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gecke

mhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 4 Wörterbücher
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5 in 4 Wb.
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Sprachstufen
3 von 16

Hauptquelle · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

gëcke adj.

Bd. 1, Sp. 766

gëcke adj. töricht, verzagt MWVQVZ Karlm. 468,19. ich bin sô geck MWVQVZ Malag. 34 a ;

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gëckeadj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    gëcke adj. töricht, verzagt MWVQVZ Karlm. 468,19. ich bin sô geck MWVQVZ Malag. 34 a ;

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    geckeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    gecke , M. nhd. Verrückter, Närrischer, Narr Hw.: vgl. mhd. gecke (1) E.: s. gek (2) W.: s. nhd. Geck, M., Geck, Narr, D…

  3. modern
    Dialekt
    Gecke

    Elsässisches Wb.

    Gecke [Kèkə Hirschland ] m. Flasche: e G. vol Wasser.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gecke

62 Bildungen · 57 Erstglied · 4 Zweitglied · 1 Ableitungen

gecke‑ als Erstglied (30 von 57)

gëckeleht

Lexer

gëckeleht adj. pfaffin leben ist geckeleht MWVQVZ Renn. 96 b ( MWVQVZ W.Gr. );

geckelkraut

DWB

geckelkraut , n. evonymus europaeus, spindelbaum.

geckelīche

KöblerMhd

geckelīche , Adv. nhd. „gecklich“ Hw.: vgl. mnd. geklīke Q.: KarlGalie (1215), MorantGalie E.: s. gec, *lich? (1) W.: nhd. gecklich, Adv., g…

geckelīk

KöblerMnd

geckelīk , Adj. Vw.: s. geklīk L.: MndHwb 1/2, 46 (geckelīk)

gecken,

FWB

1. lautmalend für das Geschrei von Fröschen, Dohlen, Krähen; ütr. auf den Menschen: ›leeres Geschwätz von sich geben, vorlaut reden‹.; 2. ›N…

geckenabc

DWB

gecken·abc

geckenabc , n. erster unterricht oder unterrichtsbuch in der geckerei: ich werde gewiss noch das gecken ABC müssen herfürbringen und euch du…

Geckengarn

RhWB

gecken·garn

Gecken-garn Dür n.: in der RA.: G.əwerk (Wortsp. mit Werk u. Werg) git G.

geckenhaft

DWB

gecken·haft

geckenhaft , jetzt geltend für das veraltete geckisch, nach art eines gecken: seine grauen haare schmückt er ( Hafis ) mit der liebe Suleika…

geckenhaus

DWB

gecken·haus

geckenhaus , n. narrenhaus: man solte dich narren ins geckenhaus bringen. ped. schulfuchs 193.

Geckenklör

RhWB

Gecken-klör Köln f.: Farbe der Narren. RA.: G. es gel un grön; rut un wiss, dat steiht schön.

geckenkopf

DWB

gecken·kopf

geckenkopf , m. narrenkopf: die beutel sind geckenköpfe geworden, die von auszen blinken und inwendig leer sind. Fr. Müller 2, 18 . niederd.…

geckenkrieg

DWB

gecken·krieg

geckenkrieg , m. nannte man den bauernkrieg im obern Elsasz ( s. unter geck 6, a ), vermutlich mit übernommen aus der zeit der Armagnacs: de…

geckenland

DWB

gecken·land

geckenland , n. narrenland, gedacht als ein irgendwo, nur unfindbar vorhandenes land: dasselb nennt er ( Gardinerus ) individuum vagum .. es…

geckenorden

DWB

gecken·orden

geckenorden , m. narrenorden: der geist des geckenordens war unstreitig, dasz .. alle sich in brüder von gleichen kappen verwandelten und nu…

Geckenpferd

Wander

gecken·pferd

Geckenpferd Ein Geckenpferd reiten. – Henisch, 938, 29. D.i. »er ist vbermannet, vberherret, überweibt.« Lat. : Mala asina vehitur. ( Binder…

Geckenpitt

RhWB

gecken·pitt

Gecken-pitt Schleid-Hellenth m.: Polka, nach der Melodie des preussischen Zapfenstreiches.

gecke als Zweitglied (4 von 4)

fladengecke

DWB

fladen·gecke

fladengecke , m. stultus placentarius: spotteten auch gesangsweis durch ein rebblat, mit abgestollener stimme, der armen fladengecken und nu…

gegecke

DWB

gegecke , n. geschrei, z. b. von dohlen, raben, auf plärrendes singen u. ä. übertragen: was sind aller stift und klöster werk gegen diese he…

wegecke

DWB

weg·ecke

wegecke , f. : Opitz war um eine wegecke gebogen Fontane I , 6, 94. —

Ableitungen von gecke (1 von 1)

gegecke

DWB

gegecke , n. geschrei, z. b. von dohlen, raben, auf plärrendes singen u. ä. übertragen: was sind aller stift und klöster werk gegen diese he…