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furche

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Furche

Bd. 2, Sp. 911
Furche Rhfrk uNahe ö. Kreuzn-Sobernh Burgsponh Daub Rehb Winterb (südl. Soonwald) fǫăχ, –uă-, Pl. -χə; w. fōr, –ūə, Pl. -rə; n. Soonwald in Simm, Goar fōr, Pl. fēr, Demin. fērχə; Saar, Mosfrk fūər, fūăr, Pl. -rə(n) [Trier-Stdt furχ, aber ršfū·ə.r], Demin. fĭrχə, –ē-; Rip, Berg fūr, fūər; Eup, SNfrk vū·ə.r [Eup auch vō:r], Pl. -rə [NW Westerw bis Sieg-Ägid Pl. fu·r.ə, –o-], Demin. fȳ(ə)rχə; Eup, SNfrk vy·r.kə, –ø-; Klevld fōr, fōă [MülhRuhr fūr; ö. Dinsl-Besten Gahlen Bühl Damm Wachtenbrink fūă; innerh. Ruhrort-Meiderich Holten Fahrn u. Rees-Heelden Isselbg u. Rees-Loikum Elsholt fă; Rees-Grietherbusch Elten vōă], Pl. -rə, Demin. førkə f.: Rinne, u. zwar 1. im Acker. a. die vorübergehend durch den Pflug entstehende F. u. die Erhöhung zwischen zwei F.; en grad (richt, schnacke), kromm (schlemm) F.; en depe (dreg, dinn, flote) F. (s. d. W.); en blong (blinde) F. ohne Kartoffeln Sieg-Ruppichteroth, Gummb-Hombg; en lang (kuərte) F.; en läue F. schlecht gezogen MGladb-Hockst. RA.: En F. su krommt, wie en Sau secht (pisst) Wittl-Neuerbg, — we en [] Oss (Ochse) seck Dür-Pier. — Über die verschiedenen Arten von Ackerfurchen s. Aufholes-, Gewanns-, Graben-, Grenz-, Hawer-, Kant-, Kolter-, Kopp-, Längs(t)-, Mal-, Plug-, Rad-, Rand-, Regen-, Reih-, Ritz-, Rück-, Scheid-, Schick-, Sech-, Sträuf-, Streich-, Stoss-, Stülp-, Stürz-, Wasser-, Winter-, Zuschlags-, Zwerg-, Zwischenf. —, Man unterscheidet op der F. u. en der F. Allg. — En F. plöge (baue), trecke, ziehen (s. d. W.); sengem Nober en F. afplöge (afbaue) Rip, Allg.; de F. anmache die erste F. pflügen Prüm; de F. opbaue die Randfurche, den Anfang pfl. Zell-Raversbeuren, Eusk-Friesh, Sieg-Rheidt, Erk-Keyenbg Doveren, MGladb-Viersen, Geld-Sevelen, Dinsl-Walsum; F. opholen Grenzfurche herstellen Nfrk; F. herusbaue (-holle) die letzte F. pfl. Eusk-Friedrichsruh; en F. opsette Geld-Sevelen; de F. opstriche nach Bestellung der Felder die Grenzf. markieren Eusk, Bo; F.ən fohren pflügen Mosfrk; en grad F. halen gerade pfl. Sieg; en F. lohinreissen oberflächlich pfl. Merz-Schweml; en F. ströfe (ströpe) ungleich, seicht pfl. Rip, Nfrk, — streppe (-ę-, –-) Mosfrk; en F. stürze Rip; de F. zoschlage eggen Neuss-Strabg; he hät ein gouw (gute) F. astoəhne, fährt ein g. F. pflügt gut Heinsb; uf de hohe F. zackere dass die F. übereinander liegen Wend-Merzw; die Kartoffeln im Felde op F.ə hacke behäufeln Sol-Rheind, — trecke Köln-Kendenich, Sol-Monh, — haue Sieg-Sieglar Spich, MülhRh-Ensen Zünd; ein gepflügter Acker, der noch nicht geeggt ist, leit uf de F.ə Zell; et Land op (huəhch) F.ə sette brachen Nfrk; op de letzte F. meste beim letzten Pflügen Stalldünger aufbringen Jül-Tetz; en de F.ə eje die Saat untereggen Aach-Eilend; in e F. gohn beim Pflügen oder beim Kartoffelpflanzen Klev, Allg.; Füərche lofe hinter dem Pflug, wenn mit demselben die Kartoffeln ausgepflügt werden, diese auflesen Rheinb-Meckenh. RA.: Geht den Eggentant (-zahn) dipper (tiefer) as Plug en F., krasst (kratzt) sich den Bur in den Herst acher't Ohr Klev. Dau fehrsch jo F.ən, dat mer e Perd dren begrowen kennt Bernk-Berglicht; mit dem is ke grad (richt) F. ze fahre (zackere) mit dem ist nicht auszukommen Saarbr, Ottw, Saarl.; der fiəhrt e schen F.! er arbeitet schlecht Birkf; bos Johr (bis nächstes Jahr) machen de Ossen (Ochsen) de F. können sie den Pflug ziehen Prüm-Ihren. Bartholomives, we da drei F.ə zur Soot gebaut hät, de ös net für on och net hönge Dür-Golzh. Kromm F.ə dragen de meste Froch Grevbr-Wickrathbg. Schnifur (Schnee-), Gedeihf.; en gefrore F. os en verlore F. Prüm-Ihren. We et iərschte kömmt, de schürt (fegt) de F.; we et leste k., de kickt derdur Dür, Grevbr-Otzenr, Erk-Grambusch; der örschte schnitt de F., der tweide kickt [] scheel derdur Erk-Keyenbg. De lösst sech en F. üwer den Röckstrang ackere so zäh, geizig ist er Altk. — Et geht zum Enn, sat der Bur, du fuhr hen an der irste F. Prüm-Rommersh. F. an F., dat get Kor wenn zwei Nachbarskinder heiraten Neuw-Datzeroth. Op kromm F.