Eintrag · Köbler Mnd. Wörterbuch
geck Adj.
geck , Adj.
- Vw.:
- s. gek (2)
- L.:
- Lü 111b (geck)
Eintrag · Köbler Mnd. Wörterbuch
geck , Adj.
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Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege
geck , Adj. Vw.: s. gek (2) L.: Lü 111b (geck)
Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege
2. Der Gêck , des -en, plur. die -en, bey einigen auch des -es, plur. die -e, ein alberner, thörichter Mensch ein Narr. …
Goethe-Wörterbuch
Geck a eitler, selbstgefälliger Mensch; bes für den Typ des jungen, leichtfertigen Laffen od des reichen, verliebten Alt…
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Geck , ursprünglich Narr und in diesem Sinne noch jetzt am Rhein für Faschingsnarr, dann im übertragenen Sinne Modenarr,…
Elsässisches Wb. · +12 Parallelbelege
† Geck m. Narr: ‘ich möcht wol ein geck werden, wan ich ..’ Fisch. Bin. 56. †
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Wortbildung
115 Bildungen · 110 Erstglied · 1 Zweitglied · 4 Ableitungen
Ableitung von geck
ge- + ck
geck leitet sich vom Lemma ck ab mit Präfix ge-.
RhWB
geck-achtig -Eχtĭχ Geilk , Erk ; -kəātĭχ Geld-Leuth Adj.: Neigung zu Narretei habend.
Wander
Geck (Adj.) Geck (Adj.). 1. Wa gäck es, lit (lässt) sich'n Kap mäche. ( Düren. ) – Firmenich, I, 482, 10. 2. Wä gäck (närrisch) wird, däm fä…
RhWB
Geck-brief jęksbrē:f Nberg m.: Liebesbrief.
RhWBN
Geck-butter Schleid-Blumenth f.: Rahm, der beim Buttern nicht fest werden will.
DWB
geckchen , n. närrchen: sei ruhig, geckchen! die sache sieht bunt aus. Göthe 57, 209 (geckgen der junge G. 3, 606), Claud. v. V.; in nrh. bi…
Lexer
gëckeleht adj. pfaffin leben ist geckeleht Renn. 96 b ( W.Gr. );
Lexer
gëcke-lîche adj. töricht, albern Karlm. 100, 61. 104,15. 273,22 ;
MNWB
geckelĩk s. geklĩk.
DWB
geckelkraut , n. evonymus europaeus, spindelbaum.
KöblerMhd
geckelīche , Adv. nhd. „gecklich“ Hw.: vgl. mnd. geklīke Q.: KarlGalie (1215), MorantGalie E.: s. gec, *lich? (1) W.: nhd. gecklich, Adv., g…
KöblerMnd
geckelīk , Adj. Vw.: s. geklīk L.: MndHwb 1/2, 46 (geckelīk)
DWB
gecken , zeitwort zu geck, narr, nd. gecken, nl. gekken, schwed. gäcka, dän. gjäkke, engl. dial. geck, s. auch begecken, ausgecken (ausjäcke…
FWB
1. lautmalend für das Geschrei von Fröschen, Dohlen, Krähen; ütr. auf den Menschen: ›leeres Geschwätz von sich geben, vorlaut reden‹.; 2. ›N…
DWB
geckenabc , n. erster unterricht oder unterrichtsbuch in der geckerei: ich werde gewiss noch das gecken ABC müssen herfürbringen und euch du…
RhWB
Gecken-anzug Allg. m.: Maskenkostüm.
RhWB
Gecken-burg -ø- Monsch-Witzerath f.: Irrenanstalt in Düren .
RhWB
Gecken-garn Dür n.: in der RA.: G.əwerk (Wortsp. mit Werk u. Werg) git G.
RhWB
Gecken-gesellschaft f.: frühere Narrenakademie zu Dülken u. Kleve .
RhWB
Gecken-gesicht -ēχ (s. S.) Allg. n.: Fastnachtsmaske.
DWB
geckenhaft , jetzt geltend für das veraltete geckisch, nach art eines gecken: seine grauen haare schmückt er ( Hafis ) mit der liebe Suleika…
DWB
geckenhaus , n. narrenhaus: man solte dich narren ins geckenhaus bringen. ped. schulfuchs 193.
Adelung
Das Gêckenheil , des -es, plur. car. S. Adelung Gauchheil .
RhWB
Gecken-klatsche -glā : tš Trier-Mertesd f.: Pritsche der Fastnachtsnarren.
RhWB
Gecken-klör Köln f.: Farbe der Narren. RA.: G. es gel un grön; rut un wiss, dat steiht schön.
DWB
geckenkönig , m. narrenkönig.
DWB
geckenkopf , m. narrenkopf: die beutel sind geckenköpfe geworden, die von auszen blinken und inwendig leer sind. Fr. Müller 2, 18 . niederd.…
DWB
geckenkrieg , m. nannte man den bauernkrieg im obern Elsasz ( s. unter geck 6, a ), vermutlich mit übernommen aus der zeit der Armagnacs: de…
DWB
geckenland , n. narrenland, gedacht als ein irgendwo, nur unfindbar vorhandenes land: dasselb nennt er ( Gardinerus ) individuum vagum .. es…
RhWB
Gecken-mann Dür-Abenden m.: Vogelscheuche.
RhWB
Gecken-mütze (s. S.) Allg. f.: M. der Fastnachtsnarren.
DWB
weibergeck , m. Ilias 3, 39. 13, 769 schilt Hektor den Paris γυναιμανές , dafür Bürger elender wicht, mit aller wohlgestalt! nichts als verf…
DWB
begecken , infatuare, zum narrn, zum besten haben, nnl. begekken, Stieler 621 ; einen filz begeckte einer mit diesen worten. Zinkgr. 2, 71 ;…
Lexer
gëcke adj. töricht, verzagt Karlm. 468,19. ich bin sô geck Malag. 34 a ;
DWB
gegecke , n. geschrei, z. b. von dohlen, raben, auf plärrendes singen u. ä. übertragen: was sind aller stift und klöster werk gegen diese he…
DWB
vergecken , verb. mit geckereien verbringen: seine zeit vergecken. Heinsius 4, 2, 1291 . vgl. vergecksen, auf kindische art verthun Schmidt …