Heinsius 4, 2, 1291 . vgl. vergecksen, auf kindische art verthun Schmidt …