ə wässt (wächst) et mes Kemp, Allg.; en den kr.ən F.ən wassen och stracker Muhren (Möhren) Gummb-Nümbrecht; en er krommen F. wiəsst och en stracke Muhr Waldbr. Op de F. sen in rechter Weise seinen Vorteil wahren MüEif. Bur, drit en de kromme F.! Neckruf, wenn der B. kr. F. zieht Mörs-Schwafh. Schennoos, legg dech en de F. on gang kapot! Fluch zum Zugtier Erk-Bellinghv. En de F.ə lege durch ausschweifendes Leben sich erniedrigen Schleid-Hellenth. Dem Kerl kammer e dubbel Brut an der Hals hange on schecke öm dur de F.ə, för Mes (Mist) te make MGladb. Längs (dur) de F., l. de F. leəst de Eərpel (Kartoffel) op, leəst de E. op en de Korf! beim Kartoffellesen Waldbr. — Lange Reihe gemähten Grases Ottw-Bub Calmersw, Sol, Mettm-Mosnacken, Aach-Aue Eschw. — b. Grenzfurche, Grenze zwischen zwei Feldern, bestehen bleibend [auch so genannt, wenn eine F. selbst nicht mehr vorhanden ist] Allg. RA.: De hät hart bös an de F. gebaut Rip. Spetz, op (en) de F.! oder gehste en de F.! mit diesen Worten schickt der Schäfer seinen Hund hinter die Schafe, damit sie innerhalb der Grenze, von verbotenen Feldern, bleiben Rip, Nfrk. Bei de F. bliven in der Nähe bleiben, sich nicht zu weit entfernen; pünktlich sein, Ordnung halten, nicht abschweifen MüEif, Eusk-Zülp, Dür-Winden, Kref-Linn; blif en der F.! halt Ordnung Prüm-Mürlenb, Bitb. Wenn et gelt, es e bei der F. auf seinem Posten MüEif. Mach, dat alles bei de F. küt! zur Stelle Eusk; sorg dat gestolle Geld bei de F.! MüEif; he hält alles got bei der F. verschwendet nichts Eusk-Zülp; ömmes bei der F. halde unter Aufsicht Kref-Linn, Bergh-Ahe; du hälts ken F. on Mol kein Mass u. Ziel Sieg; enen bei F. on Mol hale Eusk-Billig; jet bei de F. holle zur Stelle holen Schleid; enen bej de F. kriege jmd., den man gerufen hat u. der nicht kommen will, zur Arbeit heranziehen Mörs-Marienbaum. He, Männche, bei de F.! hier, angepackt MüEif. Jet met F. on Pohl (Pfahl) mache vollständig zu Ende führen Bergh-Heppend. He hät net F. on Mol engehale über die Grenze gepflügt Sieg-Rheidt. Dat Fürchen weist det Mol bei Grenzstreitigkeiten Wittl-Cröv. Eich weren dir de F. weisen! dich zurechtweisen Trier, WEif. — c.α. die Stelle des Ackers, wo der Pflug wendet Saarl-Überherrn, Merz-Rech, Saarbg-Besch, Wittl-Ürzig, Prüm-Kopp Wallersh, []Zell-Alf, Koch-Driesch Ernst, Goar-Bickenb Braunshorn Laudert Lingerhahn Rheinbay, Aden-Kempenich Lederb, Siegld-Eiserf Lützeln NSchelden, Gummb-Drinsahl Marienhg Neuenroth, Aach-Berensbg, Neuss-Dormag, Geilk-Grotenr, Klev-Calcar. — β. Rain, Böschung, erhöhter Grenzstreifen im Felde (auch Rand von Hohlwegen) Verbr. OBerg, Altk, Siegld; donn an der F. gleich vorne am Rain; F.ən dräən die an den Rainen zwischen den abschüssigen Feldern sich sammelnde, angeschwemmte oder herabgepflügte Erde mitten auf das Feld tragen Gummb-Rebbelr; Fur fahren Gummb-Berghsn. — d. die Gesamtheit des Ackerbesitzes, in der Wend.: De hät nemmen e paar F.ən ein kleiner Bauer Mosfrk, Allg.; de Kerl hät ken F. Land un left (lebt) wie ne Korförscht Jül. — e. durch Regengüsse verursachte Rinne im Felde; et het F.ən gedriəwen; do es en F. utgedriəwen Gummb, Allg. — 2. im Garten. a. wie bei 1 a. — b. der schmale Weg zwischen den einzelnen Beeten des Gartens, gern Demin. Fehrchen, Förken Saarbr, Siegld, NBerg, Ruhr, Klevld; F.ən schüffeln die Gartenwege ausschaufeln Elbf. — 3. in der Wiese, die Grenze im Grase Daun, May, Aden, Rip, SNfrk; de F. trede, optredde, opgohn, afgohn [afschlämme Jül-Linnich] das Gras an der Grenze niedertreten zur Bezeichnung der Grenze. — 4. Gosse; he kiəhrde de F. no höne Gaərden af Eup. — Auch sonst wird ein absichtl. gezogener Graben zum Leiten des Wassers F. genannt. — Furt Elbf. — Karrengeleise Verbr. — 5. am menschl. Körper. a. Arschkerbe, auch Arschf.; de hät ken ege F. als die am Arch Sieg-Ägid; enem de F. usrive beim Namenstag einem die F. mit den Händen tüchtig reiben (s. furchen) Sieg. — b. Falten in der Stirne; Strieme Allg. — c. Haarscheitel Bernk, Zell, Kobl. — 6. forχ Einschnitt, auch langes, schmales Tor Dür.
8137 Zeichen · 229 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Furche

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Furche , plur. die -n, die vermittelst der Pflugschar gezogene Vertiefung in die Erde. 1) Eigentlich, so wohl die au…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Furche

    Goethe-Wörterbuch

    Furche gelegentl in Vbdgn wie ‘F. ziehen, pflügen, graben, durchschneiden’ 1 vom Pflug gezogene Erdrinne, durch Pflügen …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Furche

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Furche , 1. die mit dem Pfluge gemachte Rinne; beim Beetpflügen werden die einzelnen Gewande nach der Anzahl der F.n ben…

  4. modern
    Dialekt
    Furchef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Furche f. : 1. a. 'der beim Pflügen entstehende Erdaushub mitsamt der ausgehobenen Vertiefung', Foʳch (fǫʳχ, -š), Pl. Fo…

  5. Sprichwörter
    Furche

    Wander (Sprichwörter)

    Furche 1. Eine Furche an der Hand ist besser als zehn über Land. ( Eifel. ) 2. Gerade Furchen sind besser als schlimme G…

  6. Spezial
    Furche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fur|che f. (-,-n) 1 (linienmäßige Vertiefung) suc (suc) f. 2 (Falte, Runzel) falda (-des) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit furche

154 Bildungen · 44 Erstglied · 109 Zweitglied · 1 Ableitungen

furche‑ als Erstglied (30 von 44)

Furchelzapfen

PfWB

furchel·zapfen

Furchel-zapfen m. : ' Verstellstift am Pflug ', Foʳchlzappe [ RO-Lettw ]; vgl. Pflug-, Wendenagel .

Furchenspur

SHW

Furchen-spur Band 2, Spalte 1011-1012

Furchenammelt

RhWBN

furchen·ammelt

Furchen-ammelt Wuppergeb. m., n.: zwei Eisenschienen im Ammeltstock des Wasserhammers, in die der Untersockel eingeschoben wird.

furchenausstreichen

DWB

furchen·ausstreichen

furchenausstreichen , n. das nach dem besäen des ackers erfolgende festere fahren des pfluges durch die grenz- oder scheidefurche zum völlig…

Furchende

RhWB

furch·ende

Furch-ende -ę·n., –ę·ŋ. May-Plaidt , Schleid-Alend Waldrf , Neuw-Haarhsn Linz , Sieg-Altenr Eckhsn Heide Lohmar Scheiderhöhe Seelschd Wahlsc…

furchenegge

DWB

furchen·egge

furchenegge , f. in Sachsen ein feldgeräth zur auflockerung und reinigung des kraut- oder kartoffelackers, das einer geieregge ( s. d. ) ähn…

furcheneis

DWB

furchen·eis

furcheneis , n. bei den nachtfrösten im frühling sich in furchen ansetzendes eis. ein landwirthschaftlicher ausdruck. Adelung.

furchengestreife

DWB

furchen·gestreife

furchengestreife , n. eine gesammtheit von furchen neben einander als streifen: äcker, wo stachlichte gerste bei bebendem roggen dahinwogt, …

Furchenhacke

Herder

furchen·hacke

Furchenhacke oder Furchenrechen , ein Instrument zu schnellerem Ziehen der Wasserfurchen, erfunden von Prof. Becker in Rostock, zweckmäßig, …

Furchenigel

Meyers

furche·nigel

Furchenigel , in der Breite verstellbare Eggen zur Bearbeitung von Furchen.

furchenkrebs

DWB

furchen·krebs

furchenkrebs , m. penaeus sulcatus, ein garnelenkrebs mit drei furchen auf dem schilde.

furchenlos

GWB

furchen·los

furchenlos Beynahe f-e, nicht perpendiculaire .. Stirne GWB 53,422,14 Physiognomisches Brigitte Mattausch B. M.

furchenmachen

DWB

furchen·machen

furchenmachen , n. , der ausdruck furchen machen ( s. sp. 675) substantivisch, wobei furche in fast allen bedeutungen gemeint sein kann.

furchenmacher

DWB

furchen·macher

furchenmacher , m. einer der furchen macht oder zieht, sulcator. Weber universalwb. 2, 760 b . vgl. furchenzieher.

furchennapf

DWB

furchen·napf

furchennapf , m. siphonaria, eine schnecke, die eine rechts verlängerte, also napfartige schale und eine leichte furche statt der kieme hat.

furchennest

DWB

furchen·nest

furchennest , n. ein in eine furche eines ackers gebautes nest: indessen hoch über dir die lerch in wolken singt, steigend auf und hernieder…

furchenrain

DWB

furchen·rain

furchenrain , m. die erhöhung oder der aufstrich einer furche. vgl. DWB furche 2). namentlich der aufstrich oder aufwurf, die erhöhung der e…

furchenrainle

DWB

furchenrainle , furchenrainlein , n. , das dim. des vorigen. porca in agro, furhenreinle, das reinle oder bühele zwüschend zweyen furhen. Fr…

furchenreich

DWB

furchen·reich

furchenreich , adj. viel furchen habend: itzt ziert die grüne saat das furchenreiche land. Brockes 1, 463 . Davon das gleichlautende und gle…

furchenschnee

DWB

furchen·schnee

furchenschnee , m. schnee der beim thauen in den furchen liegen bleibt und sich so, namentlich im frühjahre, länger erhält: sieh! bald kommt…

furchenschnittweise

DWB

furchenschnitt·weise

furchenschnittweise , adv. nach dem schnitte oder wie der schnitt des pfluges beim ziehen der furche, sulcatim. Weber universalwb. 2, 760 b …

furche als Zweitglied (30 von 109)

Abfurche

DRW

Abfurche Grenzfurche? Es soll kainer dem anderen in die abfurch nit stainen 17. Jh. Tirol/ÖW. II 187 Faksimile

Abzugsfurche

PfWB

abzug·s·furche

Abzugs-furche f. , Abzugs-graben m. , Abzugs-rinne f. : = PfWB Abzug 1 b, Abzugsforch(t), -grawe, -rinn [verbr.].

ackerfurche

DWB

acker·furche

ackerfurche , f. porca, s. DWB ackerrain : die unvergänglichkeit der ackerfurche. Arnim kronenw. 1, 4 ; sie machten eine breite ackerfurch. …

Anfurche

DRW

Anfurche schweiz. a(n)furi Anfangs-, Grenzfurche 1536 ArgauLsch. I 397 Faksimile SchweizId. I 938 Faksimile

Arschfurche

RhWB

arsch·furche

Arsch-furche -fūr Mosfrk f.: -kerbe. De muss och alles aus der O. wessen alles bis ins Kleinste wissen Trier . E schwotzt, dat et Wasser em …

Balkenfurche

RhWB

balken·furche

Balken-furche baləkfōr Klevld f.: tief gepflügte F., deren Schollen sich auf die vorhergehende legen; die Äcker, die auswintern sollen, werd…

Baufurche

RhWB

bau·furche

Bau-furche Rees f.: die erste Furche des Ackers u. die F., die ein grösseres Feld zunächst in gewisse Teile zerlegt.

Beifurche

PfWB

bei·furche

Bei-furche f. : ' Schlußfurche ', Beifuhʳ [KB-Kerzh PfId. 169]; vgl. PfWB beifahren 2, PfWB beizackern .

doppelfurche

DWB

doppel·furche

doppelfurche , f. sie entsteht wenn dem ersten pflug in der furche ein zweiter folgt, so dasz sie doppelt tief wird.

Drossfurche

RhWB

dross·furche

Dross-furche drū·ə.sfūər Jül-Siersd f.: F., wie sie beim Drossen entsteht; sie wird mit dem drū·ə.trē:stər gezogen Geld-Leuth ; dies wird in…

Drummfurche

RhWBN

drumm·furche

Drumm-furche -fūr Bitb-Mettend f.: F., mittels welcher man einen grösseren Acker in zwei od. mehr Teile zerlegt.

Endfurche

PfWB

end·furche

End-furche f. : ' letzte Furche im Acker ', Endfuʳch [ PS-Geisbg ], Ennfoʳcht [ NW-Kallstdt ]. RhWB Rhein. II 126 .

Fahre (Furche)

Wander

fahre·furche

Fahre (Furche) Fahre (Furche). 1. Eine Fahre, eine Ahre. – Simrock, 2243; Blum, 226. Wer gut pflügt, gewinnt viel Aehren. Manche Getreideart…

Feldfurche

RhWB

feld·furche

Feld-furche -fūr MülhRh-Overath , Gummb f.: Grenzfurche der Felder, mit Gras bewachsener Grenzstreifen.

Flözfurche

RhWB

floez·furche

Flöz-furche RhWBN -ī:tsfūər May-Collig f.: ausgeschwemmte Rinne im Felde.

Flutfurche

RhWB

flut·furche

Flut-furche -fūr uWupp f.: F. auf dem besäten Acker, in der sich das Regenwasser sammelt.

Gefurche

RhWB

Ge-furche gəfǫrχ n.: in der Wend.: In's G. kommen gelegen k. (veralt.) Meis-Meddersh .

grenzfurche

DWB

grenz·furche

grenzfurche , f. : sind dieselben ( die grenzen des waldes ) schon durch .. gräben, grenzfurchen u. s. w. bezeichnet Zschokke sämtl. ausgew.…

grundfurche

DWB

grund·furche

-furche : das er zu Buetweiler bey der strasze zu beiden seiten in der grundtfurchen sthon soll weisth. 4, 50;

Ableitungen von furche (1 von 1)

Gefurche

RhWB

Ge-furche gəfǫrχ n.: in der Wend.: In's G. kommen gelegen k. (veralt.) Meis-Meddersh .