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Funke

mhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
17 in 14 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Funke

Bd. 7, Sp. 210
Funke, 1) Otto, Physiolog, geb. 27. Okt. 1828 in Chemnitz, gest. 17. Aug. 1879 in Freiburg i. Br., studierte seit 1846 in Leipzig und Heidelberg, habilitierte sich 1852 als Privatdozent für Physiologie in Leipzig, wurde 1853 außerordentlicher, 1856 ordentlicher Professor der physiologischen Chemie und 1860 Professor der Physiologie und Zoologie in Freiburg i. Br. Er lieferte Untersuchungen über das Milzvenenblut, über die Blutkristalle, über die Chyluskapillaren, über die Resorption der Eiweißkörper und Fette, über den Schweiß, über Curarewirkung, über Muskelermüdung, über den blinden Fleck, die Wirkung des Ammoniaks etc. Auch wies er nach, daß die Nervensubstanz im lebendigen Zustand während der Ruhe neutral, nach dem Absterben und nach angestrengter Tätigkeit aber sauer reagiert. Er schrieb: »Lehrbuch der Physiologie« (zuerst als 4. Aufl. von R. Wagners Lehrbuch, Leipz. 1857), das in der 7. Auflage (Hamb. 1884–87, 3 Bde.) von Grünhagen neu bearbeitet wurde, und gab als Supplement zu Lehmanns Lehrbuch der physiologischen Chemie einen ausgezeichneten »Atlas der physiologischen Chemie« (Leipz. 1853,2. Aufl. 1858) heraus. Für Hermanns »Handbuch der Physiologie« (Bd. 3, Leipz. 1880) bearbeitete er das Kapitel über den Tastsinn und die Gemeingefühle. 2) Alois, österreich. Politiker, geb. 5. Jan. 1834 in Leitmeritz, studierte in Wien und Prag, ließ sich 1869 in Leitmeritz, wo er seit 1864 der Gemeindevertretung angehörte, als Rechtsanwalt nieder, ward 1880 in den böhmischen Landtag, 1894 in den Reichsrat gewählt, wo er sich dem deutschfortschrittlichen Klub anschloß und mit diesem der Vereinigten Deutschen Linken beitrat. Bei den Verhandlungen mit der Regierung und den Tschechen 1899 und 1900 war er Obmann der deutschen Parteien. Seit 1893 ist er Bürgermeister von Leitmeritz.
1804 Zeichen · 33 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    funkesw. M., sw. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    funke , sw. M., sw. F. Vw.: s. vunke

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    funkeF., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    funke , F., M. Vw.: s. vunke

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Funke

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Funke , des -ns, plur. die -n, Diminut. das Fünkchen, Oberd. Fünklein, der kleinste Theil des Feuers, oder eines bre…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Funke

    Goethe-Wörterbuch

    Funke mehrf -ck-; NomSg vereinzelt -n; im Pl einmal apokopiert 1 glühendes, hell leuchtendes Teilchen, kleine Feuerersch…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Funke

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Funke , Karl Philipp, geb. zu Görtzfalke bei Brandenburg 1752, war Lehrer am Philantropin zu Dessau, später Inspector de…

  6. modern
    Dialekt
    funke

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    funke: im Abzählr.: Ene, mene, dunke, f., rabe, schnabe, tippe, tape, käse, nape, ulle, pulle, ross, ip, ap, aus, du bös…

  7. Sprichwörter
    Funke

    Wander (Sprichwörter)

    Funke 1. Auch ein kleiner Funke leuchtet im Dunkeln. 2. Auch kleine Funken zünden. 3. Aus einem kleinen Funken wird eine…

  8. Spezial
    Funke

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fun|ke m. (-ns,-n) 1 tiza (tizes) f. 2 ‹fig› tiza (tizes) f. , füch (füc) m. 3 ‹fig› (Kleinigkeit) frogora (-res) f. , f…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit funke

134 Bildungen · 133 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

funke‑ als Erstglied (30 von 133)

Funke(n)butz

Idiotikon

Funke(n)butz Band 4, Spalte 2007 Funke(n)butz 4,2007

Funke(n)stang(eⁿ)

Idiotikon

Funke(n)stang(eⁿ) Band 11, Spalte 1097 Funke(n)stang(eⁿ) 11,1097

Funke(n)wacht

Idiotikon

Funke(n)wacht Band 15, Spalte 383 Funke(n)wacht 15,383

Funke(n)war

Idiotikon

Funke(n)war Band 16, Spalte 877 Funke(n)war 16,877

Funke(n)wīⁿ

Idiotikon

Funke(n)wīⁿ Band 16, Spalte 172 Funke(n)wīⁿ 16,172

funkelneu

SHW

funkel-neu Band 2, Spalte 1007-1008

funkelfausen

DWB

funkel·fausen

funkelfausen , pl. leeres blendwerk zur täuschung, vorspiegelungen, ausflüchte. siegerländisch, wo man z. b. hört dat sin lutter fonkelfûse,…

Funkelfus'

MeckWB

Funkelfus' f. Eiszapfen im Rätsel Wo. V. 1, 45. Me. 2, 248.

funkelhagelneu

DWB

funkel·hagelneu

funkelhagelneu , adj. so neu oder weisz wie frisch gefallener hagel, ganz neu. göttingisch - grubenhagenisch funkelhagelnîd. Schambach 283 b…

funkelhagelni

MeckWB

funkel·hagelni

funkelhagelni ganz neu: de funckelhagelniege Niejahrswunsch (1793) Babst; s. -nagelni und hagelni.

Funkelhans

Wander

funkel·hans

Funkelhans Ein Glas Funkelhans. – Spindler, Der Jude, I, 309. Wird dort als »scharfer Wein oder Obstmost« erklärt. (S. Finkeljochem.)

Funkelholz

RhWB

funkel·holz

Funkel-holz Bergh , Dür , Jül , Aach , Monsch , Eup , Geilk , Heinsb , Erk , MGladb , Grevbr ; vøŋkəhōt Kemp-Dülken n.: 1. Kleinholz, zum er…

funkelig

DWB

funkelig , adj. , s. funklig.

Funkelin, Jak

DWBQVZ

--- ein geistlich spyl von der empfengknuß vnd geburt Jesu Christi ... gedicht 1553. Zürich (Froschauer) o. j. ---

funkeln

DWB

funk·eln

funkeln , abgeleitet von funkel ( s. d. ). scintillare, funckeln. voc. ex quo von 1469. vunckelen. aus einem andern glossarium des 15. jh. b…

funkelnagelneu

DWB

funkel·nagelneu

funkelnagelneu , adj. neu wie ein beim schmieden eben vom feuer oder aus der esse kommender nagel. das wort ist ein verstärktes nagelneu. ga…

funkelnagelneü

ElsWB

funkel·nagelneue

funkelnagelneü [fùklinàklinùi M. ] Adj. verstärkte Bed. von nag e lneü allg. Do han i ch no ch ne funk e lnag e lnui Mëssbüechle Mittl. Ich…

funkelnagelni

MeckWB

funkelnagelni ganz neu Mi 24 b ; Reut. 3, 174; Vatting mit 'n funkelnagelniten Kasterhot up 'n Kopp Bri. 2, 61. Dä. 138 b ; Me. 2, 248.

funke als Zweitglied (1 von 1)

eisenfunke

DWB

eisen·funke

eisenfunke , m. scintilla ferri, beim schmieden des eisens sprühender funke